Herr Maak ist sauer. Ja, Sie lesen richtig, sauer ist er! Wie konnte es nur so weit kommen?
Schuld ist der oberhippe, nordrheinwestfälische Radiosender 1LIVE. Den hört der Herr Maak immer im Auto auf dem Weg zur Arbeit weil die Moderatoren sich bemühen lustig zu sein. Früher hat Herr Maak den Sender mal eine Zeit lang den ganzen Tag gehört, aber das verkraftet er nicht mehr weil sich dort alles viel zu oft wiederholt. Vielleicht ist Herr Maak aber auch nur zu alt geworden für die auf 1LIVE gespielte Chartkacke (denn wie jeder weiß werden die Charts von 14-jährigen Pubertierenden gemacht).
Trotz aller Gründe den Sender nicht einzuschalten tut Herr Maak es jeden Tag wieder. Selbst jetzt wo er doch sauer ist. Vielleicht liegt es daran das Herr Maak keinen USB-Port und keinen MP3-Support im Autoradio hat und nicht einsieht sich ständig neue CDs brennen zu sollen um mal anständige Musik im Auto hören zu können. Da ist Herr Maak etwas hinter der Zeit. Das weiß er selber auch.
Jedenfalls läuft auf dem blöden 1LIVE-Sender derzeit eine Aktion wo man jede Woche eine Weltreise gewinnen kann. Weltreise ist gut denkt Herr Maak und hört genauer hin. Es gibt zwei Möglichkeiten die Reise zu gewinnen.
Der schwierige Weg ist zum rechten Zeitpunkt anzurufen, neben 100.000 anderen Anrufern durchzukommen und ein bis zwei Fragen richtiger als ein anderer Anrufer zu beantworten. Hat man das geschafft gehört einem die Reise aber noch nicht, sondern man muss sie bis zum Ende der Woche durch weitere tägliche Fragespiele gegen andere Anrufer verteidigen. Es gewinnt also eigentlich nur der eine Reise, der am Freitag das Fragespiel gewinnt. Der Rest der Woche ist belanglos.
Der einfache Weg geht so: man läd bis zu einem bestimmten Zeitpunkt einen kleinen, selbstgemachten Film auf die Internetseite des Senders hoch mit dem Thema "In 60 Sekunden um die Welt". Unter den besten fünf Filmen (die von der 1LIVE-Redaktion rausgepickt werden) wählt dann die Zuhörerschaft den tollsten aus und der bekommt die Reise dann sofort und ohne weiteres Heckmeck.
"Mhhh... den besten Film machen ist leicht", denkt sich der Herr Maak und macht ihn einfach. Wobei "einfach" ein wenig untertrieben ist. Es steckt nämlich eine Menge Zeit und Arbeit in so nem Film wenn der gut sein soll. Und Zeit hat der Herr Maak nur wenig. Deswegen ist Herr Maak gezwungen ein gaaanzes Wochenende Arbeit in die Erstellung seines Filmes zu stecken, obwohl er seine wenige Freizeit doch viel lieber mit anderen Dingen verbringt. Naja, für einen Weltreisegewinnerfilm kann man es ja machen.
Zwischendurch checkt Herr Maak was denn die Konkurrenz bisher so hochgeladen hat und stellt zufrieden fest, das da nichts dabei ist was ihm das Wasser reichen könnte. Dann ist das Wochenende plötzlich vorbei und der Film fertig. Aber Herr Maak ist nicht zufrieden mit seinem Werk und sieht an vielen Ecken Optimierungsmöglichkeiten. So kommt es das Herr Maak auch in der Woche nach der Arbeit an seinem Weltreisegewinnerfilm herumbastelt.
Am Dienstagabend muss er dann seinen Film hochladen weil Mittwochmittag letzter Abgabetermin ist und Herr Maak dann im Büro sitzen würde und nix hochladen könnte. Also läd Herr Maak den Film auf die 1LIVE-Internetseite wo mitlerweile ca. 90 andere Filme zu sehen sind. Als der Upload fertig ist steht auf dem Bildschirm etwas im Sinne von "Der Film wurde erfolreich hochgeladen, wird aber erst auf der Internetseite erscheinen wenn die Redaktion ihn geprüft hat." Na gut, denkt sich der Herr Maak, das werden die wohl tun damit denen keiner Pornos auf die Seite stellt. Hihi. "Na dann bin ich ja mal gespannt wann der Film bei den anderen 90 dabei sein wird." Und weil Herr Maak den Film gerne schon anderen zeigen wollte bevor er auf der 1LIVE-Internetseite zu sehen ist, hat er ihn auch auf YouTube hochgeladen und schon mal ein paar wenigen Auserwählten vorgeführt, die alle die Unverlierbarkeit des Weltreisegewinnerfilms bestätigten.
Dann wartete Herr Maak.
Und wartete.
Und wartete.
Aber am Dienstag erschien sein definitiver Gewinnerfilm nicht mehr auf der 1LIVE-Seite. Vermutlich brauchte die 1LIVE-Redaktion etwas länger für die Prüfung vor Freigabe weil ja sicherlich noch andere ihre Filmchen up geloaded hatten.
Und so war es auch. Am Mittwoch kamen auf der 1LIVE-Seite mehr und mehr Filmchen dazu. Und mehr. Und noch mehr. Am Ende waren es um die 127 Stück. Das wurden aber auch mal wieder weniger und mal wieder mehr. Keine Ahnung warum. Einen Film hat Herr Maak sogar zweimal entdeckt und fragte sich ob es vielleicht besser gewesen wäre den eigenen Film auch mehrmals Hochzuladen, denn sein Film war immer noch nicht dabei. Selbst nach verstreichen der Abgabefrist hat sich noch was an der Liste der hochgeladenen Filme getan. Doch der Gewinnerfilm von Herrn Maak fehlte.
Das ganze musste wohl ein Missverständnis sein. Deswegen verfasste Herr Maak eine freundliche Email an 1LIVE und fragte warum denn sein Film nicht bei den anderen dabei wäre. Und ob Sie es glauben oder nicht, obwohl das Eingabeformular auf der 1LIVE-Seite nach Absendung der Mail versprach man würde schnellstmöglichst antworten hat Herr Maak bis heute keine Antwort bekommen. Also versuchte er es öffentlich und fragte über die Pinwand auf der 1LIVE-Facebook-Seite nach wo es alle sehen können, aber außer 1LIVE hat es wohl keiner gesehen, weil der Eintrag in weniger als einer Minute unbeantwortet wieder entfernt wurde.
