"Oh, da kommt er. Das geile Stück. Oh, muh, und er will mich beeindrucken. Hat sich extra für mich schick gemacht. Die grünen Gummistiefel! Muhu. Ja, komm näher. Hau mir auf den Arsch das ich in Stimmung komme. Muuuh! Oh, ja. Komm kleiner. Mach es dir auf deinem Melkschemel bequem. Ich bin ganz für dich da. Muh, ja! Ooohooo, muuuh, pack mich genau da. Ja. Ja! JA! Genau so. Weiter! Muh! Ja! Melk mich! MELK mich! MELK MICH!
MUUUUUUUUUUUUUUUH!"
03.07.12
Milch von glücklichen Kühen
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21.06.12
Nacktfotos
Und dann dreht sie sich um und kreischt. Der Ton kommt schrill und plötzlich und ich erschrecke fast tödlich. "Was ist? Was ist los?!?", frage ich panisch und schaue mich ängstlich um ob vielleicht irgendwo im Raum eine dicke Spinne sitzt.
"Sie Widerling!", beschimpft sie mich, "Ich dachte das hier wäre seriös. Ich hätte mir gleich denken können das sie so einer sind." Dabei dreht sie sich weg und hält sich mit beiden Händen die Augen zu.
Ich versuche Ruhe in die Situation zu bringen. "Entschuldigen sie", sage ich höflich, "aber könnten Sie mir bitte erklären was das Problem ist?" Sie linst zwischen zwei Fingern in meine Richtung. "Nicht bevor Sie sich wieder angezogen haben!", sagt sie.
Das macht mich stutzig. "Aber Sie wollten doch das ich nackt Fotos von Ihnen mache...", erkläre ich. "Für Ihren Freund haben Sie gesagt. Wissen Sie nicht mehr?"
"Doch. Natürlich wollte ich Nacktfotos von mir machen lassen, aber da wusste ich ja nicht das ich an so einen Perversling wie SIE gerate! Ach, ich hätte es mir denken können das bei dem Preis irgendwo ein Haken ist. Und jetzt ziehen sie sich bitte wieder an oder ich hole die Polizei!"
"Aber... wie soll ich denn nackt Fotos von Ihnen machen wenn ich dabei angezogen bin?", frage ich sichtlich verwirrt. "Gar nicht!", brüllt sie, "Von Ihnen lasse ich mich ganz bestimmt nicht nackt fotografieren. Auf nimmer Wiedersehen, sie Schwein!"
Und damit verlässt sie türknallend mein Fotostudio wie so viele andere Frauen zuvor. Ich bleibe regungslos und nackt hinter der Kamera zurück.
"Vielleicht liegt mir die Sache mit dem nackt fotografieren doch nicht so", sage ich leise zu mir selbst. Blöd, dass das ganze Equipment so teuer war...
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Maak
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Rubrik: Arbeit, Frauen, Geschichten, Seltsam, Sex
24.12.11
Falsch verstanden?
Ja und dann sitz' ich da so mit der Liebsten auf dem Sofa und irgendwie ist nix los. Es ist zwar sehr kuschelig, aber auch irgendwie langweilig. Ich zappe von Sender zu Sender in der Hoffnung etwas Interessantes zu finden aber es... oh, Moment, doch! Da läuft eine Doku über Haie. Haie sind cool weil die ganz viele scharfe Zähne haben. Sogar mehr als DU!
Tja, die liebste und ich wir dösen also so dahin und schauen uns die Doku an. Da gibt es kleine Haie, große Haie, Tigerhaie, weiße Haie... Sie glauben ja gar nicht was es alles für Haie gibt. Und da kommt mir plötzlich eine Idee. Man könnte ja ein Spiel draus machen.
"Wollen wir Hai raten?", frage ich die Liebste. Und plötzlich springt Sie auf und sieht mich mit großen Augen an. "Wie bitte?", fragt Sie. "Sag das noch mal!"
"Wollen wir Hai raten?", wiederhole ich sehr deutlich damit die Liebste mich diesmal auch richtig versteht. "Bist du sicher?", fragt Sie. "Das ist kein Scherz oder so?"
"Nein, kein Scherz. Hai raten. Ich bin ganz sicher", erkläre ich ihr und frage mich was daran denn so komisch sein soll das man mehrmals nachfragen muss.
"JAAAA!", ruft die Liebste plötzlich und ich zucke vor Überraschung zusammen. "Ich will, ich will, ich will!" Dann küsst Sie mich sehr herzlich, wischt sich eine kleine Freudenträne aus dem Auge und fängt an vor Freude durch die Wohnung zu tanzen. "Ich will, jaha, ich will! Endlich hat er gefragt, juhuu!"
Während ich noch versuche zu verstehen was hier vor sich geht ist Sie schon am Telefon und erzählt ihrer Mutter das wir Hai raten wollen. Langsam beschleicht mich der Gedanke das Sie da etwas falsch verstanden hat...
Naja. Jetzt wissen Sie es auch. Nächstes Jahr im September wird Hai geraten geheiratet.
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Rubrik: Frauen, Meine Liebste, Private Parts, Seltsam, TV
14.07.11
And justice... for all!
...und das war dann der Grund warum ich mir so ein Gerichtsverfahren mal live anschauen wollte. Und als einmal dieser Entschluss gefasst war konnte mich auch nichts mehr aufhalten.
Ich ging also zum Gericht und fragte mich durch ob gerade irgendwelche interessanten öffentlichen Verfahren laufen würden, von denen ich mir eins anschauen könnte. Man schickte mich zu Gerichtssaal vier. Weil dort die Verhandlung schon begonnen hatte schlich ich mich leise rein und setzte mich zwischen die anderen Zuschauer.
