Ja und dann sitz' ich da so mit der Liebsten auf dem Sofa und irgendwie ist nix los. Es ist zwar sehr kuschelig, aber auch irgendwie langweilig. Ich zappe von Sender zu Sender in der Hoffnung etwas Interessantes zu finden aber es... oh, Moment, doch! Da läuft eine Doku über Haie. Haie sind cool weil die ganz viele scharfe Zähne haben. Sogar mehr als DU!
Tja, die liebste und ich wir dösen also so dahin und schauen uns die Doku an. Da gibt es kleine Haie, große Haie, Tigerhaie, weiße Haie... Sie glauben ja gar nicht was es alles für Haie gibt. Und da kommt mir plötzlich eine Idee. Man könnte ja ein Spiel draus machen.
"Wollen wir Hai raten?", frage ich die Liebste. Und plötzlich springt Sie auf und sieht mich mit großen Augen an. "Wie bitte?", fragt Sie. "Sag das noch mal!"
"Wollen wir Hai raten?", wiederhole ich sehr deutlich damit die Liebste mich diesmal auch richtig versteht. "Bist du sicher?", fragt Sie. "Das ist kein Scherz oder so?"
"Nein, kein Scherz. Hai raten. Ich bin ganz sicher", erkläre ich ihr und frage mich was daran denn so komisch sein soll das man mehrmals nachfragen muss.
"JAAAA!", ruft die Liebste plötzlich und ich zucke vor Überraschung zusammen. "Ich will, ich will, ich will!" Dann küsst Sie mich sehr herzlich, wischt sich eine kleine Freudenträne aus dem Auge und fängt an vor Freude durch die Wohnung zu tanzen. "Ich will, jaha, ich will! Endlich hat er gefragt, juhuu!"
Während ich noch versuche zu verstehen was hier vor sich geht ist Sie schon am Telefon und erzählt ihrer Mutter das wir Hai raten wollen. Langsam beschleicht mich der Gedanke das Sie da etwas falsch verstanden hat...
Naja. Jetzt wissen Sie es auch. Nächstes Jahr im September wird Hai geraten geheiratet.
24.12.11
Falsch verstanden?
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15.09.11
Diskriminierung von Gewinnern
Herr Maak ist sauer. Ja, Sie lesen richtig, sauer ist er! Wie konnte es nur so weit kommen?
Schuld ist der oberhippe, nordrheinwestfälische Radiosender 1LIVE. Den hört der Herr Maak immer im Auto auf dem Weg zur Arbeit weil die Moderatoren sich bemühen lustig zu sein. Früher hat Herr Maak den Sender mal eine Zeit lang den ganzen Tag gehört, aber das verkraftet er nicht mehr weil sich dort alles viel zu oft wiederholt. Vielleicht ist Herr Maak aber auch nur zu alt geworden für die auf 1LIVE gespielte Chartkacke (denn wie jeder weiß werden die Charts von 14-jährigen Pubertierenden gemacht).
Trotz aller Gründe den Sender nicht einzuschalten tut Herr Maak es jeden Tag wieder. Selbst jetzt wo er doch sauer ist. Vielleicht liegt es daran das Herr Maak keinen USB-Port und keinen MP3-Support im Autoradio hat und nicht einsieht sich ständig neue CDs brennen zu sollen um mal anständige Musik im Auto hören zu können. Da ist Herr Maak etwas hinter der Zeit. Das weiß er selber auch.
Jedenfalls läuft auf dem blöden 1LIVE-Sender derzeit eine Aktion wo man jede Woche eine Weltreise gewinnen kann. Weltreise ist gut denkt Herr Maak und hört genauer hin. Es gibt zwei Möglichkeiten die Reise zu gewinnen.
Der schwierige Weg ist zum rechten Zeitpunkt anzurufen, neben 100.000 anderen Anrufern durchzukommen und ein bis zwei Fragen richtiger als ein anderer Anrufer zu beantworten. Hat man das geschafft gehört einem die Reise aber noch nicht, sondern man muss sie bis zum Ende der Woche durch weitere tägliche Fragespiele gegen andere Anrufer verteidigen. Es gewinnt also eigentlich nur der eine Reise, der am Freitag das Fragespiel gewinnt. Der Rest der Woche ist belanglos.
Der einfache Weg geht so: man läd bis zu einem bestimmten Zeitpunkt einen kleinen, selbstgemachten Film auf die Internetseite des Senders hoch mit dem Thema "In 60 Sekunden um die Welt". Unter den besten fünf Filmen (die von der 1LIVE-Redaktion rausgepickt werden) wählt dann die Zuhörerschaft den tollsten aus und der bekommt die Reise dann sofort und ohne weiteres Heckmeck.
"Mhhh... den besten Film machen ist leicht", denkt sich der Herr Maak und macht ihn einfach. Wobei "einfach" ein wenig untertrieben ist. Es steckt nämlich eine Menge Zeit und Arbeit in so nem Film wenn der gut sein soll. Und Zeit hat der Herr Maak nur wenig. Deswegen ist Herr Maak gezwungen ein gaaanzes Wochenende Arbeit in die Erstellung seines Filmes zu stecken, obwohl er seine wenige Freizeit doch viel lieber mit anderen Dingen verbringt. Naja, für einen Weltreisegewinnerfilm kann man es ja machen.
Zwischendurch checkt Herr Maak was denn die Konkurrenz bisher so hochgeladen hat und stellt zufrieden fest, das da nichts dabei ist was ihm das Wasser reichen könnte. Dann ist das Wochenende plötzlich vorbei und der Film fertig. Aber Herr Maak ist nicht zufrieden mit seinem Werk und sieht an vielen Ecken Optimierungsmöglichkeiten. So kommt es das Herr Maak auch in der Woche nach der Arbeit an seinem Weltreisegewinnerfilm herumbastelt.
Am Dienstagabend muss er dann seinen Film hochladen weil Mittwochmittag letzter Abgabetermin ist und Herr Maak dann im Büro sitzen würde und nix hochladen könnte. Also läd Herr Maak den Film auf die 1LIVE-Internetseite wo mitlerweile ca. 90 andere Filme zu sehen sind. Als der Upload fertig ist steht auf dem Bildschirm etwas im Sinne von "Der Film wurde erfolreich hochgeladen, wird aber erst auf der Internetseite erscheinen wenn die Redaktion ihn geprüft hat." Na gut, denkt sich der Herr Maak, das werden die wohl tun damit denen keiner Pornos auf die Seite stellt. Hihi. "Na dann bin ich ja mal gespannt wann der Film bei den anderen 90 dabei sein wird." Und weil Herr Maak den Film gerne schon anderen zeigen wollte bevor er auf der 1LIVE-Internetseite zu sehen ist, hat er ihn auch auf YouTube hochgeladen und schon mal ein paar wenigen Auserwählten vorgeführt, die alle die Unverlierbarkeit des Weltreisegewinnerfilms bestätigten.
Dann wartete Herr Maak.
Und wartete.
Und wartete.
