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03.07.12

Milch von glücklichen Kühen

"Oh, da kommt er. Das geile Stück. Oh, muh, und er will mich beeindrucken. Hat sich extra für mich schick gemacht. Die grünen Gummistiefel! Muhu. Ja, komm näher. Hau mir auf den Arsch das ich in Stimmung komme. Muuuh! Oh, ja. Komm kleiner. Mach es dir auf deinem Melkschemel bequem. Ich bin ganz für dich da. Muh, ja! Ooohooo, muuuh, pack mich genau da. Ja. Ja! JA! Genau so. Weiter! Muh! Ja! Melk mich! MELK mich! MELK MICH!
MUUUUUUUUUUUUUUUH!"

21.06.12

Nacktfotos

Und dann dreht sie sich um und kreischt. Der Ton kommt schrill und plötzlich und ich erschrecke fast tödlich. "Was ist? Was ist los?!?", frage ich panisch und schaue mich ängstlich um ob vielleicht irgendwo im Raum eine dicke Spinne sitzt.
"Sie Widerling!", beschimpft sie mich, "Ich dachte das hier wäre seriös. Ich hätte mir gleich denken können das sie so einer sind." Dabei dreht sie sich weg und hält sich mit beiden Händen die Augen zu.
Ich versuche Ruhe in die Situation zu bringen. "Entschuldigen sie", sage ich höflich, "aber könnten Sie mir bitte erklären was das Problem ist?" Sie linst zwischen zwei Fingern in meine Richtung. "Nicht bevor Sie sich wieder angezogen haben!", sagt sie.

Das macht mich stutzig. "Aber Sie wollten doch das ich nackt Fotos von Ihnen mache...", erkläre ich. "Für Ihren Freund haben Sie gesagt. Wissen Sie nicht mehr?"
"Doch. Natürlich wollte ich Nacktfotos von mir machen lassen, aber da wusste ich ja nicht das ich an so einen Perversling wie SIE gerate! Ach, ich hätte es mir denken können das bei dem Preis irgendwo ein Haken ist. Und jetzt ziehen sie sich bitte wieder an oder ich hole die Polizei!"

"Aber... wie soll ich denn nackt Fotos von Ihnen machen wenn ich dabei angezogen bin?", frage ich sichtlich verwirrt. "Gar nicht!", brüllt sie, "Von Ihnen lasse ich mich ganz bestimmt nicht nackt fotografieren. Auf nimmer Wiedersehen, sie Schwein!"
Und damit verlässt sie türknallend mein Fotostudio wie so viele andere Frauen zuvor. Ich bleibe regungslos und nackt hinter der Kamera zurück.

"Vielleicht liegt mir die Sache mit dem nackt fotografieren doch nicht so", sage ich leise zu mir selbst. Blöd, dass das ganze Equipment so teuer war...

14.01.11

Stripped

Weil ich meinen letzten Nebenjob nicht so toll fand aber unbedingt das Geld zum Leben brauche, habe ich mir jetzt etwas Neues gesucht. Sie können mich nun an Wochenenden als Stripper buchen.

Stripper sein ist eigentlich ein toller Nebenjob. Wo man auch hinkommt freuen sich die Leute (in meinem Fall meist Frauen) das man da ist. Ehrlich, wo ein Stripper auftaucht ist immer gute Stimmung. Und da ich eh sehr gerne tanze und auf Wunsch auch an der Stange eine fabelhafte Figur mache, dachte ich zunächst das sei der beste Beruf der Welt... bis ich die Schattenseiten kennenlernte.

Verstehen Sie mich nicht falsch, der Job als Stripper ist suuuper (besonders wenn ich als Polizist verkleidet kommen soll, ich sehe in Uniform echt gut aus!). Das große Problem ist eher finanzieller Natur. Klar, wenn man für einen Auftritt gebucht wird bekommt man zunächst erstmal relativ viel Geld für relativ wenig Arbeit (und oft stecken einem die Ladies sogar noch extra Geld in den Schlüpper), aber am Ende - ob Sie es glauben oder nicht - am Ende zahlt man drauf.

Zum Beispiel bei meinem letzten Auftritt: ein Junggesellinnenabschied. Ich komme da hin und da sind lauter wirklich attraktive, junge Frauen. Alle sind total hemmungslos und ein bisschen beschwipst und zu allem bereit. Die Stimmung könnte nicht besser sein. Und alle wollen Sie das ich endlich mit meiner Show anfange. Also starte ich die Musik und beginne zu tanzen und dann... plötzlich... schreien die ganzen Mädels laut "AUSZIEH'N! AUSZIEH'N!".

Ja, und dann wurde es teuer. Um nämlich auszuziehen brauchte ich erstmal eine neue bleibe in die ich einziehen konnte. Also bin ich sofort nach Hause und habe gemeinsam mit meiner Liebsten erstmal mehrere Wochen lang gesucht und gesucht bis wir endlich ein Haus gefunden hatten das zu uns passte. Das haben wir dann gekauft. Allerdings muss dort erstmal renoviert werden. Und eine Küche war auch nicht drin. Und neue Fliesen brauchen wir auch. Und... ach, jedenfalls mussten wir uns bis ans Ende aller Tage verschulden um das alles bezahlen zu können. Und das nur damit ich ausziehen kann, weil ein paar besoffene Weiber das von mir verlangen.

Jetzt habe ich Angst nochmal irgendwo als Stripper aufzutreten weil wieder jemand "AUSZIEHEN!" schreien könnte. Und bevor das aktuelle Haus nicht abbezahlt ist kann ich mir auch beim besten Willen keinen weiteren Auszug leisten. Ich glaube morgen kündige ich wieder...




Im März wird ausgezogen und dann geht es in das Haus in der Mitte.

26.02.10

Das Vorspiel vor dem Vorspiel

"Wie kriege ich eine Frau ins Bett?"

...anscheinend indem Sie einfach danach googlen, denn die meisten meiner Besucher - vielleicht ja sogar Sie selbst, lieber Leser - landeten nach Eingabe genau dieser Suchanfrage hier im pottCast. Und zu Recht! Denn da sind sie ja bei mir auch genau richtig - ich bin nämlich Experte was dieses Thema betrifft.

Ein paar Tips für Anfänger hatte ich zwar an anderer Stelle schon mal gegeben, aber da das aufgrund der vielen Suchanfragen ein recht beliebtes Thema zu sein scheint bin ich gerne bereit Ihnen noch ein paar Goldstücke aus dem Schatze meiner unendlichen Weisheit zu spendieren.

