Heute klappt das irgendwie nicht mit der Arbeit weil es mir sehr schwer fällt mich zu konzentrieren. Der Grund dafür ist wahrscheinlich der Lärm, den der Typ macht, der nun seit Stunden schon vor meinem Fester wie ein Wilder brüllend und mit den Armen wedelnd die Straße auf und ab läuft. Eine Großbaustelle oder jemand mit einem Laubbläser könnte unmöglich lauter sein als dieser Wahnsinnige.
Gegen Mittag entschließe ich mich ihn anzusprechen. Also ziehe ich die dicke Jacke an und gehe vor die Tür, wo er mir auch gleich entgegenkommt. Sein Haar ist total zerzaust und Speichel läuft ihm aus dem Mundwinkel. Sein Blick ist irgendwie irre was auch sein nervöses Augenzucken nicht kaschieren kann. Wild wirft er seine Arme in die Luft und stolpert etwas unbeholfen brüllend auf mich zu. "ER LEEEEEEBT!", ruft er. "ER LEEEEEEEEBT!!!"
"Wer lebt?", frage ich vorsichtig. "Etwa Elvis?" Plötzlich ist er still. Ich glaube er hatte mich bis jetzt noch gar nicht wahrgenommen. Langsam dreht er den Kopf in meine Richtung als frage er sich ob es mich wirklich gibt. Dann kommt er vorsichtig zögernd auf mich zu geschlichen, tastet prüfend an mir rum und... riecht an mir.
Ich bin starr vor Angst. Dieser Typ ist ohne Zweifel total durchgeknallt in seiner Birne und niemand kann sagen was er als nächstes macht. Dann kommt er mit seinem Gesicht so nah an meines das sich fast unsere Nasenspitzen berühren und dann... starrt er. Er starrt mir in die Augen. Still. Ohne eine Regung. Ohne ein blinzeln. Wind pfeift.
Ich überlege gerade wie ich wohl unbeschadet aus dieser Situation wieder herauskommen könnte und ob ich jemals zuvor einen so beeindruckend stinkenden Mundgeruch riechen musste, da brüllt er mir plötzlich und unerwartet voll in die Fresse: "ER LEEEEEEEEEEBT!!!" Vor Schreck falle ich um und sitze völlig perplex auf dem Boden. Da fängt der Verrückte an zu singen und zu tanzen und wahnsinnig zu lachen. "ER LEEEEBT! JAAA-HAHA! ER LEEEEEEBT! JAHAAAA!"
Ich rapple mich auf und klopfe mir den Dreck von der Jacke. "Wer lebt, verdammt? Wer?!?", schnauze ich ihn wütend an. "Sag es! WER?" Doch er ist total weggetreten und singt und tanzt und brüllt einfach nur "ER LEEEEEEEEBT!" Langsam beschleicht mich der Verdacht er ist vielleicht als Kind in den Kessel mit dem LSD gefallen. Wie Obelix quasi, nur anders. "ER LEEE-HEEEEBT!", grunzt er fröhlich.
"Wer lebt? Wer?", versuche ich ein letztes Mal zu erfahren. "Ist es vielleicht Jesus? Meinst du Jesus? Oder Frankenstein? Oder vielleicht Gandalf? Wer lebt? Wer verdammt nochmal? WER?!?"
Der Irre beruhig sich kurz und sieht mich an. Dann zeigt er mir fröhlich grinsend seine gelben Zähne und quiekt: "GROOOOOOOB! Grob, Grob, Grob. Grobidubidu. GRO-HO-HO-HOB."
"Grob?", frage ich.
"JA! GROB, HAHA, ER LEEEEEEEEEEBT!", antwortet der Durchgedrehte und tanzt glücklich brüllend davon.
02.11.10
Er lebt!
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16.07.10
Romantische Gefühle
Es ist nicht lange her, da saß ich allein zu Haus und dachte ganz unverbindlich über dieses und jenes nach. Und irgendwann, ganz plötzlich, während dieser Nachdenkerei, da dachte ich ganz plötzlich an meine Liebste. Einfach so! Ich wollte gar nicht an die denken, aber ich hab's getan! Und als ich so an die Liebste dachte, da überkam mich eine Welle romantischer Gefühle und ich beschloss etwas zu tun...
Plötzlich spürte ich den starken Drang der Liebsten meine große Liebe zu ihr zu beweisen - wie schon so viele Male zuvor. Denn wenn romantische Gefühle ins Spiel kommen kann ich einfach nicht anders. Ob ich will oder nicht, ich mache dann die tollsten Dinge von denen eine Frau nur träumen kann, nur um ihr zu zeigen wie sehr ich sie liebe.
Diesmal hatte ich mir etwas ganz besonderes ausgedacht. Einen Liebesbeweis sondergleichen! Der Plan war, der Liebsten ihr Lieblingsessen, Spaghetti Bolognese, zu kochen und es ihr auf wunderbar romantische Art und Weise zu präsentieren - mit mir als Teller! Welcher Frau würde da nicht das Herz erweichen?
Kaum war der Entschluss gefasst diesen grandiosen Plan umzusetzen, da huschte ich auch schon in die Küche und begann mit den Vorbereitungen. Während die Nudeln kochten zauberte ich einen Gaumenschmaus von Bolognese nach einem alten, geheimen Familienrezept: Hackfleisch anbraten und Ketschup drüber. Als diese kulinarische Kreation vollendet war legte ich mich nackt (aber mit Socken, es war ja kalt) auf den Küchentisch, welchen ich vorher bereits mit ein paar brennenden Kerzen dekoriert hatte, und drapierte die Spaghetti inklusive Spezial-Bolognese auf meinem Bauch. So lag ich nun da. Könnte es ein schöneres Menü für die Liebste geben?
