Kennen Sie diese Deppen, diese total Vollidioten, die sich von Kinofilmen immer viel zu sehr beeinflussen lassen und dann nach dem Film total durchdrehen? Ich bin so einer.
Ich weiß nicht woran es liegt, aber wenn ich ins Kino gehe dann hört der Film für mich noch lange nicht auf nur weil irgendwann der Abspann kommt. Vielleicht liegt es daran das die Leinwand so groß ist - denn wenn ich zu Hause auf dem Sofa Filme schaue passiert mir das (meist) nicht - aber wenn ich im Kino einen Film schaue, dann bin ich voll dabei und mittendrin und nach dem Film so dermaßen aufgeputscht, dass ich den Film noch ein paar Stunden weiterlebe. Meist bin ich dann überzeugt ich sei der Held des Filmes und verhalte mich dementsprechend.
Als ich zum Beispiel damals Gone in 60 Seconds gesehen hatte, da konnte ich einfach nicht anders und habe mehrere Luxusautos geknackt bevor der Film mich losgelassen hat. Oder als ich aus Matrix kam: da hab ich die Leute in der Fußgängerzone in Zeitlupe verkloppt. Naja, zumindest habe ich es versucht. Wenn der Gegner sich nämlich nicht in Zeitlupe sondern in Echtzeit wehrt ist verkloppen schwierig. Aber egal, Sie verstehen was ich meine, oder? Nach dem Kino bin ich immer so aufgekratzt das ich einfach nicht anders kann.
Gestern war ich Kino. Die Liebste hat mich überredet mit ihr Black Swan zu schauen. Erst wollte ich nicht so recht weil ich dachte "Ballet? Bäh!", aber dann hat sich der Film doch unerwarteterweise als großartig herausgestellt. Und spätestens als Natalie Portman kurz vor Schluss den perfekten schwarzen Schwan tanzte war es um mich geschehen. Der Zauber hatte mich erneut gepackt und in diesem Moment WAR ich ein Ballettänzer.
Nach dem Film musste ich pinkeln. Sie müssen wissen ich habe sehr kurze Beine und das Pissoir hing in diesem Kinoklo recht hoch, also stellte ich mich auf die Zehenspitzen. Und dann ging es los. Ich vergaß micht und begann... zu tanzen. Auf den Zehenspitzen drehe ich Pirouetten. Zwei. Drei. Vier! Später tat es mir ein wenig Leid für die arme Putzfrau die das ganze wieder säubern müsse aber in jenem Moment war ich gefangen im Tanze.
Dann schwebte ich die Musik von Schwanensee summend elegant tänzelnd über den Flur und machte sogar ein paar schwierige Sprünge im Foyer (ohne auch nur einmal die Balance zu verlieren!). Schließlich tanzte ich aber nach draußen und fort in die Nacht und rief dabei "Ich bin ein Schwan, ich bin ein Schwan!", während die Liebste mir wie so oft nur noch kopfschüttelnd hinterher schauen konnte.
14.02.11
Der mit dem Schwan tanzt
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
13:32
11
mal feedback bekommen
Rubrik: Filme, Geschichten, Meine Liebste, Seltsam, Stars und Promis
22.10.10
Der Chef
Onkel Udo (mein Onkel, Sie wissen schon, und falls nicht klicken Sie bitte unbedingt hier, hier, hier und hier) ist mal wieder in nem großen Werbespot gelandet. Als Chef! Sehr geile Nummer.
Momentan läuft der glaub ich nur auf der Facebook-Seite der deutschen Bahn. Bin gespannt ob der auch irgendwann im TV kommt. Vielleicht ja wenn genug Leute Chef-Tickets kaufen... :-)
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
10:05
5
mal feedback bekommen
Rubrik: Familie, Reisen, Stars und Promis, TV, You Tube
18.03.10
Psssssssssssscht!
"Hey, du, Kumpel, komm mal her", flüstert der grüne Typ mit dem Trenchcoat und dem Hut. "Wer? Ich?", frage ich wohl etwas zu laut denn der Typ schreckt zusammen, zischt panisch "Pssssssssssscht!" und schaut sich dabei total paranoid um. Als er sicher ist das wir allein sind sagt er leise: "Genaaaaaau."
"Willst du ein N kaufen", fragt der Typ mich, "zu einem total günstigem Preis?" Dann öffnet er seinen Mantel und zeigt mir ein großes grünes N welches darin hängt. "Ein N?", frage ich erstaunt - aber wohl wieder etwas zu laut für seinen Geschmack. "Psssssssscht!", sagt der Typ und schaut sich wieder panisch um. "Genaaaaau", sagt er als die Luft rein scheint.
"Nein, ein N brauche ich nun wirklich nicht", sage ich. "Ausserdem muss ich jetzt wieder los. Aber danke!" Gerade will ich gehen, da sagt der Typ "Warte mal Kumpel!" Ich weiß nicht warum, aber ich bleibe stehen. "Was denn?", frage ich.
"Möchtest du vielleicht eine Flasche voller Luft kaufen?", fragt er mich und zeigt mir die Flasche, die neben dem N in seinem Mantel hängt. "Kostet für dich nur zehn Cent", flüster er. "Nur zehn Cent?!?", stelle ich überrascht fest, denn das ist wirklich ein klasse Preis für eine Flasche voller Luft. "Pssssssssscht!", macht der Typ wieder und sieht sich nervös um. Dann sagt er ruhig: "Genaaaaaau."
"Ach wissen Sie", erkläre ich ihm, "zehn Cent ist wirklich ein sehr guter Preis für eine Flasche voller Luft..." Der Typ nickt. "Genaaaau", sagt er. "Ja, genau", fahre ich fort, "aber momentan ist mein Bedarf an Flaschen voller Luft bereits gedeckt. Sie müssten mal meine Küche sehen. Da stehen bestimmt hundert Flaschen voller Luft herum und ehrlich gesagt müsste ich die mal langsam wegbringen. Ich bin aber zu faul." Der grüne Typ kratzt sich am Kopf. "Zu faul?", fragt er und diesmal zische ich "Pssssssssscht!", worauf hin er sich wieder erschrocken umschaut. Als er begreift das alles in Ordnung ist und ich ihn nur veräppelt habe sage ich "Genaaaau."
Gerade will ich weiter gehen - weil ich habe ja eigentlich noch etwas vor - da sagt der grüne Typ "Warte mal, Kumpel. Warte mal." Wieder bleibe ich stehen. "Was ist denn?", frage ich munter. "Möchtest du vielleicht Pilze kaufen?", flüstert er jetzt. "Ich mache dir auch einen guten Preis." Ich runzle meine Stirn. "Pilze?", frage ich (diesmal leise), "Ich mag gar keine Pilze. Ich glaube ich verzichte." Doch er hält mich fest und flüstert: "Das sind 'besondere' Pilze. Magic Mushrooms."
"Magic Mushrooms!", platzt es aus mir heraus. Der Typ kriegt vor Schreck fast einen Herzinfarkt. "PSSSSSSSSSSSSSSSSSSCHT!", flüstert er gebrüllt und checkt wieder nervös die Lage. Dann haucht er: "Geeeeenaaaaau. Das sind 'magische' Pilze. Willst du welche?" Ich überlege. "Keine Ahnung", sage ich. "Was ist den so 'magisch' an denen?" Der grüne Typ grinst. "Das wirst du schon sehen wenn du sie isst. Aber es lohnt sich!" Ach, manche Dinge muss man einfach mal ausprobieren, denke ich so für mich selbst und sage: "Okay, gib mal her." Ich bezahle ihn und der grüne Typ gibt mir die Pilze, welche ich sofort alle vollständig verschlinge.
"Und was ist jetzt mit der Magie?", frage ich. "Die kommt gleich", erklärt der Typ. "Du musst warten bis die Pilze wirken. Das kann einen Moment dauern." Also warte ich. Und nach kurzer Zeit passiert etwas sehr seltsames...
Um die Ecke kommt ein Mann bekleidet mit einem Zylinder und einem schwarzen Frack. Er verbeugt sich vor mir und ganz plötzlich hält er in seiner Hand, die vorher leer gewesen war - ich schwör es - einen Strauß bunter Plastikblumen. "Wow!", sage ich beeindruckt. Doch damit hört es nicht auf. Jetzt greift der Mann mit dem Zylinder in seine Westentasche und zieht ein buntes Tuch heraus. Doch da hängt was an dem Tuch - ein weiteres Tuch! Und an dem Tuch hängt auch noch eins. Und noch eins! Der Mann mit dem Zylinder zieht und zieht und zieht an den Tüchern und es scheint kein Ende zu nehmen. Nach einer Minute hat er bestimmt zehn Meter zusammengeknotete bunte Tücher aus seiner Westentasche gezogen. Ich applaudiere begeistert. "Siehst du", flüstert der grüne Typ, "Magie! Die Pilze wirken." Ich nicke glücklich. "Ja, danke dafür", sage ich, "das ist wirklich eine tolle Show!"
