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17.09.09

Hipstery - Liberating you from the burden of choice

Der Herr Phil hat gewonnen. Und weil er gewonnen hat, hat er auch drüber geschrieben. Und weil er drüber geschrieben hat, hab ich es gelesen. Und weil ich es gelesen hab, wurde ich neugierig. Und weil ich neugierig war, hab ich es ausprobiert. Und weil ich es ausprobiert habe, schreibe ich nun drüber.

Die Rede ist ganz klar von Hipstery.com, dem schrägsten Shirt-Shop den ich kenne. Der Herr Phil hatte nämlich ein Mystery-Shirt von Hipstery beim Stylespion-Gewinnspiel gewonnen. Nun ist es bei Hipstery aber nicht so das man sich einfach ein Shirt seiner Wahl aussuchen darf, sondern nach Wahl der Shirtgröße und einem Persönlichkeits-Psycho-Test (den man dort ablegen muss) die wackeren Wissenschaftler von Hipstery mit streng geheimen Methoden ein Shirt für einen finden, welches genau zur eigenen Persönlichkeit passt. Welches Shirt man genau gekauft hat erfährt man allerdings erst wenn man es aus dem Briefkasten zieht - vorher bekommt man es nicht zu sehen. Daher auch der Name: Mystery-Shirt.

Das ganze musste natürlich ausprobiert werden und so habe ich auch gleich den Persönlichkeitstest gemacht und mir so Mystery-Shirt bestellt. Die Liebste fand die Sache so lustig, dass Sie auch gleich mal mitgemacht hat. Ebenfalls sehr mysteriös: man muss nirgends seine Adresse eingeben, nur seine Email. Ich hatte angenommen die Schreiben einem dann ne Bestätigung und fragen wohin die Ware geschickt werden soll. Falsch gedacht! Zwei Tage später kam ein Umschlag mit großem bunten Fragezeichen mit der Post ohne das ich je danach gefragt wurde wo ich wohne.


Der Umschlag wurde natürlich sofort aufgeregt geöffnet und tatsächlich... es waren (unter anderem) zwei T-Shirts drin. Die Liebste fand ein Shirt vor auf dem das Motiv eine VIKEA Bauanleitung für ein Wikingerschiff war...




Bei meinem Shirt war der Humor eher subtil aber wie ich finde auch sehr geil. So einen stylishen Helm wie die Jungs auf dem Aufdruck hätte doch jeder gern, oder? Leider kommt bei dem Foto die Farbe des Shirts nicht so gut rüber, die ist nämlich eigentlich viel toller.


Das war aber noch lange nicht alles was in dem Paket war. Neben den Shirts und der Rechnung fanden wir ausserdem noch zwei 3D-Brillen, eine alte Eduscho-Papiertüte, alte Schwarz-Weiß-Fotos von fremden Leuten, eine alte benutzte Oma-Brille (mit Stärke!) und Hipstery-Werbematerial vor. Kaum zu glauben wir angenehmt verwirrt man ist wenn man beim Auspacken nicht damit rechnet all SOWAS zu finden.




Auf jeden Fall ein ganz großer Spaß! Und ganz ehrlich - die Shirts sind toll. Und selten. Wie es auf der Rechnung heißt sind die Motive wohl für irgendwelche Designwettbewerbe entworfen worden und jedes Shirt nur in einer sehr kleinen Stückzahl bedruckt worden - manche sind sogar Unikate! Jemandem den Weg zu laufen der genau IHR Shirt trägt dürfte damit schwierig werden.

Und das ganze war so lustig, ich glaub' ich bestell gleich nochmal - und zwar hier! ;-)

14.09.09

Frauenparkplatz

Also mal ganz ehrlich, die Sache mit den Frauenparkplätzen in Parkhäusern und Parkgaragen ist toll. Na gut, ich bin jetzt keine Frau und muss viel länger nach einem Parkplatz suchen, aber die Idee extra Parkplätze für Frauen nahe der rettenden Ein- bzw. Ausfahrt einzurichten ist genial.

So können nämlich die schwachen, wehrlosen Frauen viel besser und schneller vor den bösen, schmierigen Vergewaltigern und Dieben flüchten, die in den dunklen Ecken eben jener Parkhäuser den ganzen Tag nur auf ein easy Opfer lauern.