Aber am Dienstag erschien sein definitiver Gewinnerfilm nicht mehr auf der 1LIVE-Seite. Vermutlich brauchte die 1LIVE-Redaktion etwas länger für die Prüfung vor Freigabe weil ja sicherlich noch andere ihre Filmchen up geloaded hatten.
Und so war es auch. Am Mittwoch kamen auf der 1LIVE-Seite mehr und mehr Filmchen dazu. Und mehr. Und noch mehr. Am Ende waren es um die 127 Stück. Das wurden aber auch mal wieder weniger und mal wieder mehr. Keine Ahnung warum. Einen Film hat Herr Maak sogar zweimal entdeckt und fragte sich ob es vielleicht besser gewesen wäre den eigenen Film auch mehrmals Hochzuladen, denn sein Film war immer noch nicht dabei. Selbst nach verstreichen der Abgabefrist hat sich noch was an der Liste der hochgeladenen Filme getan. Doch der Gewinnerfilm von Herrn Maak fehlte.
Das ganze musste wohl ein Missverständnis sein. Deswegen verfasste Herr Maak eine freundliche Email an 1LIVE und fragte warum denn sein Film nicht bei den anderen dabei wäre. Und ob Sie es glauben oder nicht, obwohl das Eingabeformular auf der 1LIVE-Seite nach Absendung der Mail versprach man würde schnellstmöglichst antworten hat Herr Maak bis heute keine Antwort bekommen. Also versuchte er es öffentlich und fragte über die Pinwand auf der 1LIVE-Facebook-Seite nach wo es alle sehen können, aber außer 1LIVE hat es wohl keiner gesehen, weil der Eintrag in weniger als einer Minute unbeantwortet wieder entfernt wurde.
Jetzt ahnte Herr Maak was da geschah. Sein Film wurde ohne Angabe von Gründen nicht online gestellt und jegliche Nachfrage wurde seitens 1LIVE ignoriert. Das konnte nur eines bedeuten: DISKRIMINIERUNG!
Bei 1LIVE hatte man natürlich den Film von Herrn Maak gesehen und festgestellt dass es total unsinnig wäre andere überhaupt dagegen antreten zu lassen weil ein Gewinner von vorne herein feststeht. Und deshalb hat der Sender beschlossen die Sache lieber unter den Tisch zu kehren und den Film niemals das Licht der Öffentlichkeit erblicken zu lassen. Und dafür, liebe Freunde, gibt es ein Wort: GEWINNERDISKRIMINIERUNG!
Nur weil Herr Maak ein Gewinner ist hat man ihn nicht mitmachen lassen, ja ihm nicht einmal erklärt warum! Er wurde benachteiligt weil er besser ist als alle anderen. Wer weiß wie lange dieses scheußliche Spiel schon bei 1LIVE an der Tagesordnung ist? Wer weiß wie viele andere Gewinner schon vom Sender diskriminiert wurden ohne das es jemals jemand mitbekommen hätte!
Und deswegen ist Herr Maak sauer. Nicht weil er nicht gewonnen hat, sondern weil er viel seiner Freizeit anders hätte nutzen können wenn er vorher gewusst hätte das es sinnlos ist weil sein Film eh nicht zugelassen werden würde weil er zu gut ist.
Mitlerweile sind auf der 1LIVE-Seite nur noch fünf Filme übrig für die abgestimmt werden kann (je nachdem wann Sie das hier lesen ist die Aktion aber vielleicht auch schon vorbei). Der Gewinnerfilm ist nicht leider dabei. Dafür gibt es ihn hier:
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29.08.11
Der König
Der König stand auf dem Balkon und betrachtete sein Reich. Es gab einiges zu entdecken, denn das Reich reichte von Horizont zu Horizont - und das war nur die Hälfte, die von dieser Seite der Burg sichtbar war. Auf dem anderen Balkon nach vorne hinaus gab es noch midestens genau so viel Reich zu betrachten wenn man wollte. Oder man ging gleich auf den großen Turm, denn von dort aus war alles zu sehen - zumindest so weit das Auge reichte.
Von hinten schlich leise der Hofmeister herbei. "Guten Morgen eure Hoheit", sagte er und verbeugte sich tief obwohl der König gar nicht hinsah. "Wie steht es um das Reich?" Der König drehte sich um. "Sagt ihr es mir, Hofmeister. Für gewöhnlich wisst ihr über solche Dinge besser bescheid. Ich erfreue mich lediglich an der schönen Aussicht."
"Sehr wohl", sagte der Hofmeister, zog ein gerolltes Pergament aus dem weiten Ärmel seiner Robe und begann vorzulesen. "Also, dem Reich geht es prima. Alle Ländereien sind Fruchtbar, der Handel blüht, wir haben mit niemandem Krieg, ihr seid der reichste Mensch der Welt, habt die schönste Frau die jemals gesehen wurde und das Volk liebt euch." Der König lachte. "Ich liebe mein Volk auch. Vielleicht sollte ich es ihm zeigen. Mit sofortiger Wirkung schaffe ich alle Steuern ab. Die Staatskasse platzt eh aus allen Nähten. Das können wir schon verkraften."
"Das ist sehr weise", sagte der Hofmeister während er die Anweisung notierte. "Danke", sagte der König, "Gibt es sonst noch was?" Der Hofmeister überflog seine Notizen. "Eine Sache wäre da wirklich noch... etwas das nicht länger aufgeschoben werden kann." Der König hob eine Augenbraue. "Ach ja? Dann sprecht, lasst es uns nicht noch weiter aufschieben."
"Seit ein paar Tagen erhalten wir Nachrichten aus allen Himmelsrichtungen die euren Jahrestag betreffen..."
"Meinen Jahrestag", fragte der König, "Ist es denn schon wieder so weit?"
"Oh ja, eure Hoheit, am 29. September, wie jedes Jahr."
"Das ist ja schon in einem Monat!", stellte der König fest. "Haben die Vorbereitungen für das Fest schon begonnen?"
"Aber ja, eure Hoheit. Es wird ein großartiges Fest werden, da gibt es gar keinen Zweifel."
"Was ist es dann?", fragte der König, "Ihr sagtet es gäbe Probleme."
"Nicht direkt Probleme, eure Hoheit. Ganz im Gegenteil. Es erreichen und Nachrichten aus allen Landen von verschiedenen Lords, dem Klerus, anderen Königen und dem gemeinen Volk. Sie alle lieben euch, eure Hoheit und sie alle stellen die gleiche Frage: was kann man dem König zum Jahrestag schenken? Jemandem der schon alles hat."
Der König schwieg und dachte nach.
"Wir müssen wirklich bald etwas tun", fuhr der Hofmeister fort, "Langsam können wir die viele Post die uns in dieser Sache erreicht weder bearbeiten, noch lagern. Es ist einfach zu viel! Jeder will euch beschenken, eure Hoheit."
Der König lächelte. "Sie lieben mich wirklich", murmelte er mehr zu sich selbst. Dann fragte er: "Was schlagt ihr vor?"