Jetzt ahnte Herr Maak was da geschah. Sein Film wurde ohne Angabe von Gründen nicht online gestellt und jegliche Nachfrage wurde seitens 1LIVE ignoriert. Das konnte nur eines bedeuten: DISKRIMINIERUNG!
Bei 1LIVE hatte man natürlich den Film von Herrn Maak gesehen und festgestellt dass es total unsinnig wäre andere überhaupt dagegen antreten zu lassen weil ein Gewinner von vorne herein feststeht. Und deshalb hat der Sender beschlossen die Sache lieber unter den Tisch zu kehren und den Film niemals das Licht der Öffentlichkeit erblicken zu lassen. Und dafür, liebe Freunde, gibt es ein Wort: GEWINNERDISKRIMINIERUNG!
Nur weil Herr Maak ein Gewinner ist hat man ihn nicht mitmachen lassen, ja ihm nicht einmal erklärt warum! Er wurde benachteiligt weil er besser ist als alle anderen. Wer weiß wie lange dieses scheußliche Spiel schon bei 1LIVE an der Tagesordnung ist? Wer weiß wie viele andere Gewinner schon vom Sender diskriminiert wurden ohne das es jemals jemand mitbekommen hätte!
Und deswegen ist Herr Maak sauer. Nicht weil er nicht gewonnen hat, sondern weil er viel seiner Freizeit anders hätte nutzen können wenn er vorher gewusst hätte das es sinnlos ist weil sein Film eh nicht zugelassen werden würde weil er zu gut ist.
Mitlerweile sind auf der 1LIVE-Seite nur noch fünf Filme übrig für die abgestimmt werden kann (je nachdem wann Sie das hier lesen ist die Aktion aber vielleicht auch schon vorbei). Der Gewinnerfilm ist nicht leider dabei. Dafür gibt es ihn hier:
15.09.11
Diskriminierung von Gewinnern
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Maak
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30.11.10
Ich war essen...
...und zwar hier (klick!). Und das gab's...
Was das alles jetzt genau war hab ich vergessen. Es gab nämlich auch Wein. Viel Wein! Und ich glaube einer von den vielen Weinen war schlecht oder so, weil mir ist davon ganz schwindelig geworden. Aber war lecker. Alles! Isch komme wieder.
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Maak
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22.10.10
Der Chef
Onkel Udo (mein Onkel, Sie wissen schon, und falls nicht klicken Sie bitte unbedingt hier, hier, hier und hier) ist mal wieder in nem großen Werbespot gelandet. Als Chef! Sehr geile Nummer.
Momentan läuft der glaub ich nur auf der Facebook-Seite der deutschen Bahn. Bin gespannt ob der auch irgendwann im TV kommt. Vielleicht ja wenn genug Leute Chef-Tickets kaufen... :-)
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Maak
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29.04.10
Gleichzeitig
Weil wir uns nicht auf eine Reihenfolge einigen konnten haben wir letztlich beschlossen alle gleichzeitig vorzulesen. Könnte also interessant werden...!
Wer dort im Monstertruck vorfährt bekommt ein Freigetränk!
P.S.: Hat irgendjemand ne Ahnung was ich da vorlesen könnte?
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Maak
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21.04.10
Der feurige Berg
"Okay, Frodo", sagte Elrond, der unter den Elben auch 'die Augenbraue' genannt wurde. "Die Aufgabe ist einfach. Du musst nur den Ring in die feurige Kluft des Berges werfen und dann - ZACK! - haben wir gewonnen."
Frodo nahm den Ring und sagte: "Kein Problem, der ist schon so gut wie vernichtet. Dann geh' ich mal los zum... äh... wie heißt dieser Berg nochmal? Nur für den Fall das ich unterwegs mal nach dem Weg fragen muss."
"Der Berg wird Eyjafjallajökull genannt.", sagte Elrond.
"Äh... wie?", fragte Frodo.
"Eyjafjallajökull", wiederholte Elrond ohne sich auch nur im Ansatz dabei zu Versprechen.
Frodo sah Elrond an. Elrond starrte emotionslos zurück. Es kam für ein paar Sekunden zu einer unangenehmen Stille. Dann legte Frodo den Ring zurück auf den steinernden Sockel in der Mitte von Elronds Rat-Stuhlkreis und sagte: "Sucht euch einen anderen. Verarschen kann ich mich selbst!"
Und das ist der Grund warum 'Der Herr der Ringe' in Mittelerde und nicht in Island spielt.
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Maak
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13.04.10
Grüße aus dem All
Wenn es ums Reisen geht haben viele verschiedene Leute ja viele verschiedene Ansichten. Manche Leute verreisen jedes Jahr - oft sogar an den selben Ort - manchmal sogar mehrmals pro Jahr! Immer und immer wieder.
Ich bin da anders. Ich muss nicht jedes Jahr unbedingt verreisen, sondern bleibe auch gerne mal ein, zwei Jahre zwischendurch zu Hause um mir dann eine besondere Reise leisten zu können. Zum Beispiel zum Mond. Denn dahin fliege ich gerade (ja jetzt gerade!) in einer Rakete, zusammen mit ein paar freundlichen Astronauten aus Russland und Amerika.
Natürlich ist so eine Reise zum Mond sauteuer, aber wenn man mal ein paar Jahre auf ein paar Dinge verzichtet (z.B. Duschen) kann mann verdammt viel sparen und hat die nötige Kohle schnell zusammen. Und so eine Reise zum Mond die lohnt sich voll, das kann ich Ihnen jetzt schon sagen - und wir sind noch nicht mal angekommen!
Hier in der Rakete ist alles super. Okay, das Essen könnte besser sein, aber wir haben hier superschnelles Internet und schauen die ganze Zeit witzige YouTube-Clips und lachen uns kringelig. Und die Aussicht ist der Wahrnsinn! Viel besser als die Aussicht vorletztes Jahr. Da bin ich mit einem U-Boot gefahren. Das war blöd. Wir wollten zum Mittelpunkt der Erde haben es aber nur bis zum Meeresgrund geschafft nachdem ich versehentlich während eines Tauchgangs die Tür geöffnet hatte weil ich den Müll rausbringen wollte. Kann ja mal passieren. Wer nicht täglich mit nem U-Boot reist vergisst schonmal das draußen alles voller Wasser ist. Naja, seitdem darf ich nicht mehr auf U-Booten mitfahren.