Noch cleverer wäre allerdings gewesen extra Vergewaltigerparkplätze in den untersten bzw. obersten Etage der Parkhäuser einzurichten damit die Bösewichte einen möglichst langen Weg zurücklegen müssten um bis zu den Frauen zu kommen. Da wurde nicht weit genug gedacht.

Aber genug der Scherze. Ich finde es wirklich ehrlich voll gut mir nicht immer Gedanken machen zu müssen ob die Liebste gerade im Parkhaus ausgeraubt und vergewaltigt wird. Und das nur wegen den Frauenparkplätzen. Auch das Einkaufen in der City ist gleich viel entspannter wenn man seine liebste vorher auf nem Frauenparkplatz parkt. Und hinterher kann man sie dann dort unversehrt und garantiert nicht vergewaltigt wieder abholen. Eine tolle Sache.

Frauenparkplätze hurra!

21.05.09

Jetzt kann ich es Ihnen ja sagen

Vermutlich wissen Sie es (noch) nicht, aber Sie - ja genau Sie! - waren in den letzen Tagen (m)ein Versuchskaninchen, (m)eine Laborratte, (m)ein Forschungsobjekt. Und Sie haben es nicht einmal bemerkt. Muharharharhar! (Stellen Sie sich bitte vor wie in diesem Moment die Blitze um mich herum zucken während ich wie wahnsinnig lache.)

In einem waghalsigen Experiment versuchte ich festzustellen, ob die Abwesenheit neuer Inhalte einen Einfluss auf die Besucherzahlen (m)eines Blogs hat. Die nicht vorhandenen Inhalte habe ich selbst erstellt aber die Besucherzahlen mussten Sie generieren. Unbewusst. Hätte ich Ihnen vorher Bescheid gesagt, so hätte es falsche Ergebnisse gegeben.

Nun, da das Experiment vorbei ist und die Ergebnisse ausgewertet wurden, ist bewiesen: es gibt einen Zusammenhang! Die Gleichung lautet in etwa:

Je weniger neue Inhalte, desto mehr Besucher.

Interessanterweise scheint das aber nur hier beim pottCast so zu sein, denn weitere Versuche mit der Kontrollgruppe haben ergeben, dass diese Formel im Falle von talentierten Bloggern (also nicht ich) am Ende mal minus eins genommen werden muss und so die Gleichung für die meisten anderen Blogs lauten muss:

Je weniger neue Inhalte, desto weniger Besucher.

Natürlich wurde versucht festzustellen warum gerade beim pottCast mehr Leser vorbeischauen wenn nichts geschrieben wird. Eine Umfrage zu dem Thema hat ergeben, das 82% aller pottCast-Kenner den Authoren für so talentfrei halten, dass Sie es als angenehmer empfinden wenn sie "nicht noch mehr von dem Scheiss" lesen müssen. (Ja, genau das war der Wortlaut. Echt!) 29% dagegen hassen mich einfach nur so (und zwar so doll, dass wenn Sie mal nachrechnen zusammen sogar über 100% dabei rauskommen - beängstigend!).

Doch warum dieses Experiment? Die Antwort liegt auf der Hand. Mein Selbstwertgefühl ist abhängig von der Menge der Besucher, die ich täglich habe. Jeden Abend prüfe ich nervös die Counter-Statistiken. Habe ich an einem Tag viele Besucher, so wird vor Freude entweder eine Flasche Wein getrunken oder onaniert (je nach Laune). Für den Fall, dass irgendwann mal kein Leser vorbeischaut liegt immer ein blank polierter und geladener Revolver neben dem Rechner bereit. Bisher hatte ich immer Glück und irgendjemand hat sich erbarmt beim pottCast reinzuschauen, sodass es mir erspart bin den Revolver zu benutzen. Danke dafür.

Während ich dies schreibe begreife ich übrigens warum mein Psychiater mich einen sexsüchtigen suiziden Alkoholiker nennt. Vielleicht scherzt er doch nicht. Ich glaube das könnte ein Durchbruch sein!

Naja, jedenfalls hab ich mir gedacht, dass ich mich ja eigentlich bei der ganzen Besucherstatistik nur über ein paar Zahlen freue und je größer die sind, umso besser geht es mir. Da kam mir die Idee nach einem Un-Counter, der alle Leute zählt die täglich meinen Blog nicht besuchen. Dabei kommen riesige Zahlen heraus - das ist für die Laune wie Heroin! Momentan habe ich noch Probleme mit der Darstellung solch großer Zahlen. Sie sind so riesig, dass sie nicht auf den Monitor passen - trotz FullHD! Aber ich bin sicher die Industrie arbeitet an besseren Geräten und es ist nur eine Frage der Zeit bis ich den Un-Counter in den Blog einbauen kann.

