Meine Oma bekommt dieses Jahr zu Weihnachten von mir einen Kalender geschenkt. Ich kann das hier verraten ohne die Überraschung zu verderben da ich mir erstens sehr sicher bin das meine Oma kein Internet hat (oder jemals haben wird) und sie zweitens jedes Jahr einen Kalender von mir bekommt.
Böse Zungen könnten mir jetzt unterstellen ich wäre da aber sehr unkreativ was Weihnachtsgeschenke angeht - bin ich aber nicht. Meine Oma muss nämlich jedes Jahr zu Weihnachten einen Kalender bekommen sonst hat sie keinen für das nächste Jahr. Einmal hab ich's gewagt ihr keinen Kalander zu schenken sondern was anderes (viel schöneres) und das Ergebnis war, dass sie das ganze nächste Jahr den alten Kalender vom Vorjahr da hängen hatte und die Wochentage jeden Monat per Hand an die Tageszahlen angeglichen hat. Natürlich wäre es einfache gewesen sich vielleicht selbst einen neuen Kalender zu kaufen, aber so sind alte Leute halt.
Also bekommt sie dieses Jahr wieder nen Kalender geschenkt und alles wird gut. Und weil der dieses Jahr mal ein wenig persönlicher sein sollte als die üblichen Motive von Katzen, Landschaften und Blumen lassen wir einen selbst drucken mit Bildern von meinem Bruder und mir.
Daher hab ich mich gestern abend mal hingesetzt und schöne Fotos von uns herausgesucht, die man dann als Motive nehmen kann. Zuerst, ganz klar, schaut man die digitalen Bilder durch. Weil digitale Bilder aber meist nur Motive wiedergeben die so ca. ab der Jahrtausendwende gemacht wurden hab ich irgendwann alte Fotokisten herausgekramt und darin mal gekramt ob sich nicht noch ein Klassiker findet. Eigentlich unglaublich was man da so findet. Jede Menge Nacktfotos! Okay, als die gemacht wurden konnt ich noch nicht sprechen, aber ey: Nackt! Fotos!
Na gut. Ich merke sie finden das nur halb so aufregend wie ich. Vielleicht weil ich keines dieser Fotos hier im Blog zeige. Dabei gibt's echt tolle Fotos aus meiner Jugend. Ich muss ein echt glückliches Kind gewesen sein weil ich überall so fröhlich aussehe. Vielleicht, aber nur ganz vielleicht, wenn sie ganz lieb bittebitte sagen zeig ich ein paar von den Fotos hier. Aber das schreibe ich natürlich nur weil ich mir gewiss bin das keiner betteln wird um das zu sehen.
30.11.07
Foto Gen
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Maak
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Rubrik: Private Parts
29.11.07
Housemaster
Was ist die seltenste Flüssigkeit der Welt?
Hausmeisterschweiss.
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Maak
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Heim, Kinder!
Auf der Arbeit.
*ring-ring* Telefon.
Ich: "Hoffmann, guten Morgen."
Telefon: "Ja hallo und guten Morgen Herr Hoffmann. Frau B. hier. Wie geht es ihnen?"
(Wer ist das? Ich kenne Frau B. nicht. Die scheint mich aber ganz gut zu kennen. Redet als hätte sie mir schon die Windeln gewechselt. Und ich hab keinen Schimmer wer das ist.)
Ich: "Ja wunderbar geht's mir. Und selbst?"
Frau B.: "Ja prima. Obwohl ich mich gerade wundere mit ihnen zu sprechen." (ich mich auch!) "Arbeiten sie nicht im Bergbaumuseum?"
Ich: "Das ist mein Bruder."
Frau B.: "Ahhhhso. Ist denn wohl die Kirsten da?"
Ich: "Die hat Urlaub."
Frau B.: "Oh wie schade. Die sammelt nämlich jedes Jahr in ihrer Abteilung für die Heimkinder. Wenn die nicht da ist können sie das ja bestimmt machen."
(Nein!)
Ich: "Ja?"
Frau B.: "Reden sie einfach mal mit ihrem Chef der weiss dann schon bescheid. Und dann sammeln sie in ihrer Abteilung und bringen mir das."