Aber U-Boote sind eh blöd im Vergleich zu Raketen. Raketen sind auch viel schneller als U-Boote. Zumindest im Weltraum. Kann sein das U-Boote unter Wasser doch schneller sind. Müsste man mal ausprobieren. Unsere Rakete hat bestimmt hundert PS oder so.
Und ausserdem... ui... puh... igitt... Yuri, der Russe hat gerade gefurzt und lacht jetzt dreckig über den Rest der Besatzung weil wir das riechen müssen. Meine Güte, das ist ja widerlich! Was zum Geier hat der gegessen. Kleinen Moment mal, ich mach nur eben kurz das Fenster auf sonst haben wir gleich wieder Kotze in der Schwerelosigkeit und das ist schwierig zu reinigen. Bin sofort zurück...
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Maak
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15.02.10
Die besten Freunde der Welt
Meine Freunde sind echt die besten! So tolle Freunde wie ich haben Sie, lieber Leser, ganz bestimmt nicht.
Jetzt haben die auf einer Reise ein Spiel entdeckt, welches so neu ist, dass es hier zu Lande noch gar keiner kennt. Ja, sooo neu ist das! Aber dort wo es herkommt, nämlich in Kambotschenien, da spielen das alle weil es so beliebt ist. Ein großer Spaß für jung und alt!
Und weil das Spiel so toll ist wollen meine Freunde das am Wochenende auch mit mir mal spielen. Ich bin schon ganz aufgeregt. Das wird suuuper - ich spür das! Es ist wohl eine Art Glückspiel und ich liebe doch Glückspiele!
Meine Freunde sagen das Spiel heißt "kambotschenisches Glücksrad" und ist quasi genau das gleiche wie russisches Roulette nur halt ganz anders. Jetzt kenne ich mich leider mit russischem Roulette überhaupt nicht aus, aber mir wurde erklärt kambotschenisches Glücksrad wäre genau umgekehrt und es gibt da nur eine leere Kammer und nicht fünf. Keine Ahnung was damit gemeint ist, aber ich glaube man muss sich in den Kammern verstecken oder so und das geht halt nicht wenn die voll sind. Wie gesagt, mit russischem Roulette kenne ich mich überhaupt nicht aus. Aber man kann ja alles lernen. Meine Freunde sagen am besten lernt man das Spiel indem man es einfach spielt.
Und jetzt kommt der Knaller: ich darf sogar anfangen! Ja, Sie lesen richtig, ich darf zuerst spielen! Na, ist das mal geil oder was? So tolle Freunde muss man erstmal haben. Und es kommt noch besser: wenn ich es beim ersten Versuch nicht schaffe darf ich sogar noch ein zweites Mal!
Ach, ich bin so glücklich. Ich habe die besten Freunde der Welt!
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Maak
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Rubrik: Freunde, Geschichten, Gesundheit, Reisen, Seltsam, Spiele
01.02.10
Vor lebenden Menschen
Doch, doch, ich lebe noch. Und eigentlich wollte ich schon lange mal wieder was geschrieben haben, aber ich hatte letzte Woche Urlaub und da gab es dann wichtigere Dinge zu tun.
Wenn Sie nicht dabei gewesen sind interessiert es Sie vielleicht wie meine... äh... Perfomance... beim 4. JourFitz am 25.01.2010 in Berlin gelaufen ist. Da das meine erste Lesung vor lebenden Menschen war bin ich im Vorfeld sehr natürlich aufgeregt gewesen - was allerdings niemand bemerkt hat, weshalb ich es jedem nochmal persönlich gesagt habe. Nervösität macht keinen Spaß wenn niemand davon weiß.
Dabei hätte ich mir überhaupt keine Sorgen machen müssen, hatte ich doch meine Liebste, meinen weltbekannten Onkel Udo und sogar deren Liebste, die Petra, mitgebracht. Udo hat mir noch gesagt ich müsse mir gar keine Sorgen machen. Wenn mir wärend meiner Lesung jemand dumm käme, so müsste ich nur das Codewort brüllen und er würde sofort den Störenfried sehr auffällig und unter Einsatz roher Gewalt entfernen. Als Codewort haben wir uns übrigens auf "Schaaaalke!" geeinigt.
Allerdings kam es nicht so weit, denn entgegen aller Erwartungen waren die Berliner ein wunderbares Publikum. Die meisten haben tatsächlich gelacht und applaudiert. Manche sogar an den richtigen Stellen!
Es gab auch einige Überraschungen. Ich war zum Beispiel überrascht wie in Berlin die Hausnummern angeordnet sind und wie schnell man seine Nervösität vergessen kann wenn man einen Saal voller Leute zum klatschen bringt. Das Publikum war überrascht das ein Typ von dem die wenigsten bisher gehört hatten so... äh... lustig sein konnte. Der Taubenvergämer war überrascht das ich nichts von seinem Schniepel erzählt habe - obwohl er mich als Schniepelerzähler angekündigt hatte. Und alle, aber wirklich jeder - auch ich - waren überrascht, dass ein fetter, kleiner Typ aus'm Pott überhaupt lesen kann. Kein Scheiß!
Total im Rausch meines plötzlichen Ruhmes (oder Bier) habe ich dann leider den Rest des Abends gar nicht mehr so recht wahrgenommen. Ich meine mich aber erinnern zu können einige nette Gespräche mit mir bis dahin völlig fremden Menschen (okay auf twitter kennt man sie alle - aber erst in Berlin haben sie Gesichter bekommen) geführt und besonders bei den Geschichten des Herr Deef, der irgendwann nach mir gelesen hat, sehr lachen gemusst zu haben. Geht so ein Satz wie der letzte überhaupt? Egal. Schön war's.
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Maak
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Rubrik: Bloggen, Kultur, Private Parts, Reisen
21.01.10
9162621
Heute keine Zeit zum Schreiben und weil die letzten Texte viel zu lang für die meisten waren gibt's jetzt mal was mit nur ganz wenig zu lesen: ein Video. Anschauen ohne Sound macht übrigens überhaupt keinen Sinn.
Am Wochenende geht's dann übrigens nach Berlin wegen Sie wissen schon. Und danach muss ich mal schauen ob ich mich noch traue je wieder was zu bloggen. Das können Sie übrigens beeinflussen indem Sie auch dorthin kommen (oder nicht) und viel Applaus spenden (oder nicht). Ich richte mich da ganz nach Ihnen.