Manchmal (das ist abhängig von der Frau mit der Sie schlafen wollen) ist es erforderlich erst das Vertrauen der Dame zu gewinnen bevor Sie die Lady fragen sollten ob sie vielleicht gerne mit Ihnen Sex machen möchte. Sie müssen die Frau dazu bringen das Sie von sich aus mit Ihnen schlafen will. Quasi ein Vorspiel vor dem Vorspiel. Da Frauen sehr kleine Gehirne haben ist das zum Glück sehr einfach.

Anders als Männer mögen Frauen am meisten auf der Welt sich selbst. Um also bei einer Frau den Wunsch zu wecken mit ihnen zu schlafen müssen Sie ihr einfach nur zeigen das Sie genau so sind wie die Dame. Sprechen Sie einfach die Frau Ihrer Begierde an und suchen Sie nach Gemeinsamkeiten mit ihr. Wenn die Frau feststellt das Sie ihr sehr ähnlich sind wird sie sich sofort in sich selbst verlieben - und damit auch in Sie - und so schnell unterbewusst den Wunsch hegen augenblicklich mit Ihnen Sex zu machen! Als Vorlage für ein solches Gespräch werde ich Ihnen einen von tausenden typischen Dialogen aus meinen alten Tagen zitieren:

"Guten Tag."
"Hallo."
"Schönes Wetter was?"
"Find ich nicht."
"Mögen Sie Pferde?"
"Nein."
"Katzen?"
"Nein."
"Kennen Sie die Metzgerei Müller in Wattenscheid? Finden Sie nicht auch die haben die beste Wurst der Welt?"
"Ich bin Vegetarier."
"Wissen Sie wen ich voll gut finde? Jesus!"
"Ich hasse Religion."
"Ich wette Ihre Lieblingsfarbe ist rot."
"Nein."
"Grün?"
"Nein."
"Blau?"
"Nein."
"Orange?"
"Nein."
"Lila?"
"Meinen Sie 'lila' oder 'violett'?"
"Lila."
"Nein."
"Und violett?"
"Nein, auch nicht."
"Gelb?"
"Nein."
"Cyan?"
"Nein."
"Magenta?"
"Nein."
"Was ist denn Ihre Lieblingsfarbe?"
"Mausgrau."
"Na so ein Zufall - meine auch!!!"


Sehen Sie wie ich geschickt durch meine clevere Gesprächsführung eine Gemeinsamkeit herausgestellt habe. Die Frau denkt jetzt - von sich aus - weil meine Lieblingsfarbe (angeblich) auch Mausgrau ist, daß ich genau so sei wie Sie und möchte nun ganz klar gerne mit mir hemmungslose Liebe machen. Eigentlich ein sehr simpler Trick - der allerdings immer klappt!

Nachdem der Frau nun also von Ihnen mit meinen schlauen psychologischen Tricks der Wunsch nach Beischlaf suggeriert wurde kann jetzt nichts mehr schief gehen und Sie können Phase zwei starten. Fragen Sie die Frau einfach: "Würden Sie vielleicht jetzt gerne mit mir Sex machen?", und Sie werden garantiert die richtige Antwort bekommen. Und falls die Dame nicht sofort "Ja" sagt, lesen Sie einfach HIER weiter. Da gibt es dann weitere Hinweise.

Ich freue mich wenn ich wieder mal ein paar Hilflosen helfen konnte.

05.01.10

Eine Geschichte...

...die ich hier garantiert nicht erzählen werde, ist die Story vom Junggesellenabschied von Peter. Es sollte ein fröhlicher Abend im Stripclub werden und den hatten die Jungs auch - nur ich nicht, denn ich wurde rausgeschmissen.

Immerhin habe ich an jenem Abend gelernt, dass man in ein Striplokal besser ein paar Scheine mitbringt. Die Damen dort lassen sich nur ungern Kleingeld in den Schlüpper stopfen.

04.01.10

Wie ich mal fast ein Pornostar geworden wäre

Das Blöde wenn man nichts mehr schreibt - sei es aus Zeit- (vor Weihnachten) oder Lustmangel (nach Weihnachten) - ist, dass man zwangsläufig Leser verliert. Ich habe jetzt zwar meine Counter-Statistiken nicht geprüft, bin aber fast sicher das ich dort eh nur feststellen würde, daß Sie, lieber Leser, hier in letzter Zeit viel seltener vorbeigeschaut haben weil ich überarbeitete, faule Sau Ihnen kaum was zu Lesen hingeschrieben habe. Tja, und deshalb gibt's jetzt ein wenig Sex für die Quote. Ja, die Einschaltquote. Sex, damit Sie wieder einschalten. Das klappt immer.

Also, folgende Geschichte ist wahr. Ich weiss das weil ich sie selber selbst erlebt habe und sogar der Hauptdarsteller gewesen bin. Das ganze wurde mir nicht von irgendeiner obskuren Quelle berichtet, von der ich hinterher einfach nur behaupte sie sei total glaubwürdig. Nein, diesmal bin die Quelle ich selbst. Und wenn Sie mir nicht glauben können - wem dann?

Die Geschichte geht so: ich muss etwa um die 22 bis 23 Jahre alt gewesen sein, denn damals steckte ich noch in meiner Ausbildung zum Mediengestalter (digital/print). Dass ich heute was ganz anderes mache ist eine andere Geschichte. Aber die Tatsache das ich die Ausbildung zum Mediengestalter vor langer Zeit mal gemacht habe ist nicht ganz unwichtig. Denn aus irgendeinem komplizierten Grund musste ich damals zwei betriebsexterne, ausbildungsbegleitende, je dreimonatige Praktika machen. Ein Praktikum im Printbereich (welches ich bereits in einer Druckerei hinter mich gebracht hatte - mit dicken Heidelberg-Offsetdruckern und so) und ein Praktikum im digitalen Bereich, für welches ich mir nun eine Praktikumsstelle suchen musste.

Da digitaler Bereich ja so einiges bedeuten kann hab ich mir dann aus den verschiedensten digitalen Tätigkeitsfeldern Adressen in meiner Umgebung hergegoogelt und auf blöd einfach überall mal eMails im Sinne von "Hey, ich kann alles und mache alles und möchte drei Monate für umsonst bei Ihnen arbeiten!" hingeschickt. Die meisten Adressen waren dabei von irgendwelchen Webdesign-Läden, von denen es damals echt verdammt viele gab, weshalb auch kurze Zeit später viele von denen wieder pleite waren. Aber egal, damals gab's solche Firmen wie Sand am Meer und ich bekam auch jede Menge Antworten und Einladungen zu Vorstellungsgesprächen.