Der Hofmeister war auf diese Frage vorbereitet gewesen. "Das Beste wäre wohl eine öffentliche Erklärung. Ein Aushang in jeder Stadt und jedem Dorf von Küste zu Küste. Und darin erklärt ihr dann, dass es stimmt und ihr wirklich bereits alles besitzt und wunschlos glücklich seid und man euch nicht beschenken solle."
"Seid ihr verrückt?!?", fragte der König entsetzt. "Es geht um meinen Jahrestag! Natürlich soll man mich beschenken! Wir werdet einen Aushang machen. An jedem Baum im Reiche soll er genagelt werden, dass es jeder sehen kann. Besorgt einhundert Männer mit einhundert Federn, sie sollen den Aushang verfassen."
"Aber eure Hoheit, was sollen sie schreiben?"
"Meine Amazon-Wunschliste!"
Der Hofmeister notierte "Eure... was?!?"
"Meine Amazon-Wunschliste. Da steht alles drauf was ich gerne hätte, günstigere und teurere Sachen. Da ist für jeden etwas dabei und ich freue mich garantiert über jedes Geschenk davon. So und jetzt schnell, schnell. Macht hinne so lang die Zeit noch reicht."
Der Hofmeister verbeugte sich und eile davon während er hastig die Anweisungen des Königs notierte. Schon am nächsten Tag wurden die ersten Aushänge an Bäume im ganzen Reich genagelt.
Der Inhalt dieser Aushänge ist hier nachzulesen: http://www.amazon.de/registry/wishlist/1YBEXFEIFU3NA/ref=cm_sw_r_fa_ws_JN1wob1E2ZQWT
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Rubrik: Geschichten, Private Parts
18.08.11
Deswegen
Ich war übrigens bis letztes Wochenende im Urlaub und auf Reisen. Deswegen war leider gar keine Zeit hier mal wieder was zu schreiben.
Aber keine Sorge, jetzt bin ich wieder da und am Arbeiten weil der Urlaub vorbei ist. Deswegen ist leider gar keine Zeit hier mal wieder was zu schreiben.
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Rubrik: Arbeit, Bloggen, Private Parts
02.06.11
Keep it real
Heut morgen beim Frühstück mit der Liebsten:
"...ach und am ersten Juli wird unser neues Firmangebäude eingeweiht und alle sind eingeladen mit ihren Familien. Gibt Kuchen. Und es wird gegrillt. Da kommst du auch, oder?"
"Klar komm ich."
"Schön! Dann kannste dir mal gleich mein neues Büro anschauen."
"Gerne. Was soll ich denn da anziehen?"
"Hö? Wie jetzt?"
"W-a-s - s-o-l-l - i-c-h - d-a - a-n-z-i-e-h-e-n - ?"
"Öhm... naja. Ich hab meinen Arbeitskollegen immer erzählt das du Ärztin bist... und Metzgerstochter! Zieh dir also bitte einen Arztkittel an und häng dir eine Fleischwurst um den Hals damit meine Geschichte glaubwürdiger klingt." :-)
True story!
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Rubrik: Arbeit, Familie, Frauen, Meine Liebste, Private Parts, Seltsam
30.03.11
Keine Zeit
Tut mir Leid. Is so.
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Rubrik: Arbeit, Bloggen, Private Parts
03.02.11
Was mir gerade einfällt...
Neulich, so vor ca. 17 Jahren, da steh ich nach der Schule mit den anderen Kidz an der Haltestelle und warte auf den Bus. Plötzlich kommt ein Mann, der so geschätzte hundert Jahre alt war, auf seinen Stock gestützt langsam angeschlichen und spricht uns an.
"Tschuldigung", sagt der Opa, "könnt ihr mir sagen wie ich am besten nach Bla und Blupp komme? (Ort wegen starker Erinnerungslücken vom Author geändert)?" Und ich denke kurz nach und sage: "Bla und Blupp? Da sind Sie hier aber total falsch. Wenn ich nach Bla und Blupp wollte, dann würde ich die U-Bahn nehmen."
"Wie bitte?", fragt er.
"Sie müssen die U-Bahn nehmen", sag ich etwas lauter weil ich dachte er hatte es akustisch nicht verstanden.
"Die was?!?", fragt er.
"DIE U-BAHN!", brüll ich jetzt schon fast und die anderen Kidz fangen an zu giggeln.
"Was soll das denn sein?", fragt der Opa sichtlich verwirrt.
"Na die U-Bahn. Die ist wie die Straßenbahn. Nur unter der Erde."
"Unter der Erde?"
"Ja. Unter der Erde. Auf Schienen und so. Kennen Sie nicht die U-Bahn?"
Dann wird er still und starrt mich lange und durchdringlich mit einem bösen Blick an bis ich mich richtig unwohl fühle. Dann schimpft er plötzlich mit uns Kidz und sagt: "Ihr frechen Bengel. Keinen Respekt vor dem Alter habt ihr! Ich habe ganz höflich eine Frage gestellt und ihr glaubt mich hier veräppeln zu müssen. Schämt euch!"
Dann kraucht er langsam auf seinen Stock gestützt davon und grummelt dabei so Dinge wie: "Züge unter der Erde! Hah! Ich glaub's ja wohl", während wir Kidz uns verdutzt gegenseitig anschauen und die Welt nicht mehr begreifen.
True story.
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Rubrik: Private Parts, Seltsam
14.01.11
Stripped
Weil ich meinen letzten Nebenjob nicht so toll fand aber unbedingt das Geld zum Leben brauche, habe ich mir jetzt etwas Neues gesucht. Sie können mich nun an Wochenenden als Stripper buchen.
Stripper sein ist eigentlich ein toller Nebenjob. Wo man auch hinkommt freuen sich die Leute (in meinem Fall meist Frauen) das man da ist. Ehrlich, wo ein Stripper auftaucht ist immer gute Stimmung. Und da ich eh sehr gerne tanze und auf Wunsch auch an der Stange eine fabelhafte Figur mache, dachte ich zunächst das sei der beste Beruf der Welt... bis ich die Schattenseiten kennenlernte.
Verstehen Sie mich nicht falsch, der Job als Stripper ist suuuper (besonders wenn ich als Polizist verkleidet kommen soll, ich sehe in Uniform echt gut aus!). Das große Problem ist eher finanzieller Natur. Klar, wenn man für einen Auftritt gebucht wird bekommt man zunächst erstmal relativ viel Geld für relativ wenig Arbeit (und oft stecken einem die Ladies sogar noch extra Geld in den Schlüpper), aber am Ende - ob Sie es glauben oder nicht - am Ende zahlt man drauf.
Zum Beispiel bei meinem letzten Auftritt: ein Junggesellinnenabschied. Ich komme da hin und da sind lauter wirklich attraktive, junge Frauen. Alle sind total hemmungslos und ein bisschen beschwipst und zu allem bereit. Die Stimmung könnte nicht besser sein. Und alle wollen Sie das ich endlich mit meiner Show anfange. Also starte ich die Musik und beginne zu tanzen und dann... plötzlich... schreien die ganzen Mädels laut "AUSZIEH'N! AUSZIEH'N!".