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Maak
einst um
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Rubrik: Bloggen, Private Parts, Reisen, You Tube
07.01.10
Eine Bitte
Wie die treuen Leser längst wissen, bin ich aufgrund einer verlorenen Wette gezwungen am 25.01.2010 in Berlin vor echten Menschen etwas zu lesen.
Da ergeben sich für mich gleich zwei Probleme. Erstestens muss ich dazu nämlich erstmal lesen lernen. In weniger als drei Wochen! Von einem stinkenden Papagei!!! Aber das wissen treue Leser natürlich auch längst weil ich die ganze Sache ja bereits an anderer Stelle erklärt habe.
Zweitestens wäre da noch das Problem, dass ich gar nicht weiss was ich denn dort vorlesen soll. Leider ist wohl eine Bedingung, dass das Gelesene von mir selbst sein muss und ich nicht einfach ein gutes Buch kaufen darf und das dann vorlese (was ursprünglich mein Plan war).
Das Problem bei dem Problem ist, dass ich alles, was ich selbst schreibe während der Entstehung erst toll und wenn es dann fertig ist nach einmaliger Betrachtung total bekackt finde. Und das ist jetzt mal ungelogen. Ich bin mein eigener schlimmster Kritiker. Aus diesem Grund wollte ich schon gar nicht erst nach Berlin fahren, damit nicht auch mein schlimmster Kritiker anwesend ist und mich plötzlich vor allen Leuten auslacht oder so. Aber Wettschulden sind Wettschulden. Und weil man für nicht bezahlte Wettschulden die Finger gebrochen bekommt werde ich wohl doch hinfahren und lesen. *seufz*
Okay, ich gebe zu einige meiner Texte finde ich weniger bekackt als andere. Trotzdem werde ich die nächsten Wochen wohl so sehr mit Lesenlernen beschäftigt sein, dass mir wohl kaum die Zeit bleibt vorlesbare Texte selbst aus dem Blog zu suchen. Dürfte ich also Sie, lieber treuer Leser, vielleicht um Vorschläge bitten was man dem Berliner Volke so vorlesen könnte?
Gerne auch was von den älteren Sachen, die entstanden als das Schreiben noch keine Zwangsneurose war. Gerne was lustiges! Wie schön wäre es wenn die Leute mehr über die Texte als über meine Versprecher lachen würden. Und wenn Sie schon dabei sind versuchen sich bitte etwas zu finden was nicht zu lang ist. Ja, ich weiss das ist hier nicht immer ganz einfach, aber ich lese sehr seeehr langsam und wiederhole mich oft weil ich ja noch Anfänger bin.
Ach, und dann habe ich noch eine zweite Bitte. Sie können sich sicherlich denken, was für ein peinlicher Abend das für mich werden wird wenn ich dort schlechte Texte schlecht vorlese. Daher bitte ich Sie, bleiben Sie am 25.01.2010 zu Hause! Kommen Sie nicht nach Berlin und gehen Sie dort nicht um 20:00 Uhr ins Soupanova und sichern Sie sich auf keinen Fall gute Sitzplätze im Vorverkauf. Wenn Sie mir diese Bitte erfüllen tun Sie sich automatisch selbst einen Gefallen und könnten vielleicht am Ende sogar einen schönen Abend (ohne mich) erleben. Okay, Ihnen entgehen dann auch die bezaubernde Tina Pickhardt (@pickihh) aus Hamburg, der sagenhafte Deef Pirmasens (@deef) aus München und die Legende Matthias Sachau (@matthiassachau) höchstselbst (welche meine Blamage hoffentlich schnell wieder vergessen machen), die alle neben mir dort lesen werden (vielleicht ja gleichzeitig, damit man nichts versteht), aber das Risiko müssen Sie halt eingehen.
Also nochmal in Kurzform für alle, die schnell ans Ende von dem Text hier gescrollt haben:
1. Vorschlag machen was ich in Berlin lesen soll
2. nicht nach Berlin kommen wenn ich es dann vorlese
P.S.: Tip: wenn Sie nicht wissen was Sie vorschlagen könnten weil Sie vielleicht noch nicht so lange mitlesen, so besteht für Sie immer noch die Möglichkeit den Pottcast von Anfang an (Oktober 2007) nachzulesen. ;-)
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Maak
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29.11.09
Around the World 2010
Mein Bruder und ich haben mal wieder eine Weltreise gemacht und viele Fotos mitgebracht. Und aus dem selben Grund wie schon letztes Jahr wird auch diesmal aus diesen Fotos ein Kalender gebastelt. Woll'n Sie mal sehen? Hier bitte...












Natürlich kann man Sie nicht fuchsen (das altbekannte Problem wenn man die klügsten Leser der Welt hat) und Sie haben längst gemerkt, dass die Fotos alle im meiner Küche aufgenommen wurden und dann eine crappy Photoshop-Behandlung bekommen haben. Aber was will man machen wenn einfach die nötige Kohle für eine echte Weltreise fehlt?
Wenn Sie also die Schnauze voll haben von billigen Fälschungen und nächstes Jahr echte Weltreisefotos hier sehen wollen, dann spenden Sie bitte einen möglichst großen Betrag an mich, Verwendungszweck "Weltreise". Kontodaten erfahren Sie auf Anfrage. ;-)
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Maak
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12.11.09
Schnell gelebt
Es war einmal eine Schnecke, die schneckte im Schneckentempo ihres Weges wie sie das ihr ganzes Leben lang gemacht hatte. Doch irgendwann - quasi plötzlich - war ihr ein riesiges Hindernis im Weg. Klar sie hätte es aus der Ferne sehen können, aber es war Nacht und so sah sie es nicht und schneckte einfach immer weiter drauf zu. Doch jetzt dämmerte es langsam in der Ferne und die Schnecke sah im Zwielicht direkt vor sich einen wahnsinnig großen Berg. Es war ein Iglu-Zelt.
"Verdammt!", dachte die Schnecke, "Wenn ich da jetzt drum herum schnecken würde, dann bräuchte ich den halben Tag dafür. Ich glaube ich schnecke einfach drüber weg." Und das tat die Schnecke dann auch, obwohl es nicht wirklich gerade viel kürzer war als drum herum zu schnecken. Aber Schnecken habe sehr kleine Gehirne, weshalb sie das gar nicht bemerkte.
