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21.06.12

Nacktfotos

Und dann dreht sie sich um und kreischt. Der Ton kommt schrill und plötzlich und ich erschrecke fast tödlich. "Was ist? Was ist los?!?", frage ich panisch und schaue mich ängstlich um ob vielleicht irgendwo im Raum eine dicke Spinne sitzt.
"Sie Widerling!", beschimpft sie mich, "Ich dachte das hier wäre seriös. Ich hätte mir gleich denken können das sie so einer sind." Dabei dreht sie sich weg und hält sich mit beiden Händen die Augen zu.
Ich versuche Ruhe in die Situation zu bringen. "Entschuldigen sie", sage ich höflich, "aber könnten Sie mir bitte erklären was das Problem ist?" Sie linst zwischen zwei Fingern in meine Richtung. "Nicht bevor Sie sich wieder angezogen haben!", sagt sie.

Das macht mich stutzig. "Aber Sie wollten doch das ich nackt Fotos von Ihnen mache...", erkläre ich. "Für Ihren Freund haben Sie gesagt. Wissen Sie nicht mehr?"
"Doch. Natürlich wollte ich Nacktfotos von mir machen lassen, aber da wusste ich ja nicht das ich an so einen Perversling wie SIE gerate! Ach, ich hätte es mir denken können das bei dem Preis irgendwo ein Haken ist. Und jetzt ziehen sie sich bitte wieder an oder ich hole die Polizei!"

"Aber... wie soll ich denn nackt Fotos von Ihnen machen wenn ich dabei angezogen bin?", frage ich sichtlich verwirrt. "Gar nicht!", brüllt sie, "Von Ihnen lasse ich mich ganz bestimmt nicht nackt fotografieren. Auf nimmer Wiedersehen, sie Schwein!"
Und damit verlässt sie türknallend mein Fotostudio wie so viele andere Frauen zuvor. Ich bleibe regungslos und nackt hinter der Kamera zurück.

"Vielleicht liegt mir die Sache mit dem nackt fotografieren doch nicht so", sage ich leise zu mir selbst. Blöd, dass das ganze Equipment so teuer war...

24.12.11

Falsch verstanden?

Ja und dann sitz' ich da so mit der Liebsten auf dem Sofa und irgendwie ist nix los. Es ist zwar sehr kuschelig, aber auch irgendwie langweilig. Ich zappe von Sender zu Sender in der Hoffnung etwas Interessantes zu finden aber es... oh, Moment, doch! Da läuft eine Doku über Haie. Haie sind cool weil die ganz viele scharfe Zähne haben. Sogar mehr als DU!

Tja, die liebste und ich wir dösen also so dahin und schauen uns die Doku an. Da gibt es kleine Haie, große Haie, Tigerhaie, weiße Haie... Sie glauben ja gar nicht was es alles für Haie gibt. Und da kommt mir plötzlich eine Idee. Man könnte ja ein Spiel draus machen.

"Wollen wir Hai raten?", frage ich die Liebste. Und plötzlich springt Sie auf und sieht mich mit großen Augen an. "Wie bitte?", fragt Sie. "Sag das noch mal!"
"Wollen wir Hai raten?", wiederhole ich sehr deutlich damit die Liebste mich diesmal auch richtig versteht. "Bist du sicher?", fragt Sie. "Das ist kein Scherz oder so?"
"Nein, kein Scherz. Hai raten. Ich bin ganz sicher", erkläre ich ihr und frage mich was daran denn so komisch sein soll das man mehrmals nachfragen muss.

"JAAAA!", ruft die Liebste plötzlich und ich zucke vor Überraschung zusammen. "Ich will, ich will, ich will!" Dann küsst Sie mich sehr herzlich, wischt sich eine kleine Freudenträne aus dem Auge und fängt an vor Freude durch die Wohnung zu tanzen. "Ich will, jaha, ich will! Endlich hat er gefragt, juhuu!"

Während ich noch versuche zu verstehen was hier vor sich geht ist Sie schon am Telefon und erzählt ihrer Mutter das wir Hai raten wollen. Langsam beschleicht mich der Gedanke das Sie da etwas falsch verstanden hat...

Naja. Jetzt wissen Sie es auch. Nächstes Jahr im September wird Hai geraten geheiratet.

02.06.11

Keep it real

Heut morgen beim Frühstück mit der Liebsten:
"...ach und am ersten Juli wird unser neues Firmangebäude eingeweiht und alle sind eingeladen mit ihren Familien. Gibt Kuchen. Und es wird gegrillt. Da kommst du auch, oder?"
"Klar komm ich."
"Schön! Dann kannste dir mal gleich mein neues Büro anschauen."
"Gerne. Was soll ich denn da anziehen?"
"Hö? Wie jetzt?"
"W-a-s - s-o-l-l - i-c-h - d-a - a-n-z-i-e-h-e-n - ?"
"Öhm... naja. Ich hab meinen Arbeitskollegen immer erzählt das du Ärztin bist... und Metzgerstochter! Zieh dir also bitte einen Arztkittel an und häng dir eine Fleischwurst um den Hals damit meine Geschichte glaubwürdiger klingt."
:-)

True story!

14.01.11

Stripped

Weil ich meinen letzten Nebenjob nicht so toll fand aber unbedingt das Geld zum Leben brauche, habe ich mir jetzt etwas Neues gesucht. Sie können mich nun an Wochenenden als Stripper buchen.

Stripper sein ist eigentlich ein toller Nebenjob. Wo man auch hinkommt freuen sich die Leute (in meinem Fall meist Frauen) das man da ist. Ehrlich, wo ein Stripper auftaucht ist immer gute Stimmung. Und da ich eh sehr gerne tanze und auf Wunsch auch an der Stange eine fabelhafte Figur mache, dachte ich zunächst das sei der beste Beruf der Welt... bis ich die Schattenseiten kennenlernte.

Verstehen Sie mich nicht falsch, der Job als Stripper ist suuuper (besonders wenn ich als Polizist verkleidet kommen soll, ich sehe in Uniform echt gut aus!). Das große Problem ist eher finanzieller Natur. Klar, wenn man für einen Auftritt gebucht wird bekommt man zunächst erstmal relativ viel Geld für relativ wenig Arbeit (und oft stecken einem die Ladies sogar noch extra Geld in den Schlüpper), aber am Ende - ob Sie es glauben oder nicht - am Ende zahlt man drauf.