Der grüne Typ mit dem Trenchcoat lächelt zufrieden. Am Ende hat er es doch noch geschafft mir etwas zu verkaufen. Und während ich begeistert dabei zusehe wie der Typ im schwarzen Frack ein weißes Kaninchen aus seinem Zylinder zieht erspäht der grüne Kerl schon seinen nächsten Kunden. Aus seinem Trenchcoat kramt er rotes Schild hervor auf dem groß in weißer Schrift "STOP" geschrieben steht und...
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
10:19
7
mal feedback bekommen
Rubrik: Geld, Geschichten, Seltsam, Stars und Promis, TV, You Tube
11.02.10
Wetten, dass...?
"So, ihr beiden, genug von den Kindern geredet. Jetzt passt mal gut auf", sagt der Gottschalk und legt der Angelina Jolie seine Hand auf's Knie. "Das da ist der Maak aus dem Ruhrpott." Brad Pitt winkt mir zu. "Hello, Maak", sagt er. "Öhm, äh, hello Mr. Pitt. Hello Angelina", stammle ich ein wenig nervös.
"Und der Maak sagt...", fährt Gottschalk fort, "Wetten, dass ich es schaffe", (bedeutungsvolle Pause), "in fünf Minuten den Wert von zehn Briefmarken durch ablecken am Geschmack zu erkennen." Brad und Angelina lächeln. Thomas hebt den Zeigefinger und sagt: "Aber es geht noch weiter! Also, den Wert von Briefmarken am Geschmack zu erkennen... während er mit verbundenen Augen... in zwanzig Metern Höhe... auf einem brennenden Seil tanzt... mit nichts an... außer ein paar Schlittschuhen... und dabei... ein Ei auf dem Kopf balanciert." Brad und Angelina warten auf die Übersetzung. Dann machen beide ein Gesicht als hätte man ihnen ganz überraschend eine Zitrone in den Hintern geschoben. Gottschalk liest sich irritiert seine Moderationskarte nochmal durch ob da auch wirklich das steht was er gerade gesagt hat. Dann schaut er mich mit einem gequälten Gesichtsausdruck an. Ich lächle fröhlich zurück und winke.
"Und... äh... wie kommt man auf so eine tolle Wette?", fragt mich der Gottschalk. "Ganz einfach", erkläre ich, "ich war bei der Post und wollte einen Brief verschicken. Und als ich eine Briefmarke gekauft habe, da dachte ich so für mich selbst: 'mhhhh... Briefmarken'. Ja und der Rest kam ganz von selbst." Gottschalk lächelt nervös. "Ja, ähm... klar", sagt er.
"Okay, Brangelina. Was glaubt ihr zwei? Schafft es der Maak... nackt... bis auf die Schlittschuhe... auf einem brennenden Seil tanzend... in zwanzig Meter Höhe... während er ein Ei auf dem Kopf balanciert... mit verbundenen Augen... den Wert von zehn Briefmarken... in fünf Minuten... am Geschmack zu erkennen? Öhm... meint ihr der schafft das?" Brad und Angelina tuscheln ein wenig. Dann sagt die Jolie: "Yes, we think he is totally gonna do it." Das Publikum applaudiert. "Okay", sagt der Gottschalk, "aber was wenn Maak es nicht schaffen sollte. Was ist euer Wetteinsatz?" Brad und Angelina warten auf die Übersetzung. Dann sagt sie: "Well, if he fails and we lose the bet... we're gonna adopt another baby. One from Haiti this time - so people can see that we're helping in the best way we can." Es folgt Applaus. "Wunderbar", sagt der Gottschalk. "Dann kann es ja losgehen. Alle bereit? Top - die Wette gilt!"
Fünf Minuten später...
Die Feuerwehrmänner und Rettungssanitäter verlassen die Bühne. Ich bin von oben bis unten voller Löschschaum und blute aus einer riesigen Wunde am Kopf. "Schade", sagt der Gottschalk, "Wette verloren. Woran hat's denn gelegen?" Ich zucke mit den Schultern. "Keine Ahnung", antworte ich, "vielleicht hätte ich das ganze vorher mal üben sollen. Aber ich dachte Seiltanzen in Schlittschuhen würde schon nicht so schwierig sein und wenn ich erstmal da oben wäre würde ich schon noch herausfinden wie man den Wert von Briefmarken am Geschmack erkennt. Die größten Sorgen hat mir eigentlich das Ei auf meinem Kopf gemacht, haha, dabei ist es das einzige was geklappt hat. Siehste Thomas, ich balanciere es immer noch auf meinem Kopf - selbst nach dem Sturz, haha. Oh, und die Sache mit dem Brand gerade tut mir Leid. Das war so nicht geplant. Eigentlich hatte ich das mit dem Feuer nur für die Optik in die Wette gepackt. Dass das schief geht hätte ich nie gedacht. Gottseidank hatte ich die Augen verbunden. Ich habe nämlich Angst vor Feuer. Ich glaube es wäre doch ganz gut gewesen das alles vorher mal auszuprobieren als einfach anzunehmen das es schon klappen würde. Naja, hinterher ist man immer schlauer."
"Ähhhhhhhhhhm, ja", sagt der Gottschalk ein wenig verzweifelt. "Kommen wir nun zu unserem nächsten Gast..."
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
13:35
11
mal feedback bekommen
Rubrik: Geschichten, Seltsam, Stars und Promis, TV
07.01.10
Eine Bitte
Wie die treuen Leser längst wissen, bin ich aufgrund einer verlorenen Wette gezwungen am 25.01.2010 in Berlin vor echten Menschen etwas zu lesen.
Da ergeben sich für mich gleich zwei Probleme. Erstestens muss ich dazu nämlich erstmal lesen lernen. In weniger als drei Wochen! Von einem stinkenden Papagei!!! Aber das wissen treue Leser natürlich auch längst weil ich die ganze Sache ja bereits an anderer Stelle erklärt habe.
Zweitestens wäre da noch das Problem, dass ich gar nicht weiss was ich denn dort vorlesen soll. Leider ist wohl eine Bedingung, dass das Gelesene von mir selbst sein muss und ich nicht einfach ein gutes Buch kaufen darf und das dann vorlese (was ursprünglich mein Plan war).
Das Problem bei dem Problem ist, dass ich alles, was ich selbst schreibe während der Entstehung erst toll und wenn es dann fertig ist nach einmaliger Betrachtung total bekackt finde. Und das ist jetzt mal ungelogen. Ich bin mein eigener schlimmster Kritiker. Aus diesem Grund wollte ich schon gar nicht erst nach Berlin fahren, damit nicht auch mein schlimmster Kritiker anwesend ist und mich plötzlich vor allen Leuten auslacht oder so. Aber Wettschulden sind Wettschulden. Und weil man für nicht bezahlte Wettschulden die Finger gebrochen bekommt werde ich wohl doch hinfahren und lesen. *seufz*
Okay, ich gebe zu einige meiner Texte finde ich weniger bekackt als andere. Trotzdem werde ich die nächsten Wochen wohl so sehr mit Lesenlernen beschäftigt sein, dass mir wohl kaum die Zeit bleibt vorlesbare Texte selbst aus dem Blog zu suchen. Dürfte ich also Sie, lieber treuer Leser, vielleicht um Vorschläge bitten was man dem Berliner Volke so vorlesen könnte?
Gerne auch was von den älteren Sachen, die entstanden als das Schreiben noch keine Zwangsneurose war. Gerne was lustiges! Wie schön wäre es wenn die Leute mehr über die Texte als über meine Versprecher lachen würden. Und wenn Sie schon dabei sind versuchen sich bitte etwas zu finden was nicht zu lang ist. Ja, ich weiss das ist hier nicht immer ganz einfach, aber ich lese sehr seeehr langsam und wiederhole mich oft weil ich ja noch Anfänger bin.
Ach, und dann habe ich noch eine zweite Bitte. Sie können sich sicherlich denken, was für ein peinlicher Abend das für mich werden wird wenn ich dort schlechte Texte schlecht vorlese. Daher bitte ich Sie, bleiben Sie am 25.01.2010 zu Hause! Kommen Sie nicht nach Berlin und gehen Sie dort nicht um 20:00 Uhr ins Soupanova und sichern Sie sich auf keinen Fall gute Sitzplätze im Vorverkauf. Wenn Sie mir diese Bitte erfüllen tun Sie sich automatisch selbst einen Gefallen und könnten vielleicht am Ende sogar einen schönen Abend (ohne mich) erleben. Okay, Ihnen entgehen dann auch die bezaubernde Tina Pickhardt (@pickihh) aus Hamburg, der sagenhafte Deef Pirmasens (@deef) aus München und die Legende Matthias Sachau (@matthiassachau) höchstselbst (welche meine Blamage hoffentlich schnell wieder vergessen machen), die alle neben mir dort lesen werden (vielleicht ja gleichzeitig, damit man nichts versteht), aber das Risiko müssen Sie halt eingehen.