Das Schwierigste war der Aufstieg. Doch irgendwie schaffte die Schnecke es. Als sie ganz oben angekommen war beschloss sie eine kurze Pause zu machen, Luft zu schnappen und die Aussicht zu genießen. Und so kam es, dass die Schnecke einen wunderschönen Sonnenaufgang sah. Der Himmel leuchtete in allen Farben von Gold bis Violett und weil sie von der Schönheit dieses Ereignisses so überwältigt war rann ihr eine kleine Träne über das Gesicht.
Doch die Schnecke musste weiter. Und so begann sie mit dem Abstieg an der Vorderseite des Iglu-Zeltes, denn es war die Hinterseite, die sie hinaufgeschneckt war. Auf etwa halber Höhe passierte etwas womit die Schnecke nicht gerechnet hatte. Ganz plötzlich öffnete sich der Reißverschluss des Zeltes und ein Mensch kroch daraus hervor. Dabei fingen die Zeltwände an zu wackeln und die Schnecke konnte keinen Halt mehr finden, stürzte ab und landete mitten auf dem Kopf des jungen Mannes, der da gerade hervorgekrochen kam. Dieser hatte so dichtes, lockiges Haar, daß er die Schnecke auf seinem Kopf gar nicht bemerkte.
Weil sie nicht herunterfallen wollte hielt die Schnecke sich gut fest als der Mensch plötzlich anfing zu gehen. Wohin er wollte das wußte die Schnecke nicht. Es interessierte sie aber auch nur nebensächlich, denn viel mehr war sie fasziniert von der wahnsinnigen Geschwindigkeit mit der sich dieser Mensch bewegte. "Meine Güte!", dachte die Schnecke, "Das müssen mindestens sechs km/h sein! Hoffentlich läuft er nicht irgendwo gegen bei dem Tempo!"
Der Mensch sah die Sache natürlich anders. Er war müde und hungrig und schlurfte eigentlich er langsam zu seinem Auto um sich Brötchen zu holen. Als er sich reinsetzte und den Wagen startete erlebte die Schnecke auf seinem Kopf die nächste Überraschung. "Huiiiii!", sagte sie. "Wer hätte gedacht, dass man so schnell unterwegs sein kann?" Dabei fuhr der Mensch gerade mal die erlaubte innerörtliche Geschwindigkeit.
Irgendwann kam der Mensch am Bahnhof an, wo er in der Bahnhofsbäckerei ein paar Brötchen kaufte. Dabei bemerkte die schöne Bäckerin etwas auf seinem Kopf und fragte: "Was haben sie denn da?" Der Mann ertastete in seinem Haar etwas Schleimiges, machte erschrocken einen kurzen Affentanz und warf die Schnecke angeekelt zum Fenster hinaus. "Wheeeeeee!", sagte die Schnecke. Denn der Flug kam ihr noch schneller vor als die Autofahrt.
Wie durch ein Wunder überlebte die Schnecke sogar den Sturz. Sie prallte hier und da von etwas ab und kullerte ein wenig hin und ein wenig her. Doch sie war sehr weich weil sie eine Schnecke war und blieb deshalb unverletzt und ohne Knochenbrüche. Als sie da so lag, da musste sie erstmal tief durchatmen und das Erlebte verarbeiten, als sich plötzlich der Boden unter ihr bewegte.
Nein, Moment, das war gar kein Boden auf dem sie da lag - die Schnecke lag auf einem Dach - auf dem Dach eines Schnellzuges! Und der fuhr gerade los! "Was ist denn das jetzt?", dachte die Schnecke noch als der Zug immer schneller und schneller wurde und sie durchs ganze Land trug.
Es war nicht einfach sich bei dem starken Fahrtwind auf dem Dach festzuhaltenschleimen, aber irgendwie schaffte die Schnecke es und erlebte was nur wenige Schnecken zuvor erlebt hatten. Die Welt zog an ihr vorbei und sie sah Flüsse, Berge, Täler, Felder, Städte und Wälder. Nur im Tunnel, da sah sie nichts. Und wenn sie nach vorne sah kam es ihr vor als wenn die Welt zu Streifen wurde. "Hurra! Ich bin die schnellste Schnecke der Welt!", rief sie in den Wind.
Irgendwann hielt der Zug an und die Schnecke war völlig euphorisch vom Rausch der erlebten Geschwindigkeit. "Wenn ich jetzt sterben müsste", dachte sie, "so wäre ich trotzdem glücklich. Ich habe schnell gelebt und heute an einem Tag mehr gesehen als so manch andere Schnecke in ihrem ganzen Leben. Mein Leben war gut. Ich kann mich nicht beklagen."
Beklagen konnte sie sich wirklich nicht, denn quasi sofort kam ein großer schwarzer Vogel angeflogen und fraß die Schnecke auf.
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Maak
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Rubrik: Geschichten, Reisen, Tiere
16.10.09
Abschießvorstellung
Ein wenig Werbung in eigener Sache: wenn Sie schon immer mal live erleben wollten wie ich in einem Publikum sitze und anderen Leuten beim Lesen lausche, dann kommen Sie doch einfach morgen (Samstag, 17. Oktober, 20:00 Uhr) zur Abschießvorstellung der Herren @Houellebeck und @Vergraemer nach Münster in die Blackbox.
Abschießen werde ich mich dort allerdings leider nicht können, da ich keinen Fahrer habe und so wohl das Lenkrad selbst in die Hand nehmen muss. Ausserdem habe ich noch Kopfschmerzen vom letzten mal als ich betrunken war...
Natürlich haben Sie jetzt noch die Option mir eine Mitfahrgelegenheit anzubieten falls Sie auch nach Münster fahren und mich dort lieber pöbelnd und besoffen erleben wollen. Da würde ich nicht nein sagen. Anwesend sein werde ich aber so oder so. Also kommen Sie gefälligst auch.
Ach, und sollten Sie mich nicht gleich erkennen: ich bin der Dicke.