Zum Beispiel bei meinem letzten Auftritt: ein Junggesellinnenabschied. Ich komme da hin und da sind lauter wirklich attraktive, junge Frauen. Alle sind total hemmungslos und ein bisschen beschwipst und zu allem bereit. Die Stimmung könnte nicht besser sein. Und alle wollen Sie das ich endlich mit meiner Show anfange. Also starte ich die Musik und beginne zu tanzen und dann... plötzlich... schreien die ganzen Mädels laut "AUSZIEH'N! AUSZIEH'N!".

Ja, und dann wurde es teuer. Um nämlich auszuziehen brauchte ich erstmal eine neue bleibe in die ich einziehen konnte. Also bin ich sofort nach Hause und habe gemeinsam mit meiner Liebsten erstmal mehrere Wochen lang gesucht und gesucht bis wir endlich ein Haus gefunden hatten das zu uns passte. Das haben wir dann gekauft. Allerdings muss dort erstmal renoviert werden. Und eine Küche war auch nicht drin. Und neue Fliesen brauchen wir auch. Und... ach, jedenfalls mussten wir uns bis ans Ende aller Tage verschulden um das alles bezahlen zu können. Und das nur damit ich ausziehen kann, weil ein paar besoffene Weiber das von mir verlangen.

Jetzt habe ich Angst nochmal irgendwo als Stripper aufzutreten weil wieder jemand "AUSZIEHEN!" schreien könnte. Und bevor das aktuelle Haus nicht abbezahlt ist kann ich mir auch beim besten Willen keinen weiteren Auszug leisten. Ich glaube morgen kündige ich wieder...




Im März wird ausgezogen und dann geht es in das Haus in der Mitte.

28.06.10

Eine Freude

Eigentlich hatte ich mit einem gänzlich anderen Gesichtsausdruck gerechnet als ich der Liebsten einen dicken Strauß roter Rosen vor die Nase hielt. Denn statt mir freudestrahlend und dankend verliebt um den Hals zu fallen warf sie mir einen eher stechenden Blick entgegen und fragte: "Was ist das?"

"Rosen", antwortete ich freundlich lächelnd und streckte ihr den Strauß entgegen. "Für dich!" Prüfend sah die Liebste an mir vorbei als ob sie dort ein Kamerateam von verstehen sie Spaß erwartete. Irgendwie traute sie dem Braten nicht. "Rosen?", fragte sie. "Für mich?" Ich nickte fröhlich.

"Was hast du angestellt?", fragte Sie in einem Ton der keinen Zweifel daran ließ das es etwas Schlimmes gewesen sein mußte. "Nichts", antwortete ich etwas verzweifelt und fragte mich was ich falsch gemacht hatte das die Situation eine solche Wendung nahm. "Aber du bringst mir sonst nie Rosen mit", stellte sie richtigerweise fest. "Du mußt etwas angestellt haben! - Oh, nein! Hast du es etwa mit einer anderen getrieben und jetzt ein schlechtes Gewissen?" Ich schüttelte den Kopf und lächelte sanft. "Nein, nein. Ganz sicher nicht", erklärte ich wahrheitsgemäß. "Ich wollte dir ganz ehrlich einfach nur eine Freude bereiten."

Die Liebste sah mich abschätzend an. "Eine Freude?!?", fragte sie skeptisch und nahm den Rosenstrauß zögerlich entgegen. "Ja, eine Freunde", bestätigte ich und fügte "weil ich dich liebe" hinzu. "Du sagst doch immer nie würde ich dir Blumen mitbringen und da dachte ich..." Doch bevor ich zu Ende erklären konnte wurde ich auch schon mit dem Rosenstrauß verdroschen während die Liebste im Takt der Schläge schimpfte "Stimmt - ja - auch! - Nie - bringst - du - mir - Blu - men - mit!"

Und jetzt weiß ich auch warum...

22.06.10

Wie die Zahnarztfrauen

Es gab Zeiten - und ich glaube das war sogar noch bevor Dr. Best mit den schlechten Konkurrenz-Zahnbürsten unschuldige Tomaten zermanschte - da war es üblich das Zahnpflegeprodukte im Fernsehen von Zahnarztfrauen beworben wurden. Ja, ZahnarztFRAUEN - nicht ZahnärztINNEN. Die älteren Leser werden sich sicherlich erinnern.

Das ging dann immer etwa so: "Hallo, ich als Zahnarztfrau empfehle ihnen dringend Perlweiss", *grins*, "denn seit ich Perlweiss benutze kann ich endlich Äpfel essen ohne dabei literweise Zahnfleischblut zu verlieren.", *in einen Apfel beiß*, *grins*.

Ich habe mich schon damals immer gefragt warum gerade Zahnarztfrauen die notwendige Kompetenz unterstellt wurde gute von schlechten Zahnpflegeprodukten zu unterscheiden. Ich hätte ja besser die Zahnärzte selbst gefragt und nicht deren Frauen. Aber egal. Was die können kann ich auch!

Die Liebste ist nämlich demnächst fertig mit ihrem Medizinstudium und macht dann ihre Facharztausbildung zur Gynäkologin. Machen Sie sich also darauf gefasst mich bald in der Fernsehwerbung zu sehen!

"Hallo, ich als Gynäkologinnenmann empfehle ihnen dringend die tollen Tampons von OB. Die nehmen die Regel nämlich da auf wo sie passiert... äh... ganz bestimmt...!"

26.02.10

Das Vorspiel vor dem Vorspiel

"Wie kriege ich eine Frau ins Bett?"

...anscheinend indem Sie einfach danach googlen, denn die meisten meiner Besucher - vielleicht ja sogar Sie selbst, lieber Leser - landeten nach Eingabe genau dieser Suchanfrage hier im pottCast. Und zu Recht! Denn da sind sie ja bei mir auch genau richtig - ich bin nämlich Experte was dieses Thema betrifft.

Ein paar Tips für Anfänger hatte ich zwar an anderer Stelle schon mal gegeben, aber da das aufgrund der vielen Suchanfragen ein recht beliebtes Thema zu sein scheint bin ich gerne bereit Ihnen noch ein paar Goldstücke aus dem Schatze meiner unendlichen Weisheit zu spendieren.

Manchmal (das ist abhängig von der Frau mit der Sie schlafen wollen) ist es erforderlich erst das Vertrauen der Dame zu gewinnen bevor Sie die Lady fragen sollten ob sie vielleicht gerne mit Ihnen Sex machen möchte. Sie müssen die Frau dazu bringen das Sie von sich aus mit Ihnen schlafen will. Quasi ein Vorspiel vor dem Vorspiel. Da Frauen sehr kleine Gehirne haben ist das zum Glück sehr einfach.