Also nochmal in Kurzform für alle, die schnell ans Ende von dem Text hier gescrollt haben:
1. Vorschlag machen was ich in Berlin lesen soll
2. nicht nach Berlin kommen wenn ich es dann vorlese
P.S.: Tip: wenn Sie nicht wissen was Sie vorschlagen könnten weil Sie vielleicht noch nicht so lange mitlesen, so besteht für Sie immer noch die Möglichkeit den Pottcast von Anfang an (Oktober 2007) nachzulesen. ;-)
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
13:02
15
mal feedback bekommen
Rubrik: Bloggen, Bücher, Kultur, Private Parts, Reisen, Stars und Promis, twitter
04.01.10
Wie ich mal fast ein Pornostar geworden wäre
Das Blöde wenn man nichts mehr schreibt - sei es aus Zeit- (vor Weihnachten) oder Lustmangel (nach Weihnachten) - ist, dass man zwangsläufig Leser verliert. Ich habe jetzt zwar meine Counter-Statistiken nicht geprüft, bin aber fast sicher das ich dort eh nur feststellen würde, daß Sie, lieber Leser, hier in letzter Zeit viel seltener vorbeigeschaut haben weil ich überarbeitete, faule Sau Ihnen kaum was zu Lesen hingeschrieben habe. Tja, und deshalb gibt's jetzt ein wenig Sex für die Quote. Ja, die Einschaltquote. Sex, damit Sie wieder einschalten. Das klappt immer.
Also, folgende Geschichte ist wahr. Ich weiss das weil ich sie selber selbst erlebt habe und sogar der Hauptdarsteller gewesen bin. Das ganze wurde mir nicht von irgendeiner obskuren Quelle berichtet, von der ich hinterher einfach nur behaupte sie sei total glaubwürdig. Nein, diesmal bin die Quelle ich selbst. Und wenn Sie mir nicht glauben können - wem dann?
Die Geschichte geht so: ich muss etwa um die 22 bis 23 Jahre alt gewesen sein, denn damals steckte ich noch in meiner Ausbildung zum Mediengestalter (digital/print). Dass ich heute was ganz anderes mache ist eine andere Geschichte. Aber die Tatsache das ich die Ausbildung zum Mediengestalter vor langer Zeit mal gemacht habe ist nicht ganz unwichtig. Denn aus irgendeinem komplizierten Grund musste ich damals zwei betriebsexterne, ausbildungsbegleitende, je dreimonatige Praktika machen. Ein Praktikum im Printbereich (welches ich bereits in einer Druckerei hinter mich gebracht hatte - mit dicken Heidelberg-Offsetdruckern und so) und ein Praktikum im digitalen Bereich, für welches ich mir nun eine Praktikumsstelle suchen musste.
Da digitaler Bereich ja so einiges bedeuten kann hab ich mir dann aus den verschiedensten digitalen Tätigkeitsfeldern Adressen in meiner Umgebung hergegoogelt und auf blöd einfach überall mal eMails im Sinne von "Hey, ich kann alles und mache alles und möchte drei Monate für umsonst bei Ihnen arbeiten!" hingeschickt. Die meisten Adressen waren dabei von irgendwelchen Webdesign-Läden, von denen es damals echt verdammt viele gab, weshalb auch kurze Zeit später viele von denen wieder pleite waren. Aber egal, damals gab's solche Firmen wie Sand am Meer und ich bekam auch jede Menge Antworten und Einladungen zu Vorstellungsgesprächen.
Unter diesen Antworten war auch eine Rückmeldung, die ein wenig... äh... anders war als die anderen. Leider ist das sooo lange her das ich die Originalmail nicht mehr gespeichert habe aber der Wortlaut war in etwa so:
"Hallo Maak,
Du hattest uns kürzlich eine eMail an die Adresse info@unserinterwebladen.de (Adresse geändert) geschickt, in welcher Du gefragt hast, ob Du bei UnserInterWebLaden (Name von mir ausgedacht) ein Praktikum machen könntest. Die eMail-Adresse hattest du wohl auf der Internetseite www.unserinterwebladen.de gefunden.
Nun müssen wir Dir leider mitteilen, dass die Internetseite von UnserInterWebLaden längst veraltet ist und nicht mehr gepflegt wird und es UnserInterWebLaden nicht mehr gibt da wir mit Webdesign keine Gewinne mehr erwirtschaften konnten.
Daher haben wir unser Tätigkeitsfeld nun ins Adult-Business verschoben und freuen uns Dir mitteilen zu können dort zu den führenden deutschen Anbietern auf dem Markt zu gehören. Nicht nur das wir viele kostenpflichtige Adult-Internetseiten wie z.b. LinkZuPornoSeite oder LinkZuAndererPornoseite betreiben - nein, wir produzieren auch unseren eigenen Content, welchen wir dann an Betreiber anderer Adult-Angebote verkaufen.
Solltest Du dennoch weiterhin Interesse an einem Praktikum bei uns haben, so würden wir Dir sehr gerne die Möglichkeit dazu bieten. Deine Aufgabe bestünde dann hauptsächlich in der Erstellung von Webseiten im Adult-Bereich.
Wir würden uns freuen nochmal von Dir zu hören!
MfG
Die PornoFirma (Name von mir ausgedacht)"
Aha. Ich sollte also Pornoseiten machen. Wahrscheinlich gleich im Büro neben dem Raum mit den fickenden Menschen - denn dort wird der Content ja noch selbst produziert. Natürlich geht da sofort das Kopfkino los was denn wohl passieren würde wenn mal einer der Darsteller ausfällt. Ist doch klar, dass die dann sofort den Praktikanten geholt hätten weil der ja in seiner Bewerbung geschrieben hat er kann und macht alles und weil jede Sekunde wo die keinen Schwanz in Aktion ablichten teuer Geld kostet in der Adult-Content-Produktion. Und dann hätten die gesehen wie toll ich Sex machen kann und mir ganz klar sofort eine Festanstellung gegeben und ich hätte ein Leben voller Koks und Nutten gehabt. Ein Traum!
Ich bin dann natürlich sofort zu meinem Ausbilder gerannt und hab dem gesagt "Da will ich Praktikum machen. Da, schau mal die Internetseite mit den nackten Frauen mit den dicken Titten. Darf ich? Darf ich?!?" Aber mein Ausbilder meinte das wäre keine so gute Idee weil wenn man einmal auf dieser Schiene landet kommt man da nur ganz schwer wieder weg. Ausserdem mache sich das nicht unbedingt so gut im Lebenslauf wenn da steht Praktikum im Porno gemacht. Also hab ich den netten Pornoleuten abgesagt und mein Praktikum in einer "sauberen" Internetklitsche gemacht.
Und so bin ich dann doch kein Pornostar geworden. Sonst würden sie mich sicherlich jetzt von anderen Webseiten als dieser hier kennen. Und Schuld ist nur mein damaliger Ausbilder, die Sau! Der war bestimmt nur neidisch weil ihm nicht dieser tolle Job angeboten wurde...
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
14:12
8
mal feedback bekommen
Rubrik: Arbeit, Bloggen, Private Parts, Sex, Stars und Promis
21.12.09
Entkommen, die Welt retten und eine schöne Frau pimpern
"Und nun Mr. Bond... werden Sie sterben!" Bond war nicht sonderlich beeindruckt. Er war solche Situationen gewohnt. Er hing über einem Becken voller Haifische, gefesselt an Händen und Füßen mit vier Ketten, die in alle Himmelsrichtungen gespannt waren. Über ihm schwang bedrohlich eine große, scharfe Klinge an einem Pendel von links nach rechts und um die ganze Sache optisch aufzuwerten war zwischen Bond und dem Haifischbecken noch ein Gitter aus leuchtend roten Todeslasern installiert worden. Die Situation war aussichtslos und unentkommbar. Aber wann war sie das mal nicht.
"Hübsches Gerät", kommentierte Bond. "Ja, nicht wahr", sagte der Oberschurke und streichelte seinen diabolischen Hamster, den er im Arm hielt wie ein Baby. "Es hat über zwei Jahre gedauert das Teil zu entwickeln. Die Maschine dient nur einem Zweck - Sie, Mr. Bond, zu töten. Ich hatte schon Sorge sie würden mich nie finden und ich hätte das Ding umsonst gebaut." Bond blieb cool. "Ja, das wäre echt schade gewesen. Scheint als hätten sie sich wirklich Mühe gegeben."