Unter diesen Antworten war auch eine Rückmeldung, die ein wenig... äh... anders war als die anderen. Leider ist das sooo lange her das ich die Originalmail nicht mehr gespeichert habe aber der Wortlaut war in etwa so:


"Hallo Maak,

Du hattest uns kürzlich eine eMail an die Adresse info@unserinterwebladen.de (Adresse geändert) geschickt, in welcher Du gefragt hast, ob Du bei UnserInterWebLaden (Name von mir ausgedacht) ein Praktikum machen könntest. Die eMail-Adresse hattest du wohl auf der Internetseite www.unserinterwebladen.de gefunden.

Nun müssen wir Dir leider mitteilen, dass die Internetseite von UnserInterWebLaden längst veraltet ist und nicht mehr gepflegt wird und es UnserInterWebLaden nicht mehr gibt da wir mit Webdesign keine Gewinne mehr erwirtschaften konnten.

Daher haben wir unser Tätigkeitsfeld nun ins Adult-Business verschoben und freuen uns Dir mitteilen zu können dort zu den führenden deutschen Anbietern auf dem Markt zu gehören. Nicht nur das wir viele kostenpflichtige Adult-Internetseiten wie z.b. LinkZuPornoSeite oder LinkZuAndererPornoseite betreiben - nein, wir produzieren auch unseren eigenen Content, welchen wir dann an Betreiber anderer Adult-Angebote verkaufen.

Solltest Du dennoch weiterhin Interesse an einem Praktikum bei uns haben, so würden wir Dir sehr gerne die Möglichkeit dazu bieten. Deine Aufgabe bestünde dann hauptsächlich in der Erstellung von Webseiten im Adult-Bereich.

Wir würden uns freuen nochmal von Dir zu hören!

MfG
Die PornoFirma (Name von mir ausgedacht)"



Aha. Ich sollte also Pornoseiten machen. Wahrscheinlich gleich im Büro neben dem Raum mit den fickenden Menschen - denn dort wird der Content ja noch selbst produziert. Natürlich geht da sofort das Kopfkino los was denn wohl passieren würde wenn mal einer der Darsteller ausfällt. Ist doch klar, dass die dann sofort den Praktikanten geholt hätten weil der ja in seiner Bewerbung geschrieben hat er kann und macht alles und weil jede Sekunde wo die keinen Schwanz in Aktion ablichten teuer Geld kostet in der Adult-Content-Produktion. Und dann hätten die gesehen wie toll ich Sex machen kann und mir ganz klar sofort eine Festanstellung gegeben und ich hätte ein Leben voller Koks und Nutten gehabt. Ein Traum!

Ich bin dann natürlich sofort zu meinem Ausbilder gerannt und hab dem gesagt "Da will ich Praktikum machen. Da, schau mal die Internetseite mit den nackten Frauen mit den dicken Titten. Darf ich? Darf ich?!?" Aber mein Ausbilder meinte das wäre keine so gute Idee weil wenn man einmal auf dieser Schiene landet kommt man da nur ganz schwer wieder weg. Ausserdem mache sich das nicht unbedingt so gut im Lebenslauf wenn da steht Praktikum im Porno gemacht. Also hab ich den netten Pornoleuten abgesagt und mein Praktikum in einer "sauberen" Internetklitsche gemacht.

Und so bin ich dann doch kein Pornostar geworden. Sonst würden sie mich sicherlich jetzt von anderen Webseiten als dieser hier kennen. Und Schuld ist nur mein damaliger Ausbilder, die Sau! Der war bestimmt nur neidisch weil ihm nicht dieser tolle Job angeboten wurde...

10.11.09

Meiner ist kleiner!

...und ich so: "Nein, das kann ja gar nicht sein! Ich bin mir ziemlich sicher das ich den kleineren Schniepel habe."
Und Herr Fitz so: "Aber wenn ich es doch sage! Ich habe den kleinsten Schniepel der Welt. Kleiner geht nicht!"
Und ich so: "Sie können mir viel erzählen, mein lieber Herr Fitz, aber den kleineren Schniepel von uns beiden habe ganz sicher ich."
Und Herr Fitz so: "Wollen wir wetten?"
Und ich so: "Klar, gerne, die Wette habe ich schon gewonnen!"
Und Herr Fitz so: "Und was ist der Einsatz?"
Und ich so: "Es muss schon etwas Gemeines sein. Ich schlage vor wenn ich die Wette gewonnen habe gewinne, dann müssen Sie, Herr Fitz, ein Jahr lang meine Wohnung putzen. Nackt! Socken dürfen sie von mir aus anbehalten."
Und Herr Fitz so: "Na gut. Sollte sich allerdings herausstellen das ICH den kleineren Schniepel habe, mein werter Herr Maak, so werden sie Ende Januar lesen müssen, in Berlin, im Rahmen eines Jour Fitz!"
Und ich so: "Was? Lesen?!? Ich? Das ist ja viel schlimmer als ihr Einsatz, Herr Fitz!"
Und Herr Fitz so: "Wollen Sie jetzt etwa kneifen?"
Und ich so: "Niemals! Bisher hab ich noch keinen Schniepel gesehen der kleiner gewesen wäre als meiner. Sie können schon mal ihren Putzlappen holen!"
Und Herr Fitz so: "Na dann zeigen sie mal her."
Und alle so: "YEAH!"

Ja und so kam das. Und weil wir alle wissen das Wettschulden Ehrenschulden sind werde ich am 25. Januar in Berlin lesen müssen. Und meine Wohnung putze ich wohl auch weiterhin selber. Nackt. Mit Socken.

20.10.09

Die Tüte auf dem Küchentisch

Am Nachmittag kam er dann von der Arbeit nach Hause. Er warf seine Tasche in die Ecke, streifte sich die Schuhe von den Füßen und ging in die Küche. Auf dem Küchentisch fand er eine Plastiktüte und einen Brief von ihr. "Die Nacht war wundervoll. Du bist super. Das müssen wir unbedingt mal wiederholen. Ruf mich an! Gruß und Kuss - Nina" stand da. Er lächelte wärend er diese Zeilen las. Dann sah er in die Tüte und fand darin...