Jetzt galt es nur noch abzuwarten bis die Liebste nach hause kommt. Und ich wartete. Und wartete. Bestimmt zehn Minuten habe ich gewartet und die Liebste war immer noch nicht da. Und dann, ganz unerwartet, geschah etwas mit dem ich nicht gerechnet hatte. Die leckeren Düfte der Mahlzeit auf meinem Bauch stiegen mir in die Nase und erinnerten mich daran das ich ja selber hungrig war. Die romantischen Gefühle hatten mir meinen Hunger vernebelt, aber jetzt... kam er wieder.
Ich kämpfte lange dagegen an - bestimmt fünf Minuten - aber dann konnte ich nicht mehr anders und schlürfte vorsichtig eine Spaghetti in den Mund. Die eine würde die Liebste bestimmt nicht vermissen solange sie sie nie gesehen hat. Und eine zweite bestimmt auch nicht. Und eine dritte...
Zehn Minuten später hatte ich alle Nudeln und alle Bolognese gegessen. Ich duschte mich ab, packte die halb abgebrannten Kerzen vom Küchntisch unauffällig zurück in unsere Kerzenkiste und räumte die Küche auf. Diese Überraschung ging ziemlich in die Hose. Die Liebste hat leider niemals erfahren was für einen tollen Liebesbeweis ich ihr an jenem Tag bereiten wollte.
Aber auch wenn ich versagt habe gibt es ja Leute bei denen das klappt. Zum Beispiel die in diesem Video hier:
Liebe kann so schön sein...!
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13.04.10
Grüße aus dem All
Wenn es ums Reisen geht haben viele verschiedene Leute ja viele verschiedene Ansichten. Manche Leute verreisen jedes Jahr - oft sogar an den selben Ort - manchmal sogar mehrmals pro Jahr! Immer und immer wieder.
Ich bin da anders. Ich muss nicht jedes Jahr unbedingt verreisen, sondern bleibe auch gerne mal ein, zwei Jahre zwischendurch zu Hause um mir dann eine besondere Reise leisten zu können. Zum Beispiel zum Mond. Denn dahin fliege ich gerade (ja jetzt gerade!) in einer Rakete, zusammen mit ein paar freundlichen Astronauten aus Russland und Amerika.
Natürlich ist so eine Reise zum Mond sauteuer, aber wenn man mal ein paar Jahre auf ein paar Dinge verzichtet (z.B. Duschen) kann mann verdammt viel sparen und hat die nötige Kohle schnell zusammen. Und so eine Reise zum Mond die lohnt sich voll, das kann ich Ihnen jetzt schon sagen - und wir sind noch nicht mal angekommen!
Hier in der Rakete ist alles super. Okay, das Essen könnte besser sein, aber wir haben hier superschnelles Internet und schauen die ganze Zeit witzige YouTube-Clips und lachen uns kringelig. Und die Aussicht ist der Wahrnsinn! Viel besser als die Aussicht vorletztes Jahr. Da bin ich mit einem U-Boot gefahren. Das war blöd. Wir wollten zum Mittelpunkt der Erde haben es aber nur bis zum Meeresgrund geschafft nachdem ich versehentlich während eines Tauchgangs die Tür geöffnet hatte weil ich den Müll rausbringen wollte. Kann ja mal passieren. Wer nicht täglich mit nem U-Boot reist vergisst schonmal das draußen alles voller Wasser ist. Naja, seitdem darf ich nicht mehr auf U-Booten mitfahren.
Aber U-Boote sind eh blöd im Vergleich zu Raketen. Raketen sind auch viel schneller als U-Boote. Zumindest im Weltraum. Kann sein das U-Boote unter Wasser doch schneller sind. Müsste man mal ausprobieren. Unsere Rakete hat bestimmt hundert PS oder so.
Und ausserdem... ui... puh... igitt... Yuri, der Russe hat gerade gefurzt und lacht jetzt dreckig über den Rest der Besatzung weil wir das riechen müssen. Meine Güte, das ist ja widerlich! Was zum Geier hat der gegessen. Kleinen Moment mal, ich mach nur eben kurz das Fenster auf sonst haben wir gleich wieder Kotze in der Schwerelosigkeit und das ist schwierig zu reinigen. Bin sofort zurück...
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04.03.10
Unvermeidbar
"Was müssen die Dinger sich auch so ähnlich sehen?", versuche ich mich zu verteidigen. "Da MUSS man die ja irgendwann verwechseln. Das war quasi unvermeidbar!" Doch was ich auch sage, im Prinzip weiß ich bereits das ich aus der Nummer nicht mehr rauskomme.
"Unvermeidbar?", fragt die Liebste. "Unvermeidbar?!? Natürlich ist das vermeidbar! Man muss schon verdammt dämlich sein - und blind - um sich da zu vertun." Ich ziehe den Kopf ein. Wenn die Liebste schimpft kommt einem jedes einzelne Wort wie eine Kanonenkugel entgegen. "Ich habe noch nie - noch NIE sag ich - davon gehört, dass jemand es geschafft hat blöd genug zu sein um etwas ähnlich Dummes zu tun", feuert sie mir entgegen. Das Traurige daran ist: sie hat Recht.
Trotzdem unternehme ich einen zögerlichen Versuch mich zu verteidigen. "Aber... na sooo schlimm ist es doch jetzt auch nicht, oder? Ich meine... äh... das Geschirr ist doch einigermaßen sauber geworden... äh..." Oh, mein Gott, was hab ich gesagt? Jetzt ist die Liebste richtig wütend. Sie kneift die Lippen zusammen, reißt die Augen weit auf und läuft rot an! "Sauber?", keift sie. "Sauber?!? Das ganze Geschirr riecht nach Klo! Und das Besteck auch! Ich werde nicht von Tellern essen die nach Klo stinken!" - "Aber dafür glänzt die Toilette nach jeder Spülung wie nie zuvor", entgegne ich. "Also hat die Sache auch was Gutes."