"Soll ich ihnen erklären wie die Maschine funktioniert, Mr. Bond?", fragte der Bösewicht. "Nein, danke", antwortete Bond, "meine Zeit ist leider etwas knapp. Ich muss hier noch entkommen, die Welt retten und eine schöne Frau pimpern bevor das Abenteuer vorbei ist. Ein andermal gerne." Der Bösewicht grinste. "Ah, sie scherzen im Angesicht des Todes. Wie wunderbar. Ich werde es ihnen trotzdem erklären..." Bond unterbrach. "Das war kein Sch..." - "RUHE! Ich rede jetzt! Klappe halten und zuhören!" Bond war ruhig.
"Also", begann der Bösewicht, "wenn ich diesen Knopf hier drücke, dann startet die Maschine und die Ketten an denen sie hängen, Mr. Bond, werden auseinandergezogen bis es sie früher oder später zerreißt. Gleichzeitig wird das Pendel mit der großen, scharfen Klinge langsam immer näher kommen bis es sie irgendwann aufschlitzt. Das Todeslasergitter unter ihnen beginnt langsam nach oben zu steigen und wird sie in praktische Würfel zerschneiden, die widerum ins Becken fallen und von den Haien gefressen werden. Und um ihnen besondere Schmerzen zu bereiten wird das ganze untermalt von 'Last Christmas' von Wham!" Der Bösewicht lachte dreckig und sein Hamster fauchte diabolisch. "Autsch", kommentierte Bond. "Doch bevor ich sie umbringe lassen sie mich noch eben meinen Plan erklären wie ich die Weltherrschaft an mich reißen werde." Bond seufzte. "Muss das sein?"
"Sein sie doch nicht albern, Mr. Bond. Natürlich muss das sein. Haben sie jemals einen Erzschurken getroffen, der nicht seinen Plan verraten hätte? Aber ich bin besser als ihre anderen Endgegner. Ich habe nämlich eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet um ihnen meinen Plan zu verdeutlichen. Sehen sie mal hier..." Der Bösewicht schaltete einen Beamer ein. "Können sie nicht einfach sofort auf den Knopf drücken und die Killermaschine starten?", fragte Bond. Aber das ging natürlich nicht.
"Okay, beginnen wir mit meinem Namen. Ich heiße Dr. Dieter Ignatius Amond." Eine Powerpointfolie zeigte den Namen des Superbösewichtses. "Aber abgekürzt wird das ganze 'Dr. D. I. Amond' geschreiben", wie dann auch die nächste Folie zeigte. "Und deshalb habe ich mich 'Doktor Diamond' genannt! Das ist sehr clever und hat einen guten Klang, oder? Besser als Goldfinger wenn sie mich fragen." Bond gähnte. "Können wir das ganze irgendwie beschleunigen, Doktor? Ich habe wirklich keine Zeit.", sagte er, doch das wurde ignoriert weil Dr. Diamond gerade so richtig in Fahrt gekommen war. "Und weil ich schon so einen coolen Namen habe, da habe ich mir gedacht 'Hey, Doktor Diamond', dachte ich, 'dein Weltunterdrückungsplan muss irgendwas mit Diamanten zu tun haben! Und deshalb habe ich..."
Und dann erzählte Dr. Diamond lang und breit seinen ganzen Plan. Er erzählte wie er dieses und jenes machen würde, wie er Bond bereits erwartet hatte und deshalb die Tötungsmaschine baute und natürlich die Sache mit den Diamanten, denn die war ja eigentlich das Wichtigste an seinem Plan. Er lies nicht die kleinste Kleinigkeit aus und hatte für alles was er erzählte eine Powerpointfolie parat. Auf manchen Folien waren nur ein paar Stichpunkte, auf anderen dicke Balken mit Prozentzahlen dran und wieder auf anderen komplizierte Diagramme, die einfache Zusammenhänge verdeutlichen sollten. Als er nach über zwei Stunden zum Ende kam war James Bond fast eingeschlafen. "...und so werde ich dann die Weltherrschaft an mich reißen.", beendete Dr. Diamond seinen Vortrag.
"Das war ein wirklich guter Vortrag, Doktor Diamond!", log Bond. Doktor Diamond war sichtlich stolz. Sie ahnen ja gar nicht wie viel Arbeit und Mühe er in seine Präsentation gesteckt hatte bis sie endlich fertig war. "Der Vortrag war sogar sooo gut, daß ich gerne klatschen würde", sagte Bond, "aber ich kann nicht so lang ich hier noch gefesselt bin." Das stimmte. Da hatte Doktor Diamond gar nicht dran gedacht, daß niemand klatschen können würde. Dabei hatte er seit er ein kleines Kind war immer davon geträumt einmal im tosenden Applaus zu stehen - und käme dieser Applaus auch von nur einem einzigen Zuhörer. Sofort befreite er Bond aus der unentkommbaren Tötungsmaschine.
"Haha", lachte Bond, "das war nur ein Trick. Ich werde gar nicht applaudieren. Ich wollte nur aus der unentkommbaren Todesmaschine befreit werden, Doktor." Dr. Diamond war überrascht und geschockt. Damit hatte er nicht gerechnet. Sein Plan war perfekt und bis ins kleinste Detail ausgetüftelt. Er hatte alles Mögliche vorrausgesehen und eingeplant bis auf das. "Och menno.", sagte Dr. Diamond noch, doch da wurde er auch schon von Bond ins Haifischbecken geschubst. Zum Glück waren die Haie Vegetarier sonst wäre Dr. Diamond wohl tatsächlich gefressen worden. So ertrank er nur weil er nicht schwimmen konnte.
Bond allerdings verkniff sich jeden schlagfertigen Kommentar weil er keine Zeit hatte und begann sofort damit die Welt zu retten. Dank des wirklich sehr ausführlichen Vortrages von Dr. Diamond kannte Bond nämlich sogar alle Codes die notwendig waren um irgendwelche Countdowns abzubrechen. Ja, SO ausführlich war die Präsentation, daß sogar die Codes verraten würden. Verrückt, oder? Aber so sind wahnsinnige Irre eben.
Und dennoch, obwohl Bond sich total abhetzte und wirklich doll beeilte schaffte er es nicht mehr die schöne Frau zu pimpern. Die war das Warten nämlich irgendwann satt und bereits nach Hause gegangen.
Ende.
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
13:08
13
mal feedback bekommen
Rubrik: Filme, Geschichten, Seltsam, Stars und Promis, Tiere
25.11.09
Wenn das keinen Oscar wert ist...
Wir alle wissen ja, dass Inglorious Basterds der beste Film des Jahres war, ist und immer bleiben wird. Das stimmt jetzt vielleicht nicht, ist aber so! Und wenn Sie da anderer Ansicht sind ist das vermutlich auf die bekannte Problematik zurückzuführen, dass wir alle eigene Meinungen haben. Das Leben wäre sicherlich einfacher wenn einfach alle Leute meine Meinung hätten, haben sie aber nicht. Und deshalb müssen wir einfach mal alle annehmen das Inglorious Basterds der beste Film des Jahres war, ist und immer bleiben wird, denn sonst funktioniert dieser Text nur halb so gut.
Warum war, ist und bleibt Inglorious Basterds der beste Film des Jahres? Nun, das ist ganz allein der Verdienst eines einziges Mannes! Ist es Regisseur Quentin Tarantino? Nein. Hollywood Schöngesicht Brad Pitt mit lustigem Akzent im Originalton? Falsch. Der grandios gute Christoph Waltz alias "Judenjäger" Hans Landa? Nee, nee, weit gefehlt. Der ganze Film wird ganz allein durch die schauspielerische Leistung einer Koryphäe unter den Statisten getragen: Udo Hoffmann. Mein Onkel Udo!
Sehen Sie wie mein Onkel Udo hier im Hintergrund als Nazigeneral die Treppe hinaufgeht - ach was schreitet! Diese Anmut! Dagegen verblasst sogar der rechts im Bild auftauchende Daniel Brühl. Und überhaupt: die ganze Szene würde gar keinen Sinn machen ohne Udo. Wenn das keinen Oscar wert ist, dann weiß ich auch nicht.