Erst war ich ein wenig enttäuscht, weil nichts so war wie in den unzähligen Gerichtsverhandlungen die ich im Fernsehn gesehen hatte. Der Gerichtssaal war optisch sehr schlicht und nicht etwa mit teuren Hölzern vertäfelt wie ich angenommen hatte und es rief auch nicht ein einziges mal irgendjemand "EINSPRUCH, euer Ehren!".
Worum es in der Verhandlung ging weiß ich auch nicht mehr genau. Die haben da die ganze Zeit nur geredet. Voll langweilig war das! Und da hab ich halt nicht aufgepasst und an andere Sachen gedacht und darauf gewartet das es endlich zu Ende geht und irgendjemand für irgendetwas verurteilt wird. Zwischendurch bin ich auch mal eingenickt.
Irgendwann, als ich gerade mal wieder aufgewacht war, hat der Staatsanwalt gerade eine Zeugin in die Zange genommen. "Ich fasse das ganze mal zusammen", sagte er. "Sie haben nichts von der Tat gesehen, waren nicht einmal in der Nähe als es passiert ist, kennen weder den Kläger, noch den Angeklagten, und können auch sonst nichts hilfreiches zu diesem Fall beitragen und vermuten Sie sind nur aufgrund eines Schreibfehlers bei Ihrem Namen hier vorgeladen worden. Ist das so richtig?" Die Zeugin bestätigte. "Ja so ist es. Ich habe keine Ahnung worum es überhaupt hier geht", sagte sie. Der Richter machte sich eine Notiz in seine Akte.
"Nun gut", fuhr der Staatsanwalt fort, "eine letzte Frage habe ich dann noch. Würden Sie als völlig Unbeteiligte dem Gericht bitte sagen was sie glauben wer der Täter hier sein könnte?" Die Zeugin dachte nach und sah sich im Saal um. "Also wenn sie so fragen", antwortete Sie, "dann würde ich sagen der da ist schuld." Während sie das sagte zeigte sie auf mich. "Der sieht ziemlich schuldig aus."
"AHA!", sagte der Richter. "Fall gelöst. Ich verurteile den Typ da", er zeigte auch auf mich, "für eine lange Zeit im Gefängnis oder mindestens eine hohe Geldstrafe." Dann hämmerte er mit seinem Holzhammer auf sein Holzplättchen. "Führt die Sau ab!" Sofort sprangen die Gerichtsdiener auf legten mir Handschellen an und führten mich davon. Ich konnte noch einen Blick auf die Klägerin, eine junge Frau die ich nie zuvor gesehen hatte, erhaschen die vor Glück in Tränen ausbrach weil die Gerechtigkeit gesiegt hatte.
Ja und weil ich dann ne Weile weggesperrt war konnte ich hier nix schreiben in letzter Zeit. True story.
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Rubrik: Bloggen, Geschichten, Seltsam
02.06.11
Keep it real
Heut morgen beim Frühstück mit der Liebsten:
"...ach und am ersten Juli wird unser neues Firmangebäude eingeweiht und alle sind eingeladen mit ihren Familien. Gibt Kuchen. Und es wird gegrillt. Da kommst du auch, oder?"
"Klar komm ich."
"Schön! Dann kannste dir mal gleich mein neues Büro anschauen."
"Gerne. Was soll ich denn da anziehen?"
"Hö? Wie jetzt?"
"W-a-s - s-o-l-l - i-c-h - d-a - a-n-z-i-e-h-e-n - ?"
"Öhm... naja. Ich hab meinen Arbeitskollegen immer erzählt das du Ärztin bist... und Metzgerstochter! Zieh dir also bitte einen Arztkittel an und häng dir eine Fleischwurst um den Hals damit meine Geschichte glaubwürdiger klingt." :-)
True story!
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Maak
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Rubrik: Arbeit, Familie, Frauen, Meine Liebste, Private Parts, Seltsam
24.05.11
Vorsicht Stufe
"Welche Stufe?", fragte sich Kevin und sah sich um. "Etwa die da? Die kleine Stufe da?!?" Vor ihm war eine kleine Stufe, vielleicht vier Zentimeter hoch. Daneben, an der Wand, hing ein riesiges Schild auf dem in großen Buchstaben "VORSICHT STUFE!" stand.
Kevin lachte. Kopfschüttelnd dachte er: "Für so eine kleine Stufe machen die hier so ein großes Schild hin. Verrückt!" Dann hopste er demonstrativ die Stufe hoch. "So. Nix passiert. Gut das das Schild mich gewarnt hat, haha.", dachte er sich und ging weiter.
Kevin kam keine drei Schritte weit, da sprang ihn die Stufe von hinten an, brach ihm das Genick und fraß ihn auf.
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Maak
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Rubrik: Geschichten, Seltsam
14.02.11
Der mit dem Schwan tanzt
Kennen Sie diese Deppen, diese total Vollidioten, die sich von Kinofilmen immer viel zu sehr beeinflussen lassen und dann nach dem Film total durchdrehen? Ich bin so einer.
Ich weiß nicht woran es liegt, aber wenn ich ins Kino gehe dann hört der Film für mich noch lange nicht auf nur weil irgendwann der Abspann kommt. Vielleicht liegt es daran das die Leinwand so groß ist - denn wenn ich zu Hause auf dem Sofa Filme schaue passiert mir das (meist) nicht - aber wenn ich im Kino einen Film schaue, dann bin ich voll dabei und mittendrin und nach dem Film so dermaßen aufgeputscht, dass ich den Film noch ein paar Stunden weiterlebe. Meist bin ich dann überzeugt ich sei der Held des Filmes und verhalte mich dementsprechend.