Bis auf weiteres behalte ich mir vor Sie auch weiterhin ohne Ihr Wissen für meine unethischen Experimente zu missbrauchen und bedanke mich schon mal im Vorraus für Ihre rege Teilnahme.

23.03.09

Langfristig denken

Ein vermutlich schlauer Mann sagte einst mal zu mir, wenn er vor fünfzig Jahren gewusst hätte wie die Welt heute aussieht, dann hätte er damals Parkhäuser in den Städten gebaut und wäre jetzt sehr, sehr, sehr reich. Schliesslich braucht man für's Betreiben eines Parkhauses ein Minimum an Personal, fährt aber ein Maximum an Gewinnen ein.

Doch früher gab es halt noch nicht so viele Autos und niemand hatte die Notwendigkeit von Parkhäusern erkannt. Heute sind die Städte so verbaut, dass kaum noch Platz für neue Parkhäuser ist. Und selbst wenn man den nötigen Platz finden würde, dann wäre ein Bau in der Innenstadt jetzt kaum bezahlbar - schon das Grundstück würde ein vielfaches von dem Kosten was es vor fünfzig Jahren gekostet hätte.

Trotzdem hat der Gedanke an diese Sache mich bis heute nicht losgelassen. Das ganze beschäftigt mich so sehr, dass ich vor kurzem beschlossen habe ins Immobiliengeschäft einzusteigen. Viele Leute denen ich davon erzählte sagten mir das wäre eine sehr dumme Idee. Wir stecken in einer Finanzkrise behaupten sie und besonders Immobiliensachen seien derzeit weltweit überhaupt nicht gut am laufen. Dort jetzt einzusteigen wäre verrückt.

Was diese Leute allerdings nicht wissen sind zwei Dinge: erstens soll man den Verrückten nicht sagen das sie verrückt sind (das ist wie Schlafwandler wecken - soll man ja auch nicht machen) und zweitens kann mir egal sein wie gerade weltweit die Immobiliengeschäfte laufen. Denn weltweit ist von gestern - ich bau auf dem Mond!

Im Internet habe ich entdeckt, dass man ein Tausend-Quadratmeter-Grundstück auf dem Mond für unschlagbar günstige 29.95 Euro bekommen kann. Natürlich war mir klar, dass ich schnell handeln müsste. Wenn erstmal andere Leute von diesem unglaublichen Angebot hören würden, wäre die gesamte Mondfläche ja ruckzuck verkauft. Also bin ich zur Bank und hab denen für einen dicken Kredit meine Seele verkauft und ein paar Hypotheken auf das Haus meiner Eltern aufgenommen (Sorry, Dad). Die ganze Summe habe ich dann in Mondgrundstücke investiert und darf mich nun zurecht Großgrundbesitzer auf dem Mond nennen.

Natürlich war das nur der halbe Plan und ich gebe zu, dass ich den Rest vielleicht nicht ganz durchdacht hatte. Denn immerhin gilt es jetzt Parkhäuser da oben auf dem Mond zu bauen um in spätestens fünfzig Jahren wenn dort hoffentlich Städte wachsen sehr, sehr, sehr reich zu werden. Und wenn auch Sie jetzt glauben ich sei wahnsinnig, möchte ich sie daran erinnern, dass die ersten Autos schon da oben rumfahren und momentan drei von denen für umsonst da parken obwohl ich eigentlich schon abkassieren könnte.


Doch um auf dem Mond die dringend notwendigen Parkhäuser zu bauen muss man erstmal da hinkommen. Doch wie? Weil ich keine Ahnung hatte habe ich - wie man das heute so macht - bei Wikipedia nachgesehen und herausgefunden: wenn man zum Mond will brauch man eine Rakete. Hätten Sie's gewusst?