Ich: "Ähm...."
Frau B.: "Sehr freundlich. Bis später dann." *klack*
(Okay, was ist da gerade passiert? Anscheinend muss ich was einsammeln und alle ausser mir wissen wohl bescheid. So wie ich das verstanden haben muss ich nur das Wort "Heimkinder" erwähnen und alle werfen mir dicke Geldsäcken zu. Also mal den Chef fragen.)
Ich: "Chef, Frau B. rief gerade an. Ich soll in unserer Abteilung - wie das jedes Jahr gemacht wird - für die Heimkinder sammeln weil die Kirsten im Urlaub ist."
Chef: "Häh?!? Haben wir nie gemacht. Wir spenden doch schon woanders."
(Ja und wie soll ich das jetzt Frau B. erklären? Die kennt mich doch so gut. Ich kann sie doch jetzt nicht enttäuschen. Blödes Gefühl.)
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28.11.07
Fass mich nicht an...
...denn ich steh unter Strom. Und tust du's doch kriegst du nen Schlag.
Diese Sätze, die bei den Fantastischen Vier (bzw. Megavier in der besseren Version) noch eine Metapher waren, sind bei mir leider traurige Wahrheit. Ich stehe unter Strom und ich verteile Schläge. Leider bekomme ich jeden einzelnen Schlag auch selbst ab.
Schuld dran ist die Kälte. Die zwingt mich nämlich meine dicken, warmen Woll- oder Fleecepullis und meine Winterschuhe anzuziehen. Beides in Kombination getragen produziert Strom wie zehn Atomkraftwerke. Die Winterschuhe haben nämlich dickere Sohlen als all meine anderen Schuhe und deswegen schubbel ich damit ungewollt mehr über den (Teppich-)Boden wenn ich so ganz normal rumlaufe. Das produziert statische Aufladung wie Sau. Die Pullis tragen auch noch ihren Teil dazu bei und deshalb bin ich ständig geladen.
Aber wie! So schlimm war's ja nie zuvor. Klar, hin und wieder holt man sich halt nen kleinen Stromschag bei ner Entladung aber zwanzig mal am Tag? Die Leute im Büro wollen mir schon gar nicht mehr die Hand geben (und da begrüßen sich alle mit Handschlag). Ich muss mich jedes mal ne Minute lang überwinden um den Kühlschrank anzupacken wenn ich Durst habe und bekomme garantiert dann doch nen Stromschlag wenn ich den Türgriff berühre. Ich bekomme sogar öfter einen gewischt als ich niesen muss!
Und diese Schläge sind echt mal heftig. So was hab ich noch nicht erlebt. Mal abgesehen davon dass die schmerzen als würde nen China-Böller-D in der Hand explodieren sind sie auch noch laut. Da knistert und knackt die Luft wie ein Osterfeuer. Bei den krassesten Entladungen kann man sogar kleine Blitze sehen. Ich glaub die sind so stark, dass man damit Kleintiere wie z.B. Hamster sogar killen kann.
Aber vielleicht hat das ganze ja doch nix mit meinen Klamotten zu tun und ich bin eigentlich ein Superhero der gerade seine Superpower entdeckt. Jetzt muss ich nur noch die Unterhose aussen tragen, mir nen Umhang und ne Maske besorgen und nen coolen Namen ausdenken. Vielleicht geh ich morgen Nacht ein wenig die Welt retten...
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Maak
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Rubrik: Arbeit, Musik, Private Parts, Seltsam, Technik
27.11.07
Wir werden inteam
Wie schon erwähnt hab ich mit meinen Arbeitskollegen nen Seminar mit dem Titel Teamentwicklung hinter mich gebracht. Natürlich wurde da auch viel über Probleme untereinander geredet aber zwischendurch gabs zur Auflockerung des ganzen immer wieder lustige Spielchen. Von denen hab ich jetzt die Fotos bekommen. Leider nicht so toll wie ich erst dachte aber immerhin ausreichend um zu erklären was auch Sie tun können um ein tolles Team zu werden.