Anders als Männer mögen Frauen am meisten auf der Welt sich selbst. Um also bei einer Frau den Wunsch zu wecken mit ihnen zu schlafen müssen Sie ihr einfach nur zeigen das Sie genau so sind wie die Dame. Sprechen Sie einfach die Frau Ihrer Begierde an und suchen Sie nach Gemeinsamkeiten mit ihr. Wenn die Frau feststellt das Sie ihr sehr ähnlich sind wird sie sich sofort in sich selbst verlieben - und damit auch in Sie - und so schnell unterbewusst den Wunsch hegen augenblicklich mit Ihnen Sex zu machen! Als Vorlage für ein solches Gespräch werde ich Ihnen einen von tausenden typischen Dialogen aus meinen alten Tagen zitieren:

"Guten Tag."
"Hallo."
"Schönes Wetter was?"
"Find ich nicht."
"Mögen Sie Pferde?"
"Nein."
"Katzen?"
"Nein."
"Kennen Sie die Metzgerei Müller in Wattenscheid? Finden Sie nicht auch die haben die beste Wurst der Welt?"
"Ich bin Vegetarier."
"Wissen Sie wen ich voll gut finde? Jesus!"
"Ich hasse Religion."
"Ich wette Ihre Lieblingsfarbe ist rot."
"Nein."
"Grün?"
"Nein."
"Blau?"
"Nein."
"Orange?"
"Nein."
"Lila?"
"Meinen Sie 'lila' oder 'violett'?"
"Lila."
"Nein."
"Und violett?"
"Nein, auch nicht."
"Gelb?"
"Nein."
"Cyan?"
"Nein."
"Magenta?"
"Nein."
"Was ist denn Ihre Lieblingsfarbe?"
"Mausgrau."
"Na so ein Zufall - meine auch!!!"


Sehen Sie wie ich geschickt durch meine clevere Gesprächsführung eine Gemeinsamkeit herausgestellt habe. Die Frau denkt jetzt - von sich aus - weil meine Lieblingsfarbe (angeblich) auch Mausgrau ist, daß ich genau so sei wie Sie und möchte nun ganz klar gerne mit mir hemmungslose Liebe machen. Eigentlich ein sehr simpler Trick - der allerdings immer klappt!

Nachdem der Frau nun also von Ihnen mit meinen schlauen psychologischen Tricks der Wunsch nach Beischlaf suggeriert wurde kann jetzt nichts mehr schief gehen und Sie können Phase zwei starten. Fragen Sie die Frau einfach: "Würden Sie vielleicht jetzt gerne mit mir Sex machen?", und Sie werden garantiert die richtige Antwort bekommen. Und falls die Dame nicht sofort "Ja" sagt, lesen Sie einfach HIER weiter. Da gibt es dann weitere Hinweise.

Ich freue mich wenn ich wieder mal ein paar Hilflosen helfen konnte.

05.01.10

Eine Geschichte...

...die ich hier garantiert nicht erzählen werde, ist die Story vom Junggesellenabschied von Peter. Es sollte ein fröhlicher Abend im Stripclub werden und den hatten die Jungs auch - nur ich nicht, denn ich wurde rausgeschmissen.

Immerhin habe ich an jenem Abend gelernt, dass man in ein Striplokal besser ein paar Scheine mitbringt. Die Damen dort lassen sich nur ungern Kleingeld in den Schlüpper stopfen.

23.10.09

Das Wunder der Geburt

Meine Liebste will ja mal gerne Frau Doktor werden. Dieserhalb hat sie einfach mal ein paar Jahre Medizin studiert. Bevor Mediziner aber ihr Examen machen dürfen müssen die noch ein praktisches Jahr in verschiedenen Abteilungen im Krankenhaus ableisten. Und das macht die Liebste gerade.

Momentan ist sie viel im Kreißsaal unterwegs und erlebt hin und wieder mal wie so ein nigelnagelneuer Mensch das Licht der Welt erblickt. Sie sagt es gibt kaum was schöneres als das Wunder der Geburt.

Naja, außer manchmal...

Wie zum Beispiel letztens, als eine junge Mutter ihr bereits drittes Kind zur Welt brachte. Der junge Vater war mit im Kreißsaal und hat ihr... äh... beigestanden und Fotos gemacht. So wie die Liebste das schilderte sahen die beiden aus wie frisch aus der Sendung von Britt gekommen. Er, ein kompletter Vollassi, kurze, dunkle Haare mit einem blond gebleichten Ralleystreifen von vorne nach hinten in der Mitte. Und sie, naja, sie kriegte gerade ein Kind da wollen wir mal nicht so hart mit ihr sein was das Aussehen betrifft.

Auf jeden Fall war der Papi voll bei der Sache und motivierte seine Frau (?) mit den zärtlichen Worten: "Jetzt press schon raus die Scheiße!" Wenn das nicht eloquent ist, was dann?

Als das Kind dann geboren war, sagte der Typ noch zur Mutter: "Ich hab dir vorher gesagt du sollst dir die Haare waschen. Jetzt siehst du auf allen Fotos scheiße aus!" Ein wahrer Profi. Aber okay, war ja schon das dritte Kind. Der kannte sich aus.

Die Liebste meinte jedenfalls nur, daß es für das gesamte Geburtsteam immer wahnsinnig wahnsinnig schwer ist sich das Lachen zu verkneifen wenn solche Experten dabei sind.

Ich glaube ihr.

14.09.09

Frauenparkplatz

Also mal ganz ehrlich, die Sache mit den Frauenparkplätzen in Parkhäusern und Parkgaragen ist toll. Na gut, ich bin jetzt keine Frau und muss viel länger nach einem Parkplatz suchen, aber die Idee extra Parkplätze für Frauen nahe der rettenden Ein- bzw. Ausfahrt einzurichten ist genial.

So können nämlich die schwachen, wehrlosen Frauen viel besser und schneller vor den bösen, schmierigen Vergewaltigern und Dieben flüchten, die in den dunklen Ecken eben jener Parkhäuser den ganzen Tag nur auf ein easy Opfer lauern.