Ein wenig Googelei später fand ich heraus das es da so einen Verein namens Nase NASA gibt, der wohl Raketen hat und hin und wieder zum Mond fliegt um dort Flaggen aufzustellen. Also hab ich denen mal ne Email geschrieben ob ich wohl mal eine von deren Raketen leihen könnte - nur so für ne Woche oder so. Die stellen sich allerdings quer und wollen auf gar keinen Fall ihre Raketen verleihen. Auch nicht nur kurz. Ich frage mich ob die meinen Nachbar kennen, der seit vier Jahren darauf wartet, dass ich ihm seinen Rasenmäher wiedergebe. Mir wurde von der NASA aber noch der Tip gegeben ich solle mal die Russen fragen. Für Geld würden die alles machen. Aber Geld hab ich ja keins mehr weil alles in meinen Mondgrundstücken steckt. Und ohne Mondparkhäuser kein Geld und ohne Rakete keine Mondparkhäuser. Ein Teufelskreis.

Aber ich bin ja kein kleiner Dummkopf. Mit nem wahnsinnig großen Teleskop habe ich nämlich festgestellt, dass die Autos auf dem Mond (siehe Bild oben) auf meiner Grundstücksfläche parken. Um also schon mal etwas Gewinn zu machen habe ich jetzt der NASA (denen die Autos gehören) angeboten, dass sie dort für fünfzehn Euro pro Auto pro Monat dort weiterparken dürfen. Bin gespannt wie die Antworten. Wenn die mir doof kommen lass ich die nämlich eiskalt abschleppen.

26.01.09

Heisse Sache

Sie kennen doch sicher Heizpilze. Viele Kneipen, Biergärten usw. stellen in ihrem Aussenbereich Heizstrahler in Pilzform auf (meist mit Propan oder Butan betrieben) damit die Gäste auch bei kälteren Temperaturen noch sitzen bleiben und weitertrinken. Besonders jetzt wo vielerorts Raucher vor die Tür geschickt werden gab es bei diesen Dingern wohl im Winter nochmal einen richtigen Verkaufsboom.

Die Tage der Minusgrade sind zwar (vorläufig?) vorbei, dennoch hab ich mir in den letzten Wochen oft einen Regenschirm mit eingebauten Heizpilz gewünscht. Wär das nicht wunderbar bei Ätzwetter kuschelig Warm (im T-Shirt?) durch die Fußgängerzone zu bummeln?

Gibt's sowas? Und wenn nein - warum nicht? Und wenn ja - wieviele Batterien kommen da rein?

Und komm'se mir hier nicht mit Klima!

28.07.08

Dauerwerbesendung

Hallo! Schön das Sie wieder eingeschaltet haben. Seit Jahren schon bieten wir Ihnen exklusive Produkte die Ihr Leben verbessern zu tollen Preisen an. Denn nichts wollen wir lieber als Ihr Geld Ihre Zufriedenheit!

Mit unseren Messern haben Sie kinderleicht Tomaten, Weissbrot, Schuhe - ja sogar Marmor zersägt und ganz nebenbei noch Ananasen in der Luft zerhackt! Unser Bauchweggürtel hat Ihnen das Fett wegvibriert ohne das Sie etwas dafür tun mussten. Und das tollste: keiner hat's gesehen weil Sie ihn bequem unter der Kleidung getragen haben! Das Gesundheitskissen, auf das man aus zwei Meter Höhe eine Bowlingkugel fallen lassen konnte ohne das die Glasscheibe darunter beschädigt wurde, lässt Sie noch heute bestens schlafen. Und erinnern Sie sich noch an den Lackschutz der Ihr Auto sogar vor einem Laserstrahl schützen konnte? Mit all diesen und noch vielen weiteren wunderbaren Produkten verbessern wir seit Jahren Ihr Leben - und jetzt setzen wir noch einen drauf. Denn jetzt haben wir das ultimative Produkt - nur für Sie, den ultimativen Kunden!

Sie kennen das sicher. Sie sind Besitzer von einem oder mehreren Kaninchen, Meerschweinchen, dsungarischen Zwerghamstern, Frettchen, Chinchillas oder anderen Nagetierchen - und natürlich liiiiieben Sie Ihre kleinen Fellbatzen. Immerhin sind sie sooo süß. Doch die leckeren knuddeligen Tierchen lieben Sie nicht unbedingt zurück, denn kaum gönnen Sie den kleinen Hopplern mal etwas Freiheit und lassen die Kleinen mal aus dem Käfig und durch die Wohnung flitzen, da huschen die putzigen Dinger auch schon unters Sofa und zerkauen Ihnen Ihre guten Boxenkabel.