Ja, und dann wurde es teuer. Um nämlich auszuziehen brauchte ich erstmal eine neue bleibe in die ich einziehen konnte. Also bin ich sofort nach Hause und habe gemeinsam mit meiner Liebsten erstmal mehrere Wochen lang gesucht und gesucht bis wir endlich ein Haus gefunden hatten das zu uns passte. Das haben wir dann gekauft. Allerdings muss dort erstmal renoviert werden. Und eine Küche war auch nicht drin. Und neue Fliesen brauchen wir auch. Und... ach, jedenfalls mussten wir uns bis ans Ende aller Tage verschulden um das alles bezahlen zu können. Und das nur damit ich ausziehen kann, weil ein paar besoffene Weiber das von mir verlangen.
Jetzt habe ich Angst nochmal irgendwo als Stripper aufzutreten weil wieder jemand "AUSZIEHEN!" schreien könnte. Und bevor das aktuelle Haus nicht abbezahlt ist kann ich mir auch beim besten Willen keinen weiteren Auszug leisten. Ich glaube morgen kündige ich wieder...
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Maak
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Rubrik: Arbeit, Bilder, Frauen, Geld, Geschichten, Meine Liebste, Private Parts, Seltsam, Sex
30.11.10
Ich war essen...
...und zwar hier (klick!). Und das gab's...
Was das alles jetzt genau war hab ich vergessen. Es gab nämlich auch Wein. Viel Wein! Und ich glaube einer von den vielen Weinen war schlecht oder so, weil mir ist davon ganz schwindelig geworden. Aber war lecker. Alles! Isch komme wieder.
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Maak
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Rubrik: Bilder, Kultur, Lecker, Meine Fresse, Private Parts, Reisen
12.10.10
WANTED - dead or alive
Gesucht werden ein oder mehrere miese, fiese, dreckige Verbrecher, die vermutlich in der Nacht vom 07. auf den 08. Oktober in unseren Garten eingebrochen sind und eine Bananenstaude entwendet haben. Hier ein Foto des Opfers:
Die Banane hatte mein Vater im Mai angepflanzt nachdem ich ihm zum Geburtstag einen Panama-Hut geschenkt hatte. (Ich schreibe das weil ich da einen direkten Zusammenhang vermute - auch wenn es mit dem Diebstahl vermutlich nichts zu tun hat.)
Über die letzten Monate haben wir alle die Banane sehr lieb gewonnen und wurden oft von Nachbarn und Gästen gelobt, wie schön sie doch sei und wie sehr sie das Gesamterscheinungsbild des Gartens aufwertete. Es ist also nicht verwunderlich, dass das Neider auf sich zog. Und nun ist die Banane weg!
Die Staude wurde mit Topf geklaut und ist auch ohne nicht gerade leicht. Vermutlich waren zwei Personen mit Fahrzeug notwendig um die Banane zu entwenden. Das spricht für das organisierte Verbrechen oder zumindest organisierte Verbrecher.
Natürlich haben wir den Fall der Polizei gemeldet. Die haben die Anzeige auch aufgenommen, konnten sich allerdings die ganze Zeit über ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ich vermute die werden nicht ihre besten Leute auf den Fall ansetzen, obwohl natürlich hier nichts geringeres angemessen wäre.
€ 100,-
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
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Maak
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Rubrik: Bilder, Familie, nicht lustig, Private Parts, Seltsam
07.10.10
Falls Sie noch mitlesen...
...wird Sie vielleicht interessieren was ich im Folgenden zu sagen habe. Vielleicht auch nicht. Egal. Jetzt haben Sie den Anfang schon hinter sich und müssen den Rest zwangsweise auch lesen. Wer jetzt wegklickt ist ne feige Sau.
Die Leute fragen mich hin und wieder wann ich denn mal wieder irgendwo meine Geschichten vorlesen würde. Ich erkläre dann immer, dass dazu erst einmal jemand, der solche Lesungen veranstaltet, mir entweder einen Gefallen schulden, eine Wette gegen mich verloren oder einen psychischen Schaden haben müsste um mich als Vorleser einzuladen. Bisher war es immer so. Außerdem müsste das schon terminlich und örtlich passen mit der Lesung, damit ich so eine Einladung auch annehme. Das ist nicht immer alles so ganz leicht zu vereinbaren. Ich verspreche aber, sollte es jemals dazu kommen werde ich wieder lesen.
Jetzt fragen Sie sich vielleicht was ich denn dann vorlesen würde. Wie bitte? Tun Sie nicht? Nun, ich schon! Immerhin sieht es ja so aus als hätte ich das Bloggen aufgegeben. Keine neuen Geschichten mehr. Nur eine alte Kamelle alle paar Wochen mal. Hah! Selbst die Medien berichten ich hätte meine besten Zeiten hinter mir. Okay, tun Sie nicht, aber wenn ich berühmt wäre würden sie genau das machen und ich müsste mit irgendwelchen B-Promi-Schlampen in die Kiste springen oder öffentlich Islamisten beschimpfen um noch irgendwie im Gespräch zu bleiben. Dabei ist es doch gar nicht so. Ich blogge ja noch, sie merken das nur nicht weil ich das nicht wie ganz früher mal täglich mache.
Dafür gibt es natürlich Gründe. Vielleicht sogar gute, aber selbst wenn die Gründe scheiße wären - es sind Gründe! Hauptgrund Nummer eins ist wie immer die nicht vorhandene Zeit aufgrund eines sehr wohl vorhandenen Jobs. Das kennen Sie ja, das hab ich schon öfter mal erwähnt.
Und dann, und das macht mich selbst sehr traurig, scheint es so als wenn meine persönlichen Lieblingsblogger, also die Leute die mich anspornen und an deren Schreibqualität ich mich immer messen wollte (ich will jetzt keine Namen nennen damit Sie lieber Leser vielleicht selbst annehmen können Sie seien einer von denen), ja es scheint als hätten genau diese Leute auch die Lust an der Sache verloren. Die bloggen seltenst bis gar nicht mehr und treiben sich höchstens mal an Orten rum wo man sich nicht mehr als 140 Zeichen ausdenken muss. Das hat mich eine Menge Motivation gekostet und in eine tiefe Sinnkrise gestürzt ob das ganze mit der Bloggerei überhaupt noch Sinn macht.
Aber ich will ja gar nicht aufhören, ich will weitermachen! Ich habe eine Liste mit Stichpunkten was ich bloggen könnte wenn ich denn die Zeit fände. Da stehen dann Sachen drauf wie "eine lustige Geschichte mit essbarer Unterwäsche" oder "eine Geschichte wo der Schiri zwanzig Minuten zu früh das Spiel abpfeift damit er selbst es rechtzeitig zur Sportschau nach Hause schafft" und noch ein paar andere Stichpunkte, die so alt sind, dass ich sie selbst kaum noch verstehe. Sie sehen also Material wäre da, es fehlt nur an Zeit und mangelt an Motivation.