Als ich zum Beispiel damals Gone in 60 Seconds gesehen hatte, da konnte ich einfach nicht anders und habe mehrere Luxusautos geknackt bevor der Film mich losgelassen hat. Oder als ich aus Matrix kam: da hab ich die Leute in der Fußgängerzone in Zeitlupe verkloppt. Naja, zumindest habe ich es versucht. Wenn der Gegner sich nämlich nicht in Zeitlupe sondern in Echtzeit wehrt ist verkloppen schwierig. Aber egal, Sie verstehen was ich meine, oder? Nach dem Kino bin ich immer so aufgekratzt das ich einfach nicht anders kann.
Gestern war ich Kino. Die Liebste hat mich überredet mit ihr Black Swan zu schauen. Erst wollte ich nicht so recht weil ich dachte "Ballet? Bäh!", aber dann hat sich der Film doch unerwarteterweise als großartig herausgestellt. Und spätestens als Natalie Portman kurz vor Schluss den perfekten schwarzen Schwan tanzte war es um mich geschehen. Der Zauber hatte mich erneut gepackt und in diesem Moment WAR ich ein Ballettänzer.
Nach dem Film musste ich pinkeln. Sie müssen wissen ich habe sehr kurze Beine und das Pissoir hing in diesem Kinoklo recht hoch, also stellte ich mich auf die Zehenspitzen. Und dann ging es los. Ich vergaß micht und begann... zu tanzen. Auf den Zehenspitzen drehe ich Pirouetten. Zwei. Drei. Vier! Später tat es mir ein wenig Leid für die arme Putzfrau die das ganze wieder säubern müsse aber in jenem Moment war ich gefangen im Tanze.
Dann schwebte ich die Musik von Schwanensee summend elegant tänzelnd über den Flur und machte sogar ein paar schwierige Sprünge im Foyer (ohne auch nur einmal die Balance zu verlieren!). Schließlich tanzte ich aber nach draußen und fort in die Nacht und rief dabei "Ich bin ein Schwan, ich bin ein Schwan!", während die Liebste mir wie so oft nur noch kopfschüttelnd hinterher schauen konnte.
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Maak
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Rubrik: Filme, Geschichten, Meine Liebste, Seltsam, Stars und Promis
03.02.11
Was mir gerade einfällt...
Neulich, so vor ca. 17 Jahren, da steh ich nach der Schule mit den anderen Kidz an der Haltestelle und warte auf den Bus. Plötzlich kommt ein Mann, der so geschätzte hundert Jahre alt war, auf seinen Stock gestützt langsam angeschlichen und spricht uns an.
"Tschuldigung", sagt der Opa, "könnt ihr mir sagen wie ich am besten nach Bla und Blupp komme? (Ort wegen starker Erinnerungslücken vom Author geändert)?" Und ich denke kurz nach und sage: "Bla und Blupp? Da sind Sie hier aber total falsch. Wenn ich nach Bla und Blupp wollte, dann würde ich die U-Bahn nehmen."
"Wie bitte?", fragt er.
"Sie müssen die U-Bahn nehmen", sag ich etwas lauter weil ich dachte er hatte es akustisch nicht verstanden.
"Die was?!?", fragt er.
"DIE U-BAHN!", brüll ich jetzt schon fast und die anderen Kidz fangen an zu giggeln.
"Was soll das denn sein?", fragt der Opa sichtlich verwirrt.
"Na die U-Bahn. Die ist wie die Straßenbahn. Nur unter der Erde."
"Unter der Erde?"
"Ja. Unter der Erde. Auf Schienen und so. Kennen Sie nicht die U-Bahn?"
Dann wird er still und starrt mich lange und durchdringlich mit einem bösen Blick an bis ich mich richtig unwohl fühle. Dann schimpft er plötzlich mit uns Kidz und sagt: "Ihr frechen Bengel. Keinen Respekt vor dem Alter habt ihr! Ich habe ganz höflich eine Frage gestellt und ihr glaubt mich hier veräppeln zu müssen. Schämt euch!"
Dann kraucht er langsam auf seinen Stock gestützt davon und grummelt dabei so Dinge wie: "Züge unter der Erde! Hah! Ich glaub's ja wohl", während wir Kidz uns verdutzt gegenseitig anschauen und die Welt nicht mehr begreifen.
True story.
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Rubrik: Private Parts, Seltsam
14.01.11
Stripped
Weil ich meinen letzten Nebenjob nicht so toll fand aber unbedingt das Geld zum Leben brauche, habe ich mir jetzt etwas Neues gesucht. Sie können mich nun an Wochenenden als Stripper buchen.
Stripper sein ist eigentlich ein toller Nebenjob. Wo man auch hinkommt freuen sich die Leute (in meinem Fall meist Frauen) das man da ist. Ehrlich, wo ein Stripper auftaucht ist immer gute Stimmung. Und da ich eh sehr gerne tanze und auf Wunsch auch an der Stange eine fabelhafte Figur mache, dachte ich zunächst das sei der beste Beruf der Welt... bis ich die Schattenseiten kennenlernte.
Verstehen Sie mich nicht falsch, der Job als Stripper ist suuuper (besonders wenn ich als Polizist verkleidet kommen soll, ich sehe in Uniform echt gut aus!). Das große Problem ist eher finanzieller Natur. Klar, wenn man für einen Auftritt gebucht wird bekommt man zunächst erstmal relativ viel Geld für relativ wenig Arbeit (und oft stecken einem die Ladies sogar noch extra Geld in den Schlüpper), aber am Ende - ob Sie es glauben oder nicht - am Ende zahlt man drauf.
Zum Beispiel bei meinem letzten Auftritt: ein Junggesellinnenabschied. Ich komme da hin und da sind lauter wirklich attraktive, junge Frauen. Alle sind total hemmungslos und ein bisschen beschwipst und zu allem bereit. Die Stimmung könnte nicht besser sein. Und alle wollen Sie das ich endlich mit meiner Show anfange. Also starte ich die Musik und beginne zu tanzen und dann... plötzlich... schreien die ganzen Mädels laut "AUSZIEH'N! AUSZIEH'N!".