Doch beginnen wir die Geschichte von vorne. Es ist eine jener Geschichten bei der man die Namen der Beteiligten ändern muss wenn man nicht hinterher verklagt werden will. Das Mädel heisst also gar nicht Nina, das habe ich mir nur ausgedacht. Und der Typ dessen Namen ich noch nicht genannt habe heisst auch ganz bestimmt nicht... ähm... Jens - aber genau so werden wir ihn ab jetzt mal nennen.

Die Story ist übrigens nicht von mir erdacht sondern wurde mir kürzlich von meinem Bruder erzählt. Einer seiner Kollegen - der Jens, den ich aber selbst nicht kenne - hat sie angeblich wirklich so erlebt und davon berichtet. Und mal ehrlich: sowas Schräges kann man sich gar nicht ausdenken...

Also. Der Jens ging einst inne Disko und lernte da die Nina kennen. Bei den beiden hat es sofort gefunkt und sie konnten gar nicht mehr die Finger voneinander lassen. Und so war es auch gar nicht verwunderlich, dass es schnell zu der Frage kam: "Gehen wir zu mir oder zu dir?"

Sie sind dann zum Jens gegangen weil Nina noch bei ihren Eltern wohnte und Jens schon ne eigene Wohnung hatte. Und beim Jens, da ging es dann ziemlich schnell zur Sache und die beiden hatten Stunden lang super guten hardcore Pornosex (zumindest wenn Jens bei seinen Ausführungen da nicht übertrieben hat). Bevor sie dann beide erschöpft und befriedigt einschliefen sagte Jens noch, dass er am nächsten Tag leider arbeiten müsse, es aber kein Problem wäre wenn Nina gerne ausschlafen wolle. Sie solle einfach nur die Tür ins Schloss ziehen wenn sie irgendwann seine Wohnung verlässt. Das fand Nina super und schlummerte friedlich ein.

Am nächsten Morgen schlich Jens sich vorsichtig davon um Nina nicht zu wecken und ging zur Arbeit. Am Nachmittag kam er dann von der Arbeit wieder nach Hause. Er warf seine Tasche in die Ecke, streifte sich die Schuhe von den Füßen und ging in die Küche. Auf dem Küchentisch fand er eine Plastiktüte und einen Brief von ihr. "Die Nacht war wundervoll. Du bist super. Das müssen wir unbedingt mal wiederholen. Ruf mich an! Gruß und Kuss - Nina" stand da. Er lächelte wärend er diese Zeilen las. Dann sah er in die Tüte und fand darin... Scheiße!

Ja, Sie haben sich nicht verlesen. In der Tüte war ganz ehrlich wirklich ein stinkender Haufen Scheiße drin. Da stand der Jens nun mit dem Brief in der einen Hand und der Tüte in der anderen und wußte nich so recht den Zusammenhang zwischen beiden zu begreifen. Stellen Sie sich mal sein Gesicht vor! Hahaha, ich lache jetzt noch laut während ich dies hier schreibe.

Doch wie kam es dazu?

Ganz einfach. Was ich Ihnen nämlich bisher nicht erzählt habe ist, dass die Toilettenspülung in Jens seiner Wohnung nicht immer so richtig funktionierte. Das wußte er auch und hatte die Nina bereits am Vorabend vorgewarnt. Tja, und als Nina am nächsten Tag genüsslich ausgepennt hatte kam Ihr das dringende Bedürfnis mal auf's Klo zu gehen. Da Nina nun wußte, dass das Klo nicht gescheit spült und dem Jens keine unliebsame Überraschung hinterlassen wollte hat sie halt in die Plastiktüte gemacht. Oder vielleicht auch ins Klo und die Kacke dann hinterher in die Tüte gepackt - keine Ahnung, is aber auch egal wie genau. Die Idee war den Haufen draussen in der nächsten Mülltonne zu entsorgen.

Als Nina dann also alles sauber verpackt hatte ging sie in die Küche um den Brief zu schreiben. Und während sie so schrub schrob am schreiben war, da merkte sie, dass sie sich ganz schön beeilen müsste wenn sie die nächste Bahn noch kriegen wollte. Also husch-husch ganz schnell Schuhe angezogen, Tasche geschnappt, raus, Wohnungtür zugezogen und... WO WAR DIE TÜTE?!?

Die lag in der Eile vergessen in der Wohnung auf dem Küchentisch. Neben dem Brief. Rein in die Wohnung konnte Nina nicht mehr. Die Tür war zu und sie hatte keinen Schlüssel. Ich vermute mal das war der peinlichste Tag in ihrem Leben. Bwahahaha!

So weit mir bekannt ist hat die Sache aber ein gutes Ende genommen. Und als der Fall aufgeklärt war und Jens und Nina selber drüber lachen konnten waren sie noch lange Zeit zusammen. Vielleicht sind sie es ja sogar heute noch...

01.09.09

Der hustende Kontinent

Früher, ganz früher, also vor sehr sehr langer Zeit, also so richtig lange her, sooo lang, dass alle die damals noch lebten heut schon ewig tot sind und Staub und vergessen, also zu der Zeit etwa, da fand man in Australien keine ruhige Minute.

Damals nämlich hörte man wo immer man sich auch gerade in Australien aufgehalten hat ein ständiges Husten. Husten morgens, husten mittags, husten abends, husten nachts, husten überall. Hust, hust, hust. Das war ganz schön nervig. Das können Sie mir glauben.

Doch warum war in ganz Down Under dieser ständige Dauerhusten zu vernehmen? Hatten die Kängurus etwa Asthma? Hatten die Krokodile alle Bronchitis? Hatten die Aborigines mit dem Rauchen angefangen. Nein. Der Grund waren die Koalabären.

Koalabären sind von Natur aus immer erkältet. Immer. Von Geburt an. Dauernd. Ständig. Hust, hust. Jetzt sagen Sie vielleicht "Aber Moment mal das stimmt doch gar nicht! Ich war im Zoo und hab die Koalas gesehen und von denen hat keiner gehustet." Mag ja sein. Aber früher haben die wohl gehustet - den ganzen Tag lang.

Heute husten Koalabären nicht mehr. Irgendwann zwischen früher und heute ist nämlich ein cleverer Koalabär auf die Idee gekommen Eukalyptus zu fressen statt wie gewöhnlich Filetsteak mit Sauce Bernaise (was früher die übliche Nahrung für Koalabären war. Koalas waren aussergewöhnlich gute Köche.) Und dieser schlaue Bär musste von da an nicht mehr husten. Und weil er nicht ständig husten musste konnte er viel länger und besser Sex machen als die anderen, was den Koalafrauen übrigens sehr gefallen hat.