Noch cleverer wäre allerdings gewesen extra Vergewaltigerparkplätze in den untersten bzw. obersten Etage der Parkhäuser einzurichten damit die Bösewichte einen möglichst langen Weg zurücklegen müssten um bis zu den Frauen zu kommen. Da wurde nicht weit genug gedacht.

Aber genug der Scherze. Ich finde es wirklich ehrlich voll gut mir nicht immer Gedanken machen zu müssen ob die Liebste gerade im Parkhaus ausgeraubt und vergewaltigt wird. Und das nur wegen den Frauenparkplätzen. Auch das Einkaufen in der City ist gleich viel entspannter wenn man seine liebste vorher auf nem Frauenparkplatz parkt. Und hinterher kann man sie dann dort unversehrt und garantiert nicht vergewaltigt wieder abholen. Eine tolle Sache.

Frauenparkplätze hurra!

17.07.09

Die besten Antworten auf den Satz: "Ich liebe Dich."

Sie kennen das ja. Ständig trifft man Leute die einen lieben. Oftmals ist es die eigene Frau, machnmal sind es aber auch einfach Fremde am Bahnhof oder in der Schwulenkneipe oder in der Kirche oder beim Metzger. Und wenn man so sehr geliebt wird, dann bekommt man das natürlich auch ständig von diesen Leuten mitgeteilt.

Das Schlimme an dem Satz "Ich liebe Dich" ist, dass die Menschen darauf zwingend eine Antwort erwarten - und zwar eine gute. Daher hab ich für Sie ein paar Sätze aufgelistet, mit denen Sie gerne auf diese Frage antworten dürfen falls es Sie mal unvorbereitet trifft. Sie müssen dann nur noch fix eine der Situation entsprechende Antwort heraussuchen und sind aus dem Schneider.


Antworten auf den Satz: "Ich liebe Dich"

01. "Wie passend, ich liebe dich auch!"

02. "Echt jetzt? Wieso? Bist du bekloppt?"

03. "Hatten wir nicht gesagt keine Gefühle?"

04. "Hier muss es sich um eine Verwechslung handeln."

05. "Dito."

06. "Beweise es!"

07. "Du willst nur meinen Körper!"

08. "Du willst nur mein Geld!"

10. "Wieso denn?"

11. "Oh Gott, was hab ich getan?!?"

12. "Danke. Sehr freundlich."

13. "Mich?!?"

14. "Wer tut das nicht?"

15. "Das ist schön, aber geh bitte mal zur Seite. Ich kann den Fernseher nicht sehen."

16. "Ich muss weg."

17. "Fängst du jetzt auch schon so an?"

18. "Das wollte ich auch gerade sagen!"

19. "Wie sehr denn?"

20. "Nur mich, oder könntest du dir noch eine weitere Frau dabei vorstellen?"

21. "Immer noch?"

22. "In diesem Moment liebe ich dich auch."

23. "Ich bin ein Roboter aus der Zukunft und kenne keine Gefühle. Beep."

24. "Und was ist mit Brad Pitt? Den liebst du doch auch. Schlampe!"

25. "Dann bring mir mehr Bier."

26. "Oh nein, du bist schwanger, oder?"

27. "Ich dich auch - für fünfzig Euro."

28. "Bist du betrunken?"

29. "Brauchst du Geld oder was ist?"

30. "Ich dich auch. Immer zwei mal mehr wie du."

31. "Warum liegt denn da Stroh rum?"

32. "Ich bin gar kein/e Frau/Mann." (je nach Geschlecht)

33. "Ich weiß."

34. "Jahaaaa.... das sagst Du jetzt." (by Herr Olsen)

35. "Warte bis wir bei mir waren." (by Herr Olsen)

36. "Püdde???" (by Herr Olsen)

37. "Faszinierend." (by Herr Olsen)

38. "Stimmt genau." (by Herr Olsen)

39. "Du hast noch nicht viele Männer / Frauen kennengelernt, stimmt's?" (by Herr Olsen)

40. "Natürlich tust Du das." (by Herr Olsen)

41. "Muss das sein?" (by Herr Olsen)

42. "Das geht vorbei." (by Herr Olsen)

43. "Wart's ab!" (by Mary Malloy)

44. "Wie passend. Ich liebe mich auch!" (by Der Imperator)

45. "Was genau meinst du jetzt damit?" (by Ann von Neben)

46. "Möchtest du darüber reden?" (by Lily)

47. "Da sind wir dann schon zwei!" (by Lily)

48. "Hm. Moment mal... ich hab da so 'ne Liste mit passenden Antworten" (by Lily)

49. "Ich hoffe, du kannst damit leben!" (by Lily)

50. "Und? War das jetzt so schwer?" (by Lily)

51. "Wer tut das nicht?" (by Lily)

52. "Das ändert sich, wenn du meine Kinder kennengelernt hast!" (by Lily)

53. "Ja schön, aber ich muß noch fahren." (by Frau Rossi)

54. "Ich bin ein Alien, der in wirklichkeit eine Invasion der Erde vorbereitet...!" (by Mr.Elch)

55. "Was trinkst du?" (by Schuschan)

56. "Danke. Ich liebe mich auch." (by Man in Metropolis)

57. "Traurig... findest du nichts Besseres?" (by Geschichtenerzähler)

58. "Ok, was hast du angestellt?" (by Pssst!)

59. "Ok, wie heisst sie?" (by Pssst!)

60. "Was hast du gesagt? War/Hab gerade [hier Ausrede einfügen]." (by Michaela)

61. "Mmhh, morgen wieder, jetzt bin ich müde" (by Michaela)

62. "Weia!" (by Oppa Eumel)

63. "Ooh, mein Fusspilz ist gerade aufgeplatzt. Was hast Du gesagt?" (by Oppa Eumel)

64. "Das kommt in den besten Familien vor." (by Oppa Eumel)

65. "Selbst Chuck Norris konnte mir nicht widerstehen." (by Oppa Eumel)

66. "Guck mal, Bauchflusen." (by Oppa Eumel)

67. "Sachen gibt's." (by Oppa Eumel)

68. "Klar tust Du das, ich zahl die Miete und Deine Klamotten." (by Oppa Eumel)

69. "Immerhin." (by Oppa Eumel)

70. "Nicht Dein Ernst?" (by Oppa Eumel)

71. "Warte mal, shit, wo hab ich nur Maaks Liste hin...?" (by Marco)

72. "Ja, postkoital redet man allerhand Unsinn" (by Schaetzle)

73. "Wie war noch Dein Name?" (by Schaetzle)

74. "Willkommen im Club!" (by Schaetzle)

75. "Das sagt mein Mann auch immer!" (by Schaetzle)

76. "Das ist kein Grund, dass ich Deine Kehrwoche mache!" (by Schaetzle)

77. "Mal wieder Pleite?" (by Schaetzle)

78. "Ich hab trotzdem meine Tage Schatz." (by Schaetzle)

79. "Ich sagte doch schon: kein Sex vor der Ehe!" (by Schaetzle)

80. "Die Liebe ist eine Frau namens Corvette!" (by Schaetzle)

81. "Mein Herz gehört Jesus allein" (by Schaetzle)


Alle Antworten wurden von mir persönlich an lebenden Menschen getestet und sind voll funktionsfähig. Natürlich ist diese Liste bei weitem noch nicht vollständig. Also falls Sie noch Ergänzungen dazu haben dann immer her damit in den Kommentaren.