STEP ONE - Der Balken
Alle stellen sich auf einen Balken. Dann - und erst dann wenn alle draufstehen - werden die Spielregeln erklärt. Ziel ist es sich von links nach rechts auf dem Balken zu sortieren, und zwar in der Reihenfolge in der man vom Arbeitsplatz entfernt geboren wurde. Damit es nicht zu einfach ist darf natürlich niemand den Boden um den Balken herum berühren. Man muss also immer den Nebenmann (bzw. Frau) fragen wo er (bzw. sie) geboren wurde, den Ort dann mit dem eigenen Geburtsort abgleichen und falls der andere näher am Arbeitsplatz geboren wurde irgendwie mit ihm die Position tauschen ohne vom Balken zu fallen. Sie können sich vorstellen das das ganze nicht klappt ohne sich gegenseitig festzuhalten was wohl Berührungsängste abbauen soll wie ich annehme.
In der Hocke ist es am einfachsten vorbei zu kommen.
STEP TWO - Die Brücke
Weniger spektakulär aber um so kniffliger war die zweite Aufgabe: eine Brücke bauen. Wir wurden in zwei Manschaften aufgeteilt und sollten nun einen Teppich der ca. drei Meter breit war überbrücken. Also jede Manschaft arbeitet von ihrer Seite des Teppichs in Richtung andere Seite und in der Mitte muss man sich dann treffen. Baumaterial waren pro Manschaft 14 Holzstangen - nicht mehr und nicht weniger. Ach und den Teppich zu betreten war natürlich verboten. Und stabil musste die Brücke auch noch sein.
Wir haben so einiges probiert waren aber trotz bestem Teamwork alle zu doof das Problem in ner Stunde zu lösen. Entweder war die Brücke nicht stabil genug und ist vom umpusten umgekippt oder sie war stabil aber nicht lang genug weil uns die Hölzer nicht reichten. Dabei ist schon Leonardo DaVinci damals auf die richtige Lösung gekommen. Hätt man das mal gewusst.
Guter Ansatz, leider nicht richtig.
STEP THREE - Der Turm
Wenn wir auf dem Seminar eines gelernt haben dann war es wohl das wir Türme besser bauen können als Brücken. Selbst wenn die Bauklötze überall in der Gegend rumstehen und mit ner seltsamen..... na wie nenn ich's..... "Gemeinschaftskranvorrichtung" gestapelt werden müssen. Zuerst muss man diese Metallschlinge in die Schlitze in den Klötzen bekommen ohne die Klötze umzukippen.
Stück für Stück entsteht ein Turm.
Das ganze ist so schwierig weil dabei alle mal verdammt gut zusammen arbeiten müssen. Es hat nämlich jeder ein bisschen in der Hand wie sich der "Kran" verhält. Wenn da einer nicht richtig aufpasst geht da gar nix. Ach, und es hilft sich auf einen zu einigen der Kommandos ruft.
Immerhin haben wir es hinbekommen den Turm so hoch zu bauen wie es der Seminarleiter noch nie von einer Gruppe gesehen hatte.
STEP FOUR - Der Zauberstab
Ganz einfach. Man streckt die Finger aus und bekommt nen Stab quer drüber gelegt. Den Stab muss jeder die ganze Zeit über mit beiden Fingern berühren. Aufgabe ist es den Stab auf den Boden zu legen. Schwierigkeit: der will nicht. Der Stab wird nämlich nach oben gehen ob man will oder nicht. Deswegen heisst er der Zauberstab. Und weil man ihn ja berühren muss haben schnell alle die Hände hoch über den Köpfen. Es ist nur mit großer Konzentration zu schaffen das Ding abzulegen. Probieren sie es ruhig mal mit ein paar Freunden aus.
Unglaublich aber wahr: der Stab will nicht nach unten
STEP FIVE: Die Kiste
Einfacher geht's nicht. Alle ab auf die Kiste und niemand darf den Boden drum rum berühren. Da kommt man sich näher.