Trotzdem sollten Sie nicht einfach annehmen ich wäre am Ende und hätte aufgehört. Wenn es so weit ist sage ich Ihnen schon Bescheid damit sie den pottCast aus Ihren Favouriten nehmen können. Also keine Sorge. Betrachten wir das ganze also für den Moment weiter als ungewiss lange Pause, in der man hin und wieder eine alte Best-Of-Geschichte aufgewärmt bekommt und wenn man Glück hat auch mal eine neue. Und wenn Zeit und Motivation wieder besser werden gibt's neue Geschichten auch wieder häufiger. Ja, genau. So machen wir das.
Also dann...
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Maak
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03.09.10
Das Schlimmste
"Whaaaah!", sagt die Liebste.
"Wat is los?", frag ich.
"Bin so aufgeregt!"
"Wieso?"
"Wegen Mittwoch!"
"Mittwoch?!? Wat is denn Mittwoch?"
"Vorstellungsgespräch!"
"Vorstellungsgespräch?"
"Ja!"
"Ja?"
"Whaaaaaah!"
"Okay, okay. Aber warum bist du so denn aufgeregt? Vorstellungsgespräch is doch super. Und gleich zwei Tage nach Abschicken der ersten Bewerbung eingeladen werden ist sogar phänomenal!"
"Ja. Weiß auch nicht. Bin nervös. Will das das gut läuft."
"Ach ganz bestimmt läuft das gut. Den Job hast du schon in der Tasche."
"Meinste?"
"Ja sicher! Wieso denn nicht?"
"Weiß nicht."
"Siehste! Sei mal entspannt! Was ist das Schlimmste was passieren könnte?"
"Das die mich nicht nehmen."
"FALSCH!"
"Falsch?"
"Ja, falsch! Das Schlimmste was wirklich passieren könnte ist nämlich, dass die Leute bei denen du dich vorstellst sich als pädophile, religiös fundamentalistische, RTL2-schauende Nazi-Kannibalen herausstellen, die dich bei lebendigem Leib von den Füßen an auffressen wollen."
"Öhm..."
"Und eigentlich kannst du dich GLÜCKLICH schätzen wenn du den Job nicht bekommst."
"Ach ja?"
"Ja! Wenn die dich tatsächlich nicht nehmen sollten sei fröhlich und sag dir einfach: 'Puh, Glück gehabt. Ich lebe und habe noch beide Beine. Die haben nicht mal an mir geknabbert!' Ich wette das hilft."
"Mhhhh, ich glaube du hast Recht."
"Hatte ich jemals nicht Recht?"
"Nein, du hast immer Recht. Danke für den Tipp. Jetzt geht's mir besser."
"Kein Problem. Immer wieder gerne."
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Maak
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Rubrik: Arbeit, Gesundheit, Meine Liebste, Private Parts, Seltsam
29.07.10
StarCrafting...
Scheiße, ey, Blizzard weiß einfach wie man geile Spiele macht!
Die Singelplayer-Kampagne von StraCraft 2 zieht einen mal wieder so richtig gut rein - da will man gar nicht mehr ausmachen. Natürlich hauen die wie gewohnt schon im Intro mächtig auf die Kacke und bauen erstmal so richtig schön dichte Atmosphäre auf. Uiuiuiuiui!
Auch der ganze Quatsch den man zwischen den Missionen so anstellen kann gefällt. Das mit der Forschung erinnert mich vom Feeling ein wenig an Syndicate und die Möglichkeit mit Leuten zu labern ist ein bissel Wing Commander Style.
Und die Grafik! Viele Stellen wo man meinen könnte es handle sich um Rendersequenzen sind in Spielgrafik - und man merkt es kaum. Wenn ihr mich fragt gibt's noch glaubwürdigere Characteranimationen als im eh schon übertrieben guten Mass Effect 2.
Nach dem Spielen der Beta dachte ich man bekommt ein 12 Jahre altes Game in zeitgemäßer Grafik. Und betrachtet man den Multiplayer-Part, dann ist es vielleicht auch so. Aber was Blizzard sich als Drumherum so ausgedacht hat und die spannenden, abwechslungsreichen Missionen, die große Entscheidungsfreiheit, die Qualität der (bisher) sehr guten Geschichte die dichte Atmosphäre (z.B. auch die Songs in der Jukebox der Kneipen, "Shotgun, Zerg and You", hahaha) und die bombastische Präsentation machen StarCraft 2 zu dem Knaller, den man seit langer Zeit vermisst hat.
Normalerweise bin ich vorsichtig wenn Games schon lange vor dem Erscheinen viel zu sehr gehyped werden damit ich am Ende keine derbe Enttäuschung erleben muss. Nun hier war der Hype wohl berechtigt. Ich habe bisher nur ca. zehn Missionen gezockt, aber wenn das so weitergeht wie bisher hoffe ich das Spiel endet nie.
Oh, und nochwas: die deutsche Synchro ist der Hammer! Und das sind große Worte von jemandem der Serien grundsätzlich im Originalton schaut, weil er die deutsche Synchro nicht ertragen kann. Eigentlich war ich fest entschlossen mir den englischen Client zu installieren - mache ich jetzt aber nicht, weil der deutsche absolut überzeugt. Meiner bescheidenen Meinung nach übertrifft die Lokalisation von StarCraft 2 sogar die schon sehr gute von Dragon Age noch bei weitem!
Klare Kaufempfehlung!
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Maak
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Rubrik: Private Parts, Spiele
14.06.10
Dann spiel ich halt mit mir selbst...!
Urlaub - und ich habe nichts besseres zu tun als mit meinen beiden dämlichen Klonen Playstation 3 zu zocken...
(Inspiration kam von hier. Link gefunden da.)
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Maak
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Rubrik: Bilder, Freunde, Meine Fresse, Private Parts, Seltsam, Spiele, Technik
29.04.10
Gleichzeitig
Weil wir uns nicht auf eine Reihenfolge einigen konnten haben wir letztlich beschlossen alle gleichzeitig vorzulesen. Könnte also interessant werden...!
Wer dort im Monstertruck vorfährt bekommt ein Freigetränk!
P.S.: Hat irgendjemand ne Ahnung was ich da vorlesen könnte?
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Maak
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Rubrik: Bilder, Bloggen, Private Parts, Reisen, Seltsam, twitter
16.04.10
Suit up!
Heute wird meine Oma achtzig Jahre alt. Die meisten Omas werden nur einmal achtzig - manche nicht mal das - und deswegen wird das ganze groß gefeiert. Und weil ich so selten auf achtzigsten Geburtstagen bin habe ich beschlossen auf diesem mal nicht unrasiert im Schalke-Jogginganzug aufzutauchen, sondern schick und aufgebrezelt dort hin zu gehen.