So, und nun drucken Sie sich die Liste einfach aus und haben Sie immer dabei. Man kann ja nie wissen wann und wo das nächste mal jemand überraschend sagt: "Ich liebe Dich."


P.S.: Paul hat übrigens festgestellt, dass die meisten Sätze zur Not auch auf den Satz "Ich hasse dich" funktionieren. Also zögern Sie nicht es mal auszuprobieren.

22.06.09

Wie man jede Frau ins Bett kriegen kann

Ich habe einen Freund, der ist so ein richtiger Womanizer. Ich weiss nicht wie er es anstellt, aber irgendwie kann er die Frauen ganz einfach um den kleinen Finger wickeln und er kriegt jede ins Bett. Jede!

Ich hab ihn mal gefragt wie er das macht und er sagte mir man müsse charmant und freundlich sein und so und lauter Dinge, die ich mir selbst hätte denken können. Aber das Allerwichtigste wenn man eine Frau rumkriegen will ist ihre "Sprache" zu sprechen. Frauen ticken nämlich anders als Männer meinte er. Sie sagen ständig andere Dinge als sie meinen.

Natürlich fragte ich ihn ob er mir vielleicht ein Beispiel geben könnte. Da erklärte er mir wenn eine Frau "nein" sagt, dann meint sie eigentlich "ja". Sie will es nur nicht zugeben. Dies zu wissen sei elementar meinte er. Wenn man eine Abfuhr bekommt müsse man unbedingt dran bleiben und weiter baggern weil die Frau ja eigentlich doch wolle, nur nicht erscheinen will als sei sie leicht zu erobern. Wenn man bei einem "nein" trotzdem dran bleibt - so mein Freund - dann kriegt man jede ins Bett.

Da kam mir in den Sinn wie viele Frauen in meinem Leben schon "nein" gesagt hatten als ich sie freundlich frage ob sie nicht vielleicht mit mir schlafen wollten. Und ich Depp hatte das jedes mal geglaubt! Meine Güte, wie viel Sex hätte ich haben können wenn ich damals doch nur die Sprache der Frauen verstanden hätte? Und ich dachte schon es läge an meiner Anmache. ("Guten Tag, ich bin der Maak, möchten Sie vielleicht mit mir Sex machen?") Dabei war die anscheinend völlig okay. Sowas Blödes aber auch.

Naja, jetzt habe ich ja die Liebste und muss mir um sowas keine Gedanken mehr machen. Obwohl etwas beunruhigt bin ich ja schon. Letztens als ich sie nämlich fragte ob sie mich zu fett finde, da hat sie "nein" gesagt...

26.05.09

Chubagga

Also eines kann ich Ihnen sagen: retten Sie niemals nie einem Wookiee das Leben. Ich habe es getan und nun habe ich den Salat.

Rettet man einem Wookiee das Leben, so wird er immer bei einem bleiben um sich dafür zu revanchieren. Die Wookiees bestehen darauf denn sie sind ein sehr stolzes Volk und sie nehmen das mit der Lebensschuld sehr sehr ernst. Wenn Sie dem Wookiee sagen wollen: "Schon gut. Kein Problem. Hab ich doch gern gemacht. Brauchst nicht bei mir bleiben. Geh und leb dein Leben." oder so - vergessen Sie's. Er WIRD bei Ihnen bleiben. Immer! Ob Sie wollen oder nicht.

Zunächst hört sich das natürlich gut an einen kräftigen zwei Meter dreissig großen Freund zu haben, der einen Tag und Nacht beschützt. Und tatsächlich reden die Leute anders mit Ihnen wenn so ein Zottelvieh hinter Ihnen steht und Ihnen grimmig über die Schulter schaut. Plötzlich kommt man ohne Probleme in jede Disco - sogar mit Turnschuhen! In der Bahn stehen selbst alte Leute freiwillig auf und bieten Ihnen einen Sitzplatz an. Und wo immer es eine Warteschlange gibt werden Sie vorgelassen. Von jedem! Eigentlich ne praktische Sache so ein Wookiee.

Aber die Sache hat auch dunkle Seiten, die oft vergessen werden. Wenn ich nämlich Chubagga - so heisst der Wookiee dem ich das Leben gerettet habe - mal gerade nicht brauche, so ist er trotzdem da. Wenn ein Wookiee sagt immer, dann meint er nämlich immer - und zwar "immer" im Sinne von "ständig". Versuchen Sie mal Frauen aufzureissen wenn dieser riesige Bettvorleger nie von Ihrer Seite weicht und ständig blöde Kommentare grunzt. Auch an ein Sexleben ist nicht zu denken wenn dieser Wuschelkrieger dabei neben Ihrem Bett steht. Selbst wenn man ihm sagt er soll leise sein, bietet dieses unübersehbare Vieh einen verstörenden Anblick.

Glücklicherweise habe ich mich mit der Zeit daran gewöhnt, dass Chubagga auch wenn ich mal kacken muss nicht von meiner Seite weicht. Aber es hat lange gedauert. Sehr lange. Immerhin hab ich ihn durch wiederholte Demonstration wo das Häufchen hingehört endlich stubenrein gekriegt.


Dennoch überwiegen die Nachteile. Wenn Chubagga sich nicht wäscht, so stinkt er nach zwei Tagen unerträglich. Schickt man ihn aber unter die Dusche, so kann man direkt ein paar Flaschen Shampoo neu kaufen. Das kostet. Und wenn Sie einmal Wookieehaare aus Ihrem Abfluss pulen mussten, dann überlegen Sie sich dreimal ob Sie den Kollegen nochmal duschen schicken.