Die Liebste sieht das ganze wohl etwas anders. "Nie wieder lasse ich dich das Bad putzen", schimpft Sie, "Und nie, nie wieder wirst du auch nur in die Nähe der Spülmaschine kommen", fügt sie hinzu, "wenn du nicht mal in der Lage bist einen Spülmaschinentab von einem Klostein zu unterscheiden!" Demütig lasse ich die Schultern hängen. "Ja, okay. Es tut mir Leid", sage ich. Dann trotte ich niedergeschlagen davon während die Liebste den halb aufgelösten Klostein aus dem Tab-Fach der Spülmaschine kratzt.
"Wieder zwei Dinge die ich nie wieder tun muss", denke ich zufrieden und grinse böse als ich ausser Sichtweite bin...!
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20.10.09
Die Tüte auf dem Küchentisch
Am Nachmittag kam er dann von der Arbeit nach Hause. Er warf seine Tasche in die Ecke, streifte sich die Schuhe von den Füßen und ging in die Küche. Auf dem Küchentisch fand er eine Plastiktüte und einen Brief von ihr. "Die Nacht war wundervoll. Du bist super. Das müssen wir unbedingt mal wiederholen. Ruf mich an! Gruß und Kuss - Nina" stand da. Er lächelte wärend er diese Zeilen las. Dann sah er in die Tüte und fand darin...
Doch beginnen wir die Geschichte von vorne. Es ist eine jener Geschichten bei der man die Namen der Beteiligten ändern muss wenn man nicht hinterher verklagt werden will. Das Mädel heisst also gar nicht Nina, das habe ich mir nur ausgedacht. Und der Typ dessen Namen ich noch nicht genannt habe heisst auch ganz bestimmt nicht... ähm... Jens - aber genau so werden wir ihn ab jetzt mal nennen.
Die Story ist übrigens nicht von mir erdacht sondern wurde mir kürzlich von meinem Bruder erzählt. Einer seiner Kollegen - der Jens, den ich aber selbst nicht kenne - hat sie angeblich wirklich so erlebt und davon berichtet. Und mal ehrlich: sowas Schräges kann man sich gar nicht ausdenken...
Also. Der Jens ging einst inne Disko und lernte da die Nina kennen. Bei den beiden hat es sofort gefunkt und sie konnten gar nicht mehr die Finger voneinander lassen. Und so war es auch gar nicht verwunderlich, dass es schnell zu der Frage kam: "Gehen wir zu mir oder zu dir?"
Sie sind dann zum Jens gegangen weil Nina noch bei ihren Eltern wohnte und Jens schon ne eigene Wohnung hatte. Und beim Jens, da ging es dann ziemlich schnell zur Sache und die beiden hatten Stunden lang super guten hardcore Pornosex (zumindest wenn Jens bei seinen Ausführungen da nicht übertrieben hat). Bevor sie dann beide erschöpft und befriedigt einschliefen sagte Jens noch, dass er am nächsten Tag leider arbeiten müsse, es aber kein Problem wäre wenn Nina gerne ausschlafen wolle. Sie solle einfach nur die Tür ins Schloss ziehen wenn sie irgendwann seine Wohnung verlässt. Das fand Nina super und schlummerte friedlich ein.
Am nächsten Morgen schlich Jens sich vorsichtig davon um Nina nicht zu wecken und ging zur Arbeit. Am Nachmittag kam er dann von der Arbeit wieder nach Hause. Er warf seine Tasche in die Ecke, streifte sich die Schuhe von den Füßen und ging in die Küche. Auf dem Küchentisch fand er eine Plastiktüte und einen Brief von ihr. "Die Nacht war wundervoll. Du bist super. Das müssen wir unbedingt mal wiederholen. Ruf mich an! Gruß und Kuss - Nina" stand da. Er lächelte wärend er diese Zeilen las. Dann sah er in die Tüte und fand darin... Scheiße!
Ja, Sie haben sich nicht verlesen. In der Tüte war ganz ehrlich wirklich ein stinkender Haufen Scheiße drin. Da stand der Jens nun mit dem Brief in der einen Hand und der Tüte in der anderen und wußte nich so recht den Zusammenhang zwischen beiden zu begreifen. Stellen Sie sich mal sein Gesicht vor! Hahaha, ich lache jetzt noch laut während ich dies hier schreibe.
Doch wie kam es dazu?
Ganz einfach. Was ich Ihnen nämlich bisher nicht erzählt habe ist, dass die Toilettenspülung in Jens seiner Wohnung nicht immer so richtig funktionierte. Das wußte er auch und hatte die Nina bereits am Vorabend vorgewarnt. Tja, und als Nina am nächsten Tag genüsslich ausgepennt hatte kam Ihr das dringende Bedürfnis mal auf's Klo zu gehen. Da Nina nun wußte, dass das Klo nicht gescheit spült und dem Jens keine unliebsame Überraschung hinterlassen wollte hat sie halt in die Plastiktüte gemacht. Oder vielleicht auch ins Klo und die Kacke dann hinterher in die Tüte gepackt - keine Ahnung, is aber auch egal wie genau. Die Idee war den Haufen draussen in der nächsten Mülltonne zu entsorgen.
Als Nina dann also alles sauber verpackt hatte ging sie in die Küche um den Brief zu schreiben. Und während sie so schrub schrob am schreiben war, da merkte sie, dass sie sich ganz schön beeilen müsste wenn sie die nächste Bahn noch kriegen wollte. Also husch-husch ganz schnell Schuhe angezogen, Tasche geschnappt, raus, Wohnungtür zugezogen und... WO WAR DIE TÜTE?!?