Das mit dem Aufbrezeln ist allerdings gar nicht so einfach wie es sich zunächst anhört. Es ging schon los mit dem Duschen. Ja, ich habe heute extra für die Party geduscht - obwohl gar nicht Sonntag ist! Ich weiß es klingt nach Wasserverschwendung gleich zwei mal in der Woche zu duschen, aber dieser Geburtstag war es mir wert. Für diese besondere Gelegenheit hatte ich sogar mal extra Shampoo und Duschzeug gekauft und dann auch gleich wieder festgestellt warum ich das sonst nie mache. Es ist einfach zu teuer. Und es ist viel zu viel drin in den Verpackungen. Ich habe wirklich versucht sowohl Shampoo als auch Duschzeug beim Duschen vollständig aufzubrauchen, aber die Packungen sind einfach zu groß. Gute die Hälfte von dem Zeug konnte ich hinterher wegwerfen. Was für eine Verschwendung! Immerhin fühle ich mich dafür jetzt sehr sauber.
Zähne habe ich auch geputzt. Ich wusste allerdings nicht mehr so genau welche Zahnbürste meine ist und welche die meiner Liebsten. Ich hoffe ich habe die richtige erwischt. Ist aber auch lange her seit meinem letzten Zähneputzen, da kann sowas ja wohl mal vergessen, oder?
Was ich anziehe weiß ich auch schon - und zwar meinen guten Anzug. Ich nenne ihn den "guten" Anzug weil es mein einziger Anzug und somit kein schlechterer Anzug vorhanden ist. Okay, ich hab ihn seit meiner Konfirmation vor ca. 17 Jahren nicht mehr getragen, aber so doll werde ich mich schon nicht verändert haben. Ich bin zuversichtlich das es mit dem Anzug keine Probleme geben wird. Natürlich ziehe ich den erst kurz bevor es los geht an damit er nicht vorher schmutzig werden kann.
Was mir noch Probleme bereitet sind die Schuhe. Ich weiß einfach nicht welche ich anziehen soll. Die meisten Leute haben sehr viele Schuhe für alle möglichen Gelegenheiten und können sich dann nicht entscheiden welche sie anziehen sollen. Bei mir ist es da umgekehrt. Ich habe nie mehr als drei Paar Schuhe besessen, weil wenn man ehrlich ist braucht man auch nicht wirklich mehr. Ich habe ein Paar für den Sommer, ein Paar für den Winter und ein Paar für dazwischen.
Meine Sommerschuhe sind Schwimmflossen. Okay, die sind in beim Autofahren oder in der Innenstadt eher hinderlich, aber wenn ich im Urlaub dann tauchen gehe habe ich gleich das richtige Schuhwerk an.
Im Winter trage ich Skischuhe. Ja, genau, diese großen schweren Plastikdinger. Ich hatte mal andere Winterschuhe, aber als ich mir die Skischuhe gekauft habe waren die sooooo teuer, dass ich darin so viel wie möglich rumlaufen muss damit die sich überhaupt rechnen. Ich gebe zu, ohne Ski darin rumzulaufen sieht albern aus und tanzen darin geht mal gar nicht. Aber warm sind sie. Und wenn einem mal zufällig ein Berg und ein Paar Ski in die Quere kommen, dann sind Skischuhe quasi die ideale Fußbekleidung für diese Situation. Kann ja passieren.
Im Frühling und im Herbst trage ich immer Gummistiefel - weil wegen der vielen Pfützen wenn es mal regnet. Ich glaube die Gummistiefel werde ich auch heute Abend tragen. Zum guten Konfirmationsanzug. Auf dem achtzigsten Geburtstag meiner Oma.
Eigentlich hatte ich auch geplant wohlriechend dort aufzutauchen. Ich habe sogar noch ein altes Deo gefunden, mit dem ich mich einsprayen wollte, aber der Deckel ist festgerostet. Ich muss mal schauen wo meine Zange ist und ob ich den Deckel damit abbekomme. Hat wohl schon etwas länger verschlossen rumgestanden das Deo.
Naja. Jedenfalls macht es Spaß sich mal wieder so richtig rauszuputzen. Das wird bestimmt ein ganz toller Abend nachher - auf dem achtzigsten Geburtstag meiner Oma. Ich freu mich!
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Maak
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Rubrik: Familie, Meine Liebste, Private Parts, Seltsam
10.03.10
Tiefstpreisgarantie my ass!
"Entschuldigen Sie bitte", sage ich zu dem pummeligen, vollbärtigen MediaMarkt-Angestellten in der Computerspieleabteilung. Vermutlich habe ich ihn damit aus einem wunderschönen Tagtraum geweckt. Er braucht eine Sekunde um sich bewußt zu werden wo und wer er ist. Dann fragt er freundlich: "Ja, was kann ich für sie tun?"
"Okay, es ist so", beginne ich meine einstudierte Rede, "In dieser Hand halte ich das Spiel Final Fantasy XIII für die Playstation 3...", ich halte es im vor die Nase, "...und in dieser Hand halte ich das dazugehörige Lösungsbuch*." Auch das zeige ich ihm. "Das Spiel kostet hier im MediaMarkt 69,90 Euro, das Buch 19,99 Euro. Das sind zusammen ca. 90 Euro" Er nickt. "Ich bin im Begriff beides jetzt und sofort zur Kasse zu schleppen und zu kaufen..." Er nickt wieder und lächelt zufrieden. "...aaaber oh nein!", sag ich, "bei Amazon kostet das Spiel ja nur 58,45 Euro." Während ich das sage halte ich ihm mein iPhone vor die Nase auf dem die Amazon-Seite mit dem Artikel geöffnet ist. "Das ist ja viel billiger!" Jetzt lächelt er nicht mehr.
"Kann man da nicht was machen?", frag ich, "Oder muss ich jetzt tatsächlich Ware für neunzig Euro hier im Laden lassen weil ich es woanders für zehn Euro weniger bekomme?" Der Typ denkt gar nicht nach und sagt mir seine einprogrammierte Antwort. "Naja", erklärt er, "normalerweise haben wir ja Tiefstpreisgarantie..." Ich lächle. "...aaaber die gilt nicht für Online-Preise." Ich lächle nicht mehr. "Wenn sie das Spiel also in nem anderen Laden wie Saturn oder Kaufhof** billiger finden, dann gehen wir den Preis mit. Aber nicht bei Online-Preisen. Da können wir nicht mithalten."
Natürlich lass ich mich nicht so schnell verscheuchen. "Hören Sie", sag ich, "hier ist doch geraden eine Aktion am laufen von wegen: Kauf was für fünfhundert Euro und wir schenken dir was für hundert Euro dazu." Er nickt. "Ja das stimmt.", sagt er. "Sie verschenken also lieber an andere Leute Ware im Wert von hundert Euro, als für mich zehn Euro vom Preis runter zu gehen damit ich überhaupt etwas kaufe?" Er nickt zögerlich. "Äh... ja... äh... das stimmt."
"Okay", sag ich und starte einen letzten Versuch. "Letzte Chance! Entweder Spiel und Buch zusammen für achtzig Euro oooder nichts für null Euro. Denken Sie nach! Achtzig Euro! Haben oder nicht haben?" Jetzt ist er unsicher und grübelt ersthaft drüber nach. Aber wie ein braver Soldat gehorcht er seinen Befehlen von oben. "Das kann ich nicht machen", sagt er beschämt, "wir haben hier Anweisungen..."