Und dann das Problem mit der Verständigung. Das Gute ist, Chubagga scheint zu verstehen was ich sage. Das Schlechte ist, niemand versteht was er sagt. Er kann nämlich nur Brüll- und Grunzlaute von sich geben was seine Gesprächspartner oft mit den Schultern zucken lässt. Im Film sieht alles immer so einfach und selbstverständlich aus. Ist es aber nicht.

Erst dachte ich, ich könnte die Sache aussitzen. Hunde, Katzen, Meerschweinchen und andere Fellträger leben ja auch nicht ewig. Doch falsch gedacht. Wookiees werden mal locker mehrere hundert Jahre alt. Und wenn ich die Schriftzeichen auf Chubaggas Personalausweis richtig deute, so ist dieser mit seinen hundertdreissig Jahren noch verhältnismäßig jung.

Ihn einschläfern lassen möchte ich dann aber auch nicht. Dafür hab ich ihn mitlerweile viel zu lieb gewonnen - so sehr er auch meistens nervt. Ausserdem ist er mal so richtig kuschelweich... nachts... im Bett...

19.02.09

Hunderte kreischende Mädchen

*tuuut* *tuuut*
"Chef hier. Wer da?"
"Ja guten morgen Chef. Ich bin's der Herr Maak."
"Oh nein! Sie schon wieder? Womit wollen sie mir heute auf die Nerven gehen?"
"Ja... äh... ich... äh... ich kann heute nicht äh... zur Arbeit kommen."
"Was?!? Wieso nicht? Sind sie krank?"
"Ich... äh... nein."
"Dann kommen sie gefälligst her sonst sind sie gefeuert."
"Aber verstehen sie doch. Ich... äh... ich kann mein Haus nicht verlassen."
"Ich weiss ich werde bereuen gefragt zu haben, aber wieso können sie ihr Haus nicht verlassen?"
"Weil da... äh... da stehen hunderte kreischender Mädchen äh... vor meiner Haustür und äh... kreischen."
"Hunderte kreischende Mädchen? Was zum Geier haben sie diesmal wieder angestellt?"
"Ich äh... gar nichts."
"Und warum steht dann ne Horde kreischender Mädchen vor ihrer Tür und kreischt?"
"Wegen äh... wegen Brad Pitt."
"Brad Pitt?!?"
"Ja, Chef, Brad Pitt. Der hatte gestern nacht eine äh... Panne mit seinem öhm... Motorrad. Und dann äh... hat er bei uns geklingelt und äh... gefragt ob er mal öhm... telefonieren könnte. Ich glaub der wollte sich ein Taxi rufen. Und kurze Zeit später standen äh... hunderte kreischende Mädchen vor unserer Tür."
"Aha. Und? Haben sie ein Taxi für Herrn Pitt gerufen."
"Äh... nee, Chef. Das Problem ist wir haben kein superschnelles DSL-Internet von Alice, sondern äh... nur ne Verbindung über die Telefonleitung mit nem 14400 bit/s-Modem. Und jetzt warten wir seit öhm... zehn Stunden darauf, dass sich die Internetseite von den Gelben Seiten aufbaut damit wir äh... eine Taxinummer herausfinden können. Bisher hat nur der gelbe Hintergrund fertig geladen!"
"Das kann doch wohl nicht wahr sein! Und Brad Pitt sitzt jetzt die ganze Zeit bei Ihnen rum und wartet?"
"Ähm... ja. Und der futtert unseren Kühlschrank leer."
"Aber haben sie nicht ein iPhone? Geben sie das doch dem Herrn Pitt. Dann kann er ruckzuck ne Taxinummer rausfinden und auch gleich eins bestellen."
"Äh... mein iPhone dem Brad Pitt geben?!? Chef, sie spinnen wohl!"



Und weil es mir sonst keiner glaubt hab ich ein paar Videos von seinem Aufenthalt hier gedreht (bin selbst allerdings nicht im Bild): klick, klick, klick, klick und klick.

18.02.09

Die Ulli

Das hier, das ist die Ulli und sie sucht über www.PlayDate.de einen Freund...



Warum sie allerdings so drüber lachen muss, dass ihr Ex sie vor einiger Zeit verlassen hat, ist mir ein Rätsel.

19.11.08

Das Geheimnis des besten Sex der Welt

...ist bestimmt eine dieser Überschriften, mit denen man total viele Leute anlockt, die dann total angepisst wieder wegklicken wenn sie nicht finden was sie sich erhofft hatten.

Wenn Sie zu diesen Leuten gehören haben Sie wahrscheinlich schon jetzt wieder weggeklickt und lesen dies hier gar nicht mehr. Wenn Sie zu diesen Leuten gehören sind sie ausserdem höchstwahrscheinlich ein Mann männlich und googlen bereits nach der nächsten Internetseite die Ihnen das Geheimnis verraten könnte - aber nicht wird. Schade eigentlich das Sie so wenig Geduld haben.

Denn ich kenne tatsächlich das Geheimnis des besten Sex der Welt und habe auch den schwarzen Gürtel im Kamasutra! Und hätten Sie mal tapfer durchgehalten und ein paar Zeilen weitergelesen, dann hätte ich es Ihnen vielleicht sogar verraten. Aber nein, seite läd, kein Tittenbild, keine Sex-Info in den ersten zwei Zeilen, und tschüss.

Aber nicht mit mir, Freundchen. Nicht mit mir! Behalt ich halt das große Geheimnis des besten Sex der Welt für mich (okay, die Liebste weiss auch Bescheid - wird aber ebenfalls nix verraten). Selbst Schuld! Blöder Wegklicker! Ich hätt's ganz ehrlich verraten. Selbst Schuld.

Und allen die doch tapfer bis zum Ende durchgehalten haben sei gesagt: bedankt euch bei den Wegklickern dafür das ich das Geheimnis des besten Sex der Welt nun für mich behalte. Die haben euch das eingebrockt!

22.10.08

Sie hat nein gesagt.