Quentin Tarantino erwähnt übrigens auch in jedem Interview zu dem Film, wie dankbar er Onkel Udo für seine Mitwirkung ist und das der Film ohne Udo überhaupt nicht möglich gewesen wäre. Tarantino hatte Onkel Udo schon damals bei den Abzockern auf Sat1 sehr bewundert. Auch Udos Auftritt im Musikvideo von Fettes Brot blieb nicht unbemerkt. Doch entgültig überzeugt das Udo in Inglorious Basterds uuunbedingt mitmachen musste hat seine Leistung im Werbespot vom Sparkassen Kompetenzteam. Da konnte Quentin nicht anders und hat Onkel Udo auf Knien angefleht seinen Fim zu retten. Ja und der Udo der hat das dann gemacht, wie Sie ja sehen. Leider wird dieser Teil der Quentin Tarantino Interviews gerne mal von den Medien geschnitten, weshalb Sie bis heute vermutlich noch nie davon gehört haben.
Aber so ist es. Wirklich! Ehrlich! Ganz bestimmt!
Übrigens: da Onkel Udo in Berlin lebt wird er höchstwahrscheinlich auch unter den Zuhörern sitzen wenn ich am 25.01.2010 meine Wettschulden bei Herrn Fitz in Form einer Lesung einlösen muss. Wenn Sie also mal einen echten Weltstar aus einem Hollywoodfilm live und nah erleben wollen, dann kommen sie mal besser da hin!
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
08:50
12
mal feedback bekommen
Rubrik: Bilder, Familie, Filme, Stars und Promis
29.10.09
Der seltsame Wecker
Seit Tagen... ach was Wochen... Monaten... ja sogar Jahren kann ich nicht schlafen. Zumindest nicht morgens. Der Grund dafür ist offensichtlich eine Fehlfunktion meines Weckers. Eigentlich soll der ja nur die Uhrzeit anzeigen, aber jeden morgen, so gegen sechs, da macht das Ding einen Krach, das würden sie nicht glauben. Er piepst!
Und obwohl ich gerne weiter schlafen würde habe ich bei der ganzen Piepserei keine Chance. Ich habe zwar irgendwann herausgefunden, dass man einfach auf den Wecker draufhauen kann und der dann ruhig ist, aber acht Minuten später, wenn ich gerade wieder schlafe, da piepst der dann wieder! Ganz klar das Werk des Teufels.
(Ich habe sogar kürzlich mal die Uhren umgestellt und der piepsende Wecker ist jetzt in der Küche. Dafür ist die große Standuhr aus dem Wohnzimmer jetzt neben meinem Bett aber die tickt so laut, dass ich abends nicht einschlafen kann. Deswegen schlafe ich jetzt in der Küche auf dem Tisch, wo allerdings der Wecker morgens wieder piepst. Ein Teufelskreis! Aber das nur am Rande...)
Da ich bei der ganzen Piepserei irgendwann keine Möglichkeit mehr sehe weiter zu schlafen, stehe ich dann immer genervt auf. Früh morgens! Können Sie sich das vorstellen? Und dann habe ich den ganzen Tag vor mir und weiß gar nicht was ich mit der ganzen Zeit anfangen soll. Ich hätte das ja gut wegpennen können wäre dieser blöde Wecker nicht immer so laut. Und weil ich nicht wusste was ich jeden Tag mit der ganzen Zeit anfangen soll habe ich mir irgendwann einen Job gesucht damit ich wenigstens acht Stunden lang schon mal sinnvoll rumkriege. Hätte dieser Wecker mich also morgens schlafen gelassen, so wäre das gar nicht nötig gewesen. Sie verstehen, oder?
Das mit dem täglichen Arbeiten kann natürlich kein Dauerzustand sein. Sowas ist ja nicht normal. Viel besser waren die Zeiten wo der Wecker morgens keinen Radau machte und ich den halben Tag lang durchpennen konnte, so wie die meisten anderen Menschen auch. Daher bin ich auf die Idee gekommen ein paar Detektive auf den Wecker anzusetzen um das Mysterium um die morgendliche Ruhestörung aufzuklären. Und wenn die dabei sind sollen die Detektive auch gleich mal rausfinden was dieses kleine Glöckchen im Display des Weckers bedeutet.
Nun kann man natürlich nicht einfach irgendwelche Detektive auf solch einen heiklen Fall ansetzen. Viele Detektive sind nämlich total unfähig. Nein, solch ein Fall ist nur was für Profis. Trifft es sich da nicht gut, dass gerade heute ein paar Profis in der Nähe sind und einen ähnlichen Fall lösen? Die Rede ist von einer Gruppe Detektiven, von denen ich schon sehr viel gehört habe - nämlich so circa 134 mal. Die Rede ist von den echten und leibhaftigen Drei Fragezeichen!
Die echten wahren Drei Fragezeichen sind nämlich heute in Essen in der Grugahalle um dort live und vor Publikum einen ähnlichen Fall zu lösen, den sie "Der seltsame Wecker" nennen. Das gibt mir natürlich die Gelegenheit mit der Liebsten dort hin zu fahren und die Jungs mal bei der Arbeit zu beobachten bevor ich sie dann an meinen eigenen seltsamen Wecker dran lasse. Wenn sie den anderen Fall lösen können, kriegen sie den Job!
Das einzige Problem was ich derzeit sehe ist, dass ich eventuell gar nicht mehr mitbekomme ob und wie sie den Fall lösen. Normalerweise schlafe ich nämlich immer ein bevor die Drei Fragezeichen irgendeinen Fall zu Ende gelöst haben. Ich hoffe das passiert heute Abend nicht...
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
08:46
11
mal feedback bekommen
Rubrik: Arbeit, Geschichten, Lecker, Private Parts, Seltsam, Stars und Promis
16.10.09
Abschießvorstellung
Ein wenig Werbung in eigener Sache: wenn Sie schon immer mal live erleben wollten wie ich in einem Publikum sitze und anderen Leuten beim Lesen lausche, dann kommen Sie doch einfach morgen (Samstag, 17. Oktober, 20:00 Uhr) zur Abschießvorstellung der Herren @Houellebeck und @Vergraemer nach Münster in die Blackbox.
Abschießen werde ich mich dort allerdings leider nicht können, da ich keinen Fahrer habe und so wohl das Lenkrad selbst in die Hand nehmen muss. Ausserdem habe ich noch Kopfschmerzen vom letzten mal als ich betrunken war...
Natürlich haben Sie jetzt noch die Option mir eine Mitfahrgelegenheit anzubieten falls Sie auch nach Münster fahren und mich dort lieber pöbelnd und besoffen erleben wollen. Da würde ich nicht nein sagen. Anwesend sein werde ich aber so oder so. Also kommen Sie gefälligst auch.
Ach, und sollten Sie mich nicht gleich erkennen: ich bin der Dicke.
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
11:56
8
mal feedback bekommen
Rubrik: Kultur, Reisen, Stars und Promis, twitter, You Tube
15.10.09
Paparazzi?
"Ich verstehe einfach nicht was Lady Gaga immer mit dem Papst hat..."
"Höh?"
"Na die singt doch ständig von dem."
"Öhm...?"
"Oder ist Pappa Ratzi etwa gar nicht die Abkürzung für Papst Ratzinger?"
"Äh... doch, doch. Ganz bestimmt!"
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
15:05
7
mal feedback bekommen
Rubrik: Musik, Seltsam, Stars und Promis
30.09.09
Stalker
Gestalkt werden ist ja so eine Sache. Einerseits ist es natürlich schmeichelhaft wenn sich jemand die Mühe macht einen ständig zu verfolgen. Und als ich meinen Stalker zum ersten mal bemerkt hatte, da war das schon ein gewisser Boost für mein Ego. Aber nach einer Weile, wenn der Stalker einfach nicht aufhört und immer und überall wo man hingeht auftaucht, dann wird es schon ein wenig unheimlich. Bizarr wird die ganze Sache, wenn der Stalker selbst in gewisser Weise prominent ist - oder war. Und genau so einer ist mein Stalker.
Viele Jahre dachte ich ja es wäre Zufall das ich ihm ständig - aber wirklich immer und immer wieder - über den Weg gelaufen bin. Da ahnte ich ja noch nicht das er mich verfolgt. Ich dachte immer: "Ach schau mal, da isser ja schon wieder. Ist ja 'n Ding das ich dem selben Promi immer und immer wieder über den Weg laufe." Dabei war er ja eigentlich mir über den Weg gelaufen - weil er mich immer schon gestalkt hatte! Ich kann mich zum Beispiel an keinen Weihnachtsmarkt in Bochum erinnern wo ich ihn nicht gesehen hätte. Ja und hier und da läuft man ihm auch mal so in der Stadt über'n Weg - natürlich nur wenn er sich schlecht versteckt. Doch vor kurzem ging er richtig in die Offensive. Und seitdem weiß ich auch ganz sicher das er mich stalkt. Das kann kein Zufall mehr sein!