Das hat nun ein Ende! Mit dem nigel-nagel-neuen "BiteProtection(TM) - Maulkorb für Nagetiere" wird Ihnen das nie wieder passieren! Fixieren Sie einfach den patentierten Bissschutz an Kopf Ihres geliebten Kleinviehs und das Tier wird es Ihnen danken indem es Ihre teuren Kabel verschont! Dank der revolutionären Arretierschnalle kann BiteProtection(TM) am Kopf nahezu dedes Nagetiers angebracht werden! Tests in Tierlabors haben ergeben, dass die Nager BiteProtection(TM) bis zu fünf mal bequemer empfinden als ein Gummiband um die Nase! Auch der WWF hat keine Einwände gegen BiteProtection(TM). Also rufen Sie jetzt an und bestellen Sie BiteProtection(TM) nur hier und für nur 39,90!















(Produkt kann von Abbildung abweichen.)

Moment mal. Das reicht Ihnen nicht? Bedenken Sie, BiteProtection(TM) wird aus unzerstörbarem Unzerstörbarium hergestellt, einem Material aus der Raumfahrt, welches für die Schnürsenkel der Raumanzüge entwickelt wurde damit die nicht mehr reissen können. Glauben Sie mir: kein Nagetier der Welt hat es bisher geschafft BiteProtection(TM) zu zernagen. Unzerstörbarium hält selbst einer Atombombenexplosion stand. DAS soll Ihr Nagetier erstmal nachmachen. Deshalb geben wir Ihnen auf BiteProtection(TM) auch ein Jahr Garantie! Und das Beste ist - BiteProtection(TM) gibt es in vier modischen Farben. Bestellen Sie gleich mehrere für jede Gelegenheit! Immerhin ist BiteProtection(TM) mit dem sagenhaften Preis von nur 39,90 eh fast geschenkt!

Okay, okay, das hat Sie also immernoch nicht überzeug? Na gut, ich verrate Ihnen was. Wenn Sie jetzt einen "BiteProtection(TM) - Maulkorb für Nagetiere" bestellen bekommen Sie dafür von mir noch UMSONST ein zweites (!) BiteProtection(TM) in einer Farbe Ihrer Wahl. Ausserdem lege ich Ihnen noch die praktische Nagetier-einfang-Kralle ins Paket (keine Batterien enthalten!). Mit dem intelligenten Dreipunkt-Greifkopf erwischen Sie Ihr Tier an jeder Stelle in der Wohnung! Hat sich der kleine mal wieder hinter dem drei Meter langen Bücherschrank verkrochen? Kein Problem! Mit der ausziehbaren Längenverstellstange erreichen Sie das Biest selbst dort! Und das alles nur zusammen mit dem "BiteProtection - Maulkorb für Nagetiere" für günstige 39,90!

Haben Sie am Ende gar kein Nagetier? Kein Problem! Wenn Sie in den nächsten fünfzehn Minuten BiteProtection(TM) bestellen bekommen Sie nicht nur ein ZWEITES BiteProtection(TM) UND die praktische Nagetier-einfang-Kralle SONDERN AUCH NOCH ein Nagetier Ihrer Wahl dazu!!! Lassen Sie sich diese unglaubliche Chance nicht entgehen und bestellen Sie jetzt BiteProtection(TM) für nur 39,90!

Für Schäden an Tieren z.B. durch Verhungern aufgrund Nicht-Abnahme des bissfesten Maulkorbs übernimmt BiteProtection(TM) keine Haftung!

22.07.08

Der unzerstörbare Kampf-Regenschirm des Todes

...schützt nicht nur vor Regen! Nein, dieses Instrument der Vernichtung wird Sie in allen Lebenslagen beschützen. Es ist die ideale Waffe - auch für Ninjas, und dank der stylischen Färbung in schwarz bestens für nächtliche Attentate mit Stil geeignet!

Doch auch in der Küche ist der unzerstörbare Kampf-Regenschirm des Todes ein nützliches Werkzeug. So können Sie damit kinderleicht eine Melone zerteilen wie sonst nur mit einer Machete! Doch sehen Sie selbst:



Kaufen Sie sich jetzt den TÜV-geprüften, unzerstörbaren Kampf-Regenschirm des Todes. Selbst die Mafia schwört auf diesen Regenschirm. Und man kann ja nie wissen wann man mal im Regen steht...

03.07.08

Lass das

*tipp-tippedi-tipp-tipp-tipp*
"Was machst du da?"
"Ich blogge."
"So spät?"
"Viel zu tun im Büro. Keine Pause gemacht und wieder länger gearbeitet. Ging nicht eher."
"Achso, okay."