Der Rest ist typische Evolutionsgeschichte (Manche behaupten die Formel dafür wäre "der Angepassteste überlebt" aber in wirklichkeit gilt "der mit dem meisten Sex gewinnt"). Heute fressen alle Koalas nur noch Eukalyptus und haben längst vergessen warum. Doch würden sie eines Tages damit aufhören, so hätte Australien wieder keine ruhige Minute.

Hust, hust.

17.07.09

Die besten Antworten auf den Satz: "Ich liebe Dich."

Sie kennen das ja. Ständig trifft man Leute die einen lieben. Oftmals ist es die eigene Frau, machnmal sind es aber auch einfach Fremde am Bahnhof oder in der Schwulenkneipe oder in der Kirche oder beim Metzger. Und wenn man so sehr geliebt wird, dann bekommt man das natürlich auch ständig von diesen Leuten mitgeteilt.

Das Schlimme an dem Satz "Ich liebe Dich" ist, dass die Menschen darauf zwingend eine Antwort erwarten - und zwar eine gute. Daher hab ich für Sie ein paar Sätze aufgelistet, mit denen Sie gerne auf diese Frage antworten dürfen falls es Sie mal unvorbereitet trifft. Sie müssen dann nur noch fix eine der Situation entsprechende Antwort heraussuchen und sind aus dem Schneider.


Antworten auf den Satz: "Ich liebe Dich"

01. "Wie passend, ich liebe dich auch!"

02. "Echt jetzt? Wieso? Bist du bekloppt?"

03. "Hatten wir nicht gesagt keine Gefühle?"

04. "Hier muss es sich um eine Verwechslung handeln."

05. "Dito."

06. "Beweise es!"

07. "Du willst nur meinen Körper!"

08. "Du willst nur mein Geld!"

10. "Wieso denn?"

11. "Oh Gott, was hab ich getan?!?"

12. "Danke. Sehr freundlich."

13. "Mich?!?"

14. "Wer tut das nicht?"

15. "Das ist schön, aber geh bitte mal zur Seite. Ich kann den Fernseher nicht sehen."

16. "Ich muss weg."

17. "Fängst du jetzt auch schon so an?"

18. "Das wollte ich auch gerade sagen!"

19. "Wie sehr denn?"

20. "Nur mich, oder könntest du dir noch eine weitere Frau dabei vorstellen?"

21. "Immer noch?"

22. "In diesem Moment liebe ich dich auch."

23. "Ich bin ein Roboter aus der Zukunft und kenne keine Gefühle. Beep."

24. "Und was ist mit Brad Pitt? Den liebst du doch auch. Schlampe!"

25. "Dann bring mir mehr Bier."

26. "Oh nein, du bist schwanger, oder?"

27. "Ich dich auch - für fünfzig Euro."

28. "Bist du betrunken?"

29. "Brauchst du Geld oder was ist?"

30. "Ich dich auch. Immer zwei mal mehr wie du."

31. "Warum liegt denn da Stroh rum?"

32. "Ich bin gar kein/e Frau/Mann." (je nach Geschlecht)

33. "Ich weiß."

34. "Jahaaaa.... das sagst Du jetzt." (by Herr Olsen)

35. "Warte bis wir bei mir waren." (by Herr Olsen)

36. "Püdde???" (by Herr Olsen)

37. "Faszinierend." (by Herr Olsen)

38. "Stimmt genau." (by Herr Olsen)

39. "Du hast noch nicht viele Männer / Frauen kennengelernt, stimmt's?" (by Herr Olsen)

40. "Natürlich tust Du das." (by Herr Olsen)

41. "Muss das sein?" (by Herr Olsen)

42. "Das geht vorbei." (by Herr Olsen)

43. "Wart's ab!" (by Mary Malloy)

44. "Wie passend. Ich liebe mich auch!" (by Der Imperator)

45. "Was genau meinst du jetzt damit?" (by Ann von Neben)

46. "Möchtest du darüber reden?" (by Lily)

47. "Da sind wir dann schon zwei!" (by Lily)

48. "Hm. Moment mal... ich hab da so 'ne Liste mit passenden Antworten" (by Lily)

49. "Ich hoffe, du kannst damit leben!" (by Lily)

50. "Und? War das jetzt so schwer?" (by Lily)

51. "Wer tut das nicht?" (by Lily)

52. "Das ändert sich, wenn du meine Kinder kennengelernt hast!" (by Lily)

53. "Ja schön, aber ich muß noch fahren." (by Frau Rossi)

54. "Ich bin ein Alien, der in wirklichkeit eine Invasion der Erde vorbereitet...!" (by Mr.Elch)

55. "Was trinkst du?" (by Schuschan)

56. "Danke. Ich liebe mich auch." (by Man in Metropolis)

57. "Traurig... findest du nichts Besseres?" (by Geschichtenerzähler)

58. "Ok, was hast du angestellt?" (by Pssst!)

59. "Ok, wie heisst sie?" (by Pssst!)

60. "Was hast du gesagt? War/Hab gerade [hier Ausrede einfügen]." (by Michaela)

61. "Mmhh, morgen wieder, jetzt bin ich müde" (by Michaela)

62. "Weia!" (by Oppa Eumel)

63. "Ooh, mein Fusspilz ist gerade aufgeplatzt. Was hast Du gesagt?" (by Oppa Eumel)

64. "Das kommt in den besten Familien vor." (by Oppa Eumel)

65. "Selbst Chuck Norris konnte mir nicht widerstehen." (by Oppa Eumel)

66. "Guck mal, Bauchflusen." (by Oppa Eumel)

67. "Sachen gibt's." (by Oppa Eumel)

68. "Klar tust Du das, ich zahl die Miete und Deine Klamotten." (by Oppa Eumel)

69. "Immerhin." (by Oppa Eumel)

70. "Nicht Dein Ernst?" (by Oppa Eumel)

71. "Warte mal, shit, wo hab ich nur Maaks Liste hin...?" (by Marco)

72. "Ja, postkoital redet man allerhand Unsinn" (by Schaetzle)

73. "Wie war noch Dein Name?" (by Schaetzle)

74. "Willkommen im Club!" (by Schaetzle)

75. "Das sagt mein Mann auch immer!" (by Schaetzle)

76. "Das ist kein Grund, dass ich Deine Kehrwoche mache!" (by Schaetzle)

77. "Mal wieder Pleite?" (by Schaetzle)

78. "Ich hab trotzdem meine Tage Schatz." (by Schaetzle)

79. "Ich sagte doch schon: kein Sex vor der Ehe!" (by Schaetzle)

80. "Die Liebe ist eine Frau namens Corvette!" (by Schaetzle)

81. "Mein Herz gehört Jesus allein" (by Schaetzle)


Alle Antworten wurden von mir persönlich an lebenden Menschen getestet und sind voll funktionsfähig. Natürlich ist diese Liste bei weitem noch nicht vollständig. Also falls Sie noch Ergänzungen dazu haben dann immer her damit in den Kommentaren.