"Kein Problem", sage ich und lächle ihm freundlich zu. "Ich bin mir sicher sie haben alles getan was sie konnten. Danke." Dann lege ich demonstrativ vor seiner Nase Buch und Spiel zurück ins Regal, wünsche ihm fröhlich einen schönen Tag und gehe zum Ausgang.
Noch bevor ich aus dem MediaMarkt raus bin habe ich das Spiel plus Buch mit dem iPhone bei Amazon bestellt - für unter achtzig Euro! "Das war spaßig", denke ich so für mich. "Ich glaube das mache ich jetzt öfter..."
* Final Fantasy Games kaufe ich grundsätzlich mit Lösungsbuch. Nicht weil ich es ohne Lösung nicht packen würde, aber da sind Secrets in den Spielen auf die kein normaler gescheiter Mensch ohne das Buch von alleine kommt. Und ständig googlen ist mir zu blöd.
** MediaMarkt, Saturn, Kaufhof... Moment mal! Gehören die nicht ALLE zum selben Konzern?!? Seltsam...
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Maak
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Rubrik: Bücher, Geld, Private Parts, Spiele, Technik
01.02.10
Vor lebenden Menschen
Doch, doch, ich lebe noch. Und eigentlich wollte ich schon lange mal wieder was geschrieben haben, aber ich hatte letzte Woche Urlaub und da gab es dann wichtigere Dinge zu tun.
Wenn Sie nicht dabei gewesen sind interessiert es Sie vielleicht wie meine... äh... Perfomance... beim 4. JourFitz am 25.01.2010 in Berlin gelaufen ist. Da das meine erste Lesung vor lebenden Menschen war bin ich im Vorfeld sehr natürlich aufgeregt gewesen - was allerdings niemand bemerkt hat, weshalb ich es jedem nochmal persönlich gesagt habe. Nervösität macht keinen Spaß wenn niemand davon weiß.
Dabei hätte ich mir überhaupt keine Sorgen machen müssen, hatte ich doch meine Liebste, meinen weltbekannten Onkel Udo und sogar deren Liebste, die Petra, mitgebracht. Udo hat mir noch gesagt ich müsse mir gar keine Sorgen machen. Wenn mir wärend meiner Lesung jemand dumm käme, so müsste ich nur das Codewort brüllen und er würde sofort den Störenfried sehr auffällig und unter Einsatz roher Gewalt entfernen. Als Codewort haben wir uns übrigens auf "Schaaaalke!" geeinigt.
Allerdings kam es nicht so weit, denn entgegen aller Erwartungen waren die Berliner ein wunderbares Publikum. Die meisten haben tatsächlich gelacht und applaudiert. Manche sogar an den richtigen Stellen!
Es gab auch einige Überraschungen. Ich war zum Beispiel überrascht wie in Berlin die Hausnummern angeordnet sind und wie schnell man seine Nervösität vergessen kann wenn man einen Saal voller Leute zum klatschen bringt. Das Publikum war überrascht das ein Typ von dem die wenigsten bisher gehört hatten so... äh... lustig sein konnte. Der Taubenvergämer war überrascht das ich nichts von seinem Schniepel erzählt habe - obwohl er mich als Schniepelerzähler angekündigt hatte. Und alle, aber wirklich jeder - auch ich - waren überrascht, dass ein fetter, kleiner Typ aus'm Pott überhaupt lesen kann. Kein Scheiß!
Total im Rausch meines plötzlichen Ruhmes (oder Bier) habe ich dann leider den Rest des Abends gar nicht mehr so recht wahrgenommen. Ich meine mich aber erinnern zu können einige nette Gespräche mit mir bis dahin völlig fremden Menschen (okay auf twitter kennt man sie alle - aber erst in Berlin haben sie Gesichter bekommen) geführt und besonders bei den Geschichten des Herr Deef, der irgendwann nach mir gelesen hat, sehr lachen gemusst zu haben. Geht so ein Satz wie der letzte überhaupt? Egal. Schön war's.
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Maak
einst um
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Rubrik: Bloggen, Kultur, Private Parts, Reisen
21.01.10
9162621
Heute keine Zeit zum Schreiben und weil die letzten Texte viel zu lang für die meisten waren gibt's jetzt mal was mit nur ganz wenig zu lesen: ein Video. Anschauen ohne Sound macht übrigens überhaupt keinen Sinn.
Am Wochenende geht's dann übrigens nach Berlin wegen Sie wissen schon. Und danach muss ich mal schauen ob ich mich noch traue je wieder was zu bloggen. Das können Sie übrigens beeinflussen indem Sie auch dorthin kommen (oder nicht) und viel Applaus spenden (oder nicht). Ich richte mich da ganz nach Ihnen.
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Maak
einst um
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Rubrik: Bloggen, Private Parts, Reisen, You Tube
18.01.10
Inspektor Maak gegen den dümmsten Dieb der Welt (3)
Ein Krimi in drei Teilen. Nach einer wahren Geschichte.
Was bisher geschah: In Teil Eins wurde ein Kasten Cola geklaut und Inspektor Maak, der erfolgloseste Ganovenjäger der Welt, nahm die Ermittlungen auf.
In Teil Zwei schlug der Dieb erneut zu. Anhand der vielen Spuren konnte Inspektor Maak den Täter eindeutig als den "dümmsten Dieb der Welt" identifizieren, der einzigen Kriminellen den Inspektor Maak zu fassen in der Lage ist. Inspektor Maak hat einen Plan.
Teil Drei
"Ich habe einen Plan", sagte Inspektor Maak. "Tatsächlich?", fragte seine Liebste. "Ja, tatsächlich. Von mir aus wechselt die Schlösser aus damit ihr endlich die Garage abschließen könnt, aber erst morgen. Heute muss die Tür noch unverschlossen bleiben."
"Du glaubst er kommt nochmal wieder, nicht wahr?", fragte der Vater der Liebsten. "Davon bin ich sogar überzeugt", entgegnete Inspektor Maak. "Zwei Kästen sind noch übrig. Ein Kasten Fritz Limo und ein Kasten Bier. Um sein Werk zu vollenden muss er auch noch diese beiden stehlen... und zwar noch heute - bevor hier die Schlösser gewechselt werden wie er sich sicherlich denken kann." Die Liebste dachte nach. "...und ihr werdet auf der Lauer liegen und ihn fassen", vermutete sie. "Nein", sagte Inspektor Maak. "Das ist gar nicht notwendig." Das brachte die Liebste ins Grübeln. "Aber was werdet ihr dann tun? Ihm eine Falle stellen?", fragte sie. "Abwarten", sagte Inspektor Maak ganz cool und zog an seiner Pfeife. "Wir werden einfach abwarten."