Die lag in der Eile vergessen in der Wohnung auf dem Küchentisch. Neben dem Brief. Rein in die Wohnung konnte Nina nicht mehr. Die Tür war zu und sie hatte keinen Schlüssel. Ich vermute mal das war der peinlichste Tag in ihrem Leben. Bwahahaha!
So weit mir bekannt ist hat die Sache aber ein gutes Ende genommen. Und als der Fall aufgeklärt war und Jens und Nina selber drüber lachen konnten waren sie noch lange Zeit zusammen. Vielleicht sind sie es ja sogar heute noch...
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21.07.09
Spritz mich voll
Bald steht ja für mich der wohlverdiente Urlaub an. Und eigentlich hatte ich mir ja fest vorgenommen am Pool von allen Anwesenden die übelste Vernichtungswaffe dabei zu haben: den Super Soaker Aqua Shock Hydro Blitz!!!
Ist das nicht mal ein geiles Teil? Mit seinem Drei-Liter-Tank ist das Ding so schwer, dass man es nur mit Umhängegurt gescheit tragen kann - also absolut nix für Kinder. Zwei Schussmodi hat er: den durchgehenden Strahl und den - wie ich finde viel besseren - Shotgun-Blast, der einen Erwachsenen mit einem Schuss nass bis auf die Unterbuxe macht. Wow! Genau mein Kaliber.
Was nicht so ganz super an dem Soaker ist, ist die Tatsache, dass man das Gerät derzeit nirgends bekommen kann. Überall scheint das Ding ausverkauft zu sein. Jetzt ärgere ich mich tierisch das ich nicht vor einem Monat zugeschlagen habe als das Monster noch erhältlich war. Wenn also SIE, lieber Leser, eine Idee, eine Möglichkeit oder eine Adresse für mich haben, wo ich das Baby noch vor dem achten August käuflich erwerben könnte, dann sagen Sie mir das bitte und Ihnen sind tausend virtuelle Küsse gewiss.
Während meiner Recherche nach dem fiesesten Wasserspritzgerät ever habe ich mir auch das ein oder andere YouTube-Video reingezogen um die Teile mal in Aktion zu sehen. Dabei bin ich über dieses kuriose Video hier gestolpert, welches den definitiv perversesten Super Soaker von allen zeigt.
Fragen Sie mich nicht womit die das Ding geladen haben...
18.06.09
Ich bin da anders
Viele Leute haben die unschöne Angewohnheit Fingernägel zu kauen. Also nicht irgendwelche Fingernägel, sondern im besten Fall die eigenen. Die meisten Leute die man danach fragt was sie davon halten, finden abgekaute Fingernägel ekelig. Dabei können die Betroffenen oft nichts dafür. Meist merken sie es gar nicht wenn sie mal wieder Fingernägel kauen und tun es ganz unbewusst und ohne Absicht. Es ist schon eine seltsame Zwangsneurose.
Ich bin da ja anders. Ich kaue zum Glück keine Fingernägel... dafür allerdings Fußnägel. Wenn man Fußnägel kaut - und da sind sich wirklich alle einig - dann ist das ekelig. Aber was soll ich tun? Es ist ja keine Absicht. Man geht ins Kino, denkt an nichts böses, und kaum wird der Film spannend erwischt man sich plötzlich selbst mit'm dicken Zeh inner Schnute. Das ist besonders für andere Kinogäste verstörend und ganz besonders wenn man die Socken schon seit drei Tagen trägt und es vielleicht etwas riecht.
Doch was kann ich dagegen tun? Wie gesagt ich kaue ja nicht bewusst Fußnägel, sondern merke es immer erst wenn ich schon voll dabei bin. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich meistens anfange Fußnägel zu kauen wenn ich etwas Spannendes sehe oder wenn ich nervös werde. Das mit dem Nervöswerden hat mich überigens schon mehrere Jobs gekostet. Es kommt einfach nicht gut an, wenn man in einem Vorstellungsgespräch plötzlich anfängt an seinen Fußnägeln zu kauen. Da können der Anzug und die Krawatte noch so toll aussehen...
Manchmal allerdings muss ich nicht gespannt oder nervös sein und es reicht wenn ich abwesend bin - also geistig (kommt übrigens oft vor) - dass ich wieder Fußnägel kaue. Das ist auch der Grund warum ich nicht mehr mit der Bahn fahren darf und nicht mehr in die Kirche gehe. Sobald ich meine Gedanken schweifen lasse (was mir an jenen Orten eigentlich immer passiert) geht bei mir unbewusst das Fußnägelkauen los. Meistens werde ich von einem schrillen Frauenschrei auf dieser Trance gerissen und stelle erschreckt fest wie mich alle entsetzt anstarren.
Mitlerweile hab ich das ganze aber schon so oft erlebt, dass ich in der Situation einfach ganz cool den Fuß aus dem Mund nehme, mir Socken und Schuhe wieder anziehe und total gelassen davongehe als wäre nichts gewesen. Manchmal muss man seine Probleme nicht unbedingt in den Griff kriegen, sondern einfach nur lernen damit zu leben.
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05.02.09
"Wolle Rose kaufe?"
"Wolle Rose kaufe?", sagte ich mit perfekt einstudiertem indischen Akzent zu dem verliebten Paar im Café. Die beiden drehten sich zu mir um und sahen mich an. Ich setzte ein breites Lächeln auf.
Der Typ, von dem ich hoffte er würde von mir eine Rose (oder mehr) für seine Freundin kaufen, sah mich mit in Falten gelegter Stirn an und überlegte was hier nicht stimmte. Dass man hin und wieder an öffentlichen Plätzen von einem freundlichen Inder der Rosenmafia angequatscht wird war ja okay. Doch irgendetwas kam ihm hier komisch vor. Vielleicht irritierte ihn die Tatsache, dass ich gar kein Inder war und mir daher - quasi als Verkleidung - das Gesicht mit Schuhcreme vollgeschmiert hatte und nun aussah wie ein schmuddeliger Automechaniker mit einem Rosenstrauss in der Hand. Vielleicht war der Typ aber auch einfach nur nicht so schnell von Begriff. "Wolle Rose kaufe?", fragte ich daher nochmal und zeigte ihm meinen prächtigen Strauss roter Rosen.