Am Anfang lacht man natürlich über die Kiste weil es viel zu einfach ist. Blöd nur: wenn man die Kiste geschafft hat nimmt der Seminarleiter sie weg und darunter steht eine neue kleinere Kiste. Das ist wie diese dämlichen russischen Puppen es ist immer nochmal ne kleinere drin. Am Ende quetschen sich sieben Leute auf ne Zigarettenschachtel. Das haben wir dann aber nicht mehr geschafft.
THE FINAL STEP: Wein und Bier
.....aber davon wissen Sie ja schon.
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Maak
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Rubrik: Arbeit, Bilder, Meine Fresse
26.11.07
Der Preis ist dreist
Kürzlich hat jemand erwähnt das Frauen im Bad zwanzig verschiedene Cremes stehen haben und irgendwie auch gefragt warum das wohl so ist. Nun, die einzig wahre Wahrheit zu dem Thema kenn ich natürlich nicht aber man darf ja wohl Vermutungen anstellen.
Warum reicht also nicht eine Creme? Na sicherlich weil jede einzelne Creme ihren ganz besonderen Zweck erfüllt und es leider ohne Alientechnologie nicht möglich ist alle Cremes in einer Einzigen zu vereinen so wie Doktor Best das immer mit Zahnbürsten macht. Man Frau braucht also mehr als eine Creme um für alle Fälle sicher zu gehen. Wäre doch blöd in eine bestimmte Creme-Situation zu geraten und dann nicht die richtige Creme dafür parat zu haben. Denn die Werbung hat gesagt ohne die richtige Creme ist man Frau hässlich und das geht ja wohl nicht - also sich hässlich zu zeigen. Dann lieber fünfzig Tacken für jede einzelne Creme berappen, denn nur die wirklich teuren bringen auch was.
Ähnlich verhält sich das auch mit Schminke. Gutes Make-Up muss echt teuer sein denn ich hör meine Liebste immer jammern wenn ihr die Wimperntusche zu Ende geht. Oder Puder. Frauen wird voll das Geld aus der Tasche gezogen für irgendwelche Puder für die Backen. Das sieht man kaum wenn sie es drauf haben - kost aber achtzig Euro. Es muss aber das teure sein denn Boris Entrup (der Make-Up-Heini von Germany's Next Topmodel) hat's gesagt. Und ohne sind halt Frauen generell hässlich und mal so gar nicht Topmodel.
Weiter geht's beim Frisör. Einmal schicke Frisur für Frau kostet direkt mal das fünffache wie einmal schicke Frisur für Mann. Aber ohne schicke Frisur sieht Frau auch mal echt scheisse aus. Also wird brav bezahlt.
Schuhe. Wenn ich welche kauf sollen die bequem sein und mindestens ein Jahr lang halten. Kostet mich fünfzig Euro wenn ich nicht wählerisch bin. Habe vor acht Jahren in den USA mal Schuhe für vierzig Dollar gekauft und die trag ich heute noch. Bei Frau isset natürlich anders. Erst wenn ein Schuh total unbequem ist und mächtig überteuert weil ein Markenname draufsteht den kein Mensch buchstabieren kann hat er überhaupt einen Wert. Nimmt man dann fünf Kredite auf um den Schuh zu kaufen wird er zweimal getragen.
Sogar bei Schlüppern hört's nicht auf. Wenn ich mir ne Unterhose kauf dann kostet die nix. Die teuerste die ich je besessen habe hat glaub ich dreissig Euro gekostet. Als ich aber meiner Liebsten mal was mit Spitze schenken wollte bin ich fast umgekippt. Ich hatte ja keine Ahnung! Da isset dann auch bei nur einem Schlüpper geblieben. Hätte ich noch'n BH dazu gekauft hätt' ich nen Monat nix essen können. Ausserdem werden die Klamotten ja eh recht schnell ausgezogen wenn man Mann sie dann zu sehen bekommt. Hier ist weniger ausnahmsweise mal mehr.
Worauf ich hinaus will hat der aufmerksame Leser sicherlich längst bemerkt. Frauen werden von vorne bis hinten abgezockt. Sie müssen Horrorpreise für Dinge bezahlen die sie für absolut notwendig halten. Denn ohne diese Dinge würden sie Kacke aussehen. Oft stimmt das nicht, wird ihnen von der Werbung in ihren Frauenzeitschriften aber immer wieder und wieder erzählt. Männer haben echt Glück das sie ohne diesen ganzen Kram auskommen weil sie von Natur aus hübsch sind.