Am Abend traf sich die Familie der Liebsten wieder mit Inspektor Maak an der Garage. "Dann woll'n wir mal sehen ob du Recht hattest", sagte der Vater und öffnete die Tür. "Daran besteht gar kar Zweifel", entgegnete Inspektor Maak überzeugt. Und tatsächlich die beiden Kästen waren verschwunden. Dafür stank es in der ganzen Garage tierisch nach Bier und ein paar Kronkorken lagen auf dem Boden in einer gelben, schaumigen Pfütze. "Er hat tatsächlich wieder zugeschlagen!", stellte der Vater fest.
"Ja", antwortete Inspektor Maak, "und wie zuvor hat er erst die vollen Flaschen ausgekippt weil er nur das Pfand brauchte. Und diesmal hat er auch die Fahrräder stehen lassen weil er die zwei Kästen auch ohne Hilfsmittel tragen konnte." Einen Moment lang herschte Stille und die Anwesenden sahen sich in der Garage um. Es war die Liebste, die irgendwann fragte: "Und jetzt?"
"Wie? Und jetzt?", fragte Inspektor Maak. "Naja", sagte die Liebste, "vielleicht war es doch nicht so clever dem Dieb keine Falle zu stehlen oder ihn auf frischer Tat zu ertappen. Jetzt hat er noch die letzten beiden Kästen geklaut und wir sind keinen Schritt weiter, oder?" Der Inspektor lachte. "Falsch, meine Liebste", sagte er. "Jetzt wissen wir wer er ist und können ihn festnehmen. Ruft schonmal die Kollegen von der Polizei."
Der Vater ging zu Telefon und rief die Polizei an. Nach ein paar Minuten kam er wieder. "Es sollte gleich ein Streifenwagen hier auftauchen", sagte er, "obwohl die erst keinen schicken wollten. Als ich erzählte das Inspektor Maak einen Fall gelöst hätte, haben die gelacht und mich erstmal gefragt ob ich getrunken hätte. Am Ende konnte ich sie aber doch davon überzeugen das die Sache ernst gemeint ist."
Dann kam der Streifenwagen. Da die Diebstähle bisher nicht offiziell gemeldet worden waren mussten die Kollegen Bayer und Mayer (so hießen die beiden Polizisten in echt jetzt - ohne Scheiß!) erst einmal von Inspektor Maak über die Vorfälle aufgeklärt werden. Er erzählte ganz ruhig und ausführlich vom ersten Einbruch und von den vielen Spuren, die bei der zweiten Tat hinterlassen wurden. Bayer und Mayer hörten interessiert zu und machten sich notizen. "Und woher wollen sie jetzt wissen wer der Täter ist?", fragte Bayer. "Ja, das würde ich auch mal gerne wissen", sagte der Vater der Liebsten. "Das weiß ich erst in fünf Minuten", antwortete Inspektor Maak. "Folgt mir bitte. Wir können zu Fuß gehen. Dabei werde ich es erklären."
"Der Täter war nur auf Pfand aus", erklärte Inspektor Maak während die anderen ihm über die Straße folgten. "Er hat alle Dinge von Wert zurückgelassen. Kein Werkzeug geklaut, keinen Wein. Das eine Fahrrad das er geklaut hat, hat er nicht wegen seinem Wert mitgenommen, sondern um die vielen Pfandkästen einfacher transportieren zu können. Doch warum war er nur auf Pfand aus?" Alle sahen sich dumm an. "Keine Ahnung", sagte Mayer. "Weil man Pfand sofort und an jeder Ecke in Bares wechseln kann", erklärte Inspektor Maak. "Ein geklautes Fahrrad zu verkaufen ist schon schwieriger. Besonders in der eigenen Nachbarschaft, wo jemand das Fahrrad wiedererkennen könnte." Inspektor Maak ging um die Ecke. Alle folgten ihm.
"Hier in der Gegend gibt es einen Kiosk, eine Tankstelle und eine Trinkhalle wo man Pfand umtauschen kann" fuhr Inspektor Maak fort. "Alle sind zu Fuß zu erreichen, aber die Trinkhalle ist am nächsten. Da er die beiden zuletzt geklauten Kästen sicherlich nicht unnötig weit tragen wollte wird er garantiert dorthin gegangen sein. Immerhin ist es der dümmste Dieb der Welt!" Inspektor Maak und die anderen gingen über die Ampel und standen plötzlich vor der Trinkhalle. "Dort drin wartet die Lösung auf uns."
Sie gingen hinein. "Guten Tag", sagte Inspektor Maak zu der Frau an der Kasse. Sie sah etwas verbraucht aus. Maak fragte sich ob das wohl vom aufregenden Trinkhallenleben kam. "Hallo", antwortete die Frau mit einer Stimme, die nach vierzig Jahren Kettenrauchen klang. "Gute Frau", sagte Inspektor Maak, "sie können uns bestimmt behilflich sein. Kann es sein, dass heute jemand einen Pfandkasten Fritz Limo hier abgegeben hat?" Die Frau brauchte gar nicht lange nachzudenken. "Ja", antwortete sie. "Ja, tatsächlich! Sowas hat hier noch nie jemand abgegeben. Deswegen weiß ich das noch so genau. Das Zeug verkaufen wir hier gar nicht. Aber einen Kasten Bier hatte der Typ auch noch dabei." Inspektor Maak grinste. "Und wissen sie zufällig noch wie die Person ausgesehen hat, die den Kasten Fritz Limo hier eingetauscht hat?" Die Frau lachte, was schnell in einen Hustenanfall umschlug. "Ich weiß nicht nur wie er aussieht, ich weiß sogar wie er heißt! Das war Steve der Junkie. So ein ganz blasser Typ. Groß. Helle Haare. Tauscht hier öfter Pfand ein, kauft aber nie etwas. Ich glaube der braucht das Geld für Drogen. Recht agressiver Typ. Passen sie auf bei dem."
"Da haben wir's!", sagte Inspektor Maak. "Es war Steve der Junkie. Der ist doch bestimmt bekannt hier in der Nachbarschaft, oder?" Polizist Mayer nickte. "Aber sicher. Wir wissen sogar wo der wohnt. Ist ja nicht so das der zum ersten Mal aufgefallen wäre. Bisher konnten wir ihm aber nie etwas nachweisen. Endlich haben wir was gegen den in der Hand. Der wird jetzt erstmal direkt festgenommen und viele viele Jahre weggesperrt. Das garantiere ich!"
Inspektor Maak steckte sich seine Pfeife an. "Er hätte eben nicht den Fehler machen dürfen einen Pfandkasten umzutauschen, den es wohl in ganz Wattenscheid nur einmal gibt und der eindeutig identifizierbar ist. Sonst hätten wir ihn wohl nie gefasst. Aber so ist das halt wenn man der dümmste Dieb der Welt ist."
Dann lachten alle und die Kamera zoomte immer weiter heraus und weiße Schrift lief langsam von unten nach oben durch das Bild.
Ende
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Maak
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13:53
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Rubrik: Geld, Geschichten, Meine Liebste, Private Parts, Seltsam