"Nee", sagte der Typ. Und wendete sich wieder seiner Lieben zu. Ich glaube er kam sich verarscht vor, was das folgende "Schwirr ab" von ihm zu bestätigen schien. Doch so einfach gab ich nicht auf. Ich zog meine Jeans aus und tippte ihm von hinten auf die Schulter. Wieder drehte er sich zu mir.
"Wolle Hose kaufe?", sagte ich diesmal und hielt ihm meine Jeans vor die Nase. Damit hatte er nicht gerechnet und geriet so wieder in eine nachdenkliche Starre. Seine Liebste reagierte eher angewidert als ich so in Unterhose vor den beiden stand. "Mach das der weg geht!", sagte sie. Und das tat er dann auch. "Hau ab, Freundchen", sagte er und schubste mich so, dass ich ins Taumeln geriet.
Doch nicht mit mir. Ich zog die Hose wieder an, krempelte die Ärmel hoch und stellte eine Dose Cola vor dem Typ auf den Tisch. Wieder sah er mich verdutzt an. "Wolle Dose kaufe?", fragte ich. "Nein", sagte er, "gehen Sie!" Aber ich ging nicht.
Jetzt zeigte ich ihm ein paar Lotterie-Lose. "Wolle Lose kaufe?" Diesmal dachte er tatsächlich drüber nach, verwarf dann aber doch den Gedanken. "Nee, der Jackpot wurde ja schon geknackt."
Also fischte ich aus meiner Hosentasche ein transparentes Platiktütchen in dem eine rotbraune Flüssigkeit zu sehen war. "Ihhhh!", sagte das Mädel, "wie ekelig." Doch ich liess mich nicht beirren und fragte freundlich "Wolle Sose kaufe?" Doch auch die Sauce wollten die beiden nicht.
Nachdem ich nun alle Register gezogen hatte spielte ich meinen letzten Trumpf auf und zauberte ein paar hochwertige und teure Lautsprecherboxen der Firma Bose hervor. "Wolle Bose kaufe?", fragte ich. Und siehe da - diesmal war der Typ plötzlich sehr interessiert. "Ui, nett die Dinger. Was sollen die denn kosten?", fragte er. "Also", begann ich, "ich mache gute Preis. Für Freund. Zehn Euro." Der Typ konnte das gar nicht glauben. Diese wahnsinnig tollen Boxen sollten nur zehn Euro kosten? Das war das Schnäppchen des Jahrtausends - obwohl das Jahrtausend gerade erst mal neun Jahre alt war! "Für eine oder für alle?", fragte er. "Alle natürlich. Preis für Freund.", antwortete ich. Sofort zog er seine Brieftasche und suchte nach einem Zehn-Euro-Schein.
Plötzlich piepte meine Digitaluhr. "Oh", sagte ich, "Feierabend. Naja, vielleicht nächstes mal. Tschüß!" Und bevor er bezahlen konnte nahm ich meine Sachen und verschwand.
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06.12.08
Im Bett mit Angina
Nachteile:
- kein Sex
- Essen schmerzt
- man fühlt sich Scheisse
- kein Alkohol Wein
- kein Sex
- Trinken schmerzt
- man darf Bett/Sofa nicht verlassen
- Penicillin scheint nicht zu wirken
- kein Sex
- Husten schmerzt
- man schwitzt nachts wie Sau
- man kann nicht schlafen
- kein Sex
- Niesen schmerzt
- kein Kontakt zur Aussenwelt
- man sieht aus wie ein Zombie
- kein Sex
- Schlucken schmerzt
- man war schon so lange nicht mehr draussen, dass man sich fragt welche Jahreszeit wohl gerade ist
- man würgt ekeligen gelben Schleim raus
- kein Sex
Vorteile:
- dreieinhalb Kilo abgenommen
Ich würde sagen die Vorteile überwiegen.
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28.11.08
Nie wieder Pommes?!?
Freitags holen wir hier im Büro nicht selten mit der ganzen Abteilung Pommes Currywurst zu Mittag. Gekauft wird bei der kleinen Frittenbude umme Ecke - den Namen nenne ich jetzt mal bewusst nicht.
Letzte Woche wollte Kollegin P. nicht mitessen. Während der Rest der Abteilung sich vergnügt die Fritten in die Fressluke schaufelt kommt plötzlich die Frage auf warum P. denn nicht dabei sei. Kollege C. weiss warum, behält es aber für sich.
Erst als wir alle aufgegessen haben sagt er: "So, alle fertig? Dann kann ich's ja sagen. Die P. will nix mehr von der Pommesbude haben weil sie letzte Woche zwischen ihren Pommes ne frittierte Spinne gefunden hat. So ne richtig Große."
Schon witzig wie die verschiedenen Reaktionen auf eine solche Information sind. Ich grinse und Kollege C. lacht sich nen Ast ab während die Damen am Tisch mit eher zu Würgen und Ekel neigen. Kollegin K. sagt: "Das hättste ja mal sagen können bevor wir dort die Pommes geholt haben. An der Bude hol' ich mir jetzt garantiert auch nie wieder Pommes."
"Naja", entgegnet Kollege C. amüsiert, "ich glaube ja nicht das die Spinne in der Frittenbude in die Fritöse geraten ist. Die war bestimmt schon in der Pommesfabrik vor dem Abpacken in den Froster geraten und hätte in jeder beliebigen Pommesbude landen können."
Achso. Na dann...!
Schönes Wochenende!