"Und? Haste Steffi gefragt ob sie mit dir ausgehen will?"
"Ja. Hab ich."
"Und?"
"Und was?"
"Ja was hat sie gesagt?"
"Sie hat nein gesagt."
:-(
"Echt?"
"Ja."
"Nein?"
"Ja."
"Du Glückspilz!"
"Hä? Wieso?"
"Ja sie hat nein gesagt. Nein, man! Das ist doch super."
:-)
"Was bitte ist denn daran super?"
"Wie? Was bitte ist den daran super? Weisst du das denn etwa nicht?"
"Anscheinend nicht."
:-(
"Dummkopf! Wenn Frauen nein sagen meinen sie eigentlich ja."
;-)
"Bist du sicher?"
"Ja!"
"Also wollte Steffi doch mit mir ausgehen?"
:-)
"Ja!"
:-D
"Oh ich Depp. Warum hab ich das blos nicht gecheckt? Ich bin so dumm."
:-(
"Ach was. Ist schon in Ordnung. Kann ja nicht jeder so ein Frauenversteher sein wie ich. Frag sie einfach nochmal - jetzt weisst du ja wie der Hase läuft."
"Mhhh... ich glaub das ist eine gute Idee. Ich geh direkt mal zu ihr."
"Vielleicht solltest du sie dann auch gleich mal fragen ob sie vielleicht gern mit dir schlafen würde."
:-)
"Meinst du?"
"Aber sicher." ;-)
"Okay. Du hast definitiv mehr Ahnung von Frauen als ich. Danke für den Tip."
:-D
"Kein Problem. Dann bis gleich."
"Aber Moment... was ist wenn sie ja sagt?"
"Ja um so besser. Ja heisst auch ja!"
"Ja heisst ja?"
"Ja."
"Und nein heisst auch ja?"
"Ja."
"Aber was würde sie dann sagen wenn sie nein meint?"
"Falafel."
"Wenn sie nein meint sagt sie Falafel?"
"Ja."
"Das ist'n Scherz oder?"
"Nein. So sind Frauen."
"Na gut. Ich geh dann mal. Bis gleich."

*dumdidumdidum*

"Da bin ich wieder."
"Und? hast du Steffi nochmal gefragt ob sie mit dir ausgeht?"
"Ja."
"Und? Was hat sie gesagt?"
"Nein!"
:-D
"Hey, toll für dich. Hast du auch gefragt ob sie mit dir schlafen will?"
:-)
"Ja."
"Und? Was sagte sie dazu?"
"Falafel."
:-(

19.06.08

Disconnect

Letzten Donnerstag habe ich von der Trennung eines Paares aus meinem Freundeskreis erfahren. Ich war schockiert. Gerade von diesen beiden hätte ich nie gedacht das die nochmal auseinandergehen. Und dann *zack* hat er sie verlassen.

Und dann - gestern - schreibt mir eine sehr gute Freundin sie habe sich auch von Ihrem Freund getrennt. Auch hier handelt es sich um eine langjährige Beziehung, die plötzlich vorbei ist. Ich bin fassungslos.

Die Gründe für die beiden Trennungen könnten verschiedener nicht sein. Doch war es in beiden Fällen das dämliche Verhalten des Mannes aus dem am Ende die Trennung resultierte. Idioten! Ihr Deppen habt zwei grandios tolle Frauen gehen lassen!

Aber meine Güte! Zwei Trennungen von Unzertrennlichen in einer Woche. Und das nur in meinem Freundeskreis. Da wird man doch nachdenklich. Hoffentlich ist kein Trend, denn ich bin sehr glücklich mit der Liebsten und will auch weiter mit ihr glücklich sein!

Vielleicht sollte ich noch ein wenig lieber zu der Liebsten sein (falls das überhaupt möglich ist). Nur zur Sicherheit...

10.06.08

Supermaakt

Also, die Geschichte beginnt am letzten Samstag. Und sie hört auch letzten Samstag auf. Man könnte sagen sie fand am letzten Samstag statt.

Während die Liebste dafür zuständig war den Frühstückstisch angemessen herzurichten, war es wie immer meine Aufgabe Nahrung zu beschaffen. So steckt es seit der Steinzeit in unseren Genen und daran halten wir uns. Ausserdem bleibt die Liebste gern noch ein paar Minuten länger liegen während ich schon auf der Jagt beim Bäcker bin.

So kam ich dann also in den Supermarkt und stellte fest das dort bei der schönen Bäckerin eine total lange Warteschlange war. Und weil ich kein großer Freund vom Warten bin - besonders nicht wenn ich Hunger habe - entschloss ich mich dazu erst nochmal in den Supermarkt selbst zu gehen und dort eine Flasche Orangensaft zu besorgen. Frisch pressen ist momentan leider nicht drin.

Ich schnappte mir also ne Pulle Saft und schlenderte gemütlich zu den Kassen. An zwei Kassen standen jeweils mehrere Senioren mit mittelvollen Einkaufswagen. An der dritten Kasse stand ein Vierzigjähriger im Jogginganzug, der ein Sixpack Bier kaufte und sogar schon am bezahlen war. Und weil jene Kasse offensichtlich die kürzeste Wartezeit versprach ging ich natürlich zu dieser hin.

Man merkt schon das wäre alles viel zu leicht gewesen und die Geschichte wäre blöd wenn jetzt nicht noch etwas passiert wäre. Und deshalb passierte natürlich was. Eine Frau mit vollbepacktem Wagen sah nämlich dass ich Depp mit nur einer Flasche O-Saft auf die (fast) leere Kasse zuspazierte und gab Vollgas dort noch vor mir zu sein. Sie wollte mir natürlich nicht anbieten mich mit meinem einzelnen Artikel vorzulassen, und schaufelte ihre Waren so schnell es ging aufs Band damit ich blos nicht auf die Idee käme Sie um diese freundliche Geste zu bitten. Ruck zuck hatte sie Waren für eine zehnköpfige Familie auf das Kassenband gewuchtet - wobei sicherlich das ein oder andere Familienmitglied mehrere Köpfe gehabt haben könnte so wie die aussah. Na gut, Pech gehabt, dachte ich und lächelte. Die Frau jedoch lächelte nicht.

Die Kassiererin zog gerade den ersten Artikel - eine Tüte Chips - über den Scanner als die agressive Vordränglerin schroff "Ich hab hier noch nen Kasten von dem Wasser unten im Wagen" sagte und dabei eine Flasche aus dem Kasten zeigte. Die Kassiererin tippte den Code für den Wasserkasten per Hand ein, denn Getränkekästen werden dort wohl nicht über den Scanner gezogen. Natürlich dauerte das etwas, weil der richtige Code erst aus einer Liste gesucht werden musste.