Es war am Samstag, den 19.09.2009. Die Bloggerelite traf sich in Berlin um zu lesen oder belesen zu werden. Und wer fehlte? Na ich! Ich hatte nämlich eine Karte für das Bundesligaspiel Bochum - Mainz bekommen. Und nicht irgendeine Karte, sondern mal wieder eine VIP-Karte inklusive Spitzenplätzen und Essen und Trinken in der rewirpower-Lounge soviel man will - für umsonst! Da konnte ich nicht nein sagen... obwohl das Spiel sicherlich nicht das tollste war.
Ja und wie das so ist in VIP-Bereichen rennt da auch der ein oder andere VIP herum. Ich zum Beispiel! Aber auch andere - die wollen schließlich auch umsonst futtern. Und mein Stalker war natürlich auch dort. Und da wurde mir dann auch klar das er mich tatsächlich stalkt, denn so ein VIP-Bereich ist nicht gerade klein und an jenem Tag ist er mir dort in vier Stunden bestimmt sechs mal über den Weg gelaufen. Alle anderen Promis die sich dort tummelten hab ich vielleicht einmal gesehen, aber meinen Stalker, den Dariusz Wosz, sechs mal! Geh ich zum Buffet - kommt mir der Wosz entgegen. Geh ich zum Klo - kommt mir der Wosz entgegen. Lauf ich vor'm Wosz weg - kommt mir der Wosz entgegen! Auffälliger stalken geht nicht.
Nun sei den Leuten, die den Dariusz Wosz vielleicht nicht kennen kurz erklärt, daß der gute Mann vor ein paar Jahren ein Profilfußballer war und (unter anderem) recht erfolgreich für den VfL Bochum gespielt hatte. Jetzt nach dem Ende seiner Karriere trainiert er die Bochumer Jugend und macht Öffentlichkeitsarbeit für den VfL. Das war dann auch der Grund warum der Wosz ebenfalls in der rewirpower-Lounge rumspazierte - oder zumindest die perfekte Tarnung, denn niemand ausser mir hat geschnallt das er eigentlich dort war um mich mal wieder zu stalken, der Hund!
Wenn ich ihm begegnet bin hab ich ihn immer angestrengt ignoriert, was gar nicht so einfach war. Der Wosz hatte nämlich am Anfang immer seinen "ich-war-mal-ein-Promi-vielleicht-erkennst-du-mich-ja"-Blick aufgelegt und mich damit intensiv angestarrt. Als ich ihm bei ein paar Begegnungen das Gefühl gegeben habe absolut keinen Schimmer zu haben wer er ist legte er später eine Schüppe drauf und machte den "ach-komm-du-(er)kennst-mich-bestimmt"-Blick. Der sah zwar lustiger aus, half ihm aber auch nicht. Und bei unserer letzten Begegnung sah er mich dann total verzweifelt mit dem "erkenne-mich-verdammt-sprich-mich-an-und-sag-du-hast-mich-erkannt"-Blick an. Es war schwierig da hart zu bleiben. Irgendwie tat der arme Kerl mir da schon ein wenig Leid weil niemand ihn erkennen wollte.
Dennoch kann das mit dem stalken nicht so weiter gehen. Ich habe besseres zu tun als mich mein Leben lang von vergessenen Fußballprofis verfolgen zu lassen. Und hätte er mich an jenem Tag noch einmal angeglotzt dann hätte ich der Sache ein Ende bereitet und gebrüllt: "JA, VERDAMMT, ICH ERKENNE DICH, DARIUSZ WOSZ! ICH WEISS WER DU BIST, DARIUS WOSZ! BIST DU JETZT ZUFRIEDEN? HÖRST DU JETZT AUF MICH STÄNDIG ZU VERFOLGEN UND LÄSST MICH ENDLICH EINFACH MEIN LEBEN LEBEN? ICH HAB DIE SCHNAUZE VOLL VON DEINEM VERFOLGUNGSWAHN, DARIUS WOSZ! UND WENN ICH DICH NOCH EINMAL ERWISCHE WIRD DIE GERICHTLICHE VERFÜGUNG DIE ICH GEGEN DICH ERWIRKE NUR DER ANFANG SEIN!"
Ja, ich hatte fest vor ihm das zu sagen, dem Wosz. Doch glücklicherweise hab ich ihn seitdem (bisher) nicht mehr gesehen. Das heißt naürlich nicht das er aufgehört hat mich zu stalken. Vielleicht versteckt er sich dabei jetzt einfach nur besser...
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
11:09
13
mal feedback bekommen
Rubrik: Private Parts, Seltsam, Sport, Stars und Promis
10.09.09
Meet and greet... me!
Mit der Berühmtheit die man durch das Bloggen erlangt ist das ja so eine Sache. Ich zum Beispiel bekomme jeden Tag viele viele Fan-Mails und es kostet mich jeden Abend Stunden die alle zu lesen. Die meisten sind von Frauen, die ein Kind von mir haben wollen - oder wenigstens ein Autogramm.
Dieserhalb biete ich all diesen Frauen (und eventuell auch anwesenden Männern) im Rahmen meines Betriebsausfluges meiner Deutschlandtour die Möglichkeit mich morgen (also am Terrordatum 11.09.) in Köln zu treffen und sich von mir ein Autogramm oder ein Kind machen zu lassen.
Ich werde gegen 14:00 Uhr an der Domplatte anzutreffen sein und dort bleiben bis die Domführung für meine Mitarbeiter und mich beginnt auch der letzte Fan sein Stück von Herrn Maak bekommen hat.
Da der oder die ein oder andere mich vielleicht nicht gleich erkennt weil er oder sie mich vielleicht noch nie gesehen hat, werde ich morgen eine blaue Jeans tragen. Finden Sie also jemanden mit blauer Jeans morgen gegen 14:00 Uhr am Kölner Dom und das bin dann ich. Sprechen Sie mich an und ich erfülle Ihnen all Ihre Fan-Wünsche (Fotos kosten allerdings!). So einfach ist das!
Ich freue mich schon auf jeden einzelnen von Ihnen.
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
07:47
18
mal feedback bekommen
Rubrik: Arbeit, Reisen, Stars und Promis
05.08.09
Tanzen
Es gibt einen Tag in der Woche, da gehen ein paar Arbeitskollegen und ich in der Mittagspause irgendwo zusammen etwas essen. Klar könnten wir das auch jeden Tag machen aber wir machen das nur an diesem einen Tag in der Woche. Welcher Tag das ist wird jetzt aber nicht verraten - Sie müssen schon ein wenig Ihre Fantasie spielen lassen. Doch so viel sei gesagt: es ist nicht der Sonntag. Um welchen Tag es sich handelt ist aber auch nebensächlich. Eigentlich müssen Sie nur wissen das wir überhaupt einmal pro Woche gemeinsam zu Mittag speisen.
Und jetzt kommt die eigentliche Geschichte. Als wir das letzte mal im Kreise der Arbeitskollegen zusammen essen gingen, da war ich dran mit dem Aussuchen wo es denn diesmal hingehen sollte. Normalerweise gehen wir mit dieser Runde überwiegend asiatisch essen, aber mir war mehr nach Pasta und so entschied ich das wir im Nudelhaus am Food Court des RuhrPark-Einkaufzentrums dinnieren würden.
Wir also da hin. Vor Ort stellten wir fest das es auch Tische draußen gab, was toll war denn das Wetter war fantastisch. Wir setzten uns also in die Sonne, bestellten Getränke, warteten auf's Essen und beobachteten die Leute. So weit so gut. Doch dann... dann kamen sie... Wespen! Und sie setzen alles daran uns die gute Laune zu verderben.
Sie kamen zu dritt und schienen koordiniert vorzugehen. Zwei der Wespen lenkten zwei von uns ab indem sie ständig ganz nah vor dem Gesicht rumflogen. Sie kennen das bestimmt, dann fängt man an wie wild mit den Händen rumzuwedeln um das Vieh von Mund und Nase zu verscheuchen bevor es noch irgendwo reinklettert. Alternativ kann man natürlich auch schreckartig aufspringen und nach einem lauten "Whaaaaaah!" wild mit den Armen wedelnd davonlaufen, aber wir hatten leider keinen dabei der panische Angst vor Insekten hat. So begnügten wir uns also damit die Wespen immer wieder genervt zu verscheuchen.
Während also immer zwei der Viecher zwei von uns im Schach hielten hatte die dritte Wespe Gelegenheit über unsere Getränke herzufallen. Als diese dritte Wespe allerdings einsehen musste das sie allein niemals nie die Flasche Vitamalz des Kollegen davontragen könnte, da kletterte sie einfach hinein.
Die Wespen waren also die reinste Plage und nervten uns nicht zu knapp. Nach minutenlagem sinnlosen Verscheuchen der Wespen ohne Wirkung, da gab ich auf und sagte resignierend "Nun fliegt doch bitte woanders hin ihr blöden Insekten."