Männer kaufen sich ja auch nur Sachen die entweder schon günstig sind oder in Zukunft garantiert günstiger werden. Technik zum Beispiel. Was jetzt teuer ist kann man in zwei Jahren für die Hälfte kaufen. Wenn man es nicht unbedingt sofort braucht einfach mal geduldig sein und schon hat man jede Menge Geld gespart. Mit Make-Up und Schuhen klappt das nicht. Die bleiben immer teuer. Geiz ist halt nur für Männer geil. Deshalb wirbt auch ein Männergeschäft mit dem Spruch und keine Parfümerie.
Wenn ein Mann mal was wirklich teures kauft dann ist es garantiert nix was er unbedingt braucht sondern etwas womit er entweder angeben kann ("Hey, schaut mal her! Dicker Benz. Ich hab's ja.") oder etwas für eine Frau (was es automatisch teuer macht).
Vielleicht sollte ich in Zukunft nicht mehr von meiner Liebsten sprechen... sondern von meiner Teuersten.
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Maak
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Rubrik: Frauen, Geld, Männer, Meine Liebste, Seltsam, Technik
24.11.07
(K)ein guter Jahrgang
Wenn ich aus dem Fenster schaue kann ich die kleine Trinkhalle auf der anderen Strassenseite sehen. Es ist praktisch so einen Shop so nah am eigenen Heim zu haben. Dort kann man bis 21:00 Uhr mal eben noch was kaufen. Getränke aller Art sowieso aber auch ein paar Lebensmittel wie Tiefkühlpizzen, abgepacktes Brot oder Konservendosen gibt's dort. Natürlich auch Kippen und Süßigkeiten aber das kauf ich ja seit einiger Zeit nicht mehr. Und die Preise dort sind im Vergleich zu anderen Shops megagünstig. Ich weiss keinen Ort wo man so kleines Geld für Bier bezahlt.
Naja, jedenfalls wird der Laden von einer indischen Familie betrieben. Vorher war ein Iraner drin aber der ist irgendwann krank geworden und hat die Bude verkauft. Jetzt ist dort alles in indischer Hand. Deswegen sagt man hier in der Gegend auch "ich geh mal eben zum Apu" anstatt "zum Shop". Das ist nicht böse oder rassistisch gemeint sondern soll einfach die Ähnlichkeit zum Quickiemart bei den Simpsons verdeutlichen. Ich selbst sage oft "ich geh mal zum Ferengi" weil der Papa-Inder dort auf jeden Cent achtet wenn man da einkauft.
So. Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte ist der Name des Geschäftes. Über dem Eingang hängt nämlich ein Schild auf dem steht "Getränke 2000 - Getränke und Lebensmittel". Vor zehn Jahren war das ein guter Name für ein Geschäft. Da war alles wo "2000" drauf stand neu, modern und zukunftsweisend. Mitlerweile haben wir fast 2008. Würden Sie acht Jahre alte Lebensmittel kaufen?
Dabei wurde das Schild erst vor knapp drei Jahren erneuert. Vorher stand drauf "Shop 2000 - Ihr Frischemarkt". Die Kids hier aus der näheren Umgebung haben aber irgendwann nachts ein "R" und ein "E" weggekratzt, sodaß der Text plötzlich "Shop 2000 - Ihr Fischmarkt" lautete. Und bei allem was man da bekommen kann - Fische verkaufen die dort nicht.
Nun war ja die Chance da, was viel Besseres draus zu machen. "Shop 3000" zum Beispiel. Immerhin war es 2004 als das Schild erneuert wurde. Hätte ja mal jemandem einfallen können, oder etwa nicht? Oder leben die Menschen in Indien etwa nach einem anderen Kalender? Vielleicht kommt da das nächste Jahrtausend erst noch...? Kann ja sein.
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Maak
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Rubrik: Seltsam