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Maak
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Rubrik: Kultur, Reisen, Stars und Promis, twitter, You Tube
09.10.09
Neulich in Stockholm
"Hög et de smörendröm, ob de vaan un je drom smedje rööb", wurde gesagt. Und ich dachte erst ich hör' nicht recht. Denn wie wir ja alle wissen ist das Schwedisch und bedeutet "Und nun kommen wir zur Verleihung des Nobel-Preises für Spaß." Ich wußte gar nicht das es einen Nobel-Preis für Spaß gab und das Raunen das plötzlich durch den ganzen Saal ging verriet mir das auch die meisten anderen Gäste der Verleihung keine Ahnung davon hatten.
"Öp de trugendä smöribollen" (also für seine Verdienste) "en dä wolli bolli vanne veld" (und das Wohl der ganzen Welt) "dä asse kigge dö sädiness" (und das vertreiben von Traurigkeit) "wenne oli snuff manne dröpje dö" (durch lustigen Spaß) "smu da benno havte klödiböli" (wo immer es geht) "babbu fjörde blö smörendröm" (bekommt den Nobel-Preis für Spaß) "en de vilä dolla" (und die damit verbundene Million Euros) "de eenzig, de vare" (der einzig wahre) "Maak!"
Und in dem Moment wo das gesagt wurde leuchteten plötzlich alle Scheinwerfer auf mich. Ich brauchte ein paar Sekunden um zu realisieren was da gerade passiert war. Ganz Stockholm jubelte mir zu. Wildfremde gutgekleidete Leute gratulierten mir euphorisch. Es war wie ein Traum.
Mit Mühe bahnte ich mir meinen Weg durch die mich liebende Menge zur Bühne hin. Eigentlich wollte ich eine Rede halten, aber der Applaus wollte einfach nicht aufhören. Die Leute waren völlig aus dem Häuschen. Ich verbeugte mich bestimmt fünfzig mal. Nach ein paar Minuten wurde es dann ruhiger, so daß ich endlich ein paar Worte sagen konnte. "Mit großer Freude", sagte ich, "nehme ich diesen Preis, das damit verbundene Geld und diese unglaubliche Ehrung sehr gerne an." Ich strahlte über's ganze Gesicht.
Plötzlich lachten alle. Und ich meine alle. Jeder! Die ganzen Leute die mir gerade noch zugejubelt hatten, alle Gratulanten, wirklich alle. Und am lautesten lachte der Moderator der Preisverleihung. "Hihi, öp dä smörensniff hap dö ingelagje, hahaha!" Ich war entsetzt. "Was soll das heißen - reingelegt?", fragte ich. "Öbwoll di smirlje gog dö blad snje" (Es gibt keinen Nobel-Preis für Spaß), sagte der Moderator. "Fonne klöti fjorl basse gno van blu, hihi." (Das war alles nur ne kleine Verarsche vor der Weltöffentlichkeit, hihi) "Ad snere böddibu dolle gnardi norf..." (Obwohl, wenn es einen Nobel-Preis für Spaß gäbe...) "...ba döbi dubi smirlefanz." (...dann hätte ich ihn ganz sicher verdient).
Da hatte der Typ natürlich Recht. Wenn es einen gäbe hätte ich auf jeden Fall verdient. Immerhin lachten alle. Der Saal. Die ganze Welt! Wegen mir!
Nur ich lachte nicht. So ne Scheiße.
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Maak
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Rubrik: Geld, Geschichten, Kultur, Reisen, Seltsam
10.09.09
Meet and greet... me!
Mit der Berühmtheit die man durch das Bloggen erlangt ist das ja so eine Sache. Ich zum Beispiel bekomme jeden Tag viele viele Fan-Mails und es kostet mich jeden Abend Stunden die alle zu lesen. Die meisten sind von Frauen, die ein Kind von mir haben wollen - oder wenigstens ein Autogramm.
Dieserhalb biete ich all diesen Frauen (und eventuell auch anwesenden Männern) im Rahmen meines Betriebsausfluges meiner Deutschlandtour die Möglichkeit mich morgen (also am Terrordatum 11.09.) in Köln zu treffen und sich von mir ein Autogramm oder ein Kind machen zu lassen.
Ich werde gegen 14:00 Uhr an der Domplatte anzutreffen sein und dort bleiben bis die Domführung für meine Mitarbeiter und mich beginnt auch der letzte Fan sein Stück von Herrn Maak bekommen hat.
Da der oder die ein oder andere mich vielleicht nicht gleich erkennt weil er oder sie mich vielleicht noch nie gesehen hat, werde ich morgen eine blaue Jeans tragen. Finden Sie also jemanden mit blauer Jeans morgen gegen 14:00 Uhr am Kölner Dom und das bin dann ich. Sprechen Sie mich an und ich erfülle Ihnen all Ihre Fan-Wünsche (Fotos kosten allerdings!). So einfach ist das!
Ich freue mich schon auf jeden einzelnen von Ihnen.
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Maak
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11.08.09
Lost
Falls Sie sich seit Tagen fragen warum ich nichts mehr schreibe, nichts mehr von mir hören lasse, seltenst twittere und kaum noch bei Ihnen lese und Sie sich Sorgen machen, sich fragen ob es mir gut geht, ob ich noch lebe und Sie deshalb schon eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgegeben haben und selbst den ganzen Tag durch die Gegend fahren und laut "Maak" rufend nach mir suchen - ja sogar einen Detektiv auf mich angesetzt haben, so sei Ihnen gesagt: ich mache nur Urlaub.
Zwar habe ich hier Internet und erlebe hier die schrägsten Geschichten, aber irgendwie lockt mich eine Hängematte in der spanischen Sonne mehr an als der Laptop und so habe ich mich für ein paar Wochen ins Sommerloch verzogen. Das muss nicht heißen das ich nicht vielleicht doch irgendwann was schreibe wenn es mir in den Fingern juckt oder doch bei Ihnen vorbeisurfe wenn mich die Sehnsucht nach den wunderbaren Texten meiner Mitblogger überkommt, aber verlassen Sie sich nicht drauf. Spätestens Anfang September gehts hier aber gewohnt weiter mit ehrlich ungelogenen Berichten und immer wahren Geschichten.
So verabschiede ich mich vorerst mit einem: bis dann - oder vielleicht auch eher.
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Maak
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21.07.09
Spritz mich voll
Bald steht ja für mich der wohlverdiente Urlaub an. Und eigentlich hatte ich mir ja fest vorgenommen am Pool von allen Anwesenden die übelste Vernichtungswaffe dabei zu haben: den Super Soaker Aqua Shock Hydro Blitz!!!