"Das bringt nix", sagte ein Kollege. "Wenn du mit denen sprichst verstehen die das nicht. Die kommunizieren durch tanzen." Der andere Kollege sah ihn ungläubig an. "Durch tanzen?", fragte er. "Ja durch tanzen. Die tanzen immer Richtungsangaben und sagen sich so wo es Futter gibt." Dazu wollte ich auch etwas sagen, "Ähm..." kam aber nicht zu Wort weil plötzlich der eine Kollege auf den Tisch sprang und anfing zu... tanzen.
Zuerst brüllte er laut "JETZT WIRD GETAAAANZT!", ganz genau wie Kevin Bacon am Ende des Films 'Footloose' (zu schade das ich den Ausschnitt in der deutschen Version bei YouTube gerade nicht finde - die beste Szene aller Zeiten - sooo schwul!), dann sprang er auf den Tisch und tanzte er wie John Travolta in Pulp Fiction. Sie wissen schon mit den Händen vor den Augen und so. Die Leute an anderen Tischen sahen das natürlich, sprangen auf und fingen auch ganz spontan an zu tanzen. Von irgendwo kam plötzlich sogar Musik her.
Dann tanzte er ein paar Szenen aus 'Flashdance' nach - inklusive der Sache mit dem Wasser. Nur hier war es kein Wasser, sondern ein großes Glas Bier, welches über seinen heißen Sexy körper geschüttet wurde. Danach wurde es dann mehr und mehr zu einem Massentanz weil immer mehr Leute dazu kamen und völlig synchron mittanzten. Erst war es 'Grease'-Style, dann ein Hauch 'Austin Powers' und später waren so viele Leute dabei, dass man von einem waschechten Bollywood-Finale sprechen konnte.
Und so tanzte alles um mich herum langsam davon und die Musik wurde leiser und leiser als die tanzende Menschenmasse langsam am Horizont verschwand.
Und dann saß ich alleine da. Meine Arbeitskollegen und alle anderen Menschen weit und breit waren davongetanzt. "...Aber es sind doch Bienen die tanzen - nicht Wespen!", konnte ich jetzt endlich meinen Satz beenden. Und ich hatte Recht. Die Wespen waren noch da.
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
14:30
12
mal feedback bekommen
Rubrik: Arbeit, Filme, Geschichten, Kultur, Musik, Seltsam, Stars und Promis
20.07.09
Zaubertrank, ja klar
Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten...
Laut pochte es an der Tür. "Kleinen Moment, komme sofort!", rief Miraculix der Druide und stellte den Kamin mit dem großen Kupferkessel auf kleine Flamme. Dann öffnete er die Haustür. "Ja bitte?"
Zwei seltsam gekleidete Männer standen draussen. "Sind Sie Miraculix der Druide?", fragte der eine. "Ja aber natürlich", antwortete Miraculix, "und wer sind Sie wenn ich fragen darf?"
"Drogenfahndung", sagte der eine und schnackte eine Handschelle um das Handgelenk des Druiden. "Sie sind festgenommen wegen der Herstellung und Verbreitung von Drogen, Aufputschmitteln und Steroiden. Ausserdem wegen vorsetzlichem Dopings. Sie haben das Recht zu schweigen."
"Aber äh... was meinen Sie?", fragte der Druide und tat unschuldig. "Ich bin doch nur ein alter Mann. Ich habe nichts dergleichen getan." Der Mann mit den Handschellen grinste. "Wir haben einen Tip bekommen von den Legionären der befestigten Römerlager Babaorum, Aquarium, Laudanum und Kleinbonum. Was haben sie denn in dem Kupferkessel da vorne?" Jetzt hatten sie ihn am Arsch und Miraculix wusste es. "Das äh... das ist doch nur Zaubertrank."
"Zaubertrank, ja klar.", sagte der eine und befahl seinem Kollegen, "Beweismittel beschlagnahmen!" Dann führten sie Miraculix in Ketten gelegt durch das Dorf ab. "Asterix, darf ich die Typen verkloppen?", fragte Obelix. "Nein Obelix", sagte Asterix, "das sind keine Römer - das sind Drogenfahnder. Das ist ne ernste Sache." Beschämt starrten die anderen Dorfbewohner Miraculix an und schüttelten mit den Köpfen. Niemand sagte was. So etwas hätte keiner von dem liebenswürdigen Druiden gedacht. Jetzt erwarteten ihn drei bis fünf Jahre im Kerker. Mit Bewährung war nicht zu rechnen.
Einen Monat später haben die Römer auch dieses gallische Dorf unterworfen. Ende.
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
12:44
14
mal feedback bekommen
Rubrik: Geschichten, Lecker, Seltsam, Stars und Promis
09.06.09
Wenn Männer hinter Bierflaschen herkrabbeln...
Zuerst einmal: nein, ich habe mir nicht den Samstagabend damit verdorben das große Kipp-Roll-Fall-Spektakel auf Pro7 zu schauen. Ich bin aber am Sonntagvormittag beim Zappen kurz drauf hängen geblieben und was ich dort sah war schon sehr wunderlich. Und obwohl der Samstagabend in Internetzeit gemessen schon Jahre her sein muss, will ich nun allen die es verpasst haben davon berichten.
Also, in seinem unendlichen Bestreben auch den letzten Zuschauer zu vergraulen sendete Pro7 am letzten Samstag zur PrimeTime eine Art Domino-Day mit ohne Dominosteine. Es ging wohl darum eine möglichst lange Kettenreaktion auf die Reihe zu kriegen, die im Idealfall vermutlich sogar Rekorde hätte brechen sollen - so vermute ich zumindest. Damit auch wirklich keiner einschaltet wurde das ganze moderiert von Matthias Augustinus Wilhelm Georg Opdenhövel.
War die Kettenreaktion erstmal im Gange, so wurde die Zeit gestoppt um hinterher sagen zu können man hätte die längste (temporär gesehen) Kettenreaktion der Welt geschafft. Zumindest vermute ich das, weil während der Sendung immer unten links eine Stoppuhr mit der aktuellen Zeit eingeblendet wurde, die sonst ja total sinnlos gewesen wäre. Aber wie gesagt ich könnte mich irren, da ich nur etwa zehn Minuten aus der Mitte der Wiederholung der Sendung gesehen hatte bevor ich es nicht mehr aushalten konnte und umschalten musste. Ich bin allerdings überzeugt, dass diese zehn Minuten sehr repräsentativ für den ganzen Rest der Sendung waren.
Ständig ging was schief. Ständig. Also wirklich ständig. Ganz oft! Die blöde Kettenreaktion lief seltenst ab wie geplant und immer wieder musste die Stoppuhr auf Null zurückgesetzt werden weil wieder irgendwas nicht richtig gekippt, gerollt oder gefallen war und so der nächste Abschnitt nicht aktiviert wurde. Wie zum Beispiel die Bierflaschen, die nie so fallen wollten wie sie sollten und deshalb von so nem armen Depp ständig angestubbst werden mussten. Aber sehen sie selbst... (richtig geil wirds ab 2:15)
Haben sie mal drauf geachte wie oft die Uhr resettet wurde? Großartig! Oder? Und wenn sie sich jetzt zwei bis drei Stunden von diesem Desaster vorstellen, dann wissen Sie was Sie am Samstagabend hoffentlich verpasst haben. Sie haben es doch verpasst, oder?
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
13:01
19
mal feedback bekommen
Rubrik: nicht lustig, Stars und Promis, TV, You Tube
02.06.09
Monkey Fucking Island !!!
Mein Gamerherz macht gerade riesen Freudensprünge. Monkey Island wird fortgesetzt! Monkey! Island! Fortgesetzt! Yay!
Es bleibt zu hoffen, dass die Jungs von Telltale es (wie schon bei Sam&Max) besser hinkriegen als das was LucasArts mit dem letzten Spiel so lieblos aus der wohl unbestritten beliebtesten Adventure-Serie aller Zeiten gemacht hatte. Den Segen des Monkey-Island-Erfinders Ron Gilbert hat Telltale jedenfalls.
Und weil es mitlerweile ganze Generationen von Kids gibt, die noch keine Haare am Sack haben und ausserdem niemals nie ein Spiel mit ohne Gamepad gespielt haben und daher Monkey Island gar nicht kennen können, hat LucasArts eine Neuauflage des Klassikers angekündigt auf die ich auch schon sehr gespannt bin. "Wie passend, DU kämpfst wie eine Kuh."
Huiuiuiuiui. Was bleibt da noch zu sagen, außer: "Hinter dir, ein dreiköpfiger Affe!"