Ja, und dann wurde es teuer. Um nämlich auszuziehen brauchte ich erstmal eine neue bleibe in die ich einziehen konnte. Also bin ich sofort nach Hause und habe gemeinsam mit meiner Liebsten erstmal mehrere Wochen lang gesucht und gesucht bis wir endlich ein Haus gefunden hatten das zu uns passte. Das haben wir dann gekauft. Allerdings muss dort erstmal renoviert werden. Und eine Küche war auch nicht drin. Und neue Fliesen brauchen wir auch. Und... ach, jedenfalls mussten wir uns bis ans Ende aller Tage verschulden um das alles bezahlen zu können. Und das nur damit ich ausziehen kann, weil ein paar besoffene Weiber das von mir verlangen.
Jetzt habe ich Angst nochmal irgendwo als Stripper aufzutreten weil wieder jemand "AUSZIEHEN!" schreien könnte. Und bevor das aktuelle Haus nicht abbezahlt ist kann ich mir auch beim besten Willen keinen weiteren Auszug leisten. Ich glaube morgen kündige ich wieder...
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Maak
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Rubrik: Arbeit, Bilder, Frauen, Geld, Geschichten, Meine Liebste, Private Parts, Seltsam, Sex
11.01.11
Huch!
Sie sind ja immer noch da. Lieber Leser, ein wenig enttäuschen Sie mich da ja schon. Reicht es denn nicht das ich seit Wochen nicht nur keine Wiederholungen älterer Texte, sondern sogar komplett mal ganz gar nichts geschrieben habe, nur um Sie von hier zu vertreiben?
Anscheinend nicht.
Das Page-Counter-Analyse-Tool erzählt mir jedenfalls das die täglichen Seitenbesuche hier kaum weniger werden. An manchen Tagen sogar mehr. Und das obwohl neue Inhalte seit langer Zeit gänzlich fehlen. Sind Sie denn bescheuert, lieber Leser? Oder wollen Sie mir damit vielleicht etwas sagen? Vielleicht so im Sinne von: "Das Blog ist ja ganz gut, aber die ständig neuen Texte haben irgendwie genervt."? Oder: "Was hier steht lese ich eh nicht. Ich komme nur wegen der schönen Farben."?
Egal. So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Anscheinend ist die einzige Möglichkeit das Blog gescheit verkommen zu lassen nicht meine Abwesenheit sondern meine Anwesenheit. Daher drohe ich schon jetzt mit weiteren... äh... Geschichten in gewohnt unregelmäßigen Abständen bis auch der letzte Depp von Ihnen begriffen hat das es hier kacke ist und voll nicht lohnt immer wieder zu kommen.
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Maak
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16.11.10
Alternative Heilmethoden
"Gibt es denn keine anderen Heilmethoden?", frage ich den Arzt. Der Doktor legt mir sanft die Hand aufs Knie und versucht mich zu beruhigen. "Ach, kommen Sie", sagt er, "es ist doch nur ein kleiner Pieks und dann ist alles vorbei." Dann hält er mir seine mördermäßig große Spritze vor die Nase und drückt vorsichtig am Kolben bis oben ein paar Tröpfchen herausspritzen. Ich werde blass.
"Nein, wirklich, Herr Doktor. Ich bin überhaupt kein Freund von Spritzen", erkläre ich. "Es heißt zwar immer 'tut gar nicht weh' aber das ist die größte Lüge der Welt. Und dann, am Ende tut es doch weh! Hab ich alles schon erlebt. Und deshalb BESTEHE ich auf eine andere Behandlung."
Enttäuscht lässt der Arzt die Nadel sinken. Seit ich das Untersuchungszimmer betreten hatte, hat er sich darauf gefreut gehabt mir das Teil zu verpassen. Und jetzt habe ich ihm den ganzen Spaß verdorben. "Och menno!", sagt er.
"Hören Sie", sage ich, "wenn es auch nur die geringste Möglichkeit gibt mich ohne Spritzen zu heilen dann will ich die spritzenlose Behandlung. Also denken Sie scharf nach. Was können Sie tun. Irgendetwas alternatives vielleicht? Homoparty Homöopathie oder so?" Der Doc beginnt zu grübeln. "Eine Möglichkeit gibt es", sagt er. "Akupunktur!"
"Akupunktur?!?", frage ich entsetzt. "Ja, Akupunktur", entgegnet der Doktor fröhlich. "Das ist ziemlich alternativ. Und die Chinesen erziehlen damit seit tausenden von Jahren wunderbare Resultate!" Verzweifelt schüttle ich den Kopf. "Ja, aber bedeutet das nicht, dass sie mir statt einer fetten Spritze viele kleine Nadeln verpassen wollen?" Der Arzt denkt kurz nach. "Genau!", sagt er und grinst fröhlich.
"Nein, nein, nein, nein, nein", entgegne ich kopfschüttelnd und erkläre "Sie haben mich wohl falsch verstanden. Ich möchte nicht nur keine Spritzen, sondern überhaupt keinerlei Nadeln in meinem Körper gepiekst bekommen. Null. Nada. Niente. Kriegen Sie das hin? Es muss doch eine Möglichkeit geben - noch viel alternativer als Akupunktur. Denken sie nach, man. Denken sie nach!"
Und jetzt denkt der Doc wirklich scharf nach. Er denkt und denkt und denkt und bekommt schon einen ganz roten Kopf vom denken. Die Adern an seinem Hals und auf seiner Stirn treten vom vielen angestrengten Nachdenken hervor und er macht ein Gesicht wie jemand mit Verstopfung beim Kacken. Ich bin beeindruckt das er es schafft SO hart nachzudenken, mache mir nach kurzer Zeit allerdings Sorgen ob das so gut für seine Gesundheit ist. Dann platzt es aus ihm heraus...