27.11.08
Nur ein Spiel
Als meine Kreativität am Nullpunkt war kam eine Muse daher und gab mir Starthilfe (in gelb) für eine Geschichte. Kaum waren ihre Zeilen abgetippt sprudelte der Rest (in weiss) wie von ganz allein aus meinem Kopf.
Es war einmal ein armes Mädchen. Das saß immer auf einer Bank in einem wunderschönen Park. Auf dieser Bank saß auch immer zur selben zeit ein Mann mit einem grauen Trenchcoat. Er hatte behaarte Waden und schwarze Schuhe ohne Socken an. Jeden Tag. Die Hände immer im Mantel versteckt. Der Trenchcoat war ihm etwas zu weit, sodass das Mädchen, das neben ihm auf der Bank saß, Tag für Tag, seitlich in die Zwischenräume der Knöpfe starren konnte. Er hatte nichts drunter. Nie. Eines Tages...
...sprach das Mädchen ihn an. "Du, Onkel", sagte es, obwohl der Mann natürlich nicht wirklich ihr Onkel war, "kann es sein, dass dir sehr warm ist?" Der Mann drehte seinen Kopf zu dem Mädchen und lächelte. Er hatte gelb-bräunliche Zähne, jedenfalls dort wo sie nicht schon fehlten. "Wie kommst du denn darauf?", fragte er mit einer Stimme, die nach vierzig Jahren Kettenrauchen klang. "Naja, Onkel", sagte das Mädchen, "Mir ist aufgefallen dass du da gar nichts unter deinem Mantel hast." Der Mann lachte dreckig. Das Mädchen lachte mit weil es fand, dass es ulkig aussah wie der Mann lachte.
"Glaubst du das wirklich, dass ich nichts unter meinem Mantel habe?", fragte der Mann. Das Mädchen betrachtete ihn kritisch. "Ich weiss nicht.", sagte es, "Vielleicht ja doch." Der Mann lachte wieder bis er husten musste. Dann würgte er etwas gelb-grünes hoch und spuckte es auf den Gehweg. "Wie wäre es mit einem Spiel?", schlug er vor. Das Mädchen strahlte übers ganze Gesicht. "Oh ja, ein Spiel, ein Spiel!" rief es und sprang dabei händeklatschend auf und ab. "Was denn für ein Spiel?"
"Also, das Spiel geht so: du musst drei mal raten was ich unter meinem Mantel verstecke.", erklärte der Mann. "Wenn du es raten kannst hast du gewonnen und hast einen Wunsch frei. Ich bin nämlich eine gute Fee - nur halt inkognito unterwegs." Das war natürlich gelogen und nur ein böser Trick, spielte aber keine Rolle, weil das Mädchen eh nicht wusste was 'inkognito' bedeutet. "Gewinne allerdings ich", fuhr der Mann fort, "so musst du das was ich unter meinem Mantel verstecke streicheln und küssen bis ich sage, dass es genug ist." Er grinste breit während er das sagte. Da sich das Mädchen sehr sicher war, dass sie raten würde was unter dem Mantel steckte, sagte es zu. Das Spiel begann.
"Ich bin mir nicht sicher", sagte das Mädchen, "aber trägst du unter deinem Mantel vielleicht eine Unterhose?" Der Mann lachte und schüttelte den Kopf. "Nein, meine Kleine. Eine Unterhose trage ich ganz gewiss nicht. Ich verstecke etwas anderes unter meinem Mantel."
Das Mädchen dachte nach. "Ist es vielleicht ein Hemd oder T-Shirt?" Wieder lachte der Mann. "Nein, das ist es auch nicht. Einen Versuch hast du noch. Ich gebe dir einen Tip: es ist nichts zum Anziehen." Er grinste.
Jetzt kam es drauf an. Der letzte Versuch. Das Mädchen überlegte und überlegte was der Mann wohl unter seinem Mantel versteckt haben konnte. Etwas das man streicheln konnte musste es sein. Etwas das man küssen konnte musste es sein. Und es war sicher nichts zum Anziehen. Sie dachte und dachte und dachte. Und plötzlich sah sie es vor ihrem geistigen Auge. Die Lösung des Rätsels. Die Antwort.
"Ich weiss es, Onkel!", rief das Mädchen. "Es ist ein Pony! Du hast ein Pony unter deinem Mantel versteckt!" Diesmal lachte der Mann nicht. "Du hast Recht", sagte er verzweifelt, öffnete den Mantel, lies das Pony raus und knöpfte den Mantel wieder zu. "Wie hast du das erraten?" Das Mädchen lachte. "Spielt keine Rolle", sagte es, "Her mit dem Pony. Ich will es als Gewinn." Dann schwang sich die kleine auf den Rücken des Tieres und galoppierte in den Sonnenuntergang.
Der Mann aber weinte bitterlich. Jetzt hatte er auch noch sein Pony verloren.
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29.10.08
Bitte wenden
Aufgepasst! Wenn man als tüchtiger Urlauber die Faulheit in Perfektion lebt und den ganzen Tag regungslos auf dem Sofa liegt, so ist es vorteilhaft jemanden im Haus zu haben der einen hin und wieder wendet. Hat man dafür niemanden, so kann es zu unschönen Druckstellen kommen.
Aber zum Glück habe ich ja die Liebste. ;-)
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Rubrik: Arbeit, ekelig, Gesundheit, Meine Liebste
24.10.08
Kulturen beim Kacken
Ja, heute gehts mal ums Scheissen. Inspiriert zu diesem Fäkal-Text hat mich übrigens der Herr Jamez mit seiner Klo-Story, also Beschwerden bitte an den wenn es Ihnen nicht gefällt. Und jetzt aufpassen, es geht los. Kann sein, dass ich hinterher ein paar Fragen stelle. ;-)
Da wir uns hier wo ich (noch) arbeite unter anderem auch um die Instandhaltung von Immobilien kümmern, kommen wir nicht drum rum uns hin und wieder mal mit den Hausmeistern dieser Immobilien zu besprechen was wo getan werden müsste. Dabei stellen wir regelmäßig fest, dass besonders in den Berufs- und Fachhochschulen die wir betreuen so-und-so-viele Klobrillen kaputt gegangen sind und neu bestellt werden müssen. Es ist echt uuunglaublich was für einen hohen Klobrillenverschleiss wir in den Schulen haben. Ehrlich - echt viel!