So, und nun drucken Sie sich die Liste einfach aus und haben Sie immer dabei. Man kann ja nie wissen wann und wo das nächste mal jemand überraschend sagt: "Ich liebe Dich."


P.S.: Paul hat übrigens festgestellt, dass die meisten Sätze zur Not auch auf den Satz "Ich hasse dich" funktionieren. Also zögern Sie nicht es mal auszuprobieren.

13.07.09

Urlaub, Gewinner und Sex

Da meine Kreativität sich anscheinend schon im Sommerurlaub befindet muss ich Sie leider mit echten Nachrichten aus meinem spektakulären Leben langweilen.

Obwohl es noch gut nen Monat dauert bis es losgeht denke ich schon jetzt ständig an meinen Urlaub und kann es kaum noch erwarten endlich dort hin zu kommen. Am 09. August geht's los. Noch 27 mal schlafen...

Habe heut morgen festgestellt das ich ein Gewinnertyp bin und dann auch gleich mal was gewonnen. Das Twitter-Follower-Gewinnspiel der Gamestar (bestes Computerspielemagazin wo gibt!) hat mir eine Drakensang Gold Edition beschert. Yay!

Und wo wir gerade bei Gewinnern sind kann ich noch stolz vermelden, dass ich auch weiterhin ungeschlagen bin wenn es um Sex geht. Die Liebste bemüht sich zwar doch bisher habe immer noch ich jedes mal beim Sex gewonnen. So schnell ist sonst keiner...

07.06.09

Männer...!

28.05.09

Worauf es wirklich ankommt

Vor einer Weile, nach dem Sport, in der Umkleide, da habe ich mal genauer hingesehen. Und Sie glauben kaum was ich da feststellte: niemand hat so einen kleinen Penis wie ich. Das überraschte mich sehr, denn bisher dachte ich immer ich wäre ganz gut dabei. Doch mit der Erkenntnis den kleinsten zu haben - wo doch gerade der Penis das Wichtigste bei einem Mann ist - war mir ganz plötzlich die Lust vergangen mit den anderen Riesenpimmeln zu duschen. Und so ging ich beschämt und stinkend nach hause und weinte auf dem ganzen Heimweg.

Schlagartig hatte sich mein Leben verändert. Bisher war ich immer ein fröhliches Kerlchen gewesen, aber nun gab es nur noch Tränen in meinem Leben. Ein jeder weiß, dass das Leben mit einem kleinen Penis nicht lebenswert ist. Ich sah keine Hoffnung mehr und hatte schlimme Selbstmordgedanken. Zwar hatte ich wohl schon immer den kleinsten Penis, aber bisher hatte ich es nicht gewusst! Die Erkenntnis brachte die Trauer.

Just in dem Moment, als ich meinen Abschiedsbrief schreiben wollte - was der moderne Mensch natürlich in Form einer Email erledigt - da landete mit einem *Pling* aus dem Äther des Internets eine Nachricht in meinem Postfach. Eine Nachricht, die ich noch heute als ein Zeichen von Gott persönlich deute. Eine Nachricht, die Hoffnung brachte und eine Zukunft möglich erscheinen lies. In der Betreffzeile stand: "Penisvergrößerung - jetzt!"

Sie glauben gar nicht was mein Herz für Sprünge machte bei Lesen dieser Botschaft des Schicksals. Es gab Ärzte auf der Welt, welche die Technologie besaßen jemandes Penis für viel Geld zu vergrößern! Glauben Sie das? Ich zunächst auch nicht, doch jetzt weiß ich das es stimmt.

Ich erinnere mich noch genau wie der Arzt mich vor der Operation fragte wie groß ich ihn denn gerne hätte und ich sagte "So groß wie mein Unterarm!" und wir dann beide lachten bis die Narkose einsetzte. Und als ich aufwachte... was soll ich sagen - mein Leben hatte wieder einen Sinn.

Nie wieder müsste ich mich nach dem Sport in der Umkleide schämen, was wohl auch daran lag, dass ich keinen Sport mehr machen konnte weil so ein Riesenpenis dabei hinderlicher ist als Sie glauben. (Ein weiterer Grund warum ich so fett geworden bin!) Wenn Ihnen der Penis schon ohne Erektion bis zum Knie reicht bringt das auch gewisse Nachteile mit sich über die man sich vorher vielleicht keine Gedanken gemacht hat - besonders wenn Sie dann doch eine Erektion bekommen! Das ist besonders beim Gehen sehr schwierig.



Auch blöd: kurze Hosen zu tragen können Sie vergessen. Es kommt sonst zu vielen, vielen, ja sehr vielen unangenehmen Situation in denen Sie unter anderem Kindern, alten Leuten, Ihrem Chef und ganz besonders Zollbeamten erklären müssen was da unten aus Ihrer Hose schaut. Nicht gut.

Es hat also nicht nur Vorteile so wie ich einen wahnsinnig großen Penis zu haben und zu den wenigen Nachteilen, die ich bisher erwähnt habe kommen noch viele viele mehr dazu, die ich aus Zeitgründen jetzt leider nicht alle aufschreiben kann. Wenn ich genauer drüber nachdenke ist es aber eigentlich voll scheiße mit so einem Riesenrüpel und mein Leben war viel einfacher vor der OP.

Klar könnte ich also jetzt meinen Penis wieder verkleinern lassen. Aber ein kleiner Penis? Sein wir mal ehrlich - damit ist das Leben doch nicht lebenswert.

21.05.09

Jetzt kann ich es Ihnen ja sagen

Vermutlich wissen Sie es (noch) nicht, aber Sie - ja genau Sie! - waren in den letzen Tagen (m)ein Versuchskaninchen, (m)eine Laborratte, (m)ein Forschungsobjekt. Und Sie haben es nicht einmal bemerkt. Muharharharhar! (Stellen Sie sich bitte vor wie in diesem Moment die Blitze um mich herum zucken während ich wie wahnsinnig lache.)