"AHA!", ruft er, "ich weiß wie wir Sie heilen können!" Ich springe auf, und greife den Arzt und beginne ihn zu schütteln als würde dann die Lösung aus ihm herausfallen. "Wie?", brülle ich ihn an, "WIE, VERDAMMT, WIE?!?" Dann kommt es zu einem kurzen Moment peinlicher Stille und wir beide begreifen das wir wohl gerade etwas übertreiben. Als wir uns wieder beruhigt haben sagt er: "Voodoo."
"Voodoo?", frage ich. "Ja, Voodoo", sagt der Doktor. "Wir machen einfach eine Voodoopuppe von ihnen und die kann ich dann akupuktieren. So werden keine Nadeln in ihren Körper gepiekst sondern nur in die Puppe und alles ist gut. Und glauben sie mir: alternativer gehts nicht."
"So machen wir es!", stimme ich fröhlich zu und frage mich ob das wohl die Krankenkasse bezahlen wird.
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Maak
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Rubrik: Geschichten, Gesundheit, Seltsam
02.11.10
Er lebt!
Heute klappt das irgendwie nicht mit der Arbeit weil es mir sehr schwer fällt mich zu konzentrieren. Der Grund dafür ist wahrscheinlich der Lärm, den der Typ macht, der nun seit Stunden schon vor meinem Fester wie ein Wilder brüllend und mit den Armen wedelnd die Straße auf und ab läuft. Eine Großbaustelle oder jemand mit einem Laubbläser könnte unmöglich lauter sein als dieser Wahnsinnige.
Gegen Mittag entschließe ich mich ihn anzusprechen. Also ziehe ich die dicke Jacke an und gehe vor die Tür, wo er mir auch gleich entgegenkommt. Sein Haar ist total zerzaust und Speichel läuft ihm aus dem Mundwinkel. Sein Blick ist irgendwie irre was auch sein nervöses Augenzucken nicht kaschieren kann. Wild wirft er seine Arme in die Luft und stolpert etwas unbeholfen brüllend auf mich zu. "ER LEEEEEEBT!", ruft er. "ER LEEEEEEEEBT!!!"
"Wer lebt?", frage ich vorsichtig. "Etwa Elvis?" Plötzlich ist er still. Ich glaube er hatte mich bis jetzt noch gar nicht wahrgenommen. Langsam dreht er den Kopf in meine Richtung als frage er sich ob es mich wirklich gibt. Dann kommt er vorsichtig zögernd auf mich zu geschlichen, tastet prüfend an mir rum und... riecht an mir.
Ich bin starr vor Angst. Dieser Typ ist ohne Zweifel total durchgeknallt in seiner Birne und niemand kann sagen was er als nächstes macht. Dann kommt er mit seinem Gesicht so nah an meines das sich fast unsere Nasenspitzen berühren und dann... starrt er. Er starrt mir in die Augen. Still. Ohne eine Regung. Ohne ein blinzeln. Wind pfeift.
Ich überlege gerade wie ich wohl unbeschadet aus dieser Situation wieder herauskommen könnte und ob ich jemals zuvor einen so beeindruckend stinkenden Mundgeruch riechen musste, da brüllt er mir plötzlich und unerwartet voll in die Fresse: "ER LEEEEEEEEEEBT!!!" Vor Schreck falle ich um und sitze völlig perplex auf dem Boden. Da fängt der Verrückte an zu singen und zu tanzen und wahnsinnig zu lachen. "ER LEEEEBT! JAAA-HAHA! ER LEEEEEEBT! JAHAAAA!"
Ich rapple mich auf und klopfe mir den Dreck von der Jacke. "Wer lebt, verdammt? Wer?!?", schnauze ich ihn wütend an. "Sag es! WER?" Doch er ist total weggetreten und singt und tanzt und brüllt einfach nur "ER LEEEEEEEEBT!" Langsam beschleicht mich der Verdacht er ist vielleicht als Kind in den Kessel mit dem LSD gefallen. Wie Obelix quasi, nur anders. "ER LEEE-HEEEEBT!", grunzt er fröhlich.
"Wer lebt? Wer?", versuche ich ein letztes Mal zu erfahren. "Ist es vielleicht Jesus? Meinst du Jesus? Oder Frankenstein? Oder vielleicht Gandalf? Wer lebt? Wer verdammt nochmal? WER?!?"
Der Irre beruhig sich kurz und sieht mich an. Dann zeigt er mir fröhlich grinsend seine gelben Zähne und quiekt: "GROOOOOOOB! Grob, Grob, Grob. Grobidubidu. GRO-HO-HO-HOB."
"Grob?", frage ich.
"JA! GROB, HAHA, ER LEEEEEEEEEEBT!", antwortet der Durchgedrehte und tanzt glücklich brüllend davon.
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Maak
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Rubrik: Arbeit, Bloggen, ekelig, Geschichten, Seltsam
12.10.10
WANTED - dead or alive
Gesucht werden ein oder mehrere miese, fiese, dreckige Verbrecher, die vermutlich in der Nacht vom 07. auf den 08. Oktober in unseren Garten eingebrochen sind und eine Bananenstaude entwendet haben. Hier ein Foto des Opfers:
Die Banane hatte mein Vater im Mai angepflanzt nachdem ich ihm zum Geburtstag einen Panama-Hut geschenkt hatte. (Ich schreibe das weil ich da einen direkten Zusammenhang vermute - auch wenn es mit dem Diebstahl vermutlich nichts zu tun hat.)
Über die letzten Monate haben wir alle die Banane sehr lieb gewonnen und wurden oft von Nachbarn und Gästen gelobt, wie schön sie doch sei und wie sehr sie das Gesamterscheinungsbild des Gartens aufwertete. Es ist also nicht verwunderlich, dass das Neider auf sich zog. Und nun ist die Banane weg!