Ist das nicht mal ein geiles Teil? Mit seinem Drei-Liter-Tank ist das Ding so schwer, dass man es nur mit Umhängegurt gescheit tragen kann - also absolut nix für Kinder. Zwei Schussmodi hat er: den durchgehenden Strahl und den - wie ich finde viel besseren - Shotgun-Blast, der einen Erwachsenen mit einem Schuss nass bis auf die Unterbuxe macht. Wow! Genau mein Kaliber.
Was nicht so ganz super an dem Soaker ist, ist die Tatsache, dass man das Gerät derzeit nirgends bekommen kann. Überall scheint das Ding ausverkauft zu sein. Jetzt ärgere ich mich tierisch das ich nicht vor einem Monat zugeschlagen habe als das Monster noch erhältlich war. Wenn also SIE, lieber Leser, eine Idee, eine Möglichkeit oder eine Adresse für mich haben, wo ich das Baby noch vor dem achten August käuflich erwerben könnte, dann sagen Sie mir das bitte und Ihnen sind tausend virtuelle Küsse gewiss.
Während meiner Recherche nach dem fiesesten Wasserspritzgerät ever habe ich mir auch das ein oder andere YouTube-Video reingezogen um die Teile mal in Aktion zu sehen. Dabei bin ich über dieses kuriose Video hier gestolpert, welches den definitiv perversesten Super Soaker von allen zeigt.
Fragen Sie mich nicht womit die das Ding geladen haben...
13.07.09
Urlaub, Gewinner und Sex
Da meine Kreativität sich anscheinend schon im Sommerurlaub befindet muss ich Sie leider mit echten Nachrichten aus meinem spektakulären Leben langweilen.
Obwohl es noch gut nen Monat dauert bis es losgeht denke ich schon jetzt ständig an meinen Urlaub und kann es kaum noch erwarten endlich dort hin zu kommen. Am 09. August geht's los. Noch 27 mal schlafen...
Habe heut morgen festgestellt das ich ein Gewinnertyp bin und dann auch gleich mal was gewonnen. Das Twitter-Follower-Gewinnspiel der Gamestar (bestes Computerspielemagazin wo gibt!) hat mir eine Drakensang Gold Edition beschert. Yay!
Und wo wir gerade bei Gewinnern sind kann ich noch stolz vermelden, dass ich auch weiterhin ungeschlagen bin wenn es um Sex geht. Die Liebste bemüht sich zwar doch bisher habe immer noch ich jedes mal beim Sex gewonnen. So schnell ist sonst keiner...
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Maak
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13.05.09
Worst Episode ever?
Achtung massive Spoiler! Weiterlesen auf eigene Gefahr!
Eigentlich ist der neue Star Trek Film für sich allein gesehen ja ne unterhaltsame Sache. Da ist immer was los und viel Bummbumm und Popcornkino und alles. Jaja. Trotzdem hätte der Herr Abrams den armen Herrn Roddenberry nicht so vergewaltigen müssen.
Der Herr Abrams hat sich nämlich gedacht er macht mal eben sechs Science-Fiction-Fernsehserien mit insgesamt 726 Episoden, sowie zehn andere Kinofilme, zahlreiche Romane, Computerspiele und andere Werke ungültig, indem er mit lustigen Zeitreisefaxen an den Anfang des ganzen Epos springt und sagt: "So, hier ändern wir mal was, das alles Bekannte, das eigentlich folgen würde, nie passieren lässt, somit völlig entwertet und in die Mülltonne kloppt."
Zeitreisen sind in Star Trek keine Seltenheit. So ziemlich jede Crew des Franchise hat irgendwann mal eine erlebt - aktiv oder passiv - und immer ging am Ende alles gut. Da nun aber direkt in die Entstehung von Kirk und Konsorten eingegriffen wird, ist alles, aber auch wirklich ALLES was Millionen von Trekkies Trekkers seit über vierzig Jahren begeistert hat, mit einem Schlag nichtig.
Zum Beispiel wird (fast nebenbei) der Planet Vulkan zerstört - man müsste eigentlich mal stoppen ob nicht sogar Alderaan in Star Wars Episode IV länger gehalten hat - und Spock's Mom (gespielt von der dafür viel zu Jungen Winona Rider) geht dabei hopps. Oh, traurig. Aber in seit über vierzig Jahren bekannter Star Trek Geschichte, die nun neu geschrieben werden muss (sehr clever Herr Abrams) war das alles nie passiert. Also Bekanntes bitte vergessen und das neue Alte akzeptieren.
Ach ja, und dann hat der alte Spock, also der Leonard Nimoy (ja auch er ist dabei), der aus der Zukunft angeflogen kommt, den ganzen jungen Enterprise-Deppen verraten wie man - was eigentlich erst noch erfunden werden muss - Leute auf Schiffe beamen kann die mit Warpgeschwindigkeit unterwegs sind. Dabei war das doch in der Serie ständig das Problem weshalb die irgendwo unter schlimmsten Beschuss hocken bleiben mussten, weil irgendein Depp auf irgendeinem Planeten mit irgendeinem Scheiss nicht schnell genug fertig wurde. Überhaupt werden sich jetzt bestimmt die Physik-Genie-Geeks jahrelang Theorien ausdenken wie das ganze überhaupt möglich ist. Ach und Schilde hochfahren wärend man noch mit Warp fliegt geht jetzt auch. War mir neu.
Und dann rote Materie. Rote Materie!!!
Ach, und Uhura, die den halben Film ihren Vornamen nicht verraten will, ist plötzlich voll pornospitz auf Spocki und steckt dem mehrmals die Zunge in den Hals. Okay, unerwartet, aber... äh... naja. Muss nicht sein. Immerhin in Unterwäsche kann man sie ertragen.
Okay, immerhin haben sie sich bemüht jeden mal zu Wort kommen zu lassen, was besonders bei Scotty nicht gelingt weil der erst viel zu spät im Film auftaucht. Immerhin geben alle das von sich, was man von ihnen erwartet - ausser Pille. Kein: "He's dead, Jim." Traurig dabei: den ganzen Film wartet man auf DEN oneliner von Spock "Faszinierend." und dann lässt er den total unspektakulär raus als er sich auf nen dreieckigen Pilotensitz hockt und feststellt, dass es sich dabei um einen Drehstuhl handelt. Doh!
Gut ist es jedenfalls zu wissen, dass es Nokia bis ins 23ste Jahrhundert geschafft hat. So schlimm kann also die Wirtschaftskrise nicht sein. Alles wird gut.