Da fragt man sich natürlich warum die Dinger ständig im Arsch kaputt sind, denn bei sachgemäßer Behandlung kann so ne Klobrille eigentlich ein Leben lang halten. Flippen die Leute auf dem Klo plötzlich aus und fangen an die Dinger abzureissen? Gibt es vielleicht Gangs, die regelmäßig mit Baseballschlägern auf die Toiletten einschlagen? Oder haben die Klobrillen einfach nur eine Selbstzerstörung nach Garantieablauf eingebaut? All das ist falsch.
Der Grund ist, dass nicht alle WCs auf der Welt gleich sind. So sehen zum beispiel in Afrika und anderen Ländern (gerne auch auf französischen Campingplätzen) viele Toiletten so aus:
Dabei stellt man seine Füße auf die dafür vorgesehenen Dinger, hockt sich über has Loch und sieht zu das alles da drin landet.
Nun haben wir viele Schüler/Studenten die vielleicht aus fernen Ländern kommen und nur diese Art von Toiletten kennen. Und wenn die dann eine Standart-Kloschüssel (wie man sie bei uns in der westlichen Zivilisation kennt) sehen, wissen die überhaupt nicht wie sie das Ding zu benutzen haben und - richtig - stellen sich auf die Klobrille. Lustig, was? Das Problem ist übrigens keine Seltenheit und auch in anderen Ländern bekannt, sonst gäbe es wohl kaum dieses Schild:
So. Und damit wäre auch das Mysterium der ständig defekten Klobrillen gelöst. Wer nur ungern auf öffentliche Toiletten geht, der tut das vollkommen zu Recht. Ich danke Ihnen für ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
18.09.08
30.06.08
Mein Penis wird die Welt erobern!
Habe mich gerade mit dem Spore Creature Creator beschäftigt (Download für umsonst) und bin begeistert! Wie lustig muss das fertige Spiel erst sein wenn es möglich ist derartig lustige Viecher zu basteln und damit die Welt zu erobern?
Zweite Kreation: Sir Schwanzelot
Dritte Kreation: Ein Pimmeling
Krass was da alles möglich ist! Der Fantasie sind quasi keine Grenzen gesetzt... außer... ja außer man hat selbst eine beschränkte Fantasie.
29.05.08
Die richtige Reihenfolge
Jeden morgen zwischen acht und neun Uhr rufe ich durchs Büro: "Ich geh mal eben aufs Klo, soll ich jemandem was mitbringen?" Natürlich wissen meine Mitarbeiter, dass ich ihnen nichts vom Klo mitbringen würde - was ekelig und lustig wäre - sondern danach noch an unserer Cafeteria vorbeischlendere und mir dort ein Frühstücksbrötchen kaufe. Meistens findet sich also jemand der auch noch ein Brötchen will und das bringe ich ihm dann mit.
Merken wir uns also: erst auf's Klo, dann Brötchen holen - ja, und das ich mir zwischendurch die Hände wasche muss ich ja wohl nicht extra erwähnen, oder?
Nun gibt es aber auch Leute, denen ist diese einfache Reihenfolge anscheinend kompliziert genug um sie durcheinander zu bringen. So kam es, dass ich gestern aufs Firmenklo ging und mich zum Pinkeln an ein Pissoir stellte. Und wärend ich es so laufen liess sah ich plötzlich unvermittelt nach rechts, wo zwei Urinale weiter jemand anderes es mir gleich tat. Allerdings hatte der Typ dort ein Frikadellenbrötchen zwischen den Zähnen klemmen, welches er wohl beim Pinkeln nicht ablegen wollte. Und da er keine Hand für das Brötchen frei hatte musste er es halt mit dem Mund festhalten.
Das ganze war irgendwie bizarr und sah dabei auch noch lustig aus. Denn der Typ musste seinen Kopf in den Nacken legen und an die Decke schauen weil er Angst hatte die Frikadelle würde ihm sonst vorne aus dem Brötchen fallen. Leider war ich schneller fertig als er und so konnte ich nicht mehr sehen, ob er sich in dieser seltsamen Haltung auch noch die Hände waschen würde bevor er das Brötchen wieder anfasste. Ich glaube aber nicht...
Und deswegen sollte man immer darauf achten: erst aufs Klo und danach Brötchen holen. Bitte niemals nie umgekehrt!
08.04.08
Stupid Girl
Als ich mir heute morgen mal wieder singend unter der Dusche die Zähne putzte, da lief im Radio plötzlich der Song "Stupid Girl" von Pink. In diesem Liedchen singt Fräulein Pink unter anderem:
"What happend to the dream of the girl-president?
She's dancing in the video next to 50cent."
Da ging bei mir plötzlich das Kopfkino los und ich fragte mich ob Hillary wohl wirklich im 50cent-Video tanzen würde wenn Obama ihren Präsidentschaftstraum platzen lässt.
Gruselige Vorstellung!
Obwohl... könnte ihr eventuell ein paar schwarze Wählerstimmen bringen!
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Maak
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07.04.08
Lieber Ronald McDonald,
wie geht es Dir? Ich hoffe doch gut. Und wenn du nicht zu viel von Deinen eigenen Produkten isst, dann wird das auch so sein. Harharhar. Kleiner Scherz am Rande. ;-)
Also erstmal muss ich ja sagen, ich finde Deine Idee mit dem "McDonald's-ein-mal-eins" superprima. Die kleinen Burger kosten ja alle nur noch einen Euro! Das sind ca. 50 Cent weniger als früher. Toll! Und das dafür die Preise der großen Burger um das Doppelte (also ca. einen Euro) angehoben wurden hat ja fast gar keiner gemerkt. Ein Geniestreich! Bravo!