Die Staude wurde mit Topf geklaut und ist auch ohne nicht gerade leicht. Vermutlich waren zwei Personen mit Fahrzeug notwendig um die Banane zu entwenden. Das spricht für das organisierte Verbrechen oder zumindest organisierte Verbrecher.
Natürlich haben wir den Fall der Polizei gemeldet. Die haben die Anzeige auch aufgenommen, konnten sich allerdings die ganze Zeit über ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ich vermute die werden nicht ihre besten Leute auf den Fall ansetzen, obwohl natürlich hier nichts geringeres angemessen wäre.
€ 100,-
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
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Maak
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Rubrik: Bilder, Familie, nicht lustig, Private Parts, Seltsam
03.09.10
Das Schlimmste
"Whaaaah!", sagt die Liebste.
"Wat is los?", frag ich.
"Bin so aufgeregt!"
"Wieso?"
"Wegen Mittwoch!"
"Mittwoch?!? Wat is denn Mittwoch?"
"Vorstellungsgespräch!"
"Vorstellungsgespräch?"
"Ja!"
"Ja?"
"Whaaaaaah!"
"Okay, okay. Aber warum bist du so denn aufgeregt? Vorstellungsgespräch is doch super. Und gleich zwei Tage nach Abschicken der ersten Bewerbung eingeladen werden ist sogar phänomenal!"
"Ja. Weiß auch nicht. Bin nervös. Will das das gut läuft."
"Ach ganz bestimmt läuft das gut. Den Job hast du schon in der Tasche."
"Meinste?"
"Ja sicher! Wieso denn nicht?"
"Weiß nicht."
"Siehste! Sei mal entspannt! Was ist das Schlimmste was passieren könnte?"
"Das die mich nicht nehmen."
"FALSCH!"
"Falsch?"
"Ja, falsch! Das Schlimmste was wirklich passieren könnte ist nämlich, dass die Leute bei denen du dich vorstellst sich als pädophile, religiös fundamentalistische, RTL2-schauende Nazi-Kannibalen herausstellen, die dich bei lebendigem Leib von den Füßen an auffressen wollen."
"Öhm..."
"Und eigentlich kannst du dich GLÜCKLICH schätzen wenn du den Job nicht bekommst."
"Ach ja?"
"Ja! Wenn die dich tatsächlich nicht nehmen sollten sei fröhlich und sag dir einfach: 'Puh, Glück gehabt. Ich lebe und habe noch beide Beine. Die haben nicht mal an mir geknabbert!' Ich wette das hilft."
"Mhhhh, ich glaube du hast Recht."
"Hatte ich jemals nicht Recht?"
"Nein, du hast immer Recht. Danke für den Tipp. Jetzt geht's mir besser."
"Kein Problem. Immer wieder gerne."
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Rubrik: Arbeit, Gesundheit, Meine Liebste, Private Parts, Seltsam
16.08.10
Überfall!
Es war Nacht und ich lief betrunken und wehrlos durch gefährliche, dunkle Gassen nach Hause wie ich das so zu pflegen tue. Und während ich am dahertorkeln war, da kam mir der Gedanke: "Ich müsste mal wieder was bloggen, sonst denken die ganzen... äh... Leser noch da kommt nix mehr und halten micht für tot oder faul oder beides oder so." Und während ich das so dachte, da flüsterte mich plötzlich etwas aus den Schatten an...
"He, du. Komm mal her!", kam es aus der Dunkelheit hinter einem Müllcontainer. Ich sah mich um ob noch irgendwer anderer außer mir gemeint sein könnte, aber es war niemand da. Also fragte ich: "Wer? Ich?"
"Ja, du! Komm mal hier hin wo es dunkel ist." Und da ich Fremden in dunklen Gassen grundsätzlich traue ging ich hin und fragte den, der auch immer da im Dunkeln hockte fröhlich "Was issn?"
"Überfall!", sagte der und sprang hervor. "Gib mir all dein Geld!" Ich lachte. "Haha, da haben Sie mich jetzt aber voll erwischt. Überfall, haha! Wer hätte damit gerechnet?" Der Typ lachte auch. Wenn auch etwas verunsichert. "Ja, haha, guter Trick, nicht wahr? Und jetzt Geld her bitte."
Ich wollte ihm gerade all mein Geld geben, da stellte ich fest der Räuber war ja gar nicht bewaffnet. "Moment mal", sagte ich, "was soll das denn für ein Überfall sein? Sie haben ja gar keine Pistole oder zumindest ein Messer. So geht doch kein Überfall!"
"Doch wohl", sagte er, "es steht nirgends geschrieben das man für einen Überfall bewaffnet sein muss. Zumindest hab ich das noch nirgendwo gelesen." Das machte mich nachdenklich. Und ich stellte fest das ich auch noch nie davon gelesen hatte das man bei einem Überfall unbedingt bewaffnet sein müsse. Jedenfalls konnte ich mich nicht daran erinnern. Also hatte er wohl Recht.
"Nun gib schon dein Geld", drängelte der Dieb während ich noch am Grübeln war. "Ich muss noch sieben andere Leute überfallen und habe es eilig." Er hielt mir die offene Hand hin in der Erwartung das ich mein Geld da reinlegte. "Warum müssen sie noch sieben andere Leute überfallen", fragte ich neugierig. "Müssen sie etwa eine bestimmte Quote erfüllen?"
"Ach, habe ich das noch gar nicht erwähnt?", fragte er. "Die Sache ist folgende: ich wurde selber erst kürzlich überfallen von jemandem der auch erst kurz davor überfallen wurde. Und der hat mir erklärt man hätte ihm erklärt es sei gar nicht so schlimm wenn man überfallen wird. Mann müsse einfach nur zehn andere Leute überfallen und so könnte man aus dem Geld was einem bei dem ersten Überfall abgenommen wurde die zehnfache Menge machen!"