*tipp-tippedi-tipp*

"Seit wann trägst du denn ein Hörgerät?"
"Ich trage kein Hörgerät."
"Und was ist das da an deinem Ohr? Etwa ein tolles Bluetooth-Headset für's Handy?"
"Nein. Das ist mein Hirnschrittmacher."
"Hirnschrittmacher?"
"Ja."

*tipp-tippedi-tipp-tipp*

"Was zum Geier ist ein Hirnschrittmacher?"
"Das ist wie ein Herzschrittmacher - nur halt für's Hirn. Ohne den hör ich sofort auf zu denken. Liegt an den Temperaturen..."
"Darf ich mal anfassen?"
"Finger weg!"
"Ich will doch nur mal kurz sehen."
"Lass das..."
"...argh..."
"...geh weg!"

"Nur kurz..."
"Hör auf du Depp! Ich will hier schreiben."
"Komm schon! Nur einmal!"
"Nein! Wenn der kaputt geht kann ich nicht zu Ende

14.03.08

Alternative Energien

"Meine Güte! Herr Maak, Sie niesen aber wirklich oft", sagte Prof. Dr. Dr. Knulpenhorst und sah hinter seinem aufgespannten Regenschirm hervor, den er zum Schutz vor sich hielt wie einen Schild. "Sowas hab ich ja noch nicht erlebt."

"Ich weiss, Doc", schniefte ich und kramte dabei in der Jackentasche nach einem Taschentuch, "das sagt mir irgendwie jeder."

"Kennen sie denn mitlerweile endlich die Ursache für ihr Niesen, Herr Maak?", fragte der Professor und spannte den Schirm wieder zu, "Ein Schnupfen kann es ja wohl kaum sein. Ein Schnupfen ist dagegen harmlos."

Ich putzte meine Nase. "Nein, noch steht nichts fest, Doc. Aber die Nachforschungen am MIT laufen auf Hochtouren." Das Taschentuch war jetzt ein kleines Säckchen voller Rotz. Ich sah mich im Raum um wo ich das wohl loswerden könnte. Einen Mülleimer gab es nicht. "Aber ein Gutes, mein lieber Professor, hat die Sache."

Professor Knulpenhorst sah mich erstaunt an. "Ach ja? Was denn?"

"Nun", sagte ich und steckte mir notgedrungen den Rotzbeutel in die Jackentasche, "ich wurde für den Nobelpreis nominiert."

"Den Nobelpreis?!?"

"Den Nobelpreis, jaha Herr Doktor!"

"Für ihr Niesen?"

"Nein, für Physik."


Prof. Dr. Dr. Knulpenhorst konnte das ganze nicht glauben. Jahre lang hatte er selbst versucht einen Nobelpreis zu gewinnen. Er setzte sich erstmal auf den Stuhl der eben noch neben ihm gestanden hatte und kratzte sich am Kopf. "Ich verstehe nicht. Wieso werden sie wegen ihrem Niesen für den Nobelpreis für Physik nominiert?"

"Das werde ich ihnen Zeigen mein lieber Professor", sagte ich und zog die Vorhänge zu. "Schliesslich habe ich sie genau deshalb hierhin gebeten."

Ich verschloss die Tür, schaltete den Diaprojektor ein und das Licht der Deckenleuchten aus. Der Professor blinzelte. Mit einem *klack* wurde das erste Dia an die Wand geleuchtet.

Darauf zu sehen war eine Art... Kraftwerk.

"Was wissen Sie über Nieskraft?", fragte ich den Professor...

26.02.08

Schwule Brötchen

"Sollen wir uns das letzte Brötchen teilen?" fragt er. "Oh, ja gerne!" antwortet sie. Er nimmt das Brötchen und schneidet es durch. "Möchtest du die obere oder die untere Hälfte?"

Jeder kennt das. Sobald es darum geht das zwei Personen sich ein Brötchen teilen wollen, kommt es unweigerlich zu der Frage wer welche Hälfte bekommt. Jeder hat da so seine Vorlieben. Und hat man sich einmal für eine Hälfte entschieden wird man vermutlich sein ganzes Leben lang immer nach dieser Brötchenhälfte verlangen.