In einem waghalsigen Experiment versuchte ich festzustellen, ob die Abwesenheit neuer Inhalte einen Einfluss auf die Besucherzahlen (m)eines Blogs hat. Die nicht vorhandenen Inhalte habe ich selbst erstellt aber die Besucherzahlen mussten Sie generieren. Unbewusst. Hätte ich Ihnen vorher Bescheid gesagt, so hätte es falsche Ergebnisse gegeben.

Nun, da das Experiment vorbei ist und die Ergebnisse ausgewertet wurden, ist bewiesen: es gibt einen Zusammenhang! Die Gleichung lautet in etwa:

Je weniger neue Inhalte, desto mehr Besucher.

Interessanterweise scheint das aber nur hier beim pottCast so zu sein, denn weitere Versuche mit der Kontrollgruppe haben ergeben, dass diese Formel im Falle von talentierten Bloggern (also nicht ich) am Ende mal minus eins genommen werden muss und so die Gleichung für die meisten anderen Blogs lauten muss:

Je weniger neue Inhalte, desto weniger Besucher.

Natürlich wurde versucht festzustellen warum gerade beim pottCast mehr Leser vorbeischauen wenn nichts geschrieben wird. Eine Umfrage zu dem Thema hat ergeben, das 82% aller pottCast-Kenner den Authoren für so talentfrei halten, dass Sie es als angenehmer empfinden wenn sie "nicht noch mehr von dem Scheiss" lesen müssen. (Ja, genau das war der Wortlaut. Echt!) 29% dagegen hassen mich einfach nur so (und zwar so doll, dass wenn Sie mal nachrechnen zusammen sogar über 100% dabei rauskommen - beängstigend!).

Doch warum dieses Experiment? Die Antwort liegt auf der Hand. Mein Selbstwertgefühl ist abhängig von der Menge der Besucher, die ich täglich habe. Jeden Abend prüfe ich nervös die Counter-Statistiken. Habe ich an einem Tag viele Besucher, so wird vor Freude entweder eine Flasche Wein getrunken oder onaniert (je nach Laune). Für den Fall, dass irgendwann mal kein Leser vorbeischaut liegt immer ein blank polierter und geladener Revolver neben dem Rechner bereit. Bisher hatte ich immer Glück und irgendjemand hat sich erbarmt beim pottCast reinzuschauen, sodass es mir erspart bin den Revolver zu benutzen. Danke dafür.

Während ich dies schreibe begreife ich übrigens warum mein Psychiater mich einen sexsüchtigen suiziden Alkoholiker nennt. Vielleicht scherzt er doch nicht. Ich glaube das könnte ein Durchbruch sein!

Naja, jedenfalls hab ich mir gedacht, dass ich mich ja eigentlich bei der ganzen Besucherstatistik nur über ein paar Zahlen freue und je größer die sind, umso besser geht es mir. Da kam mir die Idee nach einem Un-Counter, der alle Leute zählt die täglich meinen Blog nicht besuchen. Dabei kommen riesige Zahlen heraus - das ist für die Laune wie Heroin! Momentan habe ich noch Probleme mit der Darstellung solch großer Zahlen. Sie sind so riesig, dass sie nicht auf den Monitor passen - trotz FullHD! Aber ich bin sicher die Industrie arbeitet an besseren Geräten und es ist nur eine Frage der Zeit bis ich den Un-Counter in den Blog einbauen kann.

Bis auf weiteres behalte ich mir vor Sie auch weiterhin ohne Ihr Wissen für meine unethischen Experimente zu missbrauchen und bedanke mich schon mal im Vorraus für Ihre rege Teilnahme.

30.04.09

Meiner ist zu lang...

"Ach verdammt!"
"Was ist denn los?"
"Ich hab gerade mal wieder festgestellt das meiner zu lang ist."
"Redest du etwa von deinem..."
"Ja, genau. Und er ist zu lang. Mist!"
"Ähm... ich äh... wusste gar nicht das ein... äh... also das der überhaupt zu lang sein kann. Ich dachte... äh... da wäre alles erlaubt."
"Naja, theoretisch sind Länge und Umfang keine Grenzen gesetzt. Aber mal ehrlich - die wirklich langen, die will doch keiner sehen."
"Äh... hähä... ja wegen Neid und so... oder? Also ich möchte eigentlich keine sehen, die länger sind als meiner. Wenn ich genau drüber nachdenke will ich überhaupt gar keine von anderen Leuten sehen."
"Echt nicht?"
"Nee."
"Wieso nicht? Also ich habe viele gesehen. Lang, kurz, da war alles dabei. Und manche fand ich richtig gut."
"Äh...?!?"
"Nur scheint es mir oft so, dass meiner zu lang ist und die Leute gar nicht hinsehen wollen."
"Öhm... und wieso glaubst du das die Leute nicht hinsehen wollen."
"Weil ich kaum Kommentare bekomme wenn ich denen was zu Langes präsentiere. Und bei anderen, die nur nen kurzen zeigen gibt es oft Kommentare ohne Ende."
"Ist doch nicht schlimm. Meinen Penis hat noch nie jemand kommentiert."
"Penis? Wieso Penis? Ich rede über die Texte die ich blogge."
"Äh... hahaha... das weiss ich doch, äh, hehe. Ich hab natürlich auch die ganze Zeit an... an deine Texte gedacht. Ganz klar, äh, hehe."

09.04.09

Enjoy the Silence

Am Wochenende bemale ich meine Eier, verstecke sie und die Liebste muss die dann suchen. Ostern ist schon ein seltsames Fest.

Danach habe ich dann eine Woche Urlaub in der ich mich zu Hause vor den fiesen miesen Pollen verstecken werde. Kann gut sein, dass der Urlaub sich auch auf's Bloggen bezieht und ich erst ab dem Zwanzigsten wieder was schreibe. Muss aber nicht. Falls ich ne Idee bekomme oder was schräges erlebe ist es möglich, dass ich das sofort niederschreiben möchte. Vielleicht zwitschere ich auch mal kurz. Mal sehen.

Allerdings werde ich unregelmäßig und stichprobenartig die Blogs in meiner Blogrolle kontrollieren und Abmahnungen schreiben wenn ich dort nichts Unterhaltsames finde. Denken Sie also nicht ich würde Sie nicht beobachten nur weil ich ne Weile still bin.