"Wow!", sagte ich beeindruckt. "Es ist also gut das ich Sie hier überfalle", erklärte der Räuber weiter, "denn dadurch werden sie am Ende mehr Geld haben als vorher. Sie müssen nur ebenfalls zehn Leute überfallen. So einfach ist das. Man nennt das Schneeballsystem."
"Aber es liegt doch gar kein Schnee!", stellte ich fest. "Macht nix", sagte der Dieb, "heißt trotzdem so." Das ganze musste ich erstmal kurz sacken lassen. "Eine Frage", sagte ich dann, "was ist wenn ich ihnen jetzt mein Geld nicht gebe?" Der Typ dachte nach. "Dann... dann... ja dann müssen sie eben keine zehn Leute überfallen, haben so allerdings auch nicht die Möglichkeit ihr Geld zu verzehnfachen."
"Das wäre ja dumm", stellte ich fest, "ich will auf jeden Fall die Summe verzehnfachen!" Dann gab ich ihm all meine Kohle - auch das Kleingeld - und sagte fröhlich "Hier, nehmen sie, bitte."
Der Räuber bedankte sich freundlich, steckte mein Geld ein, wünschte mir noch eine gute Nacht und flüchtete fröhlich hüpfend die dunkle Gasse entlang bis er verschwunden war.
Ich aber setzte mich in die Schatten hinter dem Müllcontainer und wartete. Ich hoffte auf ein leichtes Opfer - vielleicht ein Kind oder eine Frau - war mir aber nicht sicher wie viele von denen Nachts durch dunkle Gassen spazieren. Nach einiger Zeit kam ein Betrunkener. Der würde auch funktionieren. Als er mir ganz nah war flüsterte ich aus dem Schatten: "He, du. Komm mal her..."
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Maak
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Rubrik: Bloggen, Geld, Geschichten, Seltsam
16.07.10
Romantische Gefühle
Es ist nicht lange her, da saß ich allein zu Haus und dachte ganz unverbindlich über dieses und jenes nach. Und irgendwann, ganz plötzlich, während dieser Nachdenkerei, da dachte ich ganz plötzlich an meine Liebste. Einfach so! Ich wollte gar nicht an die denken, aber ich hab's getan! Und als ich so an die Liebste dachte, da überkam mich eine Welle romantischer Gefühle und ich beschloss etwas zu tun...
Plötzlich spürte ich den starken Drang der Liebsten meine große Liebe zu ihr zu beweisen - wie schon so viele Male zuvor. Denn wenn romantische Gefühle ins Spiel kommen kann ich einfach nicht anders. Ob ich will oder nicht, ich mache dann die tollsten Dinge von denen eine Frau nur träumen kann, nur um ihr zu zeigen wie sehr ich sie liebe.
Diesmal hatte ich mir etwas ganz besonderes ausgedacht. Einen Liebesbeweis sondergleichen! Der Plan war, der Liebsten ihr Lieblingsessen, Spaghetti Bolognese, zu kochen und es ihr auf wunderbar romantische Art und Weise zu präsentieren - mit mir als Teller! Welcher Frau würde da nicht das Herz erweichen?
Kaum war der Entschluss gefasst diesen grandiosen Plan umzusetzen, da huschte ich auch schon in die Küche und begann mit den Vorbereitungen. Während die Nudeln kochten zauberte ich einen Gaumenschmaus von Bolognese nach einem alten, geheimen Familienrezept: Hackfleisch anbraten und Ketschup drüber. Als diese kulinarische Kreation vollendet war legte ich mich nackt (aber mit Socken, es war ja kalt) auf den Küchentisch, welchen ich vorher bereits mit ein paar brennenden Kerzen dekoriert hatte, und drapierte die Spaghetti inklusive Spezial-Bolognese auf meinem Bauch. So lag ich nun da. Könnte es ein schöneres Menü für die Liebste geben?
Jetzt galt es nur noch abzuwarten bis die Liebste nach hause kommt. Und ich wartete. Und wartete. Bestimmt zehn Minuten habe ich gewartet und die Liebste war immer noch nicht da. Und dann, ganz unerwartet, geschah etwas mit dem ich nicht gerechnet hatte. Die leckeren Düfte der Mahlzeit auf meinem Bauch stiegen mir in die Nase und erinnerten mich daran das ich ja selber hungrig war. Die romantischen Gefühle hatten mir meinen Hunger vernebelt, aber jetzt... kam er wieder.
Ich kämpfte lange dagegen an - bestimmt fünf Minuten - aber dann konnte ich nicht mehr anders und schlürfte vorsichtig eine Spaghetti in den Mund. Die eine würde die Liebste bestimmt nicht vermissen solange sie sie nie gesehen hat. Und eine zweite bestimmt auch nicht. Und eine dritte...
Zehn Minuten später hatte ich alle Nudeln und alle Bolognese gegessen. Ich duschte mich ab, packte die halb abgebrannten Kerzen vom Küchntisch unauffällig zurück in unsere Kerzenkiste und räumte die Küche auf. Diese Überraschung ging ziemlich in die Hose. Die Liebste hat leider niemals erfahren was für einen tollen Liebesbeweis ich ihr an jenem Tag bereiten wollte.
Aber auch wenn ich versagt habe gibt es ja Leute bei denen das klappt. Zum Beispiel die in diesem Video hier:
Liebe kann so schön sein...!
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Maak
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28.06.10
Eine Freude
Eigentlich hatte ich mit einem gänzlich anderen Gesichtsausdruck gerechnet als ich der Liebsten einen dicken Strauß roter Rosen vor die Nase hielt. Denn statt mir freudestrahlend und dankend verliebt um den Hals zu fallen warf sie mir einen eher stechenden Blick entgegen und fragte: "Was ist das?"