"Haaaaalt!", wurde die Kassiererin plötzlich angebrüllt. "Acht, fünfundneunzig? Das kann niemals der Preis für den kleinen Kasten Wasser sein. Sie haben da was falsch gemacht!", raunzte Frau Arschgesicht, wie ich sie insgeheim taufte, und zeigte dabei auf den Preis im Kassendisplay. "Ach, Sie haben nur den kleinen Kasten?", fragte die Kassiererin freundlich. "Ja natürlich, hab ich doch gesagt!", kam zurückgeschnauft. (Nein hatte sie nicht!)

"Storno an Kasse drei!", hallte es aus den Lautsprechern und wir warteten eine Minute lang gespannt auf jemanden mit dem obligatorischen Kassenschlüssel der unbedingt nötig ist wenn man etwas an der Supermarktkasse stornieren will. Eine Frau kam, steckte den Schlüssel in die Kasse, drehte ihn, drückte ein paar Tasten und verschwand wieder. Mitlerweile hatte sich hinter mir bereits eine längere Warteschlange gebildet. An den anderen Kassen wäre ich längst durch gewesen und hier waren wir immernoch mit dem zweiten von geschätzten tausend Artikeln von Frau Arschgesicht beschäftigt.

Nach einer weiteren Minute war der jetzt garantiert richtige Wasserkasten-Code gefunden und ordnungsgemäß eingetippt. Und weiter ging es. Zack, Chipstüte über den Scanner. "Haaaaalt!" Oh, nein, was jetzt? Die ganze Warteschlange schaut entsetzt zur Kasse. Die Chipstüte hatten Sie gerade schon gescannt.", grunzt Frau Arschgesicht, "Glauben Sie etwa die bezahle ich doppelt?" Leider hatte sie Recht.

"Storno an Kasse drei!"

Es dauerte weitere gefühlte dreissig Minuten bis die Kassiererin endlich alle neun Millionen Artikel fehlerfrei über den Scanner gezogen hatte. Und obwohl Frau Arschgesicht sich wie dabei ein asozialer Drachen ohne Manieren benahm und ständig irgendwas zu meckern hatte blieb die Kassiererin durchgehend freundlich. Reschpekt! Frau Arschgesicht zahlte natürlich mit Karte weil eine Barzahlung ja viel zu schnell gegangen wäre. Den Kassenbong kontrollierte sie sehr genau.

Aber das konnte mir egal sein, denn endlich war ich dran. *bliep* O-Saft-Scan. *katsching* bezahl. Fertig. Hat keine dreissig Sekunden gedauert. Jetzt noch eben Brötchen holen bei der schönen Bäckerin. Und jetzt raten Sie mal wer dort vor mir dran war...

03.06.08

Schuhe!

Irgendwie verfolgen mich in letzter Zeit Schuhe (also im übertragenen Sinn, nicht in echt) und das nicht erst seit ich mit der Liebsten im Sex-and-the-City-Film war (der mich übrigens sehr überrascht hat, weil ich niemals im Leben drin damit gerechnet hätte, dass [Achtung Spoiler] sich eine von den vier Mädels in die Hose kacken würde).

Also ich selbst hab ja nur sechs paar Schuhe. Zwei Paar für den Winter, drei für den Sommer und eines für dazwischen. Ach ja, und ein Paar für Sport - okay, dann sind es halt sieben. Diese Schuhe werden getragen bis sie auseinanderfallen (ja wörtlich!) und wenn es so weit ist wird das entsprechende Paar ersetzt.

Meine ältesten Schuhe sind ein Paar "Vans", die ich vor circa acht Jahren für circa vierzig Dollar in Florida gekauft habe. Die sehen zwar so aus als ob sie schon auseinandergefallen wären, da sie aber die bequemsten sind und irgendein magisches Feld sie anscheinend doch noch zusammenhält trage ich sie weiterhin. Sonst geht es all meinen Schuhen noch ganz gut - mal von einem Riss in der Sohle eines anderen Paares abgesehen durch den ich sofort nasse Füsse bekomme wenn ich mit denen auf feuchten Boden laufe.

Da ich nur so wenige Schuhe habe passen die alle ganz locker unter meine Garderobe. Bei meiner Liebsten sieht das schon anders aus. Die hat - wie viele Frauen - eine ganz besondere Bindung zu Schuhen. Manchmal glaube ich sie liebt Schuhe mehr als mich. Und weil sie die Treter so gerne mag hat sie natürlich auch jede Menge davon (und es werden ständig mehr). Tatsächlich hat sie so viele Schuhe, dass die unter keine Garderobe der Welt passen würden und deshalb in Regalen aufbewahrt werden müssen. Nun stellt sie ihre Schuhe aber nicht einfach ins Regal und fertig. Nein, die Schuhe werden im dazugehörigen Schukarton ins Regal gestellt. Das verhindert erstens dass die schönen Schuhe vollstauben und zweitens braucht man dann direkt drei mal so viel Platz, was den psychologischen Effekt hervorruft, dass man glaubt noch mehr Schuhe zu besitzen als man es eh schon tut.

Natürlich ergibt sich dadurch das Problem, dass man in jede einzelne Schachtel gucken muss wenn man ein bestimmtes Paar Schuhe sucht. Das kann dauern. Besonders wenn sie ein bestimmtes Kleid anziehen will zu dem eigentlich drei verschiedene Paar Schuhe gut passen würden, die dann natürlich alle erstmal gefunden werden wollen damit man vergleichen kann welches am besten passt. Um diese Suchzeiten zu verkürzen ist sie auf die Idee gekommen all ihre Schuhe mit ner Digicam einzeln zu fotografieren und die Schuhbilder dann ausgedruckt auf die entsprechenden Schuhkartons zu kleben. Clever die Liebste. Aber wer musste wohl die Arbeit erledigen? Nachdem ich also geschätzte tausend Schuhe ausgedruckt und ausgeschnitten hatte, hatte ich von Schuhen erstmal die Nase voll.

Aber ich muss zugeben es sieht gut aus jetzt in ihrem Schuhregal und sie findet tatsächlich alles viel schneller. Und weil das so ist war natürlich auch die Mutti der Liebsten total begeistert von der Idee und hat uns gebeten ihr das auch zu machen. Also wurden weitere gefühlte zweitausend Schuhe abfotografiert, gedruckt, ausgeschnitten und aufgeklebt und jetzt kann und will ich keine Schuhe mehr sehen...

...Was blöd ist, denn ich bin gezwungen mir noch diesen Monat welche zu kaufen.