Blöd nur, dass ich jetzt keine BigMäcs oder McChicken mehr esse. Die hatten mir früher mal so gut geschmeckt. Aber wenn ich mir aussuchen kann ob ich gerne einen BigMäc haben will oder lieber drei Cheeseburger und dann noch 20 Cent spare, da greife ich zu den Cheeseburgern. Vielleicht solltest du nicht so gierig sein und die großen Burger im Preis doch wieder etwas senken.
Gleiches gilt für den McChicken. Der war einst mal der beste Burger der Welt bis Du ihn immer wieder verändert hast. Erst hast du das so toll panierte Formfleisch durch ein unförmiges Etwas ersetzt mit weniger Geschmack dran, dafür aber "natürlich" (unregelmäßig) geformt das es an manchen Stellen aus dem Brötchen ragte und an anderen Stellen Lücken hinterliess. Schon damals konnte ich nicht nachvollziehen was das soll. Immerhin war die Mayo-Pampe darauf noch die Alte.
Um den McChicken aber noch weiter unbeliebt zu machen hast du dann irgendwann das Brötchen von seiner länglichen Form auf "rund" wie die anderen Bürger gekürzt. Da der Preis aber der eines großen Burgers geblieben ist, kann ich mir vorstellen wieviel mehr du dafür jetzt an jedem einzelnen McChicken verdienst. Wurde der McChicken eigentlich vor oder nach der McDonald's-ein-mal-eins-Preiserhöhung für große Burger auf rund verkleiert? Da bin ich mir jetzt gar nicht mehr sicher.
Fest steht aber: der Chickenburger schmeckt mir für ein Drittel des Preises eines McChicken (aber bei gleicher Größe!) direkt mal viel besser. Auch wenn die Sose auf dem Chickenburger scheisse ist schmeckt.
Änder das alles bitte wieder. Ich will den alten McChicken von 1998 - das war ein guter Jahrgang!
Bevor ich hier zum Ende komme noch eine Frage: stimmt eigentlich die Geschichte, dass Dich irgendwer verklagen wollte weil er sich angeblich ne Fischvergiftung am FischMäc geholt haben wollte und er den Fall vor Gericht verloren hat weil Du ihm eindeutig nachweisen konntest, dass der FischMäc keinerlei Fisch enthält? Also ob das wirklich wahr ist würd mich mal tierisch interessieren weil ich das nämlich sehr lustig finde. Und wenn da tatsächlich kein Fisch im FischMäc ist... was dann?
Ich hoffe mal Du setzt meine Verbesserungsvorschläge um was den McChicken im Speziellen und die Preise generell betrifft. Das wäre supi! Ach ja, und ich hatte glaub ich noch gar nicht erwähnt, dass Du mich sonst in Deinen Restaurants nicht mehr als Kunden antreffen wirst. Ist das nicht ein guter Grund mal wieder was zum Besseren zu ändern? Ich glaube schon!
Liebe Grüße aus dem Ruhrpott
Dein Maak
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Maak
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14.03.08
Alternative Energien
"Meine Güte! Herr Maak, Sie niesen aber wirklich oft", sagte Prof. Dr. Dr. Knulpenhorst und sah hinter seinem aufgespannten Regenschirm hervor, den er zum Schutz vor sich hielt wie einen Schild. "Sowas hab ich ja noch nicht erlebt."
"Ich weiss, Doc", schniefte ich und kramte dabei in der Jackentasche nach einem Taschentuch, "das sagt mir irgendwie jeder."
"Kennen sie denn mitlerweile endlich die Ursache für ihr Niesen, Herr Maak?", fragte der Professor und spannte den Schirm wieder zu, "Ein Schnupfen kann es ja wohl kaum sein. Ein Schnupfen ist dagegen harmlos."
Ich putzte meine Nase. "Nein, noch steht nichts fest, Doc. Aber die Nachforschungen am MIT laufen auf Hochtouren." Das Taschentuch war jetzt ein kleines Säckchen voller Rotz. Ich sah mich im Raum um wo ich das wohl loswerden könnte. Einen Mülleimer gab es nicht. "Aber ein Gutes, mein lieber Professor, hat die Sache."
Professor Knulpenhorst sah mich erstaunt an. "Ach ja? Was denn?"
"Nun", sagte ich und steckte mir notgedrungen den Rotzbeutel in die Jackentasche, "ich wurde für den Nobelpreis nominiert."
"Den Nobelpreis?!?"
"Den Nobelpreis, jaha Herr Doktor!"
"Für ihr Niesen?"
"Nein, für Physik."
Prof. Dr. Dr. Knulpenhorst konnte das ganze nicht glauben. Jahre lang hatte er selbst versucht einen Nobelpreis zu gewinnen. Er setzte sich erstmal auf den Stuhl der eben noch neben ihm gestanden hatte und kratzte sich am Kopf. "Ich verstehe nicht. Wieso werden sie wegen ihrem Niesen für den Nobelpreis für Physik nominiert?"
"Das werde ich ihnen Zeigen mein lieber Professor", sagte ich und zog die Vorhänge zu. "Schliesslich habe ich sie genau deshalb hierhin gebeten."
Ich verschloss die Tür, schaltete den Diaprojektor ein und das Licht der Deckenleuchten aus. Der Professor blinzelte. Mit einem *klack* wurde das erste Dia an die Wand geleuchtet.
Darauf zu sehen war eine Art... Kraftwerk.
"Was wissen Sie über Nieskraft?", fragte ich den Professor...
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