Ich favorisiere ja die obere Brötchenhälfte, ganz einfach weil sie mir größer erscheint (und wenn's um Essen geht bin ich Egoist). Andere Leute sehen das anders und finden die ähm... "Höcker" der oberen Hälfte zu hart, spitz oder knusprig und wollen lieber die weichere, untere Brötchenhälfte. Es gibt sicherlich für beide Brötchenhälften Vor- und Nachteile und jeder muss mit sich selbst ausmachen warum er welche Hälfte lieber hat. Aber ich glaube man kann behaupten das jeder Mensch seine Lieblingshälfte hat, die er immer der anderen vorziehen würde.

Wenn das also so ist, warum ist dann noch keine Bäckerei auf die Idee gekommen belegte Brötchen zu verkaufen bei denen beide Hälften gleich sind. Ist doch ganz einfach. Man nehme zwei Brötchen und schneide sie durch. Man erhält zwei obere und zwei untere Brötchenhälften. Nun nimmt man die oberen Hälften und macht daraus ein neues Brötchen und aus den beiden unteren Hälften ebenso. Scheibe Wurst oder Käse dazwischen und fertig. Wär das nicht was?

Da ja dann nicht mehr zwei verschiedene sondern zwei gleiche Brötchenhälften ein Brötchen ergäben, könnte man von schwulen bzw. lesbischen Brötchen sprechen. Nehmen wir mal an, die obere, kurvenreichere, sexy Brötchenhälfte mit dem Spalt sei die Weibliche und die untere, flache, weichere Hälfte die Männliche. Dann könnte man als Fan der unteren (männlichen) Brötchenhälften zu der schönen Bäckerin gehen und sagen "Ein schwules Brötchen mit Salami bitte." Und die wüßte dann sofort Bescheid und gäbe ein Brötchen aus zwei unteren Hälften mit einer Scheibe Salami dazwischen raus. Genial, oder? Umgekeht klappt das genau so. Ein "lesbisches Brötchen mit Käse" wären zwei obere Brötchenhälften mit ner Scheibe Gouda dazwischen.

Wenn man jetzt nur ein halbes belegtes Brötchen kaufen will könnte man zum Beispiel "ein halb-schwules Brötchen mit Mett" bestellen und die schöne Bäckerin wüsste direkt, dass man lieber die untere Brötchenhälfte mit Mett belegt hätte. Ein halb-lesbisches Brötchen wäre halt nur die obere Hälfte. So könnten lange Formulierungen in der Bäckerei kurz und knackig auf den Punkt gebracht werden und das Bestellen ginge viel schneller.

Daher fordere ich ab sofort "schwule" und "lesbische" Brötchen in den allgemeinen Sprachgebrauch zu integrieren wo es nur geht um damit die Welt wieder ein kleines Stück zu verbessern. Heterobrötchen können von mir aus auch weiterhin als "normal" bezeichnet werden - die sind ja eh nix Besonderes.

10.02.08

Gefühlsecht

Neulich auf dem Patentamt...
"Der Nächste bitte."
"Hallo. Ich habe etwas erfunden und das würde ich jetzt gerne patentieren lassen."
"Ach ja? Was denn?"
"Klopapier mit Noppen!"
"Der nächste bitte."

03.01.08

Was ist das denn für ein Knopf?

Ich weiss noch genau wie ich damals den zweiten Teil vom Herrn der Ringe ("Die Zwei Türme") im Kino gesehen hab. Wir sind am Startwochenende mit ner ganzen Bande zum Cinemaxx nach Essen gefahren. War natürlich brechend voll das Kino weil jeder den Film sehen wollte, aber wir hatten reserviert und somit keinen Stress. Und weil ich an jenem Abend nicht mal Fahrer war, hatte ich mir im Kino vor dem Film ein Bierchen getrunken. Und weil das so lecker war hab ich noch eins für während der Vorstellung gekauft.

Nun ist es bei mir so, dass keine Flüssigkeit der Welt so schnell durch mein Innerstes fließen kann wie Bier. Und wenn es unten angekommen ist will es für gewöhnlich wieder raus. Hinzu kommt, dass gerade Bier ein unglaubliches Talent hat sich bemerkbar zu machen wenn es wieder raus will. Wenn ich von anderen Getränken mal pinkeln muss kann ich da locker ein paar Stunden drüber hinwegsehen wenn's denn sein muss aber Bier lässt sich nicht ignorieren.