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
12:47
12
mal feedback bekommen
Rubrik: Spiele, Stars und Promis, You Tube
25.05.09
I know what you did last Samstag
Da ich mal wieder eigentlich gar keine Zeit habe diese Zeilen zu schreiben versuche ich mich kurz zu fassen... was schwierig ist, da es eigentlich viel zu viel über die grandiose 4. Hanauer Bloglesung zu erzählen gibt. Ich lasse einfach mal alles wichtige und Interessante und das Drumherum weg und erzähle nur was übrig bleibt.
Also. Das ganze fand in Hanau statt und da waren sechs Leute ihre Sachen am Vorlesen und einer war da der das ganze Moderiert hat. Ausserdem im Saal: circa siebzig Zuhörer, von denen aber einige berechtigterweise wieder gingen und zwar rechtzeitig bevor der talentfreie Taubenvergrämer die dagebliebenen mit seinen Geschichten belästigen konnte. Vermutlich ahnten die Frühgeher schon was da kommt.
Doch der Vergrämer war glücklicherweise erst der letzte der Vortragenden. Vor ihm erzählte die wunderbare Anke von Mund-zu-Hund-Beatmung und fragwürdigen modischen Trends. Ihr vorraus schilderte BastiH ernst aber mit gekonnt gewählten Worten die Freuden und Leiden der Liebe. Zuvor jedoch erklärte der grandiose Geschichtenerzähler unter anderem warum es kaum einen blöderen Ort zum verlieren seiner Kontaktlinsen gibt als einen Disco-Dancefloor. Das tat er natürlich erst nachdem der für Herrn Schmidt eingesprungene* Pulsiv eine wahre Geschichte verlaß, die vermutlich für immer in die An(n)alen der Hanauer Bloglesungen eingehen wird. Den Beginn allerdings machte Mikel Bower, welcher unter anderem Prosa in einer ausserirdischen Sprache vortrug - oder war es Hessisch?
Das Publikum wurde jedenfalls bestens unterhalten und der Abend hätte eigentlich nur schöner sein können wenn ich nicht neben Herrn Grob hätte sitzen müssen, aus dessen Hose man aus irgendeinem Grund einen unangenehmen Geruch vernahm.
Das eigentliche Highlight des Abends war aber nicht die Lesung, sondern der danach stattfindende Umtrunk in einer örtlichen Kneipe. Dort mussten wir den Taubenvergrämer zwar auch noch eine Weile ertragen, ihm aber glücklicherweise nicht mehr zuhören, da die überragende Performance eines Althippies mit Gitarre und "Abi-1977"-Shirt keine Gespräche nebenher zuliess. So schön hat Knockin' on Heavens Door nie zuvor geklungen. Bravo!
* Man munkelt es gab Probleme mit entweder seinem Auto, oder mit seinem wunderbarem Haar.
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
12:57
22
mal feedback bekommen
Rubrik: Bloggen, Stars und Promis
13.05.09
Worst Episode ever?
Achtung massive Spoiler! Weiterlesen auf eigene Gefahr!
Eigentlich ist der neue Star Trek Film für sich allein gesehen ja ne unterhaltsame Sache. Da ist immer was los und viel Bummbumm und Popcornkino und alles. Jaja. Trotzdem hätte der Herr Abrams den armen Herrn Roddenberry nicht so vergewaltigen müssen.
Der Herr Abrams hat sich nämlich gedacht er macht mal eben sechs Science-Fiction-Fernsehserien mit insgesamt 726 Episoden, sowie zehn andere Kinofilme, zahlreiche Romane, Computerspiele und andere Werke ungültig, indem er mit lustigen Zeitreisefaxen an den Anfang des ganzen Epos springt und sagt: "So, hier ändern wir mal was, das alles Bekannte, das eigentlich folgen würde, nie passieren lässt, somit völlig entwertet und in die Mülltonne kloppt."
Zeitreisen sind in Star Trek keine Seltenheit. So ziemlich jede Crew des Franchise hat irgendwann mal eine erlebt - aktiv oder passiv - und immer ging am Ende alles gut. Da nun aber direkt in die Entstehung von Kirk und Konsorten eingegriffen wird, ist alles, aber auch wirklich ALLES was Millionen von Trekkies Trekkers seit über vierzig Jahren begeistert hat, mit einem Schlag nichtig.
Zum Beispiel wird (fast nebenbei) der Planet Vulkan zerstört - man müsste eigentlich mal stoppen ob nicht sogar Alderaan in Star Wars Episode IV länger gehalten hat - und Spock's Mom (gespielt von der dafür viel zu Jungen Winona Rider) geht dabei hopps. Oh, traurig. Aber in seit über vierzig Jahren bekannter Star Trek Geschichte, die nun neu geschrieben werden muss (sehr clever Herr Abrams) war das alles nie passiert. Also Bekanntes bitte vergessen und das neue Alte akzeptieren.
Ach ja, und dann hat der alte Spock, also der Leonard Nimoy (ja auch er ist dabei), der aus der Zukunft angeflogen kommt, den ganzen jungen Enterprise-Deppen verraten wie man - was eigentlich erst noch erfunden werden muss - Leute auf Schiffe beamen kann die mit Warpgeschwindigkeit unterwegs sind. Dabei war das doch in der Serie ständig das Problem weshalb die irgendwo unter schlimmsten Beschuss hocken bleiben mussten, weil irgendein Depp auf irgendeinem Planeten mit irgendeinem Scheiss nicht schnell genug fertig wurde. Überhaupt werden sich jetzt bestimmt die Physik-Genie-Geeks jahrelang Theorien ausdenken wie das ganze überhaupt möglich ist. Ach und Schilde hochfahren wärend man noch mit Warp fliegt geht jetzt auch. War mir neu.
Und dann rote Materie. Rote Materie!!!
Ach, und Uhura, die den halben Film ihren Vornamen nicht verraten will, ist plötzlich voll pornospitz auf Spocki und steckt dem mehrmals die Zunge in den Hals. Okay, unerwartet, aber... äh... naja. Muss nicht sein. Immerhin in Unterwäsche kann man sie ertragen.
Okay, immerhin haben sie sich bemüht jeden mal zu Wort kommen zu lassen, was besonders bei Scotty nicht gelingt weil der erst viel zu spät im Film auftaucht. Immerhin geben alle das von sich, was man von ihnen erwartet - ausser Pille. Kein: "He's dead, Jim." Traurig dabei: den ganzen Film wartet man auf DEN oneliner von Spock "Faszinierend." und dann lässt er den total unspektakulär raus als er sich auf nen dreieckigen Pilotensitz hockt und feststellt, dass es sich dabei um einen Drehstuhl handelt. Doh!
Gut ist es jedenfalls zu wissen, dass es Nokia bis ins 23ste Jahrhundert geschafft hat. So schlimm kann also die Wirtschaftskrise nicht sein. Alles wird gut.
Die schlimmen Vergangenheitsveränderungen - aka Planetenzerstörung etc. - sind natürlich viel gravierender als in prähistorischer Vorzeit eine Mücke zu killen - was man, wie Zeitreisende wissen, ja auch nicht machen darf. Bleibt nur zu hoffen, dass es aufgrund dieser Eingriffe die Geschichte dermaßen verändert wird, dass es niemals in ferner Zukunft zum Bau des Raumschiff Voyager mit der Frau am Steuer kommen wird und/oder niemals ein Geschöpf namens Neelix (mein absoluter Hass-Charakter!) das Licht seiner Welt erblickt. Das wäre mein einziger Trost.
Cool wäre natürlich ein alternatives Ende auf der BluRay/DVD von dem Film, wo plötzlich Q erscheint und den ganzen Film rückgängig macht und sagt: "War nur'n Scherz." Wäre auf jeden Fall das bessere Ende gewesen.
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
00:15
19
mal feedback bekommen
Rubrik: Filme, Geschichten, Kultur, nicht lustig, Reisen, Stars und Promis, Technik, TV
20.04.09
Deutschland sucht den Superstar. Die Frage ist: wieso?
So. Urlaub vorbei. War schön, aber bin jetzt wieder da. Und weil ich eigentlich gar keine Zeit zum Bloggen habe mach ich es heute mal kurz.
Mein Kollege Freund Bro, der Ralf, hat kürzlich festgestellt, dass er die DSDS-Transe Benny Kieckhäben schon früher mal irgendwo im Fernsehen gesehen hatte. Er wusste nur nicht wo...
Jetzt ist es ihm aber eingefallen. Ganz klar, das ist der Typ der bei Police Academy den Zed gespielt hat.
Eindeutig, oder? Hahahahaha!
Zed ain't dead, baby. Zed ain't dead.
in Pixel gepresst von
Maak
einst um
12:36
11
mal feedback bekommen
Rubrik: Bilder, Bloggen, Freunde, Kultur, Seltsam, Stars und Promis, TV