"Rosen", antwortete ich freundlich lächelnd und streckte ihr den Strauß entgegen. "Für dich!" Prüfend sah die Liebste an mir vorbei als ob sie dort ein Kamerateam von verstehen sie Spaß erwartete. Irgendwie traute sie dem Braten nicht. "Rosen?", fragte sie. "Für mich?" Ich nickte fröhlich.
"Was hast du angestellt?", fragte Sie in einem Ton der keinen Zweifel daran ließ das es etwas Schlimmes gewesen sein mußte. "Nichts", antwortete ich etwas verzweifelt und fragte mich was ich falsch gemacht hatte das die Situation eine solche Wendung nahm. "Aber du bringst mir sonst nie Rosen mit", stellte sie richtigerweise fest. "Du mußt etwas angestellt haben! - Oh, nein! Hast du es etwa mit einer anderen getrieben und jetzt ein schlechtes Gewissen?" Ich schüttelte den Kopf und lächelte sanft. "Nein, nein. Ganz sicher nicht", erklärte ich wahrheitsgemäß. "Ich wollte dir ganz ehrlich einfach nur eine Freude bereiten."
Die Liebste sah mich abschätzend an. "Eine Freude?!?", fragte sie skeptisch und nahm den Rosenstrauß zögerlich entgegen. "Ja, eine Freunde", bestätigte ich und fügte "weil ich dich liebe" hinzu. "Du sagst doch immer nie würde ich dir Blumen mitbringen und da dachte ich..." Doch bevor ich zu Ende erklären konnte wurde ich auch schon mit dem Rosenstrauß verdroschen während die Liebste im Takt der Schläge schimpfte "Stimmt - ja - auch! - Nie - bringst - du - mir - Blu - men - mit!"
Und jetzt weiß ich auch warum...
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22.06.10
Wie die Zahnarztfrauen
Es gab Zeiten - und ich glaube das war sogar noch bevor Dr. Best mit den schlechten Konkurrenz-Zahnbürsten unschuldige Tomaten zermanschte - da war es üblich das Zahnpflegeprodukte im Fernsehen von Zahnarztfrauen beworben wurden. Ja, ZahnarztFRAUEN - nicht ZahnärztINNEN. Die älteren Leser werden sich sicherlich erinnern.
Das ging dann immer etwa so: "Hallo, ich als Zahnarztfrau empfehle ihnen dringend Perlweiss", *grins*, "denn seit ich Perlweiss benutze kann ich endlich Äpfel essen ohne dabei literweise Zahnfleischblut zu verlieren.", *in einen Apfel beiß*, *grins*.
Ich habe mich schon damals immer gefragt warum gerade Zahnarztfrauen die notwendige Kompetenz unterstellt wurde gute von schlechten Zahnpflegeprodukten zu unterscheiden. Ich hätte ja besser die Zahnärzte selbst gefragt und nicht deren Frauen. Aber egal. Was die können kann ich auch!
Die Liebste ist nämlich demnächst fertig mit ihrem Medizinstudium und macht dann ihre Facharztausbildung zur Gynäkologin. Machen Sie sich also darauf gefasst mich bald in der Fernsehwerbung zu sehen!
"Hallo, ich als Gynäkologinnenmann empfehle ihnen dringend die tollen Tampons von OB. Die nehmen die Regel nämlich da auf wo sie passiert... äh... ganz bestimmt...!"
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Maak
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14.06.10
Dann spiel ich halt mit mir selbst...!
Urlaub - und ich habe nichts besseres zu tun als mit meinen beiden dämlichen Klonen Playstation 3 zu zocken...
(Inspiration kam von hier. Link gefunden da.)
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Maak
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18.05.10
Wach - und zwar richtig!
Mein Leben lang hatte ich Probleme damit morgens in der Früh so richtig wach zu werden. Ein wenig wach wurde ich zwar immer, aber oft reichte das nur um bis ins Bad zu kommen wo ich dann beim morgendlichen pinkeln wieder eingeschlafen bin. (Das ist übrigens ein guter Grund sich anzugewöhnen im Sitzen zu pinkeln - was ich allerdings bis heute nicht getan habe.)
Das ich morgens nicht richtig wach wurde war lange Zeit ein großes Problem für mich. Sie glauben ja gar nicht wie viele Jahre Schule ich verschlafen habe wegen dieser Sache. Obwohl... wenn Sie all die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler in meinen Texte zählen, dann glauben Sie es vielleicht ja doch.
Jedenfalls hatte ich irgendwann die Schnauze voll und habe mich an einen Experten gewendet: meinen Bruder! Der hat das mit dem Aufstehen nämlich voll raus. Den können Sie zu jeder Tag- und Nachtzeit wecken und er ist sofort voll da. Manchmal frage ich mich ob er überhaupt schläft, so aufgeweckt wie der immer ist. Ein wenig unheimlich finde ich das schon.
Auf jeden Fall habe ich ihn gefragt: "Basti", ich nannte ihn so weil das sein Name ist, "Basti, wie machst du das? Wie schaffst du es morgens wach zu werden? Was ist dein Geheimnis?" Und er sagte mir: "Kaffee!" Und ich: "Kaffee?" Und er: "Ja, Kaffee. Mit Kaffee wird jeder wach."
Und das war der beste Tipp, der mir in meinem ganzen Leben gegeben wurde. Von da an ging ich nach dem Aufstehen nicht mehr ins Bad um dort wieder einzuschlafen, sondern direkt in die Küche wo ich mir jetzt jeden Morgen eine heiße Kanne Kaffe über den Kopf schütte. Es ist zwar eine sehr schmerzhafte Angelegenheit, aber danach ist man wach - und zwar richtig1 Das können Sie mir glauben.
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Maak
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