20.03.09

For Laser

Habe gehört da gibt es so einen Film (und/oder Buch), wo so ne Ex-KZ-Nazi-Tussi sich nen jungen Bengel schnappt und ständig mit dem poppt damit er ihr dafür Sachen vorlesen tut weil sie nämlich nicht lesen kann (soll ja öfters vorkommen sowas). Fragen Sie mich nicht nach dem Namen von dem Streifen, den hab ich vergessen. Aber man sagt in der Story wird viel vorgelesen - und gepoppt. Vielleicht heisst er ja "Der Popper"...?

Aber egal. Ich hab mir bei dem Thema mal Gedanken drüber gemacht das es eigentlich viel bequemer ist einen Menschen zu haben, der einem was vorliest und dann Sex dafür bekommt, als eine Horde Affen und einen Papagei. Dem Menschen könnte man auch mal was zum Aufschreiben diktieren und müsste so nicht immer auf den Zufall hoffen wenn man Texte verfasst. Der Mensch wäre wahrscheinlich auch sauberer als unendlich viele Affen und würde nicht so viele Kekse verlangen wie der blöde Papagei. Und er spart Platz! Und wenn dieser Mensch, der einem Sachen vorliest und aufschreibt, zufällig eine wunderschöne Frau ist, dann lässt sich das mit dem Sex auch aushalten. Vielleicht Frage ich einfach mal die Liebste ob sie lesen kann...

Kennt jemand ein Tierheim, welches unendlich viele Affen und einen verfressenen Papagei aufnehmen würde?

23.02.09

Von Kunden, Karten und Klauen

Am Samstag war ich mit der Liebsten und meinem Bruder in Bochum und Essen einkaufen. Wie sich herausstellte war das eine sehr gute Idee, denn zumindest vormittags hatten wir die Läden beinahe für uns allein. Ob es nun daran lag, dass den Leuten zum Monatsende das Geld immer knapper wird oder das gerade Karneval war und der Ruhrpott noch mit'm dicken Kopf im Bett lag weiss ich nicht. Jedenfalls ist es ne tolle Sache wenn kaum Kunden unterwegs sind (okay, vielleicht sehen die Geschäfte das anders). Kein Gedränge und nirgendwo Warteschlangen an den Kassen. Toll!

Ja und so sind wir dann von Laden zu Laden spaziert, haben dieses und jenes gekauft und die Wirtschaft angekurbelt was das Zeug hielt. Ich weiss nicht genau wieviele Geschäfte wir durchkonsumiert haben, aber in fast jedem Laden hiess es dann an der Kasse: "Haben Sie eine Kundenkarte?" - "Nein." - "Wollen Sie eine?" Klar war es nicht das erste mal das ich irgendwo nach Kundenkarte, Paybackkarte oder anderen Stasi-2.0-Big-Brother-schaut-dir-beim-Einkaufen-zu-Glaskunden-Karten gefragt wurde, aber nie zuvor ist mir aufgefallen, wie viele Geschäfte ihre eigene Karte haben. Hätte ich von jedem einzelnen Laden eine Kundenkarte, so wäre bei mir kein Platz mehr für Geld im Portmo Portemon Portmor in der Geldbörse.

Lustige Story am Rande: als wir bei "Nanu Nana" vorbeilaufen kommen bei meinem Bruder Kindheitserinnerungen hoch und er erzählt wie er früher mal dabei war als ein damaliger Kumpel von ihm dort was geklaut hat (jaha es war der Kumpel - mein Bruder war unschuldig *schwör*). Er meint blöder hätten sie sich nicht anstellen können, haben die beiden doch ne Stunde total auffällig unauffällig im Laden gestanden bevor der Kollege dann zugegriffen hat. Bei dem Diebesgut handelte es sich übrigens um einen Gummipimmel - also nicht jetzt ein Riesendildo, sondern so ein kleiner Knautschpenis in größe eines Fingers ungefähr. Fragen sie mich nicht wofür sowas gut ist oder warum der gerade DAS geklaut hat. Sollte bestimmt witzig sein. Witzig fand ich dann auch, dass der Kollege natürlich beim Klauen erwischt wurde. Immerhin hatte er sich ja das beste Objekt ausgesucht mit dem man beim Klauen erwischt werden kann. Ich frage mich wie seine Eltern wohl geschaut haben als ihnen telefonisch mitgeteilt wurde, dass ihr Sohn gerade einen Gummipimmel klauen wollte.

18.02.09

Die Ulli

Das hier, das ist die Ulli und sie sucht über www.PlayDate.de einen Freund...



Warum sie allerdings so drüber lachen muss, dass ihr Ex sie vor einiger Zeit verlassen hat, ist mir ein Rätsel.

Ein Buch

Ich hab mir überlegt, ich werde jetzt ein Buch schreiben. Worüber? Das weiss ich zwar noch nicht, ist aber auch egal. Die Hauptsache ist, ich habe schon mal einen guten Titel. Und den habe ich. Vorne auf dem Cover wird in großen fetten Lettern "Ein Buch" stehen.

Bedenken Sie die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben! Der Verlag wird in der Werbung sagen: "Kaufen Sie Ein Buch!" Die Presse wird sich überschlagen mit guten Kritiken. "Wer nicht Ein Buch gelesen hat, der hat gar nichts gelesen!" (FAZ), "Ein Buch ist der Lesespass des jungen Jahrtausends!" (Spiegel), "Ein Buch ist toll!" (Bild-Zeitung). In den Bestsellerlisten wird Ein Buch monatelang ganz oben stehen. Selbst Marcel Reich-Ranicki wird sagen: "Nie chabe ich etwasss derrrarrrtigesss geläsen wie Ein Buch." Eine typische Unterhaltung auf der Strasse wird sein: "Haben sie schon mal Ein Buch gelesen?" - "Natürlich. Und es war besser als Sex!"

Und dann wird Hollywood kommen und mir Milliarden und Abermilliarden für die Filmrechte geben. Natürlich wird der Titel für den Film geändert werden müssen in "Einen Film", denn Buchtitel als Filmtitel funktionieren nicht immer unbedingt. Und die Leute werden sagen: "Schatz wollen wir ins Kino gehen, Einen Film sehen?" - "Ist das nicht der Film für den Ein Buch die Vorlage war?" - "Ja genau der!" Und alle werden Einen Film sehen und es wird das Kinoerlebnis des Jahres sein. Klar werden die wahren Fans sagen Ein Buch sei viel besser, doch der Stoff sei auch schwer in Einen Film umzusetzen gewesen.

Aber langsam. Eins nach dem anderen. Erstmal muss Ein Buch geschrieben werden bevor wir überhaupt an Einen Film denken können. Dann fang ich wohl mal an...