Wie Sie sicherlich wissen ist aber der Film ganz toll und als großer Fan kann man nicht einfach aufstehen und auf's Klo gehen weil man sonst wertvolle Minuten von dem Stoff verpassen würde. Also bin ich sitzen geblieben, habe gelitten und gewartet. Die Ringe-Filme sind sooo lang das früher oder später eine Pause kommen würde. Und sie kam. Ich also aufgesprungen, aus'm Saal und den Gang runter in Richtung Klo gerannt gehastet (denn rennen ging nicht mehr weil jede kleinste Erschütterung schmerzte). Tür auf, rein und..... Schock - vierzig Leute vor mir!

Auf jener Kinotoilette gab es fünf Pissoirs (oder Urinale oder wie auch immer man die Dinger nennt) und drei Kabinen zum Kacken und überall hatten sich schon Anstehschlangen gebildet. Also warten, leiden, weiter warten, weiter leiden. Und dann... endlich... Erlösung! Ich hatte mich bis zu einem Pissoir durchgewartet. Also zack-zack schnell mein Teil rausgeholt, ausgerichtet und..... und........ na........... nix!

"Wie? Nix?"

Ja, nix! Ich konnte einfach nicht. Ich stand da bis zum Bersten geladen und konnt es einfach nicht laufen lassen. Schon klar jetzt werden Sie denken ich wäre einer von den Verklemmten, die einfach nicht pinkeln können wenn wer daneben steht, aber das isses nicht - damit hab ich überhaupt kein Problem. Es war der verdammte Erfolgsdruck der mir ne mentale Blockade in die Rübe gezaubert hat. Immerhin standen immernoch hundert Leute hinter mir, die alle nur drauf warteten dass ich fertig werde damit sie auch mal eben urinieren könnten. Und der Gedanke hat mir unten rum alles dicht gemacht. Und nachdem ich da ne Minute stand und kein einziges Tröpfchen rausquetschen konnte hab ich dann das Urinal für den nächsten frei gemacht, bin zurück in den Kinosaal und habe noch die ganze zweite Filmhälfte unter bösesten Schmerzen durchgelitten.

Seitdem trinke ich im Kino kein Bier mehr und gehe in jedem Fall vor dem Film nochmal pinkeln - egal ob ich muss oder nicht.

Dies war (obwohl es wieder mal viel zu lang geworden ist) allerdings nur die Einleitung zum eigentlichem Thema dieses Blogeintrages: die Lösung des gerade geschilderten Problems. Es gibt sie und ich habe sie erfunden. Ne, moment, es gibt sie noch nicht (oder zumindest nur in meinem Kopf), aber ich habe sie trotzdem erfunden. Und weil diese Erfindung sooo toll ist und die Welt sooo sehr verbessern wird und jemand damit sooo reich werden könnte werde ich sie jetzt und hier erzählen damit alle wissen das ich es erfunden habe selbst wenn wer anders es patentiert und damit dann tatsächlich reich wird (denn mir fehlt das sowohl das Geld für die Entwicklung jener Sache, als auch für das Patent).

Und die Lösung ist... *Trommelwirbel*... *Trompeten* tä-tädä-tä-tädä-däää *Tusch!*: der Knopf!

"Was? Welcher Knopf?"

Na der "Instant-Pee-Button". Wenn man den drückt muss man sofort lospinkeln, egal welche äußeren Einflüsse das verhindern mögen.

"Und das geht?"

Ja klar! Und wie das geht!

"Ja und wie geht das?"

Die Funktionsweise ist ganz einfach: man drückt den Knopf und schon muss man pinkeln.

"Ja, aber wieso muss man dann pinkeln?"

Weil dann ein Ton abgespielt wird, den wir den "Pinkelton" nennen. Die genaue Frequenz dieses Geräusches muss noch ermittelt werden, aber es ist ne Mischung aus Wasser und Pfeifen.

"Wasser und Pfeifen? Ich werde hier veralbert, oder?"

Keineswegs! Viele Menschen fangen an zu Pfeifen wenn sie pinkeln, weil es dann besser läuft. Andere, (die nicht pfeifen können) lassen Wasser aus dem Wasserhahn laufen - das klappt auch. Ein Mix aus Wasser und Pfeifen ist der ultimative Pinkelton.

"Könnte das nicht als Waffe eingesetzt werden?"

Ja. Wer weiss. Im Prinzip schon. Man könnte den Feind zwingen sich zu bepinkeln. Die perfekte nicht-tödliche Waffe.

"Sie sind ja wahnsinnig!"

Mhhhh, möglich wär's.....