Die schlimmen Vergangenheitsveränderungen - aka Planetenzerstörung etc. - sind natürlich viel gravierender als in prähistorischer Vorzeit eine Mücke zu killen - was man, wie Zeitreisende wissen, ja auch nicht machen darf. Bleibt nur zu hoffen, dass es aufgrund dieser Eingriffe die Geschichte dermaßen verändert wird, dass es niemals in ferner Zukunft zum Bau des Raumschiff Voyager mit der Frau am Steuer kommen wird und/oder niemals ein Geschöpf namens Neelix (mein absoluter Hass-Charakter!) das Licht seiner Welt erblickt. Das wäre mein einziger Trost.
Cool wäre natürlich ein alternatives Ende auf der BluRay/DVD von dem Film, wo plötzlich Q erscheint und den ganzen Film rückgängig macht und sagt: "War nur'n Scherz." Wäre auf jeden Fall das bessere Ende gewesen.
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Maak
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27.04.09
Der bessere Versteckspieler
Ich weiss ja nicht was die Kids heute so den ganzen Tag lang machen - vermutlich auf der Konsole vor dem Riesenflachfernseher Killerspiele zocken - aber früher als ich mich noch Kind nennen durfte da hatten wir so tollen Kram nicht. Bei uns war Cowboy und Indianer noch das was einem Killerspiel am nächsten kam und wenn man Scheisse gebaut hatte haben die Eltern Stubenarrest verhängt. Stubenarrest, hah! Darüber lachen die Kids von heute doch. Für die wäre es eher eine Strafe sie raus in die Sonne zu schicken wärend alle Freunde weiter World of Warcraft spielen dürfen. Quasi Naturarrest.
Naja, damals jedenfalls - und ich rede hier nicht vom historischen damals, wo man noch zwölf Kilometer durch den Schnee ohne Schuhe aber dafür mit Bollerwagen zur Schule gehen musste (wie Oma immer erzählt), sondern damals vor so circa zwanzig bis fünfundzwanzig Jahren - da sind wir Kinder noch gerne raus gegangen um in der Sonne zu spielen. Ich habe immer gerne mit meinem besten Freund verstecken gespielt. Einerseits weil ich die besten Verstecke kannte und andererseits weil ich ihn immer sofort gefunden hatte. Ich war also damals schon der bessere Versteckspieler. Einmal hatte ich mich so gut versteckt, dass ich drei Tage nicht gefunden wurde. Als ich dann vor Hunger freiwillig aus meinem Versteck gekommen kam, hatten mein bester Freund schon längst vergessen das wir ein paar Tage vorher verstecken gespielt hatten und das er mich ja noch gar nicht gefunden hatte. Man was haben wir da gelacht.
Vor ein paar Jahren hab ich dann mal mit meinem besten Freund - ja immer noch derselbe Typ wie in meiner Kindheit - bei einem Bierchen über die alten Zeiten geredet. Und nachdem wir so eine Weile lang in Erinnerungen schwelgten beschlossen wir, dass wir mal wieder verstecken spielen müssten. Natürlich war uns aber klar, dass wir mitlerweile erwachsen waren und ein solches Kinderspiel keine große Herausforderung wäre wenn wir die Regeln nicht ein wenig verschärfen würden. Daher beschlossen wir der Suchende müsste nicht bis zehn Zählen bevor er die Suche beginnen darf, sondern bis eine Million. Ausserdem durfte man sich weltweit verstecken. Das sollte sie Sache interessanter machen.
Ein Münzwurf entschied, dass ich mich zuerst verstecken müsste und mein bester Freund zu suchen hatte. Er hielt sich also die Augen zu und fing an laut zu zählen. "Eins, zwei, drei..." Es dauerte vier Tage lang bis er mit seiner Zählerei bei einer Million ankam. In dieser Zeit hatte ich mich schnell im selben Raum hinter der Gardine versteckt, was im Nachhinein betrachtet blöd war, denn meine Füße schauten unter dem Vorhang hervor und so war ich innerhalb einer halben Minute gefunden. Entweder war ich früher besser im Verstecken gewesen oder meine Freunde damals dümmer - denn hinter der Gardine war schon immer ein Superversteck.
Jetzt war ich dran mit suchen, hielt mir die Augen zu und begann zu zählen. Weil ich sehr schnell zählte dauerte es bei mir nur zweieinhalb Tage bis ich die Million erreichte. Natürlich sah ich sofort hinter der Gardine nach, aber mein bester Freund war clever genug dieses Versteck zu meiden. Ich sah unter dem Bett nach, hinter der Tür, im Wohnzimmer hinter dem Sofa, im Bad unter der Dusche, im Keller, auf dem Dachboden, in der Garage und im Garten. Nichts. Dann suchte ich bei den Nachbarn, im Park, im Supermarkt an der Ecke, am Fussballplatz und in der Innenstadt. Nirgends war er. Dann checkte ich die etwas weitere Umgebung ab, sah auf der Spitze des Eiffelturms nach, hinter den Steinen von Stonehenge, im Colosseum in Rom, bei den Pyramiden von Gizeh, im Kreml, am Taj Mahal, am Empire State Building und unter der Golden Gate Bridge. Ich suchte sechs Jahre lang nach ihm - erfolglos.
Auch wenn ich ihn nirgendwo finden konnte, so wollte ich doch auf keinen Fall zugeben das er der bessere Versteckspieler war. Deshalb beschloss ich zu mogeln und heuerte eine Bande Kopfgeldjäger an meinen besten Freund zu finden. Immerhin wissen solche Leute wie man jemanden findet egal wo er sich versteckt. Und es klappte auch. Gestern brachten sie ihn mir. Er hatte sich in Dänemark im Legoland in ein Legohaus eingemauert. Klar, dass ich da nicht drauf gekommen bin.
Blöd an der ganzen Sache war allerdings, dass ich wohl nicht ausdrücklich betont hatte das die Kopfgeldjäger ihn unbedingt lebendig fangen müssten. Da haben die Jungs ihn natürlich erstmal brutalst abgeknallt als sie ihn hatten. Blöde Geschichte. Aber aus Fehlern wird man klug und das nächste mal wird mir sowas bestimmt nicht noch einmal passieren. Und ich finde da ich immer noch lebe von uns beiden bin ich auf jeden Fall der bessere Versteckspieler.
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